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Christian Engelhardt - Thementag Schule und Bildung

Pakt für den Nachmittag: Landrat Engelhardt empfängt Kultusminister Prof. Dr. Lorz in der Schillerschule in Viernheim

Landrat Christian Engelhardt hat den hessischen Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute (15.) an der Schillerschule in Viernheim begrüßen dürfen. Rund fünf Monate nach dem Start des Projektes „Pakt für den Nachmittag“ wollte sich der hessische Kultusminister über die praktische Umsetzung des Programmes informieren. „Wir sind mit dem Projekt sowie dem Start des Landesprogrammes aus Sicht des Landkreises Bergstraße zufrieden. Kern des Ganztagskonzeptes ist neben dem Mittagstisch die sogenannte „Lernzeit“, in der die Kinder ihre Hausaufgaben erledigen und den Unterrichtsstoff vertiefen können. Vor zwei Jahren war ich als Geschäftsführer des Hessischen Landkreistages damit befasst, die Koalitionsverhandlungen von Schwarz und Grün in Hessen zu begleiten und habe bereits damals den „Pakt für den Nachmittag“ als sehr gute Idee gesehen und dann auch mit ausgestaltet. Daher ist mein Ziel, dass der „Pakt für den Nachmittag“ im Landkreis Bergstraße flächendeckend umgesetzt wird. Eltern sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder nicht nur im Kindergarten, sondern auch an den 48 Grundschulen im Kreis mit guter Qualität zuverlässig und verlässlich von 7:30 – 17:00 Uhr betreut werden“, betonte Landrat und Schuldezernent Engelhardt.

Am „Pakt für den Nachmittag“ nehmen aktuell sechs Schulen im Kreis Bergstraße teil, für das kommende Schuljahr 2016/2017 haben bereits vier weitere Schulen ihre Teilnahme zugesagt. Um einen reibungslosen und den Anforderungen einer ganztags arbeitenden Schule gerecht zu werden, wurden für zusätzliche bauliche Maßnahmen (z.B. Mensen) aktuell 4,5 Mio. Euro im Kreishaushalt eingeplant. Für den Einsatz des pädagogischen Fachpersonals stehen weitere 760.000 Euro zur Verfügung. Kultusminister Lorz zeigte sich erfreut und zuversichtlich, dass das Ganztagsprogramm „Pakt für den Nachmittag“ außerordentlich gut angenommen und folgerichtig zum kommenden Schuljahr auch deutlich ausgeweitet wird.

Metropolregion Rhein-Main-Neckar (hinten links Martin Ringhof,Helmut Sachwitz, Landratskandidat Christian Engelhardt, OB LU Dr. Eva Lohse, Felix Kusicka, vorne Randoald Reinhardt, Gottfried Schneider und Alfons Haag).

Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse unterstützt Christian Engelhardt: Vision einer gemeinsamen Metropolregion Rhein-Main-Neckar

Eine Metropolregion ist viel mehr als einfach nur die Summe ihrer einzelnen Städte und Gemeinden

Dicke politische Bretter will Christian Engelhardt auch in regionalpolitischen Angelegenheiten bohren, sofern er am 19. April zum neuen Landrat des Kreises Bergstraße gewählt wird. Deshalb hat der CDU-Landratskandidat die Verbandsvorsitzende der Metropolregion Rhein-Neckar Dr. Eva Lohse nach Viernheim eingeladen, um mit ihr über seine Vision einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar zu sprechen. „Die Metropolregion Rhein-Neckar hat in den zehn Jahren ihres Bestehens viel mehr erreicht, als selbst Optimisten erwartet haben“, so Dr. Lohse zu der Entwicklung der Metropolregion in den letzten Jahren. „Die Metropolregion ist viel mehr als einfach nur die Summe ihrer einzelnen Städte und Gemeinden“, erläuterte Lohse. Der Landratskandidat Christian Engelhardt lobte die Entwicklung der Metropolregion als „beispielhaft“. Den Kreis Bergstraße sieht er als „fest in der Metropolregion verwurzelt“, denkt jedoch weit über die bisherigen Strukturen hinaus. „Das Zusammenwachsen der Region Rhein-Neckar kann Vorbild für eine stärkere Zusammenarbeit mit der Rhein-Main-Region sein“, so Engelhardt, dessen Zukunftsvision eine gemeinsame Metropolregion Rhein-Main-Neckar ist. Dann, so Engelhardt, sei der Kreis Bergstraße nicht mehr nur „die Klammer, die beide Metropolregionen verbindet“, sondern „das Herz der Metropolregion Rhein-Main-Neckar“.

Metropolregion Rhein-Main-Neckär hat riesige Vorteile

Gemeinsam mit der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse präsentierte Engelhardt das Ergebnis eines Fachgesprächs mit Regionalpolitikern in Viernheim. Für die Verbandsvorsitzende der Metropolregion Lohse ist die doppelte Struktur eines der Erfolgsrezepte der Metropolregion Rhein-Neckar. Diese agiere einerseits aus den politischen Gremien heraus, hat aber andererseits über die Vereinsstrukturen auch einen engen Bezug zu den Führungskräften aus der Wirtschaft hergestellt. Ein großer Vorteil sei auch, dass die großen Städte der Region auf Augenhöhe agieren und es in der Region kein eindeutiges Zentrum gebe. Entscheidend ist dabei, dass eine Metropolregion mehr ist als nur der kleinste gemeinsame Nenner oder eine Summe von Einzelinteressen. Eine „Top-Wirtschaftsregion, die kreative Technologieregion, der attraktive Lebensraum sowie die aktive Bürgergesellschaft“ nannte Lohse als Standortvorteile der Metropolregion. Christian Engelhardt ergänzte diese Liste noch mit dem Hinweis auf den Odenwald als attraktives Naherholungsgebiet mit hohem Freizeitwert und einer vielfältigen Natur, dass weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist. „Jedes Mitglied der Metropolregion profitiert, jeder bringt seinen besonderen Beitrag und versteht sich nicht als Konkurrent, sondern als belebende Ergänzung“, fasste Dr. Lohse das Lebensgefühl in der Metropolregion zusammen.

Metropolregion Rhein-Main-Neckar kann im Konzert der internationalen Metropolen mitspielen

Einig waren sich die Regionalpolitiker, dass eine stärkere Zusammenarbeit der beiden Metropolregionen nur vorteilhaft sein könne. Gerade im Bereich der Verkehrsinfrastruktur sieht Christian Engelhardt zentrale Fragestellungen der Zukunft, die sich seiner Meinung nach, in einer gemeinsamen Großregion besser lösen lassen würden. Hier spricht Christian Engelhardt das Thema „Schnittstellenprobleme zwischen den beiden Verkehrsverbünden“ an, dessen Lösung er als Landrat unbedingt angehen möchte. „Gerade die Süd-Nord-Verbindungen im Schienenverkehr könnten durch eine Verminderung der Probleme an den Grenzen der Verkehrsverbünde deutlich attraktiver werden“, so Engelhardt. Für den Bergsträßer Landratskandidaten stimmen Metropolregionen viel mehr mit der Lebenswirklichkeit der Menschen überein. „Den Bürger interessieren in der Regel keine politischen Grenzen. Den Bürger interessiert viel eher, wie er schnell, bequem und möglichst ressourcenschonend nach Frankfurt an den Flughafen oder an seinen Arbeitsplatz in Mannheim oder Ludwigshafen kommt“, erläuterte Engelhardt. Nicht nur nach seiner Einschätzung sind die beiden Metropolregionen Rhein-Neckar und Rhein-Main zu klein, um im Konzert der internationalen Metropolen mithalten zu können.

Landratskandidat Christian Engelhardt Canvassing im Landkreis Bergstrasse

Landratskandidat Christian Engelhardt beim Canvassing im Landkreis Bergstrasse

Der Landratskandidat der CDU Bergstraße Christian Engelhardt zeigt kurz vor der Stichwahl am 19. April Präsenz

Nach dem Vorbild des US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs geht Christian Engelhardt im Landratswahlkampf von Tür zu Tür und spricht mit den Bürgern über deren Sorgen und Nöte, diskutiert mit ihnen über Kommunalpolitik und stellt sich vor. In den USA nennt man diese Form des Wahlkampfs „Canvassing“. „Als Landrat möchte ich bürgernah Politik machen und mittendrin unter den Menschen sein“, erklärt der CDU-Kandidat. „Canvassing ist für mich deshalb ein wichtiger Bestandteil des Wahlkampfs, da ich so am besten mit den Bürgern ins Gespräch kommen und mir ein Bild über deren Wünsche an einen potentiellen Landrat machen kann. Darüber hinaus entspricht das Konzept meinen Vorstellungen von bürgernaher Politik. Auch als Landrat will ich für die Bürger immer ein offenes Ohr haben“ erklärt Engelhardt seine Motivation.

Persönlich über Kreispolitik diskutieren

Nach den ersten Canvassing-Touren zieht der Landratskandidat ein positives Fazit. „Die Leute empfangen mich gerne und freuen sich einmal mit dem Landratskandidaten persönlich über die Kreispolitik diskutieren zu können“ freut sich Engelhardt über das sehr gute Feedback von Seiten der Bürger. Nach „Hausbesuchen“ in der Viernheimer Oststadt, in Mörlenbach-Weiher und in Bürstadt stehen für den Landratskandidaten weitere Touren in Bensheim-Fehlheim, Heppenheim-Kirschhausen und Fürth-Steinbach auf dem Programm. Durch seinen persönlichen Einsatz hofft Engelhardt darauf, dass die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl höher ausfällt als im ersten Wahlgang.

Landrat Christian Engelhardt

„Jetzt geht´s um die Wurst!“, Grill-Aktionen mit Christian Engelhardt

Am 11.04 und am 18.04.2015 wird der Landratskandidaten Christian Engelhardt unter dem Motto „Jetzt geht´s um die Wurst!“ eine Grillaktionen durchführen. Hintergrund der Aktion ist eine Wetteinlösung mit dem Bergsträßer Anzeiger. Christian Engelhardt hatte bereits vor der Wahl am 22. März im BA angekündigt, dass er für den Fall, dass er weniger als 50,1% der Stimmen im ersten Wahlgang erhalte, eine solche Grillaktion in verschiedenen Fußgängerzonen des Kreises durchführen wird. Den Erlös wird Christian Engelhardt für einen guten Zweck spenden. Damit die Würstchen auch rechtzeitig fertig sind, wird der Grüne Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf in kollegialer Hilfe ab 11.00 Uhr in Bensheim mit dem angrillen der Würstchen beginnen. Die Termine im Einzelnen:

  • 11.04.2015: 09.00-12.00 Uhr: Sandwich-Backen in Viernheim, Apostelplatz (Engelhardt von 09.00 – 11.00 vor Ort)
  • 11.04.2015: 10.30-13.00 Uhr: Grill-Aktion „Jetzt geht´s um die Wurst!“ in Bensheim, Bürgerwehrbrunnen (Engelhardt von 11.30 – 13.00 Uhr vor Ort)
  • 18.04.2015: 11.00-13.00 Uhr: Grill-Aktion „Jetzt geht´s um die Wurst!“ in Heppenheim, Fußgängerzone (Engelhardt von 11.00-13.00 Uhr vor Ort)

 

 

Heute haben wir in der Bensheimer Innenstadt für einen guten Zweck gegrillt und auch wieder unseren Landratskandidaten...

Posted by Junge Union Bensheim on Samstag, 11. April 2015

Auerbacher Schloss: Ortsbeiratsmitglied Thomas Roth, Pächter Andreas Pietralla, Rita Pietralla, Stadtrat Hans Seibert, LandratskandidatChristian Engelhardt, , Maximilian Breitkopf

Thementag Tourismus im Kreis Bergstraße mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Engelhardt: Tourismus fördern, bestehende Angebote vernetzten und Akteure mitnehmen

„Tourismus ist für mich nicht nur ein immens wichtiger Wirtschaftszweig, sondern ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot vor Ort erhöht auch die Lebensqualität der Einwohner“, so der Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen des Thementags Tourismus. In dessen Rahmen besuchte Engelhardt im gesamten Kreisgebiet touristische Highlights und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit dem Thema Tourismus zu tun haben. Als Zukunftsvision schwebt dem Landratskandidaten zum einen eine gemeinsame Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, die sich gerade im internationalen Vergleich besser vermarkten lasse. Zum anderen will Engelhardt die vielen derzeit bestehenden Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote an einen Tisch holen und mit diesen in enger Zusammenarbeit erörtern, welche Möglichkeiten es gibt, die bestehenden Angebote besser miteinander zu vernetzen. In einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe sei außerdem eine Bestandsanalyse durchzuführen, welche die Möglichkeiten einer gemeinsamen Organisationsform – in der die jeweiligen Teilregionen gleichwertig Berücksichtigung finden – untersucht. Das Ergebnis dieser Arbeitsgruppe sei anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen zu erörtern. Wichtig ist es dem Landratskandidaten sowohl die Bürger als auch die betroffenen Akteure „auf diesem Weg mitzunehmen“.

Thementag Tourismus führt durch den gesamten Landkreis Bergstraße

Stationen des Landratskandidaten waren: das Auerbacher Schloss in Bensheim, das Weltkulturerbe Kloster Lorsch, die Eissporthalle Viernheim, die Vierburgenstadt und der Eingang zum Geopark in Neckarsteinach, der Biedensand als Naherholungsgebiet in Lampertheim, die Solardraisine, der Kletterpark und die Sommerrodelbahn in Wald-Michelbach und der Besuch eines Weinguts in Zwingenberg. Abgerundet wurde der Thementag von einem Gespräch des Landratskandidaten mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Kreis Bergstraße (Anmerkung: die Termine in Wald-Michelbach und das Gespräch mit Herrn Metz haben bereits am Sonntag stattgefunden).
Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu den Themen Tourismus und Tourismusförderung und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Gesprächspartner und informierte sich darüber, wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte. Vom Ried über die Bergstraße; vom Neckartal bis in den Odenwald „bietet der Kreis Bergstraße wunderschöne und einmalige Landschaften, eine vielfältige gastronomische Szene mit leckeren regionalen Produkten und natürlich wunderbaren Wein“, betonte Engelhardt. Darüber hinaus prägten das Naturschutzzentrum und die Infozentren des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald die touristische Landschaft des Kreises Bergstraße, so Engelhardt. Auch für Freizeitaktivitäten – von Wandern über Klettern im Felsenmeer bis hin zum Radfahren – sei der Erhalt der Natur von großer Bedeutung. Engelhardt will sich daher für einen umfassenden Naturschutz einsetzen, der die wunderschönen Landschaften schützt und den Kreis Bergstraße so für Touristen besonders attraktiv hält.

Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar: Herz ist Landkreis Bergstraße

Engelhardt nannte ein attraktives Leben sowie die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten als Beispiele für die besondere Lebensqualität des Kreises Bergstraße. Aus der Nähe zu den beiden Metropolregionen erwachsen dem Landkreis laut Engelhardt ebenfalls große Chancen. „Mir schwebt hier eine Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, deren Herzstück der Kreis Bergstraße bilden würde. Eine solche Metropolregion würde im internationalen Vergleich mehr Wettbewerbsfähigkeit und Aufmerksamkeit nach sich ziehen“, erläuterte der Kandidat seine Vision der Zukunft.

Tourismusangebote sollen vernetzt werden

In den vielen geführten Gesprächen zum Thema Tourismus wurde auch der Umstand angesprochen, dass es verschiedene Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote im Landkreis Bergstraße gibt. Zum einen die Odenwald Tourismus GmbH, welche die Odenwaldgemeinden vermarktet, der Tourismusservice des Landkreises Bergstraße „das Nibelungenland“, den Tourismus Service Bergstrasse e.V. und nicht zuletzt den Geopark. Eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Interessen und Organisationsformen ist für den Landratskandidaten zunächst „Ausdruck der Vielfalt des Landkreises, führe aber auch dazu, dass „die Bündelung von Aktivitäten schwieriger wird“. Aus diesem Grund hält Engelhardt es für notwendig, eine Bestandsanalyse in einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe, bestehend aus den Vertretern der Städte und Gemeinden, zwecks der besseren Vernetzung der Angebote durchzuführen. Das aus der Arbeitsgruppe hervorgehende Ergebnis will Engelhardt anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen erörtern, um eine Grundlage für eine kreisweite Organisationsform zu finden. In dieser Organisationsform soll keine Teilregion vorherrschen, sondern die Interessen der jeweiligen Teilregionen sollen gleichwertig Berücksichtigung finden, so die Idee des Landratskandidaten. Dieser stellt sich aufgrund der Überschneidungen der einzelnen Organisationen – auch mit anderen Landkreisen – eine, „mit Leben gefüllte und nicht nur auf dem Papier stehende, interkommunale Zusammenarbeit mit den betreffenden Landkreisen und Regionen“ vor.

Kreisweite Tourismusförderung für Geo-Naturpark

Im Gespräch mit Bürgermeister Pfeifer am Eingangstor zum Geo-Naturparkpark in Neckarsteinach betonte Engelhardt, dass er es für wichtig hält, dass der Geo-Naturpark stärker in eine solche kreisweite Tourismusförderungsgesellschaft eingebunden wird. Ebenso gelte es den Themenbereich Weintourismus zu stärken. Hier sieht der derzeitige Direktor des Hessischen Landkreistages noch ein enormes Entwicklungspotenzial. Im Rahmen einer Weinprobe auf dem Weingut Simon-Bürkle äußerte Engelhardt die Idee, die Bergstraße als „echte Weinregion“ zu vermarkten. Das „Projekt Solardraisine“ zeige, wie man mit einer guten Idee ein echtes Alleinstellungsmerkmal schaffen könne. Bezüglich der Solardraisine möchte Engelhardt im Falle seiner Wahl die Weichen dafür stellen, dass die Kapazität der Draisine erhöht werden kann.

Runder Tisch Gastronomie

Engelhardt könnte sich darüber hinaus auch eine verstärkte Präsenz auf Reise- oder Regionalmessen vorstellen, durch die noch mehr Tagestouristen in die Region gelockt werden könnten. Auch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist dem Landratskandidaten sehr wichtig, „da die Betroffenen meist die besten Experten sind“. Gemeinsam mit dem DEHOGA will Engelhardt die Entwicklung im Bereich gastronomischer Angebote sehr detailliert im Auge behalten und gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung jeweils Lösungen für den Erhalt des vielfältigen gastronomischen Angebotes gefunden werden. Hierfür präsentierte Engelhardt die Idee eines runden Tisches „Gastronomie“.

Förderprogramme für Tourismus

Es gelte die vorhandenen Förderprogramme, beispielsweise der EU wie „ELER“ oder „EFRE“ um die touristische Infrastruktur weiter auszubauen, bekanntzumachen und die vorhandenen Mittel auch abzurufen. Im Gespräch mit der Bürgerinitiative „Rettet das Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein“ wies der Landratskandidat darauf hin, dass man hier schauen müsse, ob man hierfür EU-Mittel akquirieren könne. Hier wolle er als Landrat den Kampf gegen die Versandung des Altrheins nach Kräften unterstützen und dabei mithelfen, dass das Projekt mit einer entsprechend hohen politischen Priorisierung versehen wird.

BM kandidat Ringhof, Dr. Neuberger, Chirurgen, Engelhardt

Thementag „Gesundheit und Ernährung“ im Kreis Bergstraße

Im Gespräch mit Vertretern aus dem Bereich Gesundheit und Ernährung

Rund um das Thema Gesundheit und Ernährung ging es für den CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt am 19.02.2015. An diesem Tag besucht Engelhardt im gesamten Kreisgebiet Einrichtungen und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit den Themen Gesundheit und Ernährung zu tun haben.

Stationen des Landratskandidaten waren: das Luisenkrankenhaus in Lindenfels, das Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim, die Veranstaltung des Bundesgesundheitsministers Gröhe „Aktuelle Herausforderungen in der Gesundheitspolitik“, der Hofladen Ochsenschläger in Biblis, das Kreiskrankenhaus in Heppenheim, das St. Josef Krankenhaus in Viernheim und abgerundet wird der Thementag „Gesundheit und Ernährung“ von einem Gespräch des Landratskandidaten mit Vertretern des Ärztenetzwerks GALA in Lampertheim.

Herausforderungen im Kreis Bergstraße bei gesundheitspolitischen Themen

Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu gesundheitspolitischen Themen und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Gesprächspartner. Sinn und Zweck des Thementages war es auch, sich darüber zu informieren, vor welchen Herausforderungen die jeweiligen Einrichtungen im Landkreis stehen und wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte.

Krankenhäuser im Kreisgebiet sollen erhalten bleiben

Christian Engelhardt wird sich im Falle seiner Wahl dafür einsetzen, dass sämtliche Krankenhäuser im Kreisgebiet als Standort bestehen bleiben. Dazu zählt explizit auch das Luisenkrankenhaus in Lindenfels mit seinem Notarztstandort, für dessen Erhalt sich Engelhardt stark machen möchte. „In erster Linie brauchen wir die Krankenhäuser um die medizinische und ärztliche Versorgung der Menschen im Kreis sicherstellen zu können, aber auch als Arbeitgeber und Wirtschaftszweig haben sie eine große Bedeutung“, betonte der Landratskandidat im Gespräch mit Dr. Wahlig aus Lindenfels und dem ärztlichen Direktor Dr. Huck der drei Krankenhäuser in Lindenfels, Bensheim und Lampertheim. Engelhardt begrüßte es ausdrücklich, dass durch den Anschluss an das Universitätsklinikum Mannheim sowohl der Standort als auch die medizinische Qualität gesichert und verbessert werden konnte. Dr. Huck und Christian Engelhardt waren sich darüber einig, dass es in Zukunft darauf ankomme, intelligente Teilzeitmodelle zur Gewinnung von jungen Ärztinnen weiterzuentwickeln, da inzwischen knapp 70 Prozent der Medizinstudenten weiblich sind und man deshalb über eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachdenken müsse. Bezüglich des Notarztstandorts will der Landratskandidat die vom Kreistag beschlossene zweijährige Evaluationsphase abwarten und dann die für den Bürger bestmögliche Entscheidung treffen.

Engelhardt hat das Ziel langfristig eine gute stationäre Versorgung der Bürger im Kreis sicherzustellen. Daher sieht er eine Abstimmung der medizinischen Leistungsangebote der Krankenhäuser im Kreis als absolute Notwendigkeit, um ein breites stationäres Angebot aufrechtzuerhalten und einen wirtschaftlich sinnlosen und die Standorte gefährdenden Wettbewerb zu vermeiden. Beim Besuch des Kreiskrankenhauses Heppenheim sicherte Geschäftsführer Stephan Hörl dem Landratskandidaten eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu. Im Gegenzug lobte Engelhardt die erst kürzlich vereinbarten gemeinsamen Weiterbildungsmöglichkeiten mit den niedergelassenen Ärzten.

Gesundheitskonferenz soll weiterentwickelt werden

Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ärztenetzwerks „GALA“ Dr. Förster betonte der Landratskandidat die Bedeutung der, von der schwarz-grünen Koalition eingeführten, kreisweiten Gesundheitskonferenz. Diese stellt eine „sehr gute Plattform für einen gegenseitigen Austausch zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens dar“, so Engelhardt. Ausdrücklich unterstützt Christian Engelhardt das Ziel die Gesundheitskonferenz als dauerhaftes Netzwerk im Kreis Bergstraße nach Lampertheimer Vorbild („GALA“) weiterzuentwickeln.

Kreisweite ärzliche Versorung mit niedergelassenen Ärzten soll mit neuen Konzepten gefördert werden

Ganz besonders wichtig ist dem Landratskandidaten die kreisweite ärztliche Versorgung mit niedergelassenen Ärzten. Hier will Engelhardt – vor dem Hintergrund, des Ärztemangels – in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft ein Konzept entwickeln, wie – insbesondere in den ländlichen Regionen des Kreises – die medizinische Versorgung dauerhaft sichergestellt werden kann. Christian Engelhardt schwebt hier eine gezielte Ansiedlungsförderung für niedergelassene Ärzte vor (Neuorganisation von Bereitschaftsdiensten, Entwicklung von Weiterbildungsverbünden, neue integrierte Versorgungssysteme). „Die Probleme lassen sich allerdings sicherlich nicht dadurch lösen, dass die Gemeinden selbst Ärzte anstellen“, war sich Engelhardt mit den Vertretern der Ärzteschaft einig.

Erhöhung der ärztlichen Mobilität

Ein Lösungsansatz könnte viel mehr sein, dass man die Mobilität von Ärzten erhöht. Hier will der Landratskandidat prüfen, ob es diesbezüglich die Möglichkeit von Zuschüssen seitens des Staates gibt. Auch über die Einführung von so genannten „rollenden Arztpraxen“ will Engelhardt nachdenken. „Wichtig ist mir eine bürgernahe ärztliche Versorgung, um lange Fahrten möglichst zu vermeiden“, betonte der Kandidat.

Wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung

Den demographischen Wandel sieht Engelhardt „als eine der größten Herausforderungen für die Zukunft unserer Gesellschaft. Hier muss die Politik die richtigen Weichenstellungen vornehmen und das fängt bereits auf der Kreis-Ebene an. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die medizinische Versorgungssituation der Menschen im Kreis Bergstraße verbessert. Ein erster Schritt könnte hier die wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege nach dem Modell der „Gemeindepflege“ (auch – je nach Bundesland – VeraH, Agnes, NäPa genannt) – als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung – sein. Diese bereits bestehenden Modelle gelte es zu fördern.

Leitstelle entscheidet über Notarzt oder der hausärztlichen Notdienst

Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Chirurugen, sowie dem Ärztlichen Direktor Dr. Neuberger des St. Josef Krankenhaus in Viernheim stellte Engelhardt sein Konzept vor, eine zentrale Leitstelle zu schaffen, die bei einem Anruf entscheidet, ob der Notarzt oder der hausärztliche Notdienst gerufen wird. Derzeit existieren diesbezüglich zwei unterschiedliche „Call-Center“. Diese ließen sich laut Engelhardt integrieren. Hierzu wird in der Leitstelle zusätzlich ein Arzt beschäftigt, der im Zweifelsfall entscheidet, welcher Notdienst der Richtige ist, da dies von den hilfesuchenden Bürgern nicht zu verlangen sei, dies selbst zu entscheiden. So könnten sich einerseits überflüssige Rettungseinsätze und andererseits zu spät geleistete Hilfeleistungen vermeiden lassen, erläuterte der Landratskandidat.

Partnerschaftlich mit Ärztenetzwerk für zukunftsfähige Gesundheitsregion

Wichtig ist Engelhardt allerdings, die von Ihm vorgeschlagenen Änderungen und Lösungsansätze im Einvernehmen mit der Ärzteschaft auf den Weg zu bringen: „Ich halte die Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus der Praxis für sehr wichtig. Wenn ein dauerhaftes Ärztenetzwerk Bergstraße entsteht, dann möchte ich das auch als echten Partner bei der Gestaltung der zukunftsfähigen Gesundheitsregion einbeziehen.“

Anregungen für Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen

Auch die Versorgung der alten und pflegebedürftigen Menschen war Thema des Thementages. Aus diesem Grund war der Landratskandidat auch zu Besuch beim Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim. Gesprächsthemen waren hier unter anderem der drohende Fachkräftemangel in der Pflege oder die Umstellung auf eine neue EDV-gestützte Pflegedokumentation. Interessiert nahm der Landratskandidat die Anregungen des Pflegepersonals und des Heimleiters Hans Peter Kneip auf und sprach sich generell für eine bessere gesellschaftliche Anerkennung des Pflegeberufs aus. Engelhardt lobte insbesondere die Kooperation des Heims mit den Schulen und die von der Caritas betriebene Altenpflegeschule. „Nur mit einer so aktiven Ansprache der Jugendlichen wie Sie sie betreiben, können wir dem drohenden Fachkräftemangel in der Pflege begegnen“, betonte der Landratskandidat.

Frühes Wissen über gesunde Ernährung ist wichtig

Bei einem Besuch des Bauernladens Ochsenschläger in Biblis betonte der Landratskandidat die enorme Bedeutung von gesunder Ernährung. Durch frühzeitige Information und Aufklärung in den Kindertagesstätten und Schulen, wie dies der Kreis bereits praktiziert, ließen sich viele spätere Folgeschäden von ungesunder Ernährung vermeiden, so der Landratskandidat. Wichtig wäre es laut Engelhardt jedoch, dass auch die Lehrer in den weiterführenden Schulen von Zeit zu Zeit gemeinsam mit den Schülern in der jeweiligen Mensa zu Mittag essen und den Schülern erklären, was gesunde Ernährung bedeutet. Oftmals fehle den Kindern und auch vielen Eltern hier das nötige Wissen. Beispielsweise berichtete der Landratskandidat von einem Besuch bei der Viernheimer Tafel, bei dem ihm berichtet wurde, dass Rosenkohl kaum mitgenommen wird, da die Leute nicht wissen, wie man Rosenkohl zubereitet. Hier gelte es laut Engelhardt anzusetzen und gesunde Ernährung stärker in den Lehrplan zu integrieren.

Infos zu den hier genannten Konzepten

Landrat Christian Engelhardt

Ried – meine Themen als Landrat

Einführung der S-Bahn auf der Riedbahn

Für Viernheim und Lampertheim ist die Einbindung in die Rhein¬Neckar-Region – vor allem nach Mannheim – mit guten Verkehrsverbindungen besonders wichtig. Die Einführung der S-Bahn auf der Riedbahn will Christian En-gelhardt voranbringen, sie soll an allen Stationen in Biblis, Bürstadt, Groß-Rohrheim und Lampertheim halten.

Verkehrsverbindungen

Die B 47 bei Bürstadt bis zur Rheinbrücke nach Worms soll ausgebaut werden. In Biblis erfolgt der Rückbau des Kernkraftwerks mit einer regelmäßigen Information der Bürger, den Strukturwandel der Gemeinde will Engelhardt als Landrat unterstützen. In Viernheim gilt dies beispielsweise auch für die Entwicklung der Innenstadt.

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht in Viernheim Bürgermeister Baaß

Besuch bei Bürgermeister Baaß in Viernheim: „Kommunen brauchen bessere finanzielle Ausstattung“

Bei seinem Informationsbesuch bei Bürgermeister Baaß interessiert sich der Landratskandidat der CDU – Christian Engelhardt – besonders für die Sorgen und Themen der Viernheimer Bürger.

Baaß: Selbst bei Streichung aller so genannter freiwilliger Leistungen könnten wir keinen ausgeglichenen Haushalt aufstellen

Eines der Gesprächsthemen zwischen Engelhardt und Baaß war die Frage der finanziellen Ausstattung der Kommunen. „Die hessischen Kommunen sind strukturell unterfinanziert. Hier muss sich dringend etwas tun!“ fordern Engelhardt und Baaß gleichermaßen. Das Volumen des Kommunalen Finanzausgleichs reicht einfach nicht aus, so Baaß. Auf Grund der finanziellen Lage müsse man in Viernheim seit vielen Jahren den sprichwörtlichen Gürtel eng schnallen. „Selbst bei Streichung aller so genannter freiwilliger Leistungen könnten wir keinen ausgeglichenen Haushalt aufstellen“ bemängelte Baaß.
Christian Engelhardt, aufgrund seiner derzeitigen Funktion als Geschäftsführender Direktor des Landkreistages als Fachmann der hessischen Landkreise mit der Kommunalfinanzierung befasst, betonte, dass man bedenken müsse, dass weder das Land, noch viele Kommunen – trotz Rekordsteuereinnahmen – einen ausgeglichenen Haushalt hätten. Im Falle seiner Wahl zum Landrat will Engelhardt für eine bessere finanzielle Ausstattung des Landkreises und der Kommunen streiten. Es könne jedoch nicht sein, dass die Kommunen immer mehr Aufgaben übertragen bekommen und mit deren Finanzierung im Regen stehen gelassen werden. „Ich werde für die Interessen des Kreises Bergstraße kämpfen! Schließlich bedeutet kommunale Selbstverwaltung, dass man Handlungsspielräume haben muss, um den Landkreis weiter zu entwickeln“.

Der Landkreis Bergstraße ist eine einzigartige Klammer zwischen zwei Metropolregionen

Viernheim ist der Standort mit der stärksten Einbindung in den Rhein-Neckar-Raum. In diesem Zusammenhang tauschten sich Baas und Engelhardt über die Bedeutung der Region Rhein-Neckar aus, von der beide gleichermaßen überzeugt sind: „Der Landkreis Bergstraße ist eine einzigartige Klammer zwischen zwei Metropolregionen – dem Rhein-Main-Gebiet und dem Rhein-Neckar-Raum“ so Engelhardt.

Flächendeckender Pakt für den Nachmittag

Christian Engelhardt lagen jedoch noch weitere Themen am Herzen. Er wolle daran mitwirken, dass der so genannte „Pakt für den Nachmittag“ flächendeckend im Kreis angeboten wird. Auch Baas setzt den selben Schwerpunkt. Für Viernheim und den Standort Bergstraße sei es ausgesprochen wichtig, dass der Landkreis seine Attraktivität vor allem für junge Familien erhöhe, so Engelhardt. Gerade deshalb ist es ausgesprochen wichtig, dass flächendeckend Ganztagsangebote für Schülerinnen und Schüler geschaffen werden.

W-Lan-Spots für Touristen

Getreu seinem Wahlkampfslogan präsentierte sich Engelhardt als „moderner“ Landratskandidat. Rund um verschiedene öffentliche Gebäude und touristische Highlights, möchte Engelhardt so genannte „W-Lan-Hotspots“ einrichten, um den Touristen für die Dauer ihres Besuchs das „Surfen“ im Internet zu ermöglichen.

Landratskandidat Christian Engelhardt ei der Johanniter Unfallhife

Thementag „Sicherheit“ mit Landratskandidat Christian Engelhardt in Biblis und Viernheim

Thementag Sicherheit: Bei Polizei, Feuerwehr und den Johannitern zu Besuch

Im Rahmen eines weiteren Thementages besuchte der Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) verschiedene Einrichtungen im Kreis Bergstraße rund um das Thema Sicherheit. Beispielsweise standen Besuche bei den Johannitern in Viernheim, bei der Freiwilligen Feuerwehr in Biblis und eine Veranstaltung mit Vertretern der Polizei auf dem Programm von Engelhardt. Sicherheit ist für den Landratskandidaten nämlich nicht nur Kriminalitätsprävention und Verbrechensbekämpfung, sondern für ihn zählt dazu auch der Katastrophenschutz, die Brandbekämpfung und die ärztliche Versorgung. Ohne diese Dinge könne beim Bürger kein umfassendes Sicherheitsempfinden entstehen. „Als Bürger möchte ich mich darauf verlassen können, dass in kurzer Zeit, wenn etwas passiert, der Notarzt, die Feuerwehr oder die Polizei vor Ort sind“, so Engelhardt.
„Sicherheit ist für mich das Wichtigste aller Grundbedürfnisse, denn ohne ein Gefühl von Sicherheit gibt es auch keine Freiheit. Das hat man am Beispiel von Rimbach gesehen, als junge Frauen äußerten, dass sie sich – aufgrund der Vergewaltigungsfälle – abends nicht mehr trauen rauszugehen“, betonte der Landratskandidat. Aus diesem Grund sei es die zentrale Aufgabe des Staates dafür zu sorgen, dass Sicherheit – „und zwar in jeglicher Hinsicht“ – gewährleistet wird. Dies bedeutet für Engelhardt jedoch nicht, dass der Staat alle Aufgaben und Leistungen „an sich ziehen“ soll, sondern dass er für eine „verlässliche und qualitative Aufgabenerfüllung Sorge tragen muss“. Hier vertrete er eine „ur-christdemokratische Politik“: nämlich, dass der Staat nicht machen soll, was die Privaten schaffen.

Ohne ehrenamtlich Aktive ist ein effektiver und schneller Katastrophenschutz und Rettungsdienst nicht möglich

Bei seinen Besuchen bei den Johannitern und bei der Freiwilligen Feuerwehr betonte Engelhardt die große Bedeutung des Ehrenamts für unsere Gesellschaft. Ohne die vielen ehrenamtlich Aktiven wäre ein solch effektiver und schneller Katastrophenschutz und Rettungsdienst wie wir ihn hier im Kreis Bergstraße vorfinden gar nicht möglich, führte der Landratskandidat weiter aus. Darüber hinaus, habe das Ehrenamt auch einen hohen wirtschaftlichen Wert. Die Förderung des Ehrenamts liegt Engelhardt persönlich am Herzen, darum wolle er im Falle seiner Wahl in Zusammenarbeit mit den Verbänden an einer Stärkung des Selbigen mitwirken.
Einen konkreten Vorschlag unterbreitete der Landratskandidat während seines Besuchs bei den Johannitern. Er könne sich vorstellen, eine zentrale Leitstelle einzurichten, die bei einem Anruf entscheide, ob der Notarzt oder der hausärztliche Notdienst gerufen wird. Durch eine Kompetenz am Telefon ließen sich einerseits überflüssige Rettungseinsätze und andererseits zu spät geleistete Hilfeleistungen vermeiden, erläuterte Engelhardt.

Landratskandidat Christian Engelhardt und Bürgermeisterkandidat Martin Ringhof besuchen Weltladen Viernheim

Besuch des Weltladen in Viernheim

Viernheimer Weltladen ist beispielhaft

Sehr beeindruckt von der Arbeit des Viernheimer Weltladens zeigte sich CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt. Engelhardt, der sich sowohl privat als auch beruflich bereits häufig mit Initiativen in diesem Bereich beschäftigt hat, hält den Viernheimer Weltladen für beispielhaft: „Ein Ladengeschäft in dieser Größe, mit diesem breitgefächerten Angebot ehrenamtlich erfolgreich zu betreiben, zeugt für ein gutes Konzept und für das außerordentliche Engagement der vielen Mithelfer, die dieses Konzept täglich mit Leben füllen“ so Engelhardt bei einem Besuch im Weltladen, den er gemeinsam mit CDU-Bürgermeisterkandidat Martin Ringhof und CDU-Vorsitzendem Norbert Schübeler unternahm. Sonja Ott und Robert Toth berichteten über die Entwicklung des Weltladens, den derzeit über 30 ehrenamtliche Kräfte betreiben.

Gerechter Handel in Viernheim

„Unser Ziel war und ist es, das Leitmotiv des gerechten Handels nachhaltig in Viernheim zu etablieren,“ erinnerte Sonja Ott an die Anfänge der gemeinsamen Arbeit. Dass sich der Weltladen in seiner heutigen Form präsentieren könne, sei auch der Unterstützung durch die Sparkassenstiftung zu verdanken.