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Caritaszentrum Einhausen

Besuch in Einhausen: Landratskandidat Engelhardt fordert stärkere Anerkennung der Sozialen Berufe

Christian Engelhardt, 42-jähriger Jurist und Landratskandidat der CDU, sagte bei seinem Besuch des neuen Caritaszentrums St. Vinzenz in Einhausen, dass „man zwar darauf hoffen kann, von schweren Krankheiten verschont zu bleiben, aber das Älter werden ist für uns alle unausweichlich. Mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit entsteht dann auch ein gewisser Pflegebedarf, den vielleicht nicht die Familienmitglieder alleine stemmen können. Schon deshalb muss unsere Gesellschaft ein großes Interesse daran haben, dass die Pflege in den Seniorenwohnheimen eine hohe Qualität aufweist.“ Das dies beim Caritaszentrum St. Vinzenz der Fall ist, davon konnte sich der Landratskandidat im Rahmen seines Besuchs vergewissern. Begleitet wurde Engelhardt vom Bürgermeister Helmut Glanzner.

Christian Engelhardt liegen die Belange der Senioren besonders am Herzen. „Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft ist es wichtig, dass es genügend gut ausgebildete Pflegekräfte gibt, die sich um die Menschen kümmern, die alleine nicht mehr zurecht kommen“, betonte der Landratskandidat. Er habe einige Jahre im Vorstand einer der Altenpflege gewidmeten Stiftung mitgearbeitet und dabei – auch durch Praxistage – einen Einblick in die Altenpflege bekommen. Daher habe er vor den Menschen in Pflegeberufen großen Respekt: „Diese Menschen arbeiten hart und bringen viel Herzblut für die Arbeit mit den kranken und älteren Menschen mit. Dafür haben sie höchste Anerkennung verdient und brauchen deshalb auch gute Arbeitsbedingungen“ so Engelhardt. Die Pflegedienstleiterin Doris Rapp ergänzte, dass es ansonsten immer schwieriger werden dürfte, genügend junge Menschen für eine Ausbildung zur Pflegekraft gewinnen zu können. Vor Ort in Einhausen stelle sich das Problem zwar noch nicht, bundesweit könne man den Bedarf jedoch nur mit Hilfe von zugewanderten Kräften decken. Es sei jedoch wichtig, dass das Pflegepersonal auch über ausreichend deutsche Sprachkenntnisse verfüge, betonte Rapp.

Die Hausleiterin Sonja Brutscher stellte dem Landratskandidaten das Modell der Hausgemeinschaften vor. Das Konzept sieht vor, dass je 10 Bewohnerinnen und Bewohner in einer Hausgemeinschaft von Alltagsbetreuern und Pflegekräften betreut werden. Eine der Hausgemeinschaften ist speziell für Menschen mit einer Demenzerkrankung eingerichtet, um den Anforderungen dieses Krankheitsbildes gerecht zu werden. Christian Engelhardt interessierte sich besonders für das Projekt „SoNAh“. Sonja Brutscher erläuterte die Idee, die hinter dem „Sozialraumorientierten Netzwerk der Altenhilfe“ steht. Mit Hilfe des Netzwerks soll das Caritaszentrum im Sozialraum besser vernetzt und zur zentralen Begegnungsstätte ausgebaut werden. Beispielsweise kommt regelmäßig der Kindergarten zum Mehrgenerationenbasteln und -singen und einmal pro Monat findet ein regelmäßiges, ehrenamtlich organisiertes Café statt. Ziel des Projekts ist es, dass die Bürger bereits frühzeitig „abgeholt“ werden und die Hemmschwelle vor dem Altern sinkt, so die Hausleiterin. Der Landratskandidat lobte die Projektidee und vor allem „den vorbildlichen Einsatz der Ehrenamtlichen, die das Konzept erst mit Leben füllen“.

ZAKB, Geschäftsführer Gerhard Goliasch, Landratskandidat Christian Engelhardt, Verbandsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf (Medium)

Christian Engelhardt will „Anwalt der Bürger“ sein und für Umsetzung des Projekts B 38a im Landkreis Bergstraße kämpfen

Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen!

Für Christian Engelhardt ist sein Wahlslogan „Modern. Menschlich. Mittendrin“ auch Ausdruck seiner Arbeitsweise. Er sieht sich als Netzwerker, um Interessen zu bündeln und die Bürger bei der Realisierung von Projekten „einzubinden und mitzunehmen“. Vor allem aber geht es ihm um die Interessen der Menschen im Landkreis Bergstraße. Genauso gilt dieses Credo natürlich auch für Infrastrukturprojekte, die die Bürger im Landkreis betreffen. Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Kreis Bergstraße in den nächsten Jahren – und mit Sicherheit die wichtigste Straßenbaumaßnahme überhaupt – ist die Umsetzung der Umgehungsstraße B 38a. „Für die Odenwälder Bürger und für die ganze Region – ist der momentane Zustand untragbar. Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen“, betonte der Landratskandidat im Rahmen seines Besuchs bei Hessen Mobil. Christian Engelhardt informierte sich im Rahmen eines Thementages Infrastruktur bei Andreas Moritz, dem Regionalen Bevollmächtigten von Hessen Mobil, über das Projekt B 38 a und die Gesamtsituation der Infrastruktur im Kreis Bergstraße (weitere Informationen zur B 38 a im unteren Teil des Textes).

Flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem für den Kreis Bergstraße

Das weitere Programm des Thementages sah auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des VRN, Volkhard Malik, und dem Leiter der Planungsabteilung des RMV, Thomas Busch, vor. Mit den beiden Vertretern der Verkehrsverbünde sprach Christian Engelhardt über eine bessere Übergangsgestaltung des Tarifgebiets, eine bessere Vertaktung der S-Bahn nach Norden und Süden sowie über eine flexiblere Gestaltung des ÖPNV in den ländlichen Gebieten des Kreises. Hier möchte der Landratskandidat ein flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem einführen, wie es sich bereits in anderen Regionen bewährt hat. Damit will Engelhardt das Angebot im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere im Odenwaldteil des Landkreises verbessern. Bei Bedarf könne man in einer „Mobilitätszentrale“ anrufen und den Bus, oder das Anrufsammeltaxi bestellen erläuterte Engelhardt. „Ich will als Landrat so den ländlichen Raum attraktiver gestalten und es den Menschen ermöglichen auch noch im hohen Alter mobil zu sein“, betonte der Landratskandidat. Ein positiver Nebeneffekt sei, dass sich mit dem Konzept das Fahren leerer Busse verhindern lasse. Zusätzlich bestehe außerdem die Möglichkeit den Individualverkehr in die Fahrpläne zu integrieren. Ein solches System werde momentan gerade in anderen hessischen Landkreisen erprobt. Malik begrüßte die Idee Engelhardts, „denn ein leerer Bus ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll“.

ICE-Strecke: Konsens-Trasse soll im Vordergrund stehen

Weiterer Bestandteil des Thementages war ein Treffen Engelhardts mit den beiden Bürgerinitiativen „BILA“ und „Mensch vor Verkehr“ um über das Thema ICE-Neubaustrecke zu diskutieren. Engelhardt sprach sich hier eindeutig gegen die „Marksche Variante“ und eine damit verbundene Zerschneidung des Lampertheimer Waldes aus. Stattdessen bekräftigte er seine Zustimmung zu der bereits in einer „Bergsträßer Resolution“ verkündeten „Konsens-Trasse“, die eine linksrheinische Bündelung der Trasse an der A 67 vorsieht. „Und zwar mit der Variante eines bergmännischen Tunnels zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden“. Der Landratskandidat Christian Engelhardt betonte: „Wir müssen der Bahn klar machen, dass jede andere Trassenführung als die der Konsensvariante mit bergmännischem Tunnel, auf massive Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik stossen würde. Wenn die Bahn zeitnah bauen will, dann muss sie sich dieser Linie anschließen, unser Vorschlag ist letztlich auch ein Angebot an die Bahn“, so Engelhardt.

Ausbau erneuerbarer Energien soll weiter vorangetrieben werden

Um die Nutzung regenerativer Energiepotenziale und die Energie-Infrastruktur ging es dann bei einem Treffen im Energiepark Hüttenfeld mit dem Kreisbeigeordneten und Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAKB) Matthias Schimpf und dem Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Schimpf stellte dem Landratskandidaten das breite Portfolio des ZAKB in Bezug auf regenerative Energien vor. Schimpf betonte den „immensen Beitrag des ZAKB zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende“. Der Landratskandidat versprach im Falle seiner Wahl den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. Windräder will Engelhardt jedoch nur dort bauen, wo vor Ort ein breiter gesellschaftlicher Konsens zur Windkraftnutzung vorherrscht.

B38 a ist die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße

Nach diesem Überblick über die weiteren Stationen des Landratskandidaten am Thementag Infrastruktur soll der Blick nun wieder auf das Thema Straßenbaumaßnahmen gerichtet werden. Einig waren sich alle Anwesenden darüber, dass das Projekt B38 a die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße ist. Andreas Moritz erklärte, dass die B 38a die höchste Entlastung aller angedachter Maßnahmen mit sich bringen würde. Christian Engelhardt betonte, dass es nun Aufgabe der Politik sei, für eine möglichst hohe Priorisierung des Projekts zu sorgen. Derzeit sei jedoch die Klage eines Landwirts und die Klage des BUND gegen den Planfeststellungsbeschluss anhängig. Auf Grund von Gesprächen in Wiesbaden geht Engelhardt jedoch davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss keine rechtlichen Angriffspunkte enthält und die „unzumutbare Situation vor Ort“ endlich gelöst werden kann. Engelhardt und Moritz waren sich darüber einig, dass nun alles dafür getan werden muss, dass die B38 a komplett in den vordringlichen Bedarf des Bundes aufgenommen wird. Derzeit ist lediglich die Ortsumgehung Mörlenbach im vordringlichen Bedarf, die Weiterführung Richtung Rimbach/Fürth jedoch nicht. Bei der nun anstehenden Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans will Christian Engelhardt den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Michael Meister „in die Pflicht nehmen, alles dafür zu tun, dass die gesamte Trasse in den vordringlichen Bedarf kommt“. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Peter Stephan will er außerdem dafür sorgen, dass die B38 a seitens des Landes mit einer hohen Priorität versehen wird. „Wir brauchen diese Umgehungsstraße – und wir brauchen sie zeitnah. Ich möchte als Landrat den ersten Spatenstich zu dieser Straße vornehmen“, forderte der Landratskandidat.

Beidseitige Anbindung des Gewerbegebietes Heppenheim an die A5

Engelhardt sprach sich außerdem für eine Anbindung des Heppenheimer Gewerbegebiets an die Autobahn A 5 aus. „Und zwar in beiden Richtungen“, so Engelhardt. Ein Autobahnanschluss in beide Richtungen sei extrem wichtig für das ansässige Gewerbe und biete die Möglichkeit, die Innenstadt vom hohen Verkehrsaufkommen zu entlasten. Eine weitere Neuigkeit, die der Landratskandidat von Hessen Mobil erfuhr, war die Information darüber, dass an der Kreuzung Kreidacher Höhe in Wald-Michelbach dieses Jahr ein Kreisel gebaut werden soll, der die dortige Unfallgefahr reduziert.

ICE-Trasse, Ulrich Guldner BILA, Hans Schader BILA, CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt, Bürgermeister Helmut Glanzner, Alexander Bauer MdL, Peter Stracke Mensch vor Verkehr, Lorschs Bürgermeister Christian Schönung

Thementag Infrastruktur im Kreis Bergstraße

Modern. Menschlich. Mittendrin: Christian Engelhardt will als Landrat wirkungsvoller Anwalt der Bürger sein

Für Christian Engelhardt ist sein Wahlslogan „Modern. Menschlich. Mittendrin“ auch Ausdruck seiner Arbeitsweise. Er sieht sich als Netzwerker, um Interessen zu bündeln und die Menschen bei der Realisierung von Projekten „einzubinden und mitzunehmen“. Vor allem aber geht es um die Interessen der Menschen im Landkreis Bergstraße.

Diskussion der ICE-Trasse

Genauso gilt dieses Credo natürlich auch für Infrastrukturprojekte, die die Bürger im Landkreis betreffen. Daher lud der Landratskandidat Vertreter der beiden Bürgerinitiativen „BILA“ und „Mensch vor Verkehr“, den Landtagsabgeordneten Alexander Bauer und die Bürgermeister Christian Schönung (Lorsch), Helmut Glanzner (Einhausen) und Gottfried Störmer (Lampertheim, der leider verhindert war) zu einem „Runden Tisch“ ein, um über das Thema ICE-Neubaustrecke zu diskutieren. Schnell wurde deutlich, dass die beiden Bürgerinitiativen in Christian Engelhardt einen starken Fürsprecher für ihre Interessen auf ihrer Seite wissen.

Engelhardt sprach sich eindeutig gegen die „Marksche Variante“ und eine damit verbundene Zerschneidung des Lampertheimer Waldes aus. Stattdessen bekräftigte er seine Zustimmung zu der bereits in einer „Bergsträßer Resolution“ verkündeten „Konsens-Trasse“, die eine linksrheinische Bündelung der Trasse an der A 67 vorsieht. „Und zwar mit der Variante eines bergmännischen Tunnels zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden“.

Verkehrspolitische Fragestellungen und Infrastrukturprojekte im Mittelpunkt

Das Treffen mit den beiden Bürgerinitiativen bildete den Auftakt eines „Thementages Infrastruktur“, bei dem sich der Landratskandidat mit verschiedenen verkehrspolitischen Fragestellungen und Infrastrukturprojekten befasste. Das Programm des Thementages sah auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des VRN, Volkhard Malik, und dem Leiter der Planungsabteilung des RMV, Thomas Busch, vor. Mit den beiden Vertretern der Verkehrsverbünde sprach Christian Engelhardt über bessere Übergangsgestaltungen des Tarifgebiets, eine bessere Vertaktung der S-Bahn nach Norden und Süden sowie über eine flexiblere Gestaltung des ÖPNV in den ländlichen Gebieten des Kreises (z.B. die Möglichkeit Anrufsammeltaxen oder Rufbusse einzuführen).

Schnellstmögliche Realisierung Ausbau B47 und B38a geplant

Im Büro des Regionalen Bevollmächtigten von Hessen Mobil, Andreas Moritz, ging es schließlich um den Planungsstand der verschiedenen Straßenbaumaßnahmen im Kreis Bergstraße. Unter anderem wurde dabei auch über den geplanten vierspurigen Ausbau der B 47 bei der Ortsumgehung Rosengarten gesprochen sowie den Ausbau der B38a .Hier informierte sich der Landratskandidat über den derzeitigen Planungsstand. Als Landrat will sich Engelhardt für die schnellstmögliche Realisierung dieser Infrastrukturprojekte stark machen. Um die Nutzung regenerativer Energiepotenziale und die Energie-Infrastruktur ging es dann bei einem Treffen im Energiepark Hüttenfeld mit dem Kreisbeigeordneten und Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAKB) Matthias Schimpf und dem Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Schimpf stellte dem Landratskandidaten das breite Portfolio des ZAKB in Bezug auf regenerative Energien vor. Photovoltaik-Anlagen im Energiepark Hüttenfeld, die Biogasanlage in Heppenheim, die alle Bioabfälle des Landkreises zur Energiegewinnung verwertet, die Aufbereitung von Grünschnitt zur Brennstoffherstellung mit der sich mehrere Tausend Liter Heizöl einsparen lassen oder die Nutzung von Windkraft. Dies sind laut Schimpf nur einige Beispiele dafür, wie der ZAKB einen „immensen Beitrag zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende beiträgt“. Der Landratskandidat zeigte sich von dieser Vielfalt beeindruckt und versprach im Falle seiner Wahl den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. In Bezug auf das geplante Windrad auf der ehemaligen Deponie in Hüttenfeld äußerte Engelhardt, dass er diesem Projekt grundsätzlich positiv gegenüberstehe, man jedoch die nochmalige Überprüfung aller relevanter Fakten abwarten müsse.

ICE-Trassenführung muss so gewählt werden, dass die Belastung für Mensch und Natur so gering wie möglich ist

Nach diesem kurzen Überblick über die weiteren Stationen des Landratskandidaten am Thementag Infrastruktur soll der Blick nun wieder auf das Thema ICE-Neubaustrecke gerichtet werden.
Das Informationsgespräch zwischen den beiden Bürgerinitiativen, den Bürgermeistern der von der Trasse „betroffenen“ Gemeinden, dem Landtagsabgeordnetem und dem Landratskandidaten hatte vor dem Hintergrund, dass am Donnerstag in Mannheim seitens der Bahn die Berechnungen eines Bahnkorridors vorgestellt werden, einen ganz aktuellen Bezug. Engelhardt betonte, dass es sein Ziel als Landrat wäre, den Landkreis noch besser an den Süden und vor allem an den Norden (Richtung Frankfurt und Frankfurter Flughafen) anzubinden. Hierbei stoße man jedoch sehr schnell an Kapazitätsgrenzen, weshalb eine neue Trasse ohne Alternativen sei. Eine solche Trassenführung muss laut Engelhardt jedoch „so gewählt werden, dass die Belastung für Mensch und Natur so gering wie möglich ist“. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass dies durch die so genannte Konsensvariante, die eine Bündelung der Trasse linksrheinisch entlang der A 67 vorsieht, gewährleistet ist. Einig waren sich die Gesprächspartner auch darüber, dass ein bergmännischer Tunnel zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden realisierbar ist. „Mit dieser Variante lässt sich der maximale Lärm- und Naturschutz erzielen“´, betonten Ulrich Guldner und Hans Schader von der Lampertheimer Bürgerinitiative „BILA“. Zwar sei diese Variante teurer, als die „Troglösung“, doch diese biete keinen ausreichenden Lärmschutz und würde somit nur weitere Klagen nach sich ziehen und den Baubeginn des Projekts auf unabsehbare Zeit verzögern. Der Landratskandidat Christian Engelhard betonte, dass er gerne die Rolle einnehme, die regionalen Akteure und damit auch den politischen Druck für dieses Ziel zu organisieren: „Als Landrat will ich wirkungsvoller Anwalt der Bürger des Landkreises sein: Wir müssen der Bahn klar machen, dass jede andere Trassenführung als die der Konsensvariante mit bergmännischem Tunnel, auf massive Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik stossen würde. Wenn die Bahn zeitnah bauen will, dann muss sie sich dieser Linie anschließen, unser Vorschlag ist letztlich auch ein Angebot an die Bahn“, so Engelhardt.

Auch der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer wies darauf hin, dass es „nichts wichtigeres gibt, als gegenüber der Bahn mit einer Stimme zu sprechen“.

Reine ICE-Trassennutzung ohne Güterverkehr nicht realisierbar

Der Lorscher Bürgermeister Christian Schönung war sich darüber im Klaren, dass eine reine ICE-Trassennutzung ohne Güterverkehr nicht realisierbar sein wird. „Nachts quälen sich rund 250 Güterzüge über die Bergstraßen- und die Riedstrecke. Eine reine ICE-Trasse ist unrealistisch, die Mischnutzung ist die einzig wirtschaftliche Variante auf die sich die Bahn einlassen wird“, vermutete Schönung. Helmut Glanzner sah darin jedoch auch Vorteile. Wenn die Strecke auch vom Güterverkehr genutzt würde, dann sei die Bahn in der Pflicht, einen umfassenden Lärmschutz zu realisieren. Bei einer reinen ICE-Trasse sei es alles andere als sicher, dass dieser kommt, erläuterte Einhausens Bürgermeister. Der Landratskandidat fasste die gemeinsame Position der Anwesenden dann noch einmal treffend zusammen: „Eine Mischnutzung der neuen Trasse ja, aber nur unter Garantie des größtmöglichen Lärm- und Naturschutzes, also mit dem Bau eines bergmännischen Tunnels“. Das eine solche Tunnelvariante realisierbar sei, habe der Experte für Tunnelbau Johannes Truschel vor wenigen Tagen bei einem Treffen mit den Bürgerinitiativen bestätigt. Mit dieser starken gemeinsamen Position des Kreises Bergstraße könne man gegenüber der Bahn auftreten. „Der Name ihrer Bürgerinitiative ist für mich das entscheidende Credo bei der Umsetzung dieses Projekts. Der Mensch und seine Gesundheit muss immer vor den Belangen des Verkehrs stehen“ sagte Engelhardt gerichtet an den Vorsitzenden der Bürgerinitiative Mensch vor Verkehr.

Christian Engelhardt: Modern. Menschlich. Mittendrin – meine Themen für den Kreis Bergstraße

Landrat Christian Engelhardt

Landkreis Bergstraße – meine Themen als Landrat

Stadt der Schulen und örtliche Wirtschaftsförderung

Christian Engelhardt will in Bensheim – als „Stadt der Schulen“ – die vielfältigen Bildungsangebote stärken. In Heppenheim soll das Gewerbegebiet Tiergartenstraße Süd entwickelt werden, für zusätzliche Arbeitsplätze – ein Beispiel örtlicher Wirtschaftsförderung.

Schulen und Arbeitsplätze

Schnellere und enger getaktete Zugverbindungen in die Groß-städte sind sein Ziel – künftig unter anderem ab Zwingenberg. Als Landrat wird sich Engelhardt dafür einsetzen, dass die ICE-Neubaustrecke mit bergmännischem Tunnel für den Lärmschutz in Einhausen und Lorsch gebaut wird. Das Weltkulturerbe Kloster Lorsch ist ein Aushängeschild, die Infrastruktur für Besucher soll verbessert werden.

Bedeutung der Jugendhilfe wird betont. Arbeit der Caritas im Landkreis Bergstraße

Bedeutung der Jugendhilfe wird betont. Arbeit der Caritas im Landkreis Bergstraße

Caritas im Landkreis Bergstraße

Einladend, hell und modern – so präsentiert sich das Hotel Karolinger Hof in Lorsch dem CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt. Er hat dieses besondere Hotel nicht nur als Übernachtungsort gewählt, sondern sich dort auch mit dem Vorstandsvorsitzenden und Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer, dem Lorscher Bürgermeister Christian Schönung und Sven Hofmann, führender Mitarbeiter des Hotels getroffen, um sich über die vielfältige Arbeit der Caritas im Landkreis Bergstraße zu informieren.

Ansatzpunkte für engmaschige Zusammenarbeit mit der Caritas

„Wir versuchen passgenaue Angebote für die Menschen vor Ort zu schaffen und entwickeln häufig neue Konzepte und Ansätze“ erklärte Kiefer den Gesprächspartnern aus der Politik. So sei dieses Hotel kein klassischer Integrationsbetrieb, da die Quote der beschäftigten Menschen mit Behinderung deutlich höher als die dort vorgegebene 50 % liege, außerdem würde auch Langzeitarbeitslosen eine Chance gegeben, mit pädagogischer Begleitung zurück ins Arbeitsleben zu finden. „Hier sehe ich einen engen Anknüpfungspunkt für den Landkreis mit seiner jahrelangen erfolgreichen Arbeit als Optionskommune und dem Eigenbetrieb „Neue Wege“. Gerne möchte ich mich, im Falle eines Wahlsieges, für eine engmaschige Zusammenarbeit mit der Caritas einsetzen“, versprach Engelhardt. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl an Vorzeigeprojekten der Caritas im Landkreis. Vom Seniorenwohnheim in Bürstadt, Einhausen und Bensheim; Sozialstationen; ambulante und stationäre Suchtkrankenhilfe; Gemeindepsychiatrische Zentren; vielfältige Beratungsdienste, über das Mehrgenerationenhaus in Bensheim bis hin zu diesem Hotel.

Jugendhilfe: Frühzeitige Prävention vermeidet Probleme und hohe Sozialkosten

Er betonte seinen Wunsch, sich als Landrat verstärkt für die Jugendhilfe einsetzen zu wollen, da eine frühzeitige Förderung die beste Prävention zur Vermeidung von späteren Problemen und hohen Sozialkosten sei. Für diesen Ansatz benötige er starke Kooperationsparten wie die Caritas. „Auch dies ist ein wichtiger Aspekt meines Schwerpunktthemas Bildung“, führte Landratskandidat Engelhardt aus, „welches von Bildungsgerechtigkeit, über Inklusion bis hin zur Exzellenzförderung ein unglaublich spannendes und bedeutendes Handlungsfeld ist.“

Landrat Christian Engelhardt

Engelhardt lobt ehrenamtliches Engagement beim Sängerkreis Bergstraße

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 10.01.2015 des Sängerkreis Bergstraße, in der Mehrzweckhalle Einhausen, sprach der Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) den Anwesenden in seinem Neujahrsgrußwort seine höchste Anerkennung für deren Engagement im vergangenen Jahr aus. Die Sänger könnten „stolz auf ihre ehrenamtliche Arbeit sein“.

Der Vorsitzende des Sängerkreises Heinz Ritzert, merkte zu Beginn der Veranstaltung an, dass dies eine der letzten Veranstaltungen in der sanierungsbedürftigen Mehrzweckhalle Einhausen sein könnte. Er hofft, dass von Seiten der oberen Ebenen Gelder für den Bau einer neuen Halle zur Verfügung gestellt werden. Engelhardt betonte, dass er es wichtig finde, „Schulimmobilien zu erhalten und den Vereinen zur Nutzung zur Verfügung zu stellen, um so die ehrenamtliche Arbeit bestmöglich zu unterstützen“.

Christian Engelhardt besucht Bürgermeister Helmut Glanzner in Weschnitzergemeinde Einhausen

Zukunftswerkstatt Einhausen: Informationsgespräch mit Helmut Glanzner

Zukunftswerkstatt als Schwerpunktthema in Weschnitzgemeinde

Die vom Einhäuser Bürgermeister initiierte „Zukunftswerkstatt“ war ein zentrales Thema in dem Informationsgespräch, das der Landratskandidat der Bergsträßer CDU, Christian Engelhardt, dieser Tage mit Helmut Glanzner im Rathaus der Weschnitzgemeinde führte. Die Zeit zum „Kennenlernen“ konnten sich die Gesprächspartner sparen, sie kennen sich bereits seit Jahren. Umso mehr Zeit stand für das Thema „Zukunftswerkstatt“ zur Verfügung.

Bürgerbeteiligung und Identifikation mit dem direkten Umfeld und mehr Transparenz

Sinn und Zweck der Einhäuser Zukunftswerkstatt, berichtete der seit mehr als 100 Tagen amtierende Verwaltungschef, ist die Bürgerbeteiligung und Identifikation mit dem direkten Umfeld sowie mehr Transparenz. Die Einhäuser sollen an der nachhaltigen Gestaltung ihrer Gemeinde aktiv mitwirken können. Nach einer kürzlich durchgeführten Start-Information in der Mehrzweckhalle mit mehr als hundert Bürgerinnen und Bürgern läuft derzeit eine umfassende Fragebogen-Aktion für alle Haushalte; Rückgabetermin ist der 19. Dezember. Mehrere Themenfelder werden abgefragt: Infrastruktur und Verkehr, Bauen, Wohnen und Leben, Freizeit, Kultur und Tourismus, Umwelt und Natur, Gewerbe und Handel sowie die allgemeine Zufriedenheit.

Nach Auswertung der Fragebogen durch ein qualifiziertes Planungsbüro sollen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in „Workshops“ am 19. Februar 2015, ebenfalls in der Mehrzweckhalle, aktiv einbringen. Danach ist eine Abschlussveranstaltung geplant – und die Gemeindevertretung erhält eine Wunsch- und Prioritätenliste mit kleineren und größeren Vorhaben sowie Vorschläge für mögliche Aufnahmen in Förderprogramme.

Bürgerbeteiligung ist sinnvoll

Die Initiierung von Zukunftswerkstätten, so Christian Engelhardt, sei ausgesprochen sinnvoll, um eine offene Bürgerbeteiligung dauerhaft mit Leben zu erfüllen. Für ihn sei es sehr wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern im direkten Kontakt zu stehen. Deshalb würde er als Landrat gerne offene Bürgerbeteiligungen zur Zukunftsgestaltung des Landkreises nutzen.

Die von Bürgermeister Glanzner forcierte „Interkommunale Zusammenarbeit“ möchte Christian Engelhardt fördern und als „Partner auf Augenhöhe“ unterstützen.

Kommunaler Finanzausgleich: Wer bestellt, bezahlt

In der Frage des Kommunalen Finanzausgleiches sieht sich Engelhardt „hundertprozentig in der Kontinuität von Landrat Matthias Wilkes“ – an dem Prinzip „Wer bestellt, bezahlt“ werde eisern festgehalten, versicherte er dem Einhäuser Rathaus-Chef.

Kreis Bergstrasse Einhausen: Landratskandidat Christian Engelhardt besucht mit Bürgermeister Helmut Glanzner den Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Einhausen: Unterwegs mit Bürgermeister Helmut Glanzner

Christian Engelhardt trifft Bürgermeister Rainer Burelbach in Heppenheim

Christian Engelhardt besucht Bürgermeister Rainer Burelbach in Heppenheim

Auf seiner Tour durch die Rathäuser der Bergsträßer Städte und Gemeinden besuchte Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) nun Bürgermeister Rainer Burelbach. Er informierte sich über Themen, die für Heppenheim eine wichtige Rolle spielen.

Finanzielle Belastungen der Kommunen enorm

Nicht verwunderlich ist es, dass es an erster Stelle um die finanzielle Situation der Stadt ging, die sich allerdings recht erfreulich entwickelt. Engelhardt zeigte sich sehr überrascht darüber dass es gelungen ist, im Haushalt 2016 sogar einen leichten Überschuss auszuweisen. Das sei, trotz Schutzschirm, in dieser kurzen Zeit nicht zu erwarten gewesen. Die finanziellen Belastungen der Kommunen seien enorm. Das sieht der Kandidat genauso wir der amtierende Landrat Matthias Wilkes, mit dem er sich beim Thema Finanzen auf einer Linie sieht.

Schulstandort Heppenheim muss weiter gestärkt werden


Wie Wilkes hat sich auch Engelhardt das Thema Schulen auf die Fahnen geschrieben. Der Schulstandort Heppenheim spiele eine wichtige Rolle und müsse weiter gestärkt werden. In diesem Zusammenhang spricht er sich ausdrücklich dafür aus, die Gymnasien als eigenständige Schulform zu erhalten.

Renaturierung der Weschnitzinsel wird befürwortet

Auch der Naturschutz wurde im Gespräch mit dem Bürgermeister thematisiert. Insbesondere die Renaturierung der Weschnitzinsel befürwortet Engelhardt voll und ganz. Das Naturschutzgebiet zwischen Heppenheim und Lorsch dient im Notfall als Überflutungsfläche und schützt so die Gemeinden Lorsch, Einhausen und Biblis vor Hochwasser. Der Renaturierungsplan sieht die Öffnung der Dämme vor, damit sich die Weschnitz ein eigenes, natürliches Bett suchen kann.

Fruchtbarer Meinungsaustausch ist gute Basis


Den Meinungsaustausch empfanden Engelhardt und Burelbach als sehr fruchtbar. Damit wurde eine gute Basis geschaffen, um zukünftig noch zahlreiche weitere Themen zu erörtern.

Christian Engelhardt im Gespräch

ICE-Neubaustrecke im Kreis Bergstraße mit optimalem Schutz für Bevölkerung

Christian Engelhardt: „Es ist sicher richtig, zusätzliche Kapazitäten für den Schienenverkehr in der Region zu schaffen. Dies bringt nicht Verbesserung für den Fernverkehr, auch der Ausbau der regionalen Verkehre, etwa zwischen dem Kreis Bergstraße und dem Rhein-Main-Raum mit dem Frankfurt Flughafen wird davon profitieren.

Eine neue ICE-Trasse muss aber zwingend unter der Bedingung geplant werden, dass die anliegende Bevölkerung optimal geschützt wird. Ich kann deshalb die Sorge von Bürgerinnen und Bürgern aus Lorsch, Einhausen und Langwaden verstehen und werde deren Anliegen nach einem optimalen Lärmschutz zur Grundlage meiner Arbeit als künftiger Landrat des Kreises machen. Sollte ich zum Landrat des Kreises gewählt werden, werde ich diese Forderung mit allem Nachdruck und gemeinsam mit allen Repräsentanten der Region gegenüber den Planern und Projektverantwortlichen vertreten.

Nur wenn die Belastungen so gering als möglich bleiben, kann die nötige Akzeptanz in der Bevölkerung für eine neue ICE-Strecke erreicht werden.“