Einblicke in meinen Werdegang

Christian Engelhardt

Geburt

1. Oktober 1972

Geboren und meine ersten Gehversuche durchs Leben habe ich im damaligen Landkreis Leonberg (heute Böblingen), in der Nähe von Stuttgart unternommen.  

“Los geht’s zum ersten Mal”

10. September 1979

Einschulung 1979

Mit der Einschulung beginnt meine Laufbahn …

(und schnell hatte ich zum ersten Mal Ärger, wegen meiner krakeligen Schrift – Schönschreiben kann ich bis heute nicht!). Aber schon mit der Schultüte setze ich ein Statment für den Artenschutz 😉

Im Job als Anwalt und Dozent

1. Juli 2000

Seit Mitte 2000 arbeite ich als Anwalt und als Dozent, bei der Deutschen Angestellten Akademie wie auch bei “Jura Intensiv” als Repetitor. Meine Schwerpunkte in der anwaltlichen Tätigkeit ist die Beratung einiger Unternehmen und das Aushandeln und Formulieren von Verträgen.

Rechtsanwalt Christian Engelhardt

Anwalt und Dozent

Auch wenn ich gerne als Anwalt arbeite und in den Jahren der praktischen Ausbildung viel Freude bei der Tätigkeit in großen internationalen Kanzleien hatte, investiere ich viel Zeit “nebenbei” in mein kommunalpolitisches Ehrenamt. Unter anderem bin ich Stadtverordneter und im Kreistag & im Landesvorstand der Jungen Union. Auf diese Weise lerne ich spannende Menschen kennen. Nicht nur Politiker wie damals “Roland Koch” sondern  v.a. meine Frau lerne ich bei der Jungen Union kennen. Kein Wunder also, dass meine Familie bei meinem Job in der Kommunalpolitik “mitzieht”.

Roland Koch

Roland Koch, damals hessischer Ministerpräsident.

Christian Wagner

Mit dem hessischen Justizminister Dr. Christean Wagner

 

Junger Bürgermeister einer geschichtsträchtigen Stadt

1. Mai 2004

Mit gerade einmal 31 Jahren wurde ich im Dezember 2003 zum Bürgermeister der Stadt Frankenberg (Eder) gewählt. Die Stadt Frankenberg hat eine große Historie als frühere Kreisstadt des Landkreises Frankenberg und ist heute lebendiges Mittelzentrum einer ländlichen Region in Nordhessen. Wir leben dort sehr gerne, ich kann in Frankenberg viel bewegen und werde 2009 mit 74,9 % bei einer Wahlbeteiligung von 70,1 % wiedergewählt. Mehr erfahren

Neue Herausforderung in Wiesbaden

1. Dezember 2011

Im Jahr 2011 bin ich nicht nur zum 2. Mal Vater geworden, sondern erhalte auch ein sehr interessantes Jobangebot in Wiesbaden. Ich soll (geschäftsführender) Direktor beim Hessischen Landkreistag werden, einem kommunalen Spitzenverband, der Lobbyarbeit für die 21 Landkreise auf Landes- und Bundesebene macht. Diese Stelle trete ich im Dezember 2011 an, nachdem die Familie zusammen in die Landeshauptstadt gezogen ist.  Von dem dort geschaffenen Netzwerk und den gemachten Erfahrungen profitiere ich und meine Arbeit als Landrat sehr.

In dieser Zeit habe ich quasi nebenamtlich daran mitgearbeitet, einen mittelgroßen Energieversorger wieder zu re-kommunalisieren, also wieder in die öffentliche Hand einiger Landkreise zurückzuführen. Das war eine vor allem juristisch sehr faszinierende aber auch fordernde Aufgabe, die mir viel Spaß gemacht hat.

Angekommen – Landrat im schönsten Landkreis Deutschlands

16. September 2015

Die Stichwahl zum Amt des Landrats konnte ich im April 2015 für mich entscheiden, ich weiß heute noch genau, welche Anspannung am Wahltag auf mir lastete. Es war eine unglaubliche Erleichterung und Freude nach einer wirklich intensiven und kräfteraubenden Wahlkampfzeit, gewonnen zu haben.

 

Natürlich stand vor dem Amtsantritt unzählige organisatorische Dinge auf dem Plan. Ein Haus finden, einen Kitaplatz und eine Grundschule finden, meinen Job in Wiesbaden abwickeln, Umzug planen etc. Aber das kennen sicher viele von Ihnen, die Ihre Arbeitsstelle wechseln. Wir hatten mit allem großes Glück und konnten vor Schulbeginn in Heppenheim einziehen und ich im September 2015 mein neues Amt antreten.

Heute kann ich sage, es war für mich, aber auch für meine Familie, der richtige Schritt. Wir sind angekommen, sind daheim und fühlen uns wohl.

Ich gehe meiner Aufgabe vom ersten Tag mit viel Herzblut nach, habe unzählige großartige Menschen hier im Landkreis kennengelernt, kenne, so denke ich, jeden Ort und jede Stadt im Kreis, habe viel angestoßen, viele Hürden übersprungen und so manche “Kuh vom Eis geholt”. Ich habe engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, habe motivierte Kolleginnen und Kollegen im Landratsamt aber auch in den Rathäusern. Es ist nie langweilig und jeder Tag hält Überraschungen bereit.

Die Aufgabe ist eine Herausforderung, eine Freude und aufjedenfall so, dass ich diese gerne die nächsten 6 Jahre weiter annehmen und den Landkreis gestalten möchte.