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Bürgermeister Kunkel

„Landrat-vor-Ort“ Tour: Christian Engelhardt besucht die Überwaldgemeinde Wald-Michelbach

Die vierte „Landrat-vor-Ort“ Station führte Christian Engelhardt in die Überwald-Gemeinde Wald-Michelbach. In der Grundschule Schimmeldewog, umgangssprachlich benannt nach dem Ortsteil Schönmattenwag in dem sich die Schule befindet, besuchte er eine der kleinsten Grundschulen des Kreises. Interessiert hatte ihn vor allem das Konzept der Flex-Klassen, welches dort pädagogische Umsetzung findet. Mit den Flex-Klassen sind jahrgangsübergreifende Klassen eingerichtet, die die Kenntnisse und Fertigkeiten der Klassen 1 und 2 vermitteln und in der die Schüler mindestens ein und maximal drei Jahre verbleiben. Innerhalb dieser Klassen lernen die Schüler weitgehend individuell, sind aber trotzdem in einen Klassenverband integriert. Das ermöglicht ein schnelleres oder langsameres Lernen ohne den Verlust der sozialen Kontakte. „Aus diesem Grund ist es uns ganz wichtig, dass „unsere“ Kinder (und wir) in einer  Lernumgebung arbeiten können, die ihre Selbstständigkeit und Kreativität fördert,  ihr Selbstbewusstsein stärkt, ihren ‚Forscherdrang’ nicht aufhält und ihre Individualität achtet“, erklärte Schulleiterin Herold den Gästen. Dass dies funktioniert zeige sich an tollen Ergebnissen der Zöglinge an weiterführenden Schulen. Neben des Systems der Flex-Klassen begeisterte die kleine Überwald-Grundschule gerade mit diesen außergewöhnlichen Lernmethoden der Selbsteinschätzung und einem für Engelhardt bis dato unbekannten Konzept. „Ich bin von dem Konzept der Schule und dem dortigen Lehrauftrag Kinder schon sehr früh zur Verantwortung und Selbsteinschätzung heranzuführen, begeistert.“ Dies wurde auch deutlich, dass zunächst die beiden Schulsprecher den Landrat und Bürgermeister fachmännisch durch die Schule führten und entsprechende Stationen und Arbeitsweisen erklärten und nicht Schulleiterin oder Lehrpersonal.

Nach dem Start in der Grundschule führte die nächste Station seiner Wald-Michelbach-Tour Engelhardt zum Industriepark IGENA. Das Areal der früheren und in Konkurs gegangenen Coronet-Werke, die gleichzeitig größter Arbeitgeber der Region waren, stand lange Jahre als Industriebrache leer. Durch die Schließung der Coronet-Werke und dem damit verbunden Wegfall von mehreren hundert Arbeitsplätzen stand die Region vor dem Ausbluten. Inzwischen hat sich durch das mutige Eingreifen der Gemeinde und der Entscheidung das Areal zu kaufen, eine positive Wendung genommen und mit der neugegründeten IGENA ein prosperierender Industriepark  entwickelt, der in seinem dritten Jahr bereits schwarze Zahlen schreibt. 24 Firmen mit etwa 100 Mitarbeitern haben sich dort eingemietet. Sowohl Büros, Lagerräume als auch Hallen stehen in dem Industriepark zur Verfügung. Steffen Reinsch, Geschäftsführer der IGENA, dankte im Namen seines kompletten Teams Bürgermeister Kunkel für die mutige Entscheidung –allen politischen Hürden zum Trotz – seinerzeit die Industriebrache zu kaufen und in die neue Nutzungsmöglichkeit zu überführen. Neben attraktiven Mietpreisen und interessanten Einsteigerpaketen für Existenzgründer, die die IGENA ihren potentiellen Interessenten anbieten kann, bleibt das große Thema und die gleichzeitige Problematik die schwierige Verkehrsanbindung und Infrastruktur der Gemeinde. Alle Gesprächspartner appellierten an Landrat Engelhardt sich für eine schnelle Umsetzung zum Bau der B38 a einzusetzen, um die Region Überwald auch verkehrsinfrastrukturell voran zu bringen.

Als 3. und letzte Station der Firmen- und Institutionsbesuche führte es Landrat Engelhardt nach Siedelsbrunn in das sysTelios Gesundheitszentrum dessen Herzstück die sysTelios-Klinik, eine private Akutklinik für Klientinnen und Klienten mit psychischen, psychosomatischen und somatopsychischen Symptonbildungen ist.

Die Klinik, auf einer Anhöhe in Siedelsbrunn gelegen und mit atemberaubenden Blick, beinhaltet das therapeutische Konzept welches tiefenpsychologisch fundiert, verhaltenstherapeutisch ergänzt und hypnosesystemisch optimiert. Es ist ärztlich konzipiert und geleitet. Dr. Herr stellte dem neuen Landrat Engelhardt die Einrichtung mit  127 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor. „Neben der medizinischen Strahlkraft der Klinik über Kreisgrenzen hinweg, ist das Gesundheitszentrum gleichzeitig ein wichtiger Arbeitgeber für die Region geworden.

„Wald-Michelbach ist eine schöne Gemeinde mit großem touristischen Potential. Dies belegen nicht nur die touristischen Leuchttürme Solardraisine, Sommerrodelbahn oder der Kletterpark, welche ich auch schon privat mit meiner Familie besucht habe, sondern auch die wunderschöne Landschaft und die Kreativität der Menschen“, fand  Landrat Engelhardt beim abschließendem Pressegespräch im Rathaus von Wald-Michelbach lobende Worte für die Überwaldgemeinde. Gerade die Gemeinden die relativ weit weg von den Verkehrsachsen liegen, müssen noch stärker und innovativ vorgehen, was hier in der Region deutlich sichtbar ist.

Als Landrat liege ihm viel daran, „die Entwicklung des Landkreises zu steuern“. Vor allem der Tourismus, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), die Versorgungsinfrastruktur und die B 38a sind hier große Themen, die weiter forciert werden müssen.

„Tourismus im Überwald ist ein wichtiges Standbein und ein Lebensqualitätsfaktor für Menschen von außen und Menschen von hier“, sagte Engelhardt. Hierbei solle sich die Qualität steigern, indem die Zahl der Angebote erhöht werde. Auch möchte er den ÖPNV dahingehend verbessern, dass die Verkehrsanbindungen – auch zwischen den unterschiedlichen Verkehrsverbunden Rhein-Neckar und Rhein-Main – angepasst werden.

„Der ÖPNV muss klug miteinander vernetzt werden“, sagte der Landrat. So könne er sich beispielsweise vorstellen, kleinere Linienbusse einzusetzen, die nur dann fahren, wenn sie jemand nutzen möchte. Busse die Leerfahrten machen, da sie niemand nutzt, sind auf Dauer zu teuer.

Ein weiteres großes Problem sieht Landrat Engelhardt, wie Bürgermeister Kunkel in der ärztlichen Versorgung der Odenwaldgemeinden. Ganz aktuell sei hier die zu erwartende Schließung des Luisenkrankenhauses in Lindenfels, die die Situation verschärfen wird. „Hier müssen wir schnellstmöglich adäquate Lösungen finden, um die ärztliche Versorgung ausreichend sicherzustellen, damit das Leben in der ländlichen Region attraktiv bleibt.

Die geplante Ortsumgehung von Mörlenbach, die B 38a, benannte er als „dickes Brett“ und gleichzeitig wichtigste verkehrspolitische Maßnahme. Hier werde in den nächsten Monaten eine Entscheidung erwartet. Er versprach: „Sobald das Gericht den Antrag des BUND abweist, werden vorbereitende Maßnahmen für den Bau getroffen.“
„Wir wollen mit begrenzten Möglichkeiten besser zusammenarbeiten und schauen, wie uns der Landkreis unterstützen kann“, sagte Kunkel abschließend und Engelhardt ergänzte: „Wir möchten mit findigen Lösungen und Vernetzung der Akteure zur weiteren Entwicklung des Landkreises beitragen.“

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Jöst abrasives in Wald-Michelbach, zweiter von links Christian Jöst, Christian Engelhardt, Gottfried Schneider, Stefan Doetsch

Landratskandidat Christian Engelhardt zu Besuch bei Jöst abrasives in Wald-Michelbach

Christian Engelhardt: Der Mittelstand liegt mir am Herzen!

Der Landratskandidat der CDU macht immer wieder deutlich, dass ihm die Belange der regionalen Wirtschaft sehr am Herzen liegen. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Gesellschaft – und dieses gilt es mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu stärken“ betonte Christian Engelhardt bei einer Firmenbesichtigung der Jöst abrasives GmbH in Wald-Michelbach.

Innovativer Mittelstand

Geschäftsführer Christian Jöst stellte dem interessiert zuhörenden Landratskandidaten die breite Produktpalette unterschiedlicher Schleifmittel und Schleifsysteme vor. „Zahlreiche unserer Produkte sind von uns selbst entwickelt und patentiert“ berichtete Jöst. Dies sei auch notwendig, da die internationale Konkurrenz manchmal versuche die Produkte von Jöst abrasives zu kopieren. Der Landratskandidat war beeindruckt vom Ideenreichtum und der Produktvielfalt der Firma. „Jöst abrasives kann mit Fug und Recht als eines der innovativsten mittelständischen Unternehmen im Kreis Bergstraße bezeichnet werden“, sagte Christian Engelhardt.

Starker Mittelstand ist die Basis für einen starken Landkreis

Der Landratskandidat war jedoch nicht nur zum Besichtigen der Firma gekommen, sondern hatte auch selbst innovative Ideen, die er dem Unternehmer vorstellte. Christian Engelhardt betonte, dass er, sollte er zum Landrat gewählt werden, die Wirtschaftsförderung im Landkreis „ganz oben auf der Agenda“ stehen habe. „Wir müssen die Bedingungen dafür schaffen, dass sich die Unternehmen hier wohlfühlen, denn ein starker Mittelstand ist die Basis für einen starken Landkreis“. Sollte Engelhardt Landrat werden, will er Wirtschaftsförderung zur „Chefsache“ machen. Nur mit Hilfe einer starken Wirtschaft und den Einnahmen aus der Gewerbesteuer habe der Staat die Mittel um sich um die sozial Schwächeren der Gesellschaft zu kümmern, so der Landratskandidat. Konkret möchte Engelhardt die Verwaltung als „mittelstandsfreundliche Verwaltung“ zertifizieren lassen, in der kurze Antwortzeiten garantiert sind. „Die Verwaltung muss modern, bürger- und wirtschaftsfreundlich organisiert sein und sich als Dienstleister verstehen“ erläuterte der Kandidat seine Vorstellungen.

Politik gemeinsam mit den Bürgern gestalten

Mit Hilfe von Online-Bürgerforen, Online-Beteiligungsmöglichkeiten und einem modernen Beschwerdemanagementsystem möchte der Landratskandidat außerdem „Politik gemeinsam mit den Bürgern gestalten“. „Die Betroffenen sind immer die besten Experten“ lautet Engelhardts Motto, das bei Jöst auf große Zustimmung stieß.

Auerbacher Schloss: Ortsbeiratsmitglied Thomas Roth, Pächter Andreas Pietralla, Rita Pietralla, Stadtrat Hans Seibert, LandratskandidatChristian Engelhardt, , Maximilian Breitkopf

Thementag Tourismus im Kreis Bergstraße mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Engelhardt: Tourismus fördern, bestehende Angebote vernetzten und Akteure mitnehmen

„Tourismus ist für mich nicht nur ein immens wichtiger Wirtschaftszweig, sondern ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot vor Ort erhöht auch die Lebensqualität der Einwohner“, so der Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen des Thementags Tourismus. In dessen Rahmen besuchte Engelhardt im gesamten Kreisgebiet touristische Highlights und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit dem Thema Tourismus zu tun haben. Als Zukunftsvision schwebt dem Landratskandidaten zum einen eine gemeinsame Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, die sich gerade im internationalen Vergleich besser vermarkten lasse. Zum anderen will Engelhardt die vielen derzeit bestehenden Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote an einen Tisch holen und mit diesen in enger Zusammenarbeit erörtern, welche Möglichkeiten es gibt, die bestehenden Angebote besser miteinander zu vernetzen. In einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe sei außerdem eine Bestandsanalyse durchzuführen, welche die Möglichkeiten einer gemeinsamen Organisationsform – in der die jeweiligen Teilregionen gleichwertig Berücksichtigung finden – untersucht. Das Ergebnis dieser Arbeitsgruppe sei anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen zu erörtern. Wichtig ist es dem Landratskandidaten sowohl die Bürger als auch die betroffenen Akteure „auf diesem Weg mitzunehmen“.

Thementag Tourismus führt durch den gesamten Landkreis Bergstraße

Stationen des Landratskandidaten waren: das Auerbacher Schloss in Bensheim, das Weltkulturerbe Kloster Lorsch, die Eissporthalle Viernheim, die Vierburgenstadt und der Eingang zum Geopark in Neckarsteinach, der Biedensand als Naherholungsgebiet in Lampertheim, die Solardraisine, der Kletterpark und die Sommerrodelbahn in Wald-Michelbach und der Besuch eines Weinguts in Zwingenberg. Abgerundet wurde der Thementag von einem Gespräch des Landratskandidaten mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Kreis Bergstraße (Anmerkung: die Termine in Wald-Michelbach und das Gespräch mit Herrn Metz haben bereits am Sonntag stattgefunden).
Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu den Themen Tourismus und Tourismusförderung und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Gesprächspartner und informierte sich darüber, wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte. Vom Ried über die Bergstraße; vom Neckartal bis in den Odenwald „bietet der Kreis Bergstraße wunderschöne und einmalige Landschaften, eine vielfältige gastronomische Szene mit leckeren regionalen Produkten und natürlich wunderbaren Wein“, betonte Engelhardt. Darüber hinaus prägten das Naturschutzzentrum und die Infozentren des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald die touristische Landschaft des Kreises Bergstraße, so Engelhardt. Auch für Freizeitaktivitäten – von Wandern über Klettern im Felsenmeer bis hin zum Radfahren – sei der Erhalt der Natur von großer Bedeutung. Engelhardt will sich daher für einen umfassenden Naturschutz einsetzen, der die wunderschönen Landschaften schützt und den Kreis Bergstraße so für Touristen besonders attraktiv hält.

Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar: Herz ist Landkreis Bergstraße

Engelhardt nannte ein attraktives Leben sowie die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten als Beispiele für die besondere Lebensqualität des Kreises Bergstraße. Aus der Nähe zu den beiden Metropolregionen erwachsen dem Landkreis laut Engelhardt ebenfalls große Chancen. „Mir schwebt hier eine Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, deren Herzstück der Kreis Bergstraße bilden würde. Eine solche Metropolregion würde im internationalen Vergleich mehr Wettbewerbsfähigkeit und Aufmerksamkeit nach sich ziehen“, erläuterte der Kandidat seine Vision der Zukunft.

Tourismusangebote sollen vernetzt werden

In den vielen geführten Gesprächen zum Thema Tourismus wurde auch der Umstand angesprochen, dass es verschiedene Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote im Landkreis Bergstraße gibt. Zum einen die Odenwald Tourismus GmbH, welche die Odenwaldgemeinden vermarktet, der Tourismusservice des Landkreises Bergstraße „das Nibelungenland“, den Tourismus Service Bergstrasse e.V. und nicht zuletzt den Geopark. Eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Interessen und Organisationsformen ist für den Landratskandidaten zunächst „Ausdruck der Vielfalt des Landkreises, führe aber auch dazu, dass „die Bündelung von Aktivitäten schwieriger wird“. Aus diesem Grund hält Engelhardt es für notwendig, eine Bestandsanalyse in einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe, bestehend aus den Vertretern der Städte und Gemeinden, zwecks der besseren Vernetzung der Angebote durchzuführen. Das aus der Arbeitsgruppe hervorgehende Ergebnis will Engelhardt anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen erörtern, um eine Grundlage für eine kreisweite Organisationsform zu finden. In dieser Organisationsform soll keine Teilregion vorherrschen, sondern die Interessen der jeweiligen Teilregionen sollen gleichwertig Berücksichtigung finden, so die Idee des Landratskandidaten. Dieser stellt sich aufgrund der Überschneidungen der einzelnen Organisationen – auch mit anderen Landkreisen – eine, „mit Leben gefüllte und nicht nur auf dem Papier stehende, interkommunale Zusammenarbeit mit den betreffenden Landkreisen und Regionen“ vor.

Kreisweite Tourismusförderung für Geo-Naturpark

Im Gespräch mit Bürgermeister Pfeifer am Eingangstor zum Geo-Naturparkpark in Neckarsteinach betonte Engelhardt, dass er es für wichtig hält, dass der Geo-Naturpark stärker in eine solche kreisweite Tourismusförderungsgesellschaft eingebunden wird. Ebenso gelte es den Themenbereich Weintourismus zu stärken. Hier sieht der derzeitige Direktor des Hessischen Landkreistages noch ein enormes Entwicklungspotenzial. Im Rahmen einer Weinprobe auf dem Weingut Simon-Bürkle äußerte Engelhardt die Idee, die Bergstraße als „echte Weinregion“ zu vermarkten. Das „Projekt Solardraisine“ zeige, wie man mit einer guten Idee ein echtes Alleinstellungsmerkmal schaffen könne. Bezüglich der Solardraisine möchte Engelhardt im Falle seiner Wahl die Weichen dafür stellen, dass die Kapazität der Draisine erhöht werden kann.

Runder Tisch Gastronomie

Engelhardt könnte sich darüber hinaus auch eine verstärkte Präsenz auf Reise- oder Regionalmessen vorstellen, durch die noch mehr Tagestouristen in die Region gelockt werden könnten. Auch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist dem Landratskandidaten sehr wichtig, „da die Betroffenen meist die besten Experten sind“. Gemeinsam mit dem DEHOGA will Engelhardt die Entwicklung im Bereich gastronomischer Angebote sehr detailliert im Auge behalten und gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung jeweils Lösungen für den Erhalt des vielfältigen gastronomischen Angebotes gefunden werden. Hierfür präsentierte Engelhardt die Idee eines runden Tisches „Gastronomie“.

Förderprogramme für Tourismus

Es gelte die vorhandenen Förderprogramme, beispielsweise der EU wie „ELER“ oder „EFRE“ um die touristische Infrastruktur weiter auszubauen, bekanntzumachen und die vorhandenen Mittel auch abzurufen. Im Gespräch mit der Bürgerinitiative „Rettet das Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein“ wies der Landratskandidat darauf hin, dass man hier schauen müsse, ob man hierfür EU-Mittel akquirieren könne. Hier wolle er als Landrat den Kampf gegen die Versandung des Altrheins nach Kräften unterstützen und dabei mithelfen, dass das Projekt mit einer entsprechend hohen politischen Priorisierung versehen wird.

Christian Engelhardt zu Besuch bei Bürgermeister Joachim Kunkel in Wald-Michelbach

Zu Besuch bei Bürgermeister Joachim Kunkel in Wald-Michelbach

Wald-Michelbach ist umsichtig mit verantwortungsvoller Haushaltspolitik geführt

Im Rahmen eine „Wald-Michelbach-vor-Ort-Tages“ kam der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt mit dem Bürgermeister der größten Flächengemeinde des Landkreises zu einem Gesprächstermin zusammen um sich über Themen auszutauschen die dem Kreis im Allgemeinen und die Gemeinde Wald-Michelbach im Besonderen bewegen. Zunächst stellte der Bürgermeister ein paar Eckdaten seiner Kommune vor. Joachim Kunkel berichtete, dass man in Wald-Michelbach über 100 Vereine habe, einen eigenen Bauhof unterhalte, Eigenbetriebe in der Wasserversorgung und beim Abwasser unterhalte und mit den Gebühren für die Bürger trotzdem im kreisweiten Mittelfeld liege.

Obwohl Wald-Michelbach die steueraufkommensschwächste Kommune ist, sei man nicht unter dem Schutzschirm. Christian Engelhardt, als Rechtsanwalt und geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages absoluter Fachmann lobte ausdrücklich die Sparanstrengungen der Kommune. „Obwohl Wald-Michelbach ein so niedriges Steueraufkommen aufweist, haben sie in ihrer Gemeinde eine sehr verantwortliche Haushaltspolitik, darauf können Sie zu Recht stolz sein“, so der Landratskandidat.

Konnexitäts-Prinzip: Wer bestellt bezahlt

Dennoch erlaub die Haushaltssituation keine großen Sprünge. Bürgermeister und Landratskandidat waren sich darüber einig, dass das Land für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen zu sorgen habe. Beide warben für das Konnexitäts-Prinzip: „Wer bestellt bezahlt“. Das bedeutet, dass die Ebene, die etwas beschließt, auch für die Finanzierung des Beschlossenen zu sorgen hat. Laut Engelhardt würde dies dazu führen, dass viele unnötige Ausgaben vermieden werden könnten. Dies sei auch dringend notwendig, „denn es kann nicht sein, dass wir immer höhere Schulden anhäufen und an unsere Kinder und Enkelkinder weitergeben“, so der Landratskandidat. Darum begrüße er auch die Einführung der Schuldenbremse in Hessen.

B38a ist für die gesamte Region unverzichtbares Verkehrsprojekt

Einigkeit herrschte zwischen Bürgermeister und Landratskandidaten bezüglich des Themas B 38a. Kunkel begrüßte ausdrücklich die diesbezügliche Offensive von Christian Engelhardt und die zuletzt stattgefundenen Vor-Ort-Termine mit dem Landtagsabgeordneten Peter Stephan und Bürgermeistern. Dank des Engagements des Kandidaten könnte sich endlich etwas bewegen, hofft Kunkel. Christian Engelhardt versicherte, dass er alles in seiner Kraft liegende dafür tun wolle, dass „dieses für die gesamte Region unverzichtbare Verkehrsprojekt endlich umgesetzt wird. Die derzeitige Situation ist sowohl für die Pendler, als auch für die Anwohner einfach nicht hinnehmbar“.

Mobilität im ländlichen Raum muß gestärkt werden

Für Verbesserungswürdig hält der Landratskandidat auch die Situation des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Hier wolle es sich vor allem für eine bessere Koordination zwischen den Verkehrsverbünden und eine gute Verkehrsanbindung, auch über die Wegscheide hinweg, einsetzen. Außerdem schwebt dem Landratskandidaten ein Verkehrskonzept zur Stärkung der Mobilität im ländlichen Raum vor.“ Wir brauchen keinen leeren Bus, der rund um die Uhr fährt, sondern wir brauchen ein System, dass sich stärker am tatsächlichen Bedarf ausrichtet“, so Engelhardt. Diesbezüglich setzt er auf die kreisweite Einführung von Rufbussen und Anrufsammeltaxis, „damit der Bus genau dann führt, wenn er auch gebraucht wird“.

Zukunftsoffensive Überwald als vorbildliches Konzept der interkommunalen Zusammenarbeit

Ein weiteres Thema zwischen Kunkel und Engelhardt war die Tourismusförderung. Hier lobte der Landratskandidat das Konzept der „Zukunftsoffensive Überwald“, bei der die drei Gemeinden Grasellenbach, Wald-Michelbach und Abtsteinach „ die interkommunale Zusammenarbeit in vorbildlicher Art und Weise mit Leben füllen“- „In Wald-Michelbach haben wir mit der Sommerrodelbahn, dem Kletterpark, der Solardraisine und dem Nibelungensteig vier `bewerbbare Leuchttürme´, die von acht Millionen Menschen innerhalb von einer Stunde Fahrzeit erreicht werden können“ erläuterte der Bürgermeister. Eine Hauptaufgabe sei es daher für das Hotel- und Gaststättengewerbe die Tagestouristen noch stärker aufzufangen. Diesbezüglich sicherte Engelhardt im Falle einer erfolgreichen Wahl seine uneingeschränkte Unterstützung zu.

Landrat Christian Engelhardt

Odenwald – meine Themen als Landrat

Wirtschaftsförderung

Die Ortsumgehung für Mörlenbach soll möglichst bald gebaut werden. Ebenso setzt sich Christian Engelhardt für die Weiterführung der B 38a um Rimbach und Fürth ein. Weitere Haltepunkte könnten an der Weschnitztalbahn entstehen. In Birkenau wie auch den anderen Gemeinden soll das Wohnumfeld seniorengerecht und barrierefrei gestaltet werden.

Interkommunale Gewerbegebiete, Tourismusförderung und Krankenhäuser

Engelhardt will als Landrat die Ausweisung interkommunaler Gewerbegebiete unterstützen, um Entwicklungsmöglichkeiten für die Wirtschaft im Odenwald zu verbessern. Vom Tourismus im Geo-Naturpark sollen Orte wie Lautertal noch mehr profitieren. Das Luisen-Krankenhaus in Lindenfels muss erhalten bleiben.

Unterstützung der Gemeinden bei der Energiewende

Die Kommunen im Kreis Bergstraße schreiten bei der Umsetzung der Energiewende voran – mit Wind, Solar und Biomasse. Die Standorte für die Windräder müssen vernünftig und unter Beteiligung der Bevölkerung ausgewählt werden. Als Landrat will Engelhardt dabei unter anderem Wald-Michelbach unterstützen.

Erneuerbare Energie

Eine wohnortnahe Gesundheits-versorgung sieht er als wichtig an, auch in kleineren Gemeinden wie Grasellenbach müssen die Versorgung mit Ärzten und ein schneller Rettungsdienst sichergestellt bleiben. Für Abtsteinach und Gorxhei-mertal sind gute Verkehrsverbindungen wichtig, beispielsweise ein regelmäßiges Busangebot – auch über die Kreisgrenzen hinaus.

Engelhardt betont Bedeutung des Mittelstands für den Kreis Bergstraße in Wald-Michelbach bei Betriebsbesichtigung Hahl-Pedex

Engelhardt betont Bedeutung des Mittelstands für den Kreis Bergstraße

Betriebsbesichtigung der Firma Hahl – Pedex in Wald Michelbach

Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung der Firma Hahl – Pedex in Wald Michelbach, einem mittelständischen Industriebetrieb zur Herstellung von Kunststofffasern unterschiedlicher Stärken, betonte der CDU Landratskandidat Christian Engelhardt die Bedeutung des Mittelstands für die Wirtschaftskraft des Landkreises. Hahl-Pedex, ein „Global-Player“ der den Markt prägend mitbestimmt, beschäftigt insgesamt 370 Mitarbeiter, davon 121 am Standort Wald-Michelbach. Die dort produzierten Kunststofffasern dienen unter anderem zur Herstellung von Zahnbürsten und werden außerdem im Industrie- und Kosmetikbereich eingesetzt. Hahl-Pedex ist bestrebt mit den Schulen einen guten Kontakt zu pflegen, um die Schüler möglichst früh für eine Ausbildung im Betrieb zu begeistern. Gerade der Ausbau solcher Kooperationen liegt Christian Engelhardt persönlich am Herzen, da es angesichts der demographischen Entwicklung und des daraus resultierenden Fachkräftemangels, „wichtig ist, dass die Firmen hier vor Ort am Kreis Bergstraße selbst ausbilden“.

Grenzüberschreitender ÖPNV über die Kreisgrenzen hinaus

Ein Thema, dass dem Geschäftsführer Florian Kisling besonders unter den Nägeln brannte, war der öffentliche Personennahverkehr. Hier bestehe dringender Bedarf, das derzeitige Angebot auszubauen. „Wir benötigen einen grenzüberschreitenden ÖPNV über die Kreisgrenzen hinaus – und auch innerhalb des Kreises darf die Wegscheide keine Trennung sein“ betonte Kisling. Diesbezüglich war er sich mit Christian Engelhardt einig, der die Wirtschaftsförderung und den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs im Falle seiner Wahl zu einem zentralen Thema machen möchte. „Wirtschaftsförderung schafft Arbeitsplätze, Wohlstand, Ausbildung und stärkt den Wohnstandort“ so Engelhardt.

Landratskandidat Engelhardt besucht Polizei und Krankenhäuser in Bensheim, Heppenheim,Lampertheim und Vierheim zu Weihnachten

Landratskandidat Engelhardt besucht Polizei und Krankenhäuser zu Weihnachten

Weihnachtsüberraschung für Polizei und Krankenhäuser

Anerkennung für ihren Dienst während des ganzen Jahres – auch an den Feiertagen zu Weihnachten und Neujahr – zollte Christian Engelhardt den Mitarbeitern in Polizeistationen und Krankenhäusern. Stellvertretend für alle Menschen, die Sicherheit und Gesundheitsversorgung im Kreis Bergstraße gewährleisten, überbrachte ihnen der CDU-Landratskandidat an Heiligabend ein Dankeschön. Am vergangenen Mittwoch besuchte er unter anderem die Polizeistationen und Krankenhäuser in Bensheim, Heppenheim sowie Lampertheim um dort das Personal mit Plätzchen zu erfreuen.

Die Plätzchen hatte Christian Engelhardt in der Vorwoche gemeinsam mit Schulkindern in Wald- Michelbach gebacken. Unterstützt von seinen fleißigen Helfer machte er aus der Backstube des Betriebs Lipp eine „Weihnachtsbäckerei“ – verschiedenste und bunt dekorierte Leckereien wurden hergestellt. Beim Verteilen der Plätzchen an Heiligabend begleiteten Mitglieder der Jungen Union den Landratskandidaten.

Verzichten um für andere da zu sein

 

„Für den täglichen Einsatz, der von Rettungskräften, in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, von Polizei, Feuerwehr und anderen Organisationen geleistet wird, gebührt ihnen großer Dank. Dies gilt besonders an den Feiertagen“, sagte Christian Engelhardt. „Die Bediensteten verzichten auf die Feier im Kreise der Familie, um auch zu Weihnachten und Neujahr für andere Menschen da zu sein.“

Unterstützung der Polizei ist notwendig

 

Als Landrat will er die Arbeit der Polizei unterstützen, damit sich die Menschen im Kreis Bergstraße weiterhin sicher fühlen. Dies gilt für ein vernetztes Vorgehen – auch durch interkommunale Zusammenarbeit – gegen Kriminalität, wobei beispielsweise Wohnungseinbrüche und Vandalismus relevante Themen sind. Eine große Bedeutung hat aus der Sicht von Christian Engelhardt die Prävention, die durch Kooperationen mit den verschiedenen örtlichen Institutionen gestärkt werden sollte. Zudem sind die Ausstattung der Polizisten und ein angemessener Verdienst wichtig, die geplante Nullrunde bei der Anpassung der Beamtenbesoldung sieht der Kandidat daher kritisch.

Rahmenbedingungen für flächendeckende Gesundheitsversorgung müssen stimmen

 

Die flächendeckende Gesundheitsversorgung zu erhalten, ist ein weiteres Ziel von Christian Engelhardt. In der Medizin und Altenpflege kommt es besonders auf die Ärzte und Betreuer an, die sich persönlich um den einzelnen Patienten kümmern. Für ihre Arbeit müssen die Rahmenbedingungen stimmen, eine Zukunftsaufgabe angesichts des demografischen Wandels und teilweise ländlicher Strukturen im Kreis Bergstraße.

Zuversicht im neuen Jahr für den Kreis Bergstrasse

 

„Für die bevorstehende Silvesternacht wünsche ich einen friedlichen Feiertag, ohne gewaltsame Auseinandersetzungen und Brandeinsätze“, sagte CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt. „Das neue Jahr sollen die Menschen im Kreis Bergstraße fröhlich und zuversichtlich beginnen.“

Christian Engelhardt backt mit Schulklasse Weihnachtsplätzchen

Plätzchenbacken in Wald-Michelbach mit Schülern der Eugen-Bachmann-Schule

Auch in der Weihnachtsbäckerei von Christian Engelhardt gibt es manche Leckerei. „Zu den Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest in der Familie gehört für mich auch, gemeinsam mit meinen beiden Töchtern Plätzchen zu backen“, so der CDU-Landratskandidat. In diesem Jahr hat er sich zugleich aber auch im Vorfeld der Wahl im kommenden Frühjahr mit der Überwälder Bäckerei Lipp einen größeren Rahmen für das Plätzchenbacken ausgesucht.

Gemeinsam mit Bäckermeister Selzer von der Bäckerei Lipp, weiteren Mitarbeitern der Bäckerei und unterstützt von Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse des Eugen-Bachmann-Schule stand Engelhardt in der Wald-Michelbacher Backstube, um verschiedeneste und bunt dekorierte Sorten Ausstecher zu produzieren.

Als dann noch Bürgermeister Joachim Kunkel in die Backstube zu Besuch kam, stimmten alle gemeinsam das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ an. Sowohl die beiden Kommunalpolitiker Christian Engelhardt und Joachim Kunkel als auch die Kinder hatten Freude daran. Die Schüler durften übrigens auch jeweils zwei Tütchen mit selbst gebackenen Plätzchen mitnehmen!

Christian Engelhardt dankte dem Team der Bäckerei Lipp für die Unterstützung. Nicht nur für Ihn und die Kinder sei das gemeinsame Backen eine Freude gewesen. Denn natürlich werden diese Plätzchen nicht in die eigene Gebäckdose wandern, sie sollen anderen eine kleine Weihnachtsfreude bereiten. Wer damit beschenkt wird, das ließ Engelhardt gestern ausdrücklich offen: Das soll doch eine Überraschung werden. Und heute ist ja noch nicht Weihachten.

Vor dem historischen Rathaus der Stadt Lorsch, gemeinsam mit dem Lorscher Bürgermeister Christian Schönung und Bundestagsabgeordneten / Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Michael Meister

Regionalkonferenzen im Kreis Bergstraße

Gerne habe ich die Möglichkeit wahrgenommen, an den Regionalkonferenzen teilzunehmen. Dies ist sehr wichtig, da hier konstruktive Dialoge zu allen Themen geführt werden können, die für die Nation, das Bundesland aber vor allem den Kreis Bergstraße sehr wichtig sind.

Es war schön, viele Bekannte der letzten Jahre  wieder einmal persönlich zu sehen und auch neue Menschen kennenzulernen.