Christian Engelhardt: Wirtschaftsförderung im Kreis Bergstraße

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Landrat Christian Engelhardt bei der Kreishandwerkerschaft in Bensheim

Landrat besucht die Kreishandwerkerschaft Bergstraße: Beste Chancen für eine prosperierende Region

Zu seinem Antrittsbesuch kam Landrat Christian Engelhardt zur Kreishandwerkerschaft nach Bensheim. Dietmar Schott der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, der Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel und sein Stellvertreter Heinz Krauß nahmen den Bergsträßer Landrat in Bensheim in Empfang. Nach einem Kennenlerngespräch kamen schnell die aktuellen Themen wie die Ausbildungssituation, Position des Handwerks im Landkreis, Kooperation des Handwerks mit dem Landkreis und den Kommunen sowie Flüchtlinge als Fachkräftepotential für das Handwerk zur Sprache.

Unter dem Titel „Handwerk trifft Verwaltung“ soll es zu regelmäßigen Gesprächs- und Arbeitsrunden zwischen Bürgermeistern und Landrat sowie Vertretern des Handwerks kommen. „Wir sind bestrebt das Handwerk im Kreis weiter durch Projekte wie beispielsweise das Bergsträßer Modell zu unterstützen und zu forcieren“, erklärte der Landrat. „Als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige stellt das Handwerk die meisten Ausbildungsplätze im Kreis. Die ausgezeichnet ausgebildeten Fachkräfte stehen dem hiesigen Arbeitsmarkt zur Verfügung, was sicherlich ein Indiz für die aktuell niedrige Arbeitslosenzahl ist. Dennoch ist gerade das Handwerk stark vom Fachkräftemangel betroffen. Hier müssen wir uns weiter für die Zukunft positionieren, um das Image des Handwerks zu stärken“, so Landrat Engelhardt abschließend.

Bei der gemeinsamen Begehung und einer Qualitätsprüfung der Bäcker-Innung konnte sich der Bergsträßer Landrat vor Ort von der Qualität des Handwerks überzeugen.

Agrarpolitik: Direktzahlungen und Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete im Kreis Bergstraße auch in diesem Jahr rechtzeitig ausgezahlt

Mit insgesamt 659 Bewilligungen im Jahr 2015 von Direktzahlungen, nutzen über 90 Prozent der Landwirte im Kreis Bergstraße die Möglichkeit des flächengebundenen Zuschusses.

Den größten Teil der Direktzahlungen macht die Basisprämie mit knapp 3.663.000 Euro aus, gefolgt von Zahlungen für das sogenannte Greening von 2.034.000 Euro. Das sind Landbewirtschaftungsmethoden, die dem Klima- und Umweltschutz förderlich sind. Über die Umverteilungsprämie, von der vor allem kleine und mittlere Betriebe profitierten, wurden 660.000 Euro ausgezahlt. 67.000 Euro erreichen über eine Prämie speziell Junglandwirte, die einen Betrieb übernehmen oder neu gründen. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Rückerstattung 72.000 Euro ausgezahlt.

„Durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen und der hiesigen Bewilligungsstelle erhalten die Landwirte auch 2015, trotz der Reform der EU-Agrarpolitik, rechtzeitig die Auszahlung“, freut sich Landrat Christian Engelhardt.

Eine Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete wird zudem als Förderung angeboten. Diese Gebiete zeichnen sich durch Höhenlagen, Hangneigungen, Erreichbarkeit, besondere klimatische Voraussetzungen oder auch geringe Bodenqualitäten aus. Die Förderung dient als Kompensation dieser natürlichen oder wirtschaftlichen Nachteile. Mit insgesamt 306 Bewilligungen und zusätzlichen Mitteln von 445.000 Euro wurde auch dieses Förderinstrument im Kreis Bergstraße genutzt.

Mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik wurde das System der landwirtschaftlichen Betriebsprämie durch ein neues System der Direktzahlungen abgelöst. Die Direktzahlungen sind ein Kernelement der EU-Agrarförderung. Diese werden flächenbezogen gewährt und sind von der landwirtschaftlichen Produktion entkoppelt.

Damit erfolgt unter anderem die Einkommens- und Risikoabsicherung landwirtschaftlicher Betriebe, um die zum Teil erheblichen Schwankungen der Agrarpreise abzufedern. Darüber hinaus dienen die Direktzahlungen dazu, gesellschaftliche Leistungen der Landwirtschaft, wie zum Beispiel im Umweltbereich, die Pflege der Kulturlandschaft, die Erhaltung der natürlichen Ressourcen und hohe Standards der Produktion in der Europäischen Union pauschal zu entgelten.

Die rechtsverbindlichen Bescheide werden Ende Januar 2016 durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen an die Landwirte versandt. Bei Fragen zur bewilligten Zahlung können sich die Antragssteller an die Bewilligungsstelle in der Abteilung Raumentwicklung, Landwirtschaft und Denkmalschutz beim Kreis Bergstraße wenden.

Gespräch mit Hessen Mobil, Regionaler Bevollmächtigter Südhessen Andreas Moritz, Landtagsabgeordneter Peter Stephan, Landratskandidat Christian Engelhardt (Medium)

Kluge Köpfe gesucht: Wettbewerb „Nachbarschafft-Innovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ startet

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der langjährige Förderer Deutsche Bank suchen mit dem Wettbewerb im kommenden Jahr innovative Projekte, die das Potential von Nachbarschaft nutzen und den Mehrwert gemeinschaftlichen Handelns aufzeigen – ob in Kooperationen, Wirtschaftsclustern, Netzwerken oder Nachbarschaftsinitiativen. Gefragt sind zukunftsweisende Ideen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt, Gesellschaft, Kultur oder Bildung, die den Standort Deutschland stärken.
Vom demographischen Wandel über die Globalisierung bis zu Umwelt- und Klimathemen: Die gesellschaftlichen Herausforderungen steigen und werden zunehmend komplexer. Nachbarschaftliches, gemeinsames Handeln und miteinander neu denken lautet daher die Devise. Wie können Kooperation und Vernetzung dazu beitragen, unsere Energieerzeugung, Mobilität oder Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten? Mit welchen Einfällen lassen sich in der Share Economy neue Geschäftsmodelle kreieren? Wie arbeiten Wissenschaftler disziplinübergreifend zusammen und erforschen beispielsweise die Folgen des Klimawandels? Wie können Familien, ehrenamtliche Engagierte und professionelle Pflegedienste Hand in Hand dafür sorgen, dass ältere Menschen am sozialen Leben teilhaben?

Bis zum 3. März 2016 können deutschlandweit Unternehmen, Social Entrepreneure, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften sowie private Initiatoren unter www.ausgezeichnete-orte.de am Wettbewerb teilnehmen.

Landrat Christian Engelhardt

Arbeitslosenstand unter vier Prozent: Niedrigster Arbeitslosenstand im Monat Dezember seit 1991

Der Arbeitsmarkt im Kreis Bergstraße erfreut sich immer noch an dem anhaltenden Abwärtstrend und erreicht ein neues Rekordtief der Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent. Damit ist die Arbeitslosenzahl im Dezember auf 5.262 Personen ohne Arbeit gesunken. Im Vergleich zum Vormonat sind jetzt 401 Personen weniger arbeitslos gemeldet. Dies bedeutet den niedrigsten Stand für den Monat Dezember seit 1991.

„Dem mildem Winter und dem Weihnachtsgeschäft haben wir es zu verdanken, dass die Arbeitslosenzahlen weiter sinken“, freut sich Landrat Christian Engelhardt über die positive Veränderung des Arbeitsmarktes. „Die Arbeit der Wirtschaftsförderung Bergstraße muss dennoch weiter intensiviert und gestärkt werden, gerade auch im Hinblick auf die Herausforderungen die durch die Integration der Zuwanderung auf die Wirtschaftsregion Bergstraße zukommen“, so der Bergsträßer Landrat abschließend.

Managing Director Annemarie Maletic, CDU Landratskandidat Christian Engelhardt, Bezirksvorsitzender der MIT Südhessen Oliver Röder, Stadträtin Doris Bodemann, Geschäftsführer Edbill Klaus Grote

Besuch in Bensheim: Engelhardt will Mittelstand stärken

Christian Engelhardt ist derzeit viel unterwegs. Neben seiner Kandidatur als Landrat des Kreises Bergstraße geht der gelernte Rechtsanwalt auch noch seinen beruflichen Verpflichtungen als Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages in Wiesbaden nach. Der Landratskandidat ist seit Wochen fast rund um die Uhr „auf Achse“ und nimmt sich viel Zeit für Gespräche mit den Bürgern, Institutionen und Unternehmen des Kreises. Gerade die Wirtschaftsförderung ist für Engelhardt ein zentrales Thema und Firmenbesichtigungen räumt er deshalb einen hohen Stellenwert ein. „Zum einen lerne ich etwas über den Landkreis und seine breite unternehmerische Vielfalt und zum anderen kann ich mich mit den Verantwortlichen über deren Sorgen und Anregungen unterhalten und ihre Wünsche an einen eventuell zukünftigen Landrat aufnehmen“. Da man bei der Suche nach einem einzigartigen und innovativen Unternehmen recht schnell auf die Firma HTV in Bensheim stösst, nahm Engelhardt deren Einladung herzlich gerne an.

Klaus Edbill Grote, erfolgreicher Unternehmer und Firmengründer von HTV empfing den Landratskandidaten, den Vorsitzenden der Mittelstandsvereinigung der CDU Oliver Röder und die CDU-Stadträtin Doris Bodemann mit offenen Armen. Grote stellte dem Landratskandidaten die verschiedenen Sparten des Unternehmens vor und freute sich darüber, in Engelhardt einen Gesprächspartner vorzufinden, der sich als „Hobby-Bastler“ bereits mit dem Thema elektronische Bauteile befasst hat. Dennoch wusste Grote mit seinen Ideen auch den Landratskandidaten zu beeindrucken. So hat HTV mit der thermisch-absorptiven Begasung beispielsweise ein Konzept entwickelt, mit dem es möglich ist, elektronische Bauteile bis zu 50 Jahre zu konservieren. Dieses System wird beispielsweise zur Lagerung von Generatoren für Atomkraftwerke verwendet. „Wir sind weltweit die Einzigen, die sowas können“ betonte Geschäftsführer Klaus Edbill Grote. Das Kerngeschäft von HTV ist jedoch das Testen und Programmieren elektronischer Bauteile. „Fast jeder Haushalt weltweit hat ein Gerät mit einem Chip von uns, etwa in Autos oder Handys“ erklärte Grote dem Landratskandidaten. Dieser zeigte sich von dem Erfindungsreichtum der Mitarbeiter beeindruckt und lobte, dass „Bensheimer Know-How und damit auch der Kreis Bergstraße dank ihrem Unternehmen in der ganzen Welt präsent sind“.

Grote erklärte dem Landratskandidaten auch, warum immer mehr „moderne Technik“ oftmals kurz nach dem Ende der Garantie „den Geist aufgibt“. Grund hierfür sind meist seitens der Hersteller gezielt eingebaute „Sollbruchstellen“. HTV habe nun ein Prüfabzeichen entwickelt, welches Firmen auszeichnet, die auf solche Sollbruchstellen verzichten. Christian Engelhardt äußerte sich anerkennend über das Prüfabzeichen, da es „ein Symbol für Nachhaltigkeit und für qualitativ hochwertige Produkte“ darstellt. Da der Schutz der Umwelt und der Erhalt der Natur für den Landratskandidaten sehr wichtig sind, sicherte der Kandidat dem Unternehmer Unterstützung bei der Förderung nachhaltiger Projekte zu. Generell will der Landratskandidat ein „Landrat sein, der nah bei den Bürgern ist und ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte des Mittelstandes hat“. Deshalb möchte Engelhardt die Kreisverwaltung auch als „mittelstandsfreundliche Verwaltung“ zertifizieren lassen, die gewisse Antwortzeiten garantiert. Christian Engelhardt will alles dafür tun, dass sich die Unternehmen im Kreis Bergstraße wohl fühlen. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft und dieses gilt es zu stärken“, betonte der Landratskandidat.

AKW Biblis Georg Schneider, Alexander Bauer, Luisa-Marie Morweiser, Kraftwerksleiter Horst Kemmeter, Landratskandidat Christian Engelhardt, Bürgermeister Felix Kusicka, Rita Schramm, Rosemarie Schönherr, Eckhard Stengert

Engelhardt fordert Transparenz beim AKW-Rückbau in Biblis

„Für mich ist wichtig, dass das Rückbau-Verfahren seitens RWE transparent gestaltet wird und die Bürger immer umfassend informiert sind“, betonte der Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) im Rahmen seines Besuchs im Kraftwerk Biblis. Gemeinsam mit Bürgermeister Felix Kusicka und dem Landtagsabgeordneten Alexander Bauer war Engelhardt zu Gast bei der RWE Power AG um sich über den aktuellen Stand des Stilllegungsverfahrens und über den Abbau des Kernkraftwerks zu informieren. Der Kraftwerksleiter Horst Kemmeter informierte den Landratskandidaten ausführlich über die von RWE durchgeführten Maßnahmen zur Information der Bevölkerung und zur Erhöhung der Transparenz des Verfahrens.

Kemmeter berichtete dem Landratskandidaten von der „umfassenden Informationsoffensive“, die RWE im Rahmen des Rückbaus angekündigt hat. In nächster Zeit werde es weitere Veranstaltungen geben, bei denen die interessierten Bürger mit den Experten des Kernkraftwerks ins Gespräch kommen können. Unter anderem sollen die Besucher auch einen Blick auf die Castorbehälter und ins Standortzwischenlager werfen dürfen. Außerdem haben die Bürger die Möglichkeit „sich im Informationszentrum zu informieren oder an den regelmäßigen Sitzungen des Informationsforums teilzunehmen“ berichtete der Kraftwerksleiter. Engelhardt sprach sich für eine Fortführung dieses Weges aus: „Information und Aufklärung ist meiner Ansicht nach heutzutage eine Verpflichtung des Staats gegenüber den Bürgern. Zudem hilft es immer, wenn eine Diskussion sachlich geführt werden kann, auch um Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen und ihnen zu begegnen“, so der Landratskandidat.

Natürlich stand auch eine Betriebsbesichtigung auf dem Programm. Hier staunte der Landratskandidat über den „stärksten Motor der Welt“, den 1.600.000 PS starken ehemaligen Generator des Blocks A, der seit der Abschaltung des AKWs für den Phasenschieberbetrieb umgerüstet wurde. Der Phasenschieber trage zu einer Stabilisierung des Stromnetzes in der Rhein-Main-Neckar Region bei, erklärte Kemmeter. „Die Spannungshaltung wird durch die Einspeisung schwankender erneuerbarer Energien und durch die Abschaltung der Kernkraftwerke immer schwieriger und der Phasenschieber hilft dabei, die Systemsicherheit aufrecht zu erhalten“ so Kemmeter.
Wichtig ist dem Landratskandidaten auch die Zukunft des Standortes Biblis. Christian Engelhardt will im Falle seiner Wahl die Stadt Biblis beim anstehenden Strukturwandel aktiv unterstützen und beispielsweise durch eine effektive Wirtschaftsförderung bei der Ansiedlung von Gewerbetreibenden helfen. Der Rückbau werde allerdings noch mindestens „15-20 Jahre“ dauern und so lange bleibe „RWE ein wichtiger Arbeitgeber für die ganze Region“.

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Jöst abrasives in Wald-Michelbach, zweiter von links Christian Jöst, Christian Engelhardt, Gottfried Schneider, Stefan Doetsch

Landratskandidat Christian Engelhardt zu Besuch bei Jöst abrasives in Wald-Michelbach

Christian Engelhardt: Der Mittelstand liegt mir am Herzen!

Der Landratskandidat der CDU macht immer wieder deutlich, dass ihm die Belange der regionalen Wirtschaft sehr am Herzen liegen. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft – und dieses gilt es mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu stärken“ betonte Christian Engelhardt bei einer Firmenbesichtigung der Jöst abrasives GmbH in Wald-Michelbach.

Innovativer Mittelstand

Geschäftsführer Christian Jöst stellte dem interessiert zuhörenden Landratskandidaten die breite Produktpalette unterschiedlicher Schleifmittel und Schleifsysteme vor. „Zahlreiche unserer Produkte sind von uns selbst entwickelt und patentiert“ berichtete Jöst. Dies sei auch notwendig, da die internationale Konkurrenz manchmal versuche die Produkte von Jöst abrasives zu kopieren. Der Landratskandidat war beeindruckt vom Ideenreichtum und der Produktvielfalt der Firma. „Jöst abrasives kann mit Fug und Recht als eines der innovativsten mittelständischen Unternehmen im Kreis Bergstraße bezeichnet werden“, sagte Christian Engelhardt.

Starker Mittelstand ist die Basis für einen starken Landkreis

Der Landratskandidat war jedoch nicht nur zum Besichtigen der Firma gekommen, sondern hatte auch selbst innovative Ideen, die er dem Unternehmer vorstellte. Christian Engelhardt betonte, dass er, sollte er zum Landrat gewählt werden, die Wirtschaftsförderung im Landkreis „ganz oben auf der Agenda“ stehen habe. „Wir müssen die Bedingungen dafür schaffen, dass sich die Unternehmen hier wohlfühlen, denn ein starker Mittelstand ist die Basis für einen starken Landkreis“. Sollte Engelhardt Landrat werden, will er Wirtschaftsförderung zur „Chefsache“ machen. Nur mit Hilfe einer starken Wirtschaft und den Einnahmen aus der Gewerbesteuer habe der Staat die Mittel um sich um die sozial Schwächeren der Gesellschaft zu kümmern, so der Landratskandidat. Konkret möchte Engelhardt die Verwaltung als „mittelstandsfreundliche Verwaltung“ zertifizieren lassen, in der kurze Antwortzeiten garantiert sind. „Die Verwaltung muss modern, bürger- und wirtschaftsfreundlich organisiert sein und sich als Dienstleister verstehen“ erläuterte der Kandidat seine Vorstellungen.

Politik gemeinsam mit den Bürgern gestalten

Mit Hilfe von Online-Bürgerforen, Online-Beteiligungsmöglichkeiten und einem modernen Beschwerdemanagementsystem möchte der Landratskandidat außerdem „Politik gemeinsam mit den Bürgern gestalten“. „Die Betroffenen sind immer die besten Experten“ lautet Engelhardts Motto, das bei Jöst auf große Zustimmung stieß.

Landrat Christian Engelhardt

Christian Engelhardt: Meine Themen für den Landkreis Bergstraße

Ich kandidiere für das Amt des Landrates des Kreises Bergstraße, der das Rhein-Main-Gebiet mit der Region zwischen Rhein und Neckar verbindet.

Ich bewerbe mich mit großer Freude und Motivation auf dieses Amt: Modern, menschlich und mittendrin!

Erfahren Sie mehr über meine Themen-für-den-Landkreis-Bergstrasse.

Egon Straub, Werner Schilling, Georg Schilling, Helmut Kuzbida, Landratskandidat Christian Engelhardt, Doris Bodemann, Landtagsabgeordneter Peter Stephan

Besuch bei Werner Schilling

Engelhardt lobt ehrenamtliches Engagement und betont die Wichtigkeit eines Zusammenspiels von starker Wirtschaft und gesellschaftlichem Zusammenhalt

Der Termin des Landratskandidaten Christian Engelhardt bei Firmenbesitzer Werner Schilling hatte ausnahmsweise nicht den ausschließlichen Grund sich lediglich über das Unternehmen des Dachdeckermeisters zu informieren. Sondern es ging auch darum, dass enorme gesellschaftliche Engagement eines Mannes zu würdigen, der sich mit Leib und Seele dem Ehrenamt und der Unterstützung von Behinderten und in Not geratenen Menschen verschrieben hat. Christian Engelhardt würdigte das „beeindruckende Lebenswerk von Werner Schilling“. Der Einsatz von Werner Schilling zeige, dass es ohne das Ehrenamt in unserer heutigen Zeit einfach nicht mehr geht, darum sei es Aufgabe des Staates das Ehrenamt so zu würdigen, dass sich wieder mehr junge Menschen dafür begeistern, so der Landratskandidat.

Schilling war lange Jahre Vorsitzender des Gewerbevereins Weinheim, Vorsitzender der Kolpingfamilie Bensheim, 1. Vorsitzender und Sponsor des Fußballclubs FC 07 Bensheim mit 17 Jugendmannschaften mit ca. 350 Mitgliedern und 4 Aktiven-Mannschaften, sowie Vorsitzender und Sponsor des Mörlenbacher Tennis-Clubs und hatte dabei stets vor allem die Förderung der Schüler- und Jugendarbeit im Blick. Darüber hinaus entstand unter seiner Leitung die Verwirklichung eines behindertengerechten Gebäudes in Mörlenbach. Dank der Unterstützung diverser Unternehmer konnte das Projekt für den Bauherrn kostenlos und zügig verwirklicht werden.

Der Mittelstand ist die tragende Säule unserer Gesellschaft

 

Die Initialisierung solcher Projekte sind für Engelhardt Beispiele dafür, dass der Mittelstand „die tragende Säule unserer Gesellschaft ist“. Diesbezüglich pflichtete ihm Schilling bei und lobte die Vorhaben des Landratskandidaten bezüglich der Wirtschaftsförderung und der hohen Priorität sozialer Themen in seinem Wahlkonzept. „Ohne eine starke Wirtschaft fehlen dem Staat die Mittel um sich um soziale Belange kümmern zu können und ohne einen starken Mittelstand fehlen der Gesellschaft die Mittel um den Unterprivilegierten unter die Arme greifen zu können“, betonte der gelernte Dachdeckermeister Werner Schilling.

Landkreis soll insbesondere für junge Familien attraktiv sein

 

Christian Engelhardt versicherte, dass er als Landrat dafür Sorge tragen wolle, dass die Wirtschaft und insbesondere der Mittelstand die richtigen Rahmenbedingungen im Landkreis Bergstraße vorfinden würden. Dazu zählen für Engelhardt die schnelle Realisierung wichtiger Infrastrukturprojekte, wie die B38a, der S-Bahn- und Breitbandausbau, eine Autobahnanbindung des Heppenheimer Gewerbegebiets in beide Richtungen und ein besserer Verzahnung im Übergangsgebiet der beiden Verkehrsverbünde VRN und RMV. Aber auch die flächendeckende Einführung des „Pakts für den Nachmittag“, der eine durchgehende Betreuung der Grundschulkinder bis 17 Uhr gewährleistet ist Ziel Engelhardts, um den Landkreis insbesondere für junge Familien attraktiv zu halten. Werner Schilling versicherte dem Landratskandidaten, dass der Mittelstand aus seiner Sicht hinter diesen Vorhaben des CDU-Landratskandidaten steht.

Lady Esther Cosmetic Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU), Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf (Grüne), Stadtverordnetenvorsteherin Bensheim Carola Heimann, Dr. Fey (CDU), Thilo Figaj (Kreisvorsitzender Grüne)

Kreis Bergstraße: Wirtschaft fördern, Mittelstand stärken, Arbeitsplätze sichern

Wirtschaft fördern, Mittelstand stärken, Arbeitsplätze sichern

In den letzten Wochen und Monaten besuchte der Landratskandidat im gesamten Kreisgebiet zahlreiche Unternehmen und informierte sich im Gespräch mit den Gewerbetreibenden über deren Belange. Vom „Global Player“ BASF am Standort Lampertheim über zahlreiche typisch mittelständische Unternehmen bis hin zum Bauernladen – überall hatte Christian Engelhardt ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche seiner Gesprächspartner. Christian Engelhardt will Landrat aller Bürger sein und insbesondere auch soziale Belange und Einrichtungen fördern. Ganz besonders wichtig sind ihm jedoch die Wirtschaftsförderung und insbesondere die Belange des Mittelstandes. „Ohne eine florierende Wirtschaft fehlen dem Staat die Steuereinnahmen um sich um die sozialen Themen und die Hilfsbedürftigen zu kümmern. Ohne starke Unternehmen gibt es weniger Arbeitsplätze und ein sicherer Arbeitsplatz sorgt wiederum für die nötige Sicherheit um eine Familie zu gründen“, erklärte der Landratskandidat. Die Wirtschaftsförderung liegt dem Kandidaten besonders am Herzen, da diese die Grundlage für einen starken und zukunftsfähigen Landkreis Bergstraße bilde. „Den Menschen hier im Landkreis geht es gut – und damit das so bleibt will ich Landrat werden und die Wirtschaftsförderung zur Chefsache machen“, betonte Engelhardt. Um dies zu dokumentieren veranstaltete der Landratskandidat unlängst einen „Thementag Wirtschaft“ bei dem er sich den ganzen Tag mit den Themen Wirtschaft und Wirtschaftsförderung befasste.

Betroffene sind immer die besten Experten

Engelhardts Konzept zur Förderung der Wirtschaft, dass die Vorschläge der Gesprächspartner aufgenommen hat, „denn die Betroffenen sind immer die besten Experten“, sieht die Einführung einer „mittelstandsfreundlichen Verwaltung“ vor. Diese Zertifizierung bedeutet, dass die Genehmigungsverfahren und die Kommunikation der Verwaltung mit den Bürgern gewissen Qualitätsstandards entsprechen müssen. Dies führt laut Engelhardt zu einer schnelleren Abwicklung der Verfahren. Als „moderner“ Landrat wolle er auch für eine „moderne Verwaltung“ stehen, die sich als Dienstleister versteht und die Wirtschaft nicht bremst, sondern aktiv unterstützt. „Die Unternehmen sollen sich im Kreis Bergstraße wohl fühlen“ betonte Engelhardt.

Den Bürger mitnehmen und die Beteiligten an einen Tisch holen

Auf seiner Agenda steht ebenfalls das Vorantreiben der anstehenden Infrastrukturprojekte. Hier will der Landratskandidat als Netzwerker und Koordinator die Interessen des Kreises Bergstraße entschieden gegenüber dem Land und dem Bund vertreten. Als Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages kennt sich Engelhardt mit der Interessensvertretung der Landkreise bestens aus. Bereits jetzt als Landratskandidat konnte man einen Eindruck über die Arbeitsweise Engelhardts bekommen. „Den Bürger mitnehmen und die Beteiligten an einen Tisch holen“, so das Credo Engelhardts. So traf er sich beispielsweise mit dem Geschäftsführer des VRN und dem Chef der Verkehrsplanung des RMV zu einem gemeinsamen Gespräch über eine bessere Anbindung des Landkreises nach Norden und Süden und die bestehenden Schnittstellenprobleme zwischen den Verkehrsverbünden. Zu einem „Runden Tisch“ lud Engelhardt auch die beiden Bürgerinitiativen „Mensch vor Verkehr“ und „BILA“ um über die geplante ICE-Trasse zu sprechen. Dieses „wichtigste Infrastrukturprojekt der nächsten Jahrzehnte“ will der Landratskandidat vorantreiben, dabei jedoch auf die Belange von Mensch und Natur Rücksicht nehmen. Daher sprach sich der Landratskandidat für die „Konsenstrasse“ aus, die eine Bündelung der Trasse mit der A67 und einen bergmännischen Tunnel zwischen Einhausen und Lorsch vorsieht. Beim Projekt B38a will der Landratskandidat selbst „den ersten Spatenstich vornehmen“. Hier gehe es darum, die unerträgliche Situation für die Pendler und die Anwohner endlich zu lösen, so Engelhardt. „Lange Stauzeiten, mangelnde Infrastruktur und schlechte Anbindungen nach Frankfurt sind ärgerlich für die Menschen und schädlich für die Wirtschaft. Deshalb will ich als Landrat daran arbeiten dies zu verbessern“, versprach der Kandidat.

Metropolregion Rhein-Main-Neckar

Dabei helfen soll die Vision Engelhardts einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar. „Sowohl die Metropolregion Rhein-Neckar, als auch die Metropolregion Rhein-Main ist im internationalen Vergleich zu klein, um mit Metropolen wie London, Paris oder auch dem Ruhrgebiet zu konkurrieren“, so der Landratskandidat. Eine große Metropolregion ist im internationalen Vergleich wettbewerbsfähiger und spiegelt die Lebensrealität der Menschen stärker wieder. Der Kreis Bergstraße wäre dann „das Herz einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar“. Engelhardt betonte, dass mit einer solchen Metropolregion auch zahlreiche, derzeit vorhandene verkehrsinfrastrukturelle Schnittstellenprobleme, besser angegangen und gelöst werden könnten.