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Natur im Spiel: Neue Ausstellung von Sandra Obel und Bernhard Hossner im Landratsamt

Bis zum 24. Februar stellen die Künstler Sandra Obel und Bernhard Hossner ihre Kunstwerke in der „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ aus. „Mit den fantastischen Skulpturen gelingt es den Künstlern spielerisch das Foyer des Landratsamtes mit Leben zu füllen. Abgerundet mit den Malereien ergibt die Ausstellung eine Harmonie“, eröffnete Landrat Christian Engelhardt die Ausstellung.

Die Werke von Sandra Obel faszinieren durch tiefe und interessante Strukturen und geben einen Einblick in die Spontanität und die Gefühle der Künstlerin. Sie arbeitet mit Linien, Schichten und Überlagerungen. Dabei legen sich die Farben in feinen Schichten aufeinander und es entstehen opake und durchbrochene Oberflächen, die geheimnisvoll und spannend wirken. Die Acrylfarbe wird oft mit Gesteinsmehlen durchmischt und lassen die Oberflächen haptisch und reliefartig erscheinen. Mit schwarzen Kohlestrichen und Bitumenlackelementen setzt sie schroffe und kantige Akzente. Dadurch entstehen Parallelen zum Leben, welches ebenfalls nicht nur harmonisch ist, sondern auch Verletzungen und Narben hinterlässt. Die zahlreichen Zeichnungen und Linien beleben die Werke und sind wichtige Bestandteile der Komposition. Sie verleihen den Werken die ihnen eigene Tiefe und Lebendigkeit. Sandra Obel arbeitet oft in Serien an einem Thema. Das grobe Konzept ist zu Beginn gegeben, jedoch wird die Eigendynamik des Werkes und somit die weitere Entwicklung respektiert und beachtet.

Sandra Obel studierte Freie Malerei an der Freien Kunstschule in Wiesbaden. Zahlreiche Kurse und Workshops, unter anderem an der Schule für Gestaltung in Bern, der Akademie Bad Rotenfels und der Akademie Bad Reichenhall, unterstützten die Ausbildung und fördern weiterhin die stetige Weiterbildung und Entwicklung der Künstlerin.

Bernhard Hossners Leidenschaft gehört dem Holz. Plastische Objekte, Skulpturen, Holzdrucke Lichtobjekte und sakrale Objekte bilden zusammen ein beeindruckendes Gesamtwerk.
Das Spektrum ist dabei mannigfaltig: Warme, kalte, feurige, sanfte, helle, dunkle und natürliche Farbtöne wechseln sich in seinen Arbeiten ab. Diese künstlerische Melange öffnet die Tore für Interpretationen und Assoziationen jeglicher Art. Mit seinen konstruierten Werken kreiert er Bewegung und Dynamik durch die natürliche Struktur des Materials.

Sein Lebensmotto: „Ich mache, was mir gefällt- und es gefällt mir immer mehr“.

Die Werke sind bis zum 24. Februar 2017 in der „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros, Graben 15, in Heppenheim zu sehen.

Der hessische Minister für Wirtschaft und Verkehr Tarek Al-Wazir unterzeichnet Finanzierungsvereinbarung für den ÖPNV und für die Einführung des hessenweiten Schülertickets

Finanzierungsvereinbarung für den ÖPNV und für die Einführung des hessenweiten Schülertickets

Der hessische Minister für Wirtschaft und Verkehr Tarek Al-Wazir unterzeichnet Finanzierungsvereinbarung für den ÖPNV und für die Einführung des hessenweiten Schülertickets

Gleich zu zwei entscheidenden Vertragsunterzeichnungen für den Öffentlichen Personennahverkehr ist der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir ins Heppenheimer Landratsamt gekommen. Gemeinsam mit dem Landrat Christian Engelhardt, der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz, Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar und Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH unterzeichnete der Minister die Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). „Durch die neue Finanzierungsvereinbarung mit dem Land wird sich im Kreis Bergstraße im Hinblick auf den ÖPNV einiges bewegen. Mit rund 171 Mio. Euro kann der VRN in den Ausbau des Angebotes von Bus und Bahn investieren“, verkündete Landrat Engelhardt.

Für die Jahre 2017 bis 2021 erhält der VRN vom Land Hessen den Zuschuss aus Fördermitteln des Bundes („Regionalisierungmittel“) sowie aus Zuschüssen vom Land und Kommunen. Daneben wird der Kreis Bergstraße auch weiter in den Ausbau des ÖPNVs investieren. In der Investitionsplanung 2017 wurden 3,3 Mio. Euro im Kreishaushalt für den ÖPNV vorgesehen.

Neben der Finanzierungsvereinbarung wurde die Einführung des hessenweiten Schülerticket besiegelt und damit der Startschuss für dieses hessenweite Vorhaben gegeben. Das Schülerticket soll zum Schuljahr 2017/18 starten. Das Land stellt für das Ticket 20 Mio. Euro pro Schuljahr bereit. Das bereits bestehende Maxx-Ticket des VRN, das den Kreis Bergstraße sowie Teile von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz abdeckt, bleibt weiter bestehen.

„Ein echtes Novum ist das landesweite Schülerticket, welches für 365 Euro im Jahr den Kindern erlaubt ganz Hessen zu bereisen. Mit der Einführung des landesweiten Schülertickets wird das bereits bestehende Angebot des Maxx-Tickets ergänzt. Im vergangenen Schuljahr hat der Kreis 7.600 Schülertickets finanziert. Zukünftig haben die Schülerinnen und Schüler im Kreis Bergstraße, denen laut Schulgesetz ein Schulticket zusteht, die Qual der Wahl zwischen den beiden Tickets“, begrüßte der Bergsträßer Landrat die deutschlandweite einmalige Einführung des Schülertickets und freute sich über das verfrühte Weihnachtsgeschenk.

Landrat Christian Engelhardt empfängt Vertreter des PRO BAHN Regionalverbandes Starkenburg

Landrat Christian Engelhardt empfängt Vertreter des PRO BAHN Regionalverbandes Starkenburg e.V.

Mit PRO Bahn Starkenburg im Gespräch

Drei Vertreter des PRO BAHN Regionalverbandes Starkenburg e.V. sind zu einem Treffen ins Landratsamt gekommen. Speziell ging es dabei um Vorschläge zur Weiterentwicklung beziehungsweise Optimierung verkehrlicher und tariflicher Angebote im öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). „Der Kreis Bergstraße hat mit seiner besonderen Lage inmitten der beiden Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar ein großes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr vorzuweisen. In Kooperation mit den Verkehrsverbünden VRN und RMV möchten wir in Zukunft noch verstärkter Kompetenzen bündeln, versuchen Tarife anzupassen und Lücken zu schließen, um für die Bürgerinnen und Bürgern ein passgenaues Angebot im ÖPNV bereitzustellen“, so Landrat Christian Engelhardt.

Der 1. Stellvertretende Landesvorsitzender Dr. Gottlob Gienger, Peter Castellanos und Kurt-Michael Heß stellten sich und den Regionalverband Starkenburg in der Gesprächsrunde kurz vor. Zum Abschluss überreichten die Repräsentanten dem zuständigen Dezernenten Karsten Krug ein mitgebrachtes Konzeptpapier mit Verbesserungsvorschlägen zum bestehenden Netzangebot im Kreis Bergstraße.

Bild:

PRO Bahn Starkenburg Mitglieder Peter Castellanos, Kurt-Michael Heß und Dr. Gottlob Gienger bei der Vorstellung ihres Verkehrskonzeptes an Reinhold Bickelhaupt, Abteilungsleiter des Fachbereiches ÖPNV und Schülerbeförderung, Kreisbeigeordneten Karsten Krug sowie Landrat Christian Engelhardt (v.l.n.r.)

Landrat Christian Engelhardt wurde von DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann in der Geschäftsstelle in Heppenheim empfangen.

Zusammenarbeit stärken: Landrat Christian Engelhardt zu Besuch beim DRK Kreisverband Bergstraße

Zu einer kleinen Kennenlernrunde besuchte Landrat Christian Engelhardt den Kreisverband Bergstraße des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Heppenheim. DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann zeigte dem Bergsträßer Landrat die Geschäftsstelle mit der angeschlossener Rettungswache und großem Fuhrpark. Im gemeinsamen Gedankenaustausch wurde vereinbart regelmäßige Gesprächsrunden und Treffen zu organisieren, um die gemeinsame Zusammenarbeit zu stärken. „Der DRK-Rettungsdienst ist der größte Leistungserbringer im Kreis. Die Anknüpfungspunkte sollen für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit vertieft werden“, erklärte der Landrat.

Ein weiteres Thema war die Flüchtlingssituation und die damit verbundenen Herausforderungen für den Kreis Bergstraße sowie dem DRK. „Mit einem starken Partner wie dem DRK an der Seite können wir zuversichtlich sein, dass unsere Pflichtaufgaben hervorragend gewährleistet werden“, so Landrat Engelhardt abschließend.

v.l.n.r.: Alexandra Theobalt des Kulturbüros der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN), Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Landrat Christian Engelhardt, Dr. Julia Cloot, Kuratorin und stellv. Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Thomas Kraus, Leiter des Kulturbüros MRN mit seiner Mitarbeiterin Anna Hahn beraten über kulturelle Projekte im Landratsamt Heppenheim.

Kulturfonds Frankfurt Rhein Main trifft sich mit dem Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar im Landratsamt in Heppenheim

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain hat sich mit dem Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar zum Brainstorming und Austausch im Landratsamt Heppenheim getroffen. Da der Kreis Bergstraße als Scharnier der beiden Metropolen gilt, war der Tagungsort Kreis Bergstraße und Heppenheim ganz bewusst gewählt. Landrat Christian Engelhardt begrüßte als Hausherr die beiden Institutionen: „Mich freut es, dass Ihre Wahl auf unseren Kreis gefallen ist, um hier Ideen zu sammeln, gemeinsame Projekte zu entwickeln und Ihre Zusammenarbeit zu vertiefen.“

Grund des Treffens von Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und Thomas Kraus, Leiter des Kulturbüros der Metropolregion Rhein-Neckar, mit ihren Teams ist ein Erfahrungsaustausch über die kulturelle Arbeit in den beiden Metropolregionen und die Diskussion möglicher gemeinsamer Projekte. Erste Erfahrungen konnte das Team der Metropolregion Rhein-Neckar bereits mit dem Projekt „Matchbox“ im Kreis Bergstraße sammeln.

„Die Verbindung der beiden Metropolen und die Einbindung der Politik lässt ein spannendes Projekt erwarten. Die Förderung der Kunst in der Region wird auch im Kreis Bergstraße groß geschrieben. So steht zum Beispiel die „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ im Landratsamt den Kunstschaffenden aus der Region als Ausstellungsort kostenfrei zur Verfügung“, so der Bergsträßer Landrat abschließend.

Landratskandidat Christian Engelhardt Canvassing im Landkreis Bergstrasse

Landratskandidat Christian Engelhardt beim Canvassing im Landkreis Bergstrasse

Der Landratskandidat der CDU Bergstraße Christian Engelhardt zeigt kurz vor der Stichwahl am 19. April Präsenz

Nach dem Vorbild des US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs geht Christian Engelhardt im Landratswahlkampf von Tür zu Tür und spricht mit den Bürgern über deren Sorgen und Nöte, diskutiert mit ihnen über Kommunalpolitik und stellt sich vor. In den USA nennt man diese Form des Wahlkampfs „Canvassing“. „Als Landrat möchte ich bürgernah Politik machen und mittendrin unter den Menschen sein“, erklärt der CDU-Kandidat. „Canvassing ist für mich deshalb ein wichtiger Bestandteil des Wahlkampfs, da ich so am besten mit den Bürgern ins Gespräch kommen und mir ein Bild über deren Wünsche an einen potentiellen Landrat machen kann. Darüber hinaus entspricht das Konzept meinen Vorstellungen von bürgernaher Politik. Auch als Landrat will ich für die Bürger immer ein offenes Ohr haben“ erklärt Engelhardt seine Motivation.

Persönlich über Kreispolitik diskutieren

Nach den ersten Canvassing-Touren zieht der Landratskandidat ein positives Fazit. „Die Leute empfangen mich gerne und freuen sich einmal mit dem Landratskandidaten persönlich über die Kreispolitik diskutieren zu können“ freut sich Engelhardt über das sehr gute Feedback von Seiten der Bürger. Nach „Hausbesuchen“ in der Viernheimer Oststadt, in Mörlenbach-Weiher und in Bürstadt stehen für den Landratskandidaten weitere Touren in Bensheim-Fehlheim, Heppenheim-Kirschhausen und Fürth-Steinbach auf dem Programm. Durch seinen persönlichen Einsatz hofft Engelhardt darauf, dass die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl höher ausfällt als im ersten Wahlgang.

Treffen des Landratskandidaten mit Tagesmüttern in Heppenheim

Treffen des Landratskandidaten mit Tagesmüttern in Heppenheim

Grundvoraussetzung für einen familienfreundlichen Kreis!

Zuverlässige und gute Kinderbetreuung – von der Krippe bis zur Schule – ist für Landratskandidat Christian Engelhardt Grundvoraussetzung für einen familienfreundlichen Kreis!

Kinderbetreuung ist für einen Vater einer vier- und einer siebenjährigen Tochter schon von Haus aus ein stets präsentes Thema. Dementsprechend weiß Christian Engelhardt, 42-jähriger Landratskandidat der CDU, wie wichtig eine qualitativ hochwertige und flexible Kinderbetreuung ist. Gerade für junge Mütter, die wieder arbeiten möchten ist „eine verlässliche Betreuung oft Grundvoraussetzung für eine Rückkehr ins Berufsleben“, so Engelhardt. Hier spricht der Landratskandidat aus eigener Erfahrung. Und gerade weil Engelhardt weiß – wie wichtig es ist, seine Kinder wohlbehütet und gut aufgehoben zu wissen, steht er als Landratskandidat dafür, verlässliche Betreuungsangebote flächendeckend im Landkreis Bergstraße einführen zu wollen. Ein wichtiger Bestandteil der Kinderbetreuung ist für Engelhardt die Betreuung durch Tagesmütter. Aus diesem Grund kam er sehr gerne der Einladung zu einem Treffen der mehrere Tagesmütter und eines Tagesvaters bei der Tagesmutter Ulrike Neumann in Heppenheim nach. Christian Engelhardt hatte sich extra viel Zeit genommen um sich im Gespräch über die Anliegen der Tagesmütter zu informieren.

Kreis Bergstraße als familienfreundlicher Landkreis

Konsens aller Teilnehmer war es, dass der Kreis Bergstraße als „familienfreundlicher Landkreis“ bereits sehr gut aufgestellt sei und das der bisherige Landrat Willkes hier sehr gute Arbeit geleistet habe. Dies betonte auch Ulrike Neumann, die die „konstruktive und enge Zusammenarbeit der Tagesmütter mit dem Landrat“ hervorhob. Den Landratskandidaten nahmen die Tagesmütter – im Falle seiner Wahl – in die Pflicht, diesen Weg fortzusetzen. Engelhardt sicherte dies ohne Umschweife zu. Er persönlich halte sehr viel von dem Konzept der Tagesmutter und finde es „wichtig, dass Eltern sich nach ihren und den Bedürfnissen des Kindes entscheiden können“, ob sie ihr Kind in eine Kindertagesstätte oder zu einer Tagesmutter in Betreuung geben. Gut qualifizierte Tagesmütter gehören für Engelhardt dringend ins Portfolio eines kinder- und familienfreundlichen Landkreises.

Notfalltagesmutter für Kinderbetreuung

Der Landratskandidat möchte jedoch noch einen Schritt weiter gehen. Eine der Herausforderungen sei beispielsweise, die Kinderbetreuung für den Fall sicherzustellen, dass eine Tagesmutter einmal ausfällt: Als Bürgermeister habe er dies erfolgreich mit dem Konzept einer „Notfalltagesmutter“ umgesetzt. Ähnliches möchte er auch für den Landkreis organisieren und gemeinsam mit den Gemeinden umsetzten: Wichtig sei, dass sich Eltern bei jeder Betreuungsform darauf verlassen können, dass Ihr Kind – bei Bedarf – gut betreut ist. Diese Anregung von Engelhardt stieß bei den Heppenheimer Gesprächsteilnehmern auf große Zustimmung!

Fachliche Beratung der Eltern durch Jugendamt, Caritas oder Diakonie wichtig

Eine weitere Anregung die aus dem Gespräch hervorging war die Idee, die Qualität von Tagesmüttern bewerten zu lassen. Beispielsweise könne man mit Hilfe eines Fragebogens die Eltern befragen, wie zufrieden sie mit der jeweiligen Tagesmutter sind und wo noch Verbesserungsbedarf vorhanden ist. „Damit ließe sich im Idealfall die Qualität der Betreuung steigern und die Eltern hätten einen Anhaltspunkt bei der Entscheidung zu welcher Tagesmutter sie ihre Kinder bringen“ begrüßte Engelhardt die Idee. Von einem „Rating-System“ im Internet wie in der Hotelbranche üblich, hält er hingegen nichts. Bei der Auswahl der Tagesmütter setzt Engelhardt weiterhin auf die fachliche Beratung der Eltern durch Jugendamt, Caritas oder Diakonie. Diese könne jedoch durchaus auf Basis solcher Fragebögen erfolgen findet Engelhardt.

Landrat Christian Engelhardt

„Jetzt geht´s um die Wurst!“, Grill-Aktionen mit Christian Engelhardt

Am 11.04 und am 18.04.2015 wird der Landratskandidaten Christian Engelhardt unter dem Motto „Jetzt geht´s um die Wurst!“ eine Grillaktionen durchführen. Hintergrund der Aktion ist eine Wetteinlösung mit dem Bergsträßer Anzeiger. Christian Engelhardt hatte bereits vor der Wahl am 22. März im BA angekündigt, dass er für den Fall, dass er weniger als 50,1% der Stimmen im ersten Wahlgang erhalte, eine solche Grillaktion in verschiedenen Fußgängerzonen des Kreises durchführen wird. Den Erlös wird Christian Engelhardt für einen guten Zweck spenden. Damit die Würstchen auch rechtzeitig fertig sind, wird der Grüne Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf in kollegialer Hilfe ab 11.00 Uhr in Bensheim mit dem angrillen der Würstchen beginnen. Die Termine im Einzelnen:

  • 11.04.2015: 09.00-12.00 Uhr: Sandwich-Backen in Viernheim, Apostelplatz (Engelhardt von 09.00 – 11.00 vor Ort)
  • 11.04.2015: 10.30-13.00 Uhr: Grill-Aktion „Jetzt geht´s um die Wurst!“ in Bensheim, Bürgerwehrbrunnen (Engelhardt von 11.30 – 13.00 Uhr vor Ort)
  • 18.04.2015: 11.00-13.00 Uhr: Grill-Aktion „Jetzt geht´s um die Wurst!“ in Heppenheim, Fußgängerzone (Engelhardt von 11.00-13.00 Uhr vor Ort)

 

 

Heute haben wir in der Bensheimer Innenstadt für einen guten Zweck gegrillt und auch wieder unseren Landratskandidaten...

Posted by Junge Union Bensheim on Samstag, 11. April 2015

CDU-Ortsvorsitzender Jürgen Semmler, Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Michael Meister, Staatssekretär Rainer Bomba, Landratskandidat Christian Engelhardt, Bürgermeister Rainer Burelbach (von links)

Staatssekretär Bomba besucht Heppenheim: Engelhardt und Meister machen sich für Ortsumgehung B38a in Mörlenbach und zweiten Autobahnanschluss für Heppenheim stark

Michael Meister besuchte der Staatssekretär Rainer Bomba die Kreisstadt Heppenheim. Bei dem Besuch des Staatssekretärs aus dem Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur ging es vor allem um eine zweite Anbindung Heppenheims an die Bundesautobahn A5. Neben dem Bundestagsabgeordneten Meister, dem Bürgermeister Rainer Burrelbach sowie dem Kreisbeigeordneten Schimpf erläuterte auch der Landratskandidat der CDU Christian Engelhardt im Rahmen des Termins die Situation vor Ort. Dabei gehe es nicht nur um die bessere Anbindung der Kreisstadt Heppenheim und des Heppenheimer Gewerbegebiets sowie eine Entlastung des innerstädtischen Verkehrs, sondern vor allem auch des Gebiets rund um Mörlenbach über die Landesstraße L3120, welche dann direkt in Heppenheim Süd an die A5 angeschlossen werden könne.
Als weiteres Projekt sprachen Engelhardt und der ebenfalls anwesende Mörlenbacher Landtagsabgeordnete Peter Stephan die Ortsumgehung B38a an. Landratskandidat Christian Engelhardt erklärte mit Nachdruck die Bedeutung dieser Umgehungsstraße, da die Situation der Anlieger und Pendler der Bundesstraße 38 nicht akzeptabel sei. Die für das Weschnitztal und den Überwald wesentliche Verkehrsader B38 habe regelmäßig einen „Infarkt“ und die Entlastung der Ortskerne von Mörlenbach, Rimbach und Fürth mehr als überfällig. Der Staatssekretär zeigte sich gut informiert über den aktuellen Sachstand und sicherte seine Unterstützung für das Projekt zu.

Glücklicherweise seien die Mittel seines Ministeriums für den Straßenbau für die nächsten Jahre erhöht worden, brachte der Staatssekretär gute Neuigkeiten. Dafür sei auch dem Finanzstaatssekretär Meister zu danken.

Engelhardt und Dr. Meister wiesen den Staatssekretär Bomba gemeinsam darauf hin, wie wichtig die beiden Maßnahmen für die gesamte Region seien und kündigten an, mit Nachdruck für eine Umsetzung der beiden Projekte einzutreten.

ZAKB, Geschäftsführer Gerhard Goliasch, Landratskandidat Christian Engelhardt, Verbandsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf (Medium)

Christian Engelhardt will „Anwalt der Bürger“ sein und für Umsetzung des Projekts B 38a im Landkreis Bergstraße kämpfen

Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen!

Für Christian Engelhardt ist sein Wahlslogan „Modern. Menschlich. Mittendrin“ auch Ausdruck seiner Arbeitsweise. Er sieht sich als Netzwerker, um Interessen zu bündeln und die Bürger bei der Realisierung von Projekten „einzubinden und mitzunehmen“. Vor allem aber geht es ihm um die Interessen der Menschen im Landkreis Bergstraße. Genauso gilt dieses Credo natürlich auch für Infrastrukturprojekte, die die Bürger im Landkreis betreffen. Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Kreis Bergstraße in den nächsten Jahren – und mit Sicherheit die wichtigste Straßenbaumaßnahme überhaupt – ist die Umsetzung der Umgehungsstraße B 38a. „Für die Odenwälder Bürger und für die ganze Region – ist der momentane Zustand untragbar. Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen“, betonte der Landratskandidat im Rahmen seines Besuchs bei Hessen Mobil. Christian Engelhardt informierte sich im Rahmen eines Thementages Infrastruktur bei Andreas Moritz, dem Regionalen Bevollmächtigten von Hessen Mobil, über das Projekt B 38 a und die Gesamtsituation der Infrastruktur im Kreis Bergstraße (weitere Informationen zur B 38 a im unteren Teil des Textes).

Flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem für den Kreis Bergstraße

Das weitere Programm des Thementages sah auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des VRN, Volkhard Malik, und dem Leiter der Planungsabteilung des RMV, Thomas Busch, vor. Mit den beiden Vertretern der Verkehrsverbünde sprach Christian Engelhardt über eine bessere Übergangsgestaltung des Tarifgebiets, eine bessere Vertaktung der S-Bahn nach Norden und Süden sowie über eine flexiblere Gestaltung des ÖPNV in den ländlichen Gebieten des Kreises. Hier möchte der Landratskandidat ein flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem einführen, wie es sich bereits in anderen Regionen bewährt hat. Damit will Engelhardt das Angebot im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere im Odenwaldteil des Landkreises verbessern. Bei Bedarf könne man in einer „Mobilitätszentrale“ anrufen und den Bus, oder das Anrufsammeltaxi bestellen erläuterte Engelhardt. „Ich will als Landrat so den ländlichen Raum attraktiver gestalten und es den Menschen ermöglichen auch noch im hohen Alter mobil zu sein“, betonte der Landratskandidat. Ein positiver Nebeneffekt sei, dass sich mit dem Konzept das Fahren leerer Busse verhindern lasse. Zusätzlich bestehe außerdem die Möglichkeit den Individualverkehr in die Fahrpläne zu integrieren. Ein solches System werde momentan gerade in anderen hessischen Landkreisen erprobt. Malik begrüßte die Idee Engelhardts, „denn ein leerer Bus ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll“.

ICE-Strecke: Konsens-Trasse soll im Vordergrund stehen

Weiterer Bestandteil des Thementages war ein Treffen Engelhardts mit den beiden Bürgerinitiativen „BILA“ und „Mensch vor Verkehr“ um über das Thema ICE-Neubaustrecke zu diskutieren. Engelhardt sprach sich hier eindeutig gegen die „Marksche Variante“ und eine damit verbundene Zerschneidung des Lampertheimer Waldes aus. Stattdessen bekräftigte er seine Zustimmung zu der bereits in einer „Bergsträßer Resolution“ verkündeten „Konsens-Trasse“, die eine linksrheinische Bündelung der Trasse an der A 67 vorsieht. „Und zwar mit der Variante eines bergmännischen Tunnels zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden“. Der Landratskandidat Christian Engelhardt betonte: „Wir müssen der Bahn klar machen, dass jede andere Trassenführung als die der Konsensvariante mit bergmännischem Tunnel, auf massive Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik stossen würde. Wenn die Bahn zeitnah bauen will, dann muss sie sich dieser Linie anschließen, unser Vorschlag ist letztlich auch ein Angebot an die Bahn“, so Engelhardt.

Ausbau erneuerbarer Energien soll weiter vorangetrieben werden

Um die Nutzung regenerativer Energiepotenziale und die Energie-Infrastruktur ging es dann bei einem Treffen im Energiepark Hüttenfeld mit dem Kreisbeigeordneten und Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAKB) Matthias Schimpf und dem Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Schimpf stellte dem Landratskandidaten das breite Portfolio des ZAKB in Bezug auf regenerative Energien vor. Schimpf betonte den „immensen Beitrag des ZAKB zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende“. Der Landratskandidat versprach im Falle seiner Wahl den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. Windräder will Engelhardt jedoch nur dort bauen, wo vor Ort ein breiter gesellschaftlicher Konsens zur Windkraftnutzung vorherrscht.

B38 a ist die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße

Nach diesem Überblick über die weiteren Stationen des Landratskandidaten am Thementag Infrastruktur soll der Blick nun wieder auf das Thema Straßenbaumaßnahmen gerichtet werden. Einig waren sich alle Anwesenden darüber, dass das Projekt B38 a die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße ist. Andreas Moritz erklärte, dass die B 38a die höchste Entlastung aller angedachter Maßnahmen mit sich bringen würde. Christian Engelhardt betonte, dass es nun Aufgabe der Politik sei, für eine möglichst hohe Priorisierung des Projekts zu sorgen. Derzeit sei jedoch die Klage eines Landwirts und die Klage des BUND gegen den Planfeststellungsbeschluss anhängig. Auf Grund von Gesprächen in Wiesbaden geht Engelhardt jedoch davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss keine rechtlichen Angriffspunkte enthält und die „unzumutbare Situation vor Ort“ endlich gelöst werden kann. Engelhardt und Moritz waren sich darüber einig, dass nun alles dafür getan werden muss, dass die B38 a komplett in den vordringlichen Bedarf des Bundes aufgenommen wird. Derzeit ist lediglich die Ortsumgehung Mörlenbach im vordringlichen Bedarf, die Weiterführung Richtung Rimbach/Fürth jedoch nicht. Bei der nun anstehenden Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans will Christian Engelhardt den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Michael Meister „in die Pflicht nehmen, alles dafür zu tun, dass die gesamte Trasse in den vordringlichen Bedarf kommt“. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Peter Stephan will er außerdem dafür sorgen, dass die B38 a seitens des Landes mit einer hohen Priorität versehen wird. „Wir brauchen diese Umgehungsstraße – und wir brauchen sie zeitnah. Ich möchte als Landrat den ersten Spatenstich zu dieser Straße vornehmen“, forderte der Landratskandidat.

Beidseitige Anbindung des Gewerbegebietes Heppenheim an die A5

Engelhardt sprach sich außerdem für eine Anbindung des Heppenheimer Gewerbegebiets an die Autobahn A 5 aus. „Und zwar in beiden Richtungen“, so Engelhardt. Ein Autobahnanschluss in beide Richtungen sei extrem wichtig für das ansässige Gewerbe und biete die Möglichkeit, die Innenstadt vom hohen Verkehrsaufkommen zu entlasten. Eine weitere Neuigkeit, die der Landratskandidat von Hessen Mobil erfuhr, war die Information darüber, dass an der Kreuzung Kreidacher Höhe in Wald-Michelbach dieses Jahr ein Kreisel gebaut werden soll, der die dortige Unfallgefahr reduziert.