Rundgang im alten Ortskern von Landrat Christian Engelhardt mit Ortsvorsteher Robert Schlappner

Auerbach – viel mehr als ein Luftkurort!

Der Bensheimer Stadtteil Auerbach zählt aufgrund seiner Lage entlang der B3, seiner Infrastruktur und seinen touristischen Highlights, wie Staatspark Fürstenlager und Auerbacher Schloss, zu den beliebtesten und bekanntesten Kommunen im Kreis Bergstraße und gilt mit seinen rund 10.000 Einwohnern als lebens- und liebenswert. Einen Überblick -überwiegend im alten Ortskern des Luftkurorts- verschaffte sich kürzlich bei einem Rundgang Landrat Christian Engelhardt. Die Fakten lieferte der ihn begleitende Ortsvorsteher Robert Schlappner.

Palette von Einkaufsmöglichkeiten

Auerbach bietet schon im Ortskern, direkt vor der Haustür, eine ganze Palette an Einkaufsmöglichkeiten. Es gibt neben Supermärkten auch Metzger, Bäcker oder Gemüse-/Obst- sowie einen Unverpackt-Laden, um seinen Lebensmittelbedarf zu stillen. Daneben auch alles, was das Herz begehrt oder notwendig ist: feine Papeterie, Bücher und Schreibbedarf, zwei Geldinstitute, Outdoormode, Dekoartikel Blumen und noch vieles mehr. Nicht zu vergessen das ausgezeichnete und breitgefächerte gastronomische Angebot, welches Landrat Engelhardt gleich in der „to-go-Version“ nutzte oder hochwertige Übernachtungsangebote. „Ein Vorteil ist sicherlich unsere Einkaufsstruktur mit kurzen Parkmöglichkeiten direkt vor den Geschäften. Nachteil ist natürlich, dass hierdurch aufgrund der Fahrbahnbreite kein Fahrradweg möglich ist“, erklärte Robert Schlappner.

Parksituation Fürstenlager thematisiert

Auerbach ist enorm vielfältig – von den Metzendorfvillen bis zu wunderschönen Fachwerkhäuser in der Altstadt. „Wichtige Themen waren Nachverdichtung und Nachnutzungen alter unbewohnter Häuser, zudem haben wir uns über die abgeschlossene Baumaßnahme im Rahmen des „Pakt für den Nachmittag“ für die Schloßbergschule im alten „DRK-Gebäude” wie auch über die anstehenden Maßnahmen an der Schlossbergschule ausgetauscht“, erklärte Landrat Engelhardt. Breiten Raum nahm naturgemäß die Parksituation rund um das Fürstenlager ein. „Es fehlt aktuell ein passendes Gelände für einen Parkplatz. Da müssen alle Institutionen und Behörden einfach dran bleiben und Möglichkeiten prüfen, auch wenn sie erstmal als aussichtslos erscheinen“, appellierte der Ortsvorsteher, der aber sowohl Land Hessen als auch Stadt Bensheim in diesem Zusammenhang hinter sich weis. Unterstützende Zustimmung gab es für den Kreis auch von Landrat Engelhardt. „Für den Shuttlebus, der in diesem Jahr wieder angeboten werden soll, können wir auch als Landkreis intensiver in Zusammenarbeit mit unserem Tourismusmarketing werben“, erklärte der Landrat.

Auf der Agenda der Gespräche stand auch der schon seit Jahren gewünschte Radweg zwischen Auerbach und Hochstädten. Kein einfaches Unterfangen. lassen die örtlichen Begebenheiten doch nur wenig Spielraum zu. Aktuell ist der KMB mit einer Planung beschäftigt und wird sich mit den Ortsbeiräten abstimmen.

Appell für Unterstützung Synagogenverein

Auf dem Rückweg bestand mehr aus Zufall die Möglichkeit die Alte Synagoge in der Bachgasse zu besuchen, konnte doch vor Ort Vorstandsmitglied Wolfgang Müller angetroffen werden. Er berichtete den Kommunalpolitikern von der derzeitigen Misere des Vereins neue, möglichst jüngere, engagierte Vorstandsmitglieder zu finden. Durch den überraschenden Tod der Vorsitzenden sowie der Altersstruktur des Vorstandes ist der Verein in Nöten. „Hier werbe ich sehr gerne für das Anliegen, da es wichtig ist, diesen schwarzen Teil unserer Geschichte nicht aus den Augen zu verlieren und das Kleinod weiter mit Leben und Veranstaltungen zu füllen“, verdeutlichte Landrat Engelhardt.