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ZAKB, Geschäftsführer Gerhard Goliasch, Landratskandidat Christian Engelhardt, Verbandsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf (Medium)

Christian Engelhardt will „Anwalt der Bürger“ sein und für Umsetzung des Projekts B 38a im Landkreis Bergstraße kämpfen

Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen!

Für Christian Engelhardt ist sein Wahlslogan „Modern. Menschlich. Mittendrin“ auch Ausdruck seiner Arbeitsweise. Er sieht sich als Netzwerker, um Interessen zu bündeln und die Bürger bei der Realisierung von Projekten „einzubinden und mitzunehmen“. Vor allem aber geht es ihm um die Interessen der Menschen im Landkreis Bergstraße. Genauso gilt dieses Credo natürlich auch für Infrastrukturprojekte, die die Bürger im Landkreis betreffen. Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Kreis Bergstraße in den nächsten Jahren – und mit Sicherheit die wichtigste Straßenbaumaßnahme überhaupt – ist die Umsetzung der Umgehungsstraße B 38a. „Für die Odenwälder Bürger und für die ganze Region – ist der momentane Zustand untragbar. Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen“, betonte der Landratskandidat im Rahmen seines Besuchs bei Hessen Mobil. Christian Engelhardt informierte sich im Rahmen eines Thementages Infrastruktur bei Andreas Moritz, dem Regionalen Bevollmächtigten von Hessen Mobil, über das Projekt B 38 a und die Gesamtsituation der Infrastruktur im Kreis Bergstraße (weitere Informationen zur B 38 a im unteren Teil des Textes).

Flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem für den Kreis Bergstraße

Das weitere Programm des Thementages sah auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des VRN, Volkhard Malik, und dem Leiter der Planungsabteilung des RMV, Thomas Busch, vor. Mit den beiden Vertretern der Verkehrsverbünde sprach Christian Engelhardt über eine bessere Übergangsgestaltung des Tarifgebiets, eine bessere Vertaktung der S-Bahn nach Norden und Süden sowie über eine flexiblere Gestaltung des ÖPNV in den ländlichen Gebieten des Kreises. Hier möchte der Landratskandidat ein flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem einführen, wie es sich bereits in anderen Regionen bewährt hat. Damit will Engelhardt das Angebot im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere im Odenwaldteil des Landkreises verbessern. Bei Bedarf könne man in einer „Mobilitätszentrale“ anrufen und den Bus, oder das Anrufsammeltaxi bestellen erläuterte Engelhardt. „Ich will als Landrat so den ländlichen Raum attraktiver gestalten und es den Menschen ermöglichen auch noch im hohen Alter mobil zu sein“, betonte der Landratskandidat. Ein positiver Nebeneffekt sei, dass sich mit dem Konzept das Fahren leerer Busse verhindern lasse. Zusätzlich bestehe außerdem die Möglichkeit den Individualverkehr in die Fahrpläne zu integrieren. Ein solches System werde momentan gerade in anderen hessischen Landkreisen erprobt. Malik begrüßte die Idee Engelhardts, „denn ein leerer Bus ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll“.

ICE-Strecke: Konsens-Trasse soll im Vordergrund stehen

Weiterer Bestandteil des Thementages war ein Treffen Engelhardts mit den beiden Bürgerinitiativen „BILA“ und „Mensch vor Verkehr“ um über das Thema ICE-Neubaustrecke zu diskutieren. Engelhardt sprach sich hier eindeutig gegen die „Marksche Variante“ und eine damit verbundene Zerschneidung des Lampertheimer Waldes aus. Stattdessen bekräftigte er seine Zustimmung zu der bereits in einer „Bergsträßer Resolution“ verkündeten „Konsens-Trasse“, die eine linksrheinische Bündelung der Trasse an der A 67 vorsieht. „Und zwar mit der Variante eines bergmännischen Tunnels zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden“. Der Landratskandidat Christian Engelhardt betonte: „Wir müssen der Bahn klar machen, dass jede andere Trassenführung als die der Konsensvariante mit bergmännischem Tunnel, auf massive Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik stossen würde. Wenn die Bahn zeitnah bauen will, dann muss sie sich dieser Linie anschließen, unser Vorschlag ist letztlich auch ein Angebot an die Bahn“, so Engelhardt.

Ausbau erneuerbarer Energien soll weiter vorangetrieben werden

Um die Nutzung regenerativer Energiepotenziale und die Energie-Infrastruktur ging es dann bei einem Treffen im Energiepark Hüttenfeld mit dem Kreisbeigeordneten und Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAKB) Matthias Schimpf und dem Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Schimpf stellte dem Landratskandidaten das breite Portfolio des ZAKB in Bezug auf regenerative Energien vor. Schimpf betonte den „immensen Beitrag des ZAKB zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende“. Der Landratskandidat versprach im Falle seiner Wahl den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. Windräder will Engelhardt jedoch nur dort bauen, wo vor Ort ein breiter gesellschaftlicher Konsens zur Windkraftnutzung vorherrscht.

B38 a ist die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße

Nach diesem Überblick über die weiteren Stationen des Landratskandidaten am Thementag Infrastruktur soll der Blick nun wieder auf das Thema Straßenbaumaßnahmen gerichtet werden. Einig waren sich alle Anwesenden darüber, dass das Projekt B38 a die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße ist. Andreas Moritz erklärte, dass die B 38a die höchste Entlastung aller angedachter Maßnahmen mit sich bringen würde. Christian Engelhardt betonte, dass es nun Aufgabe der Politik sei, für eine möglichst hohe Priorisierung des Projekts zu sorgen. Derzeit sei jedoch die Klage eines Landwirts und die Klage des BUND gegen den Planfeststellungsbeschluss anhängig. Auf Grund von Gesprächen in Wiesbaden geht Engelhardt jedoch davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss keine rechtlichen Angriffspunkte enthält und die „unzumutbare Situation vor Ort“ endlich gelöst werden kann. Engelhardt und Moritz waren sich darüber einig, dass nun alles dafür getan werden muss, dass die B38 a komplett in den vordringlichen Bedarf des Bundes aufgenommen wird. Derzeit ist lediglich die Ortsumgehung Mörlenbach im vordringlichen Bedarf, die Weiterführung Richtung Rimbach/Fürth jedoch nicht. Bei der nun anstehenden Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans will Christian Engelhardt den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Michael Meister „in die Pflicht nehmen, alles dafür zu tun, dass die gesamte Trasse in den vordringlichen Bedarf kommt“. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Peter Stephan will er außerdem dafür sorgen, dass die B38 a seitens des Landes mit einer hohen Priorität versehen wird. „Wir brauchen diese Umgehungsstraße – und wir brauchen sie zeitnah. Ich möchte als Landrat den ersten Spatenstich zu dieser Straße vornehmen“, forderte der Landratskandidat.

Beidseitige Anbindung des Gewerbegebietes Heppenheim an die A5

Engelhardt sprach sich außerdem für eine Anbindung des Heppenheimer Gewerbegebiets an die Autobahn A 5 aus. „Und zwar in beiden Richtungen“, so Engelhardt. Ein Autobahnanschluss in beide Richtungen sei extrem wichtig für das ansässige Gewerbe und biete die Möglichkeit, die Innenstadt vom hohen Verkehrsaufkommen zu entlasten. Eine weitere Neuigkeit, die der Landratskandidat von Hessen Mobil erfuhr, war die Information darüber, dass an der Kreuzung Kreidacher Höhe in Wald-Michelbach dieses Jahr ein Kreisel gebaut werden soll, der die dortige Unfallgefahr reduziert.

Landrat Christian Engelhardt

Odenwald – meine Themen als Landrat

Wirtschaftsförderung

Die Ortsumgehung für Mörlenbach soll möglichst bald gebaut werden. Ebenso setzt sich Christian Engelhardt für die Weiterführung der B 38a um Rimbach und Fürth ein. Weitere Haltepunkte könnten an der Weschnitztalbahn entstehen. In Birkenau wie auch den anderen Gemeinden soll das Wohnumfeld seniorengerecht und barrierefrei gestaltet werden.

Interkommunale Gewerbegebiete, Tourismusförderung und Krankenhäuser

Engelhardt will als Landrat die Ausweisung interkommunaler Gewerbegebiete unterstützen, um Entwicklungsmöglichkeiten für die Wirtschaft im Odenwald zu verbessern. Vom Tourismus im Geo-Naturpark sollen Orte wie Lautertal noch mehr profitieren. Das Luisen-Krankenhaus in Lindenfels muss erhalten bleiben.

Unterstützung der Gemeinden bei der Energiewende

Die Kommunen im Kreis Bergstraße schreiten bei der Umsetzung der Energiewende voran – mit Wind, Solar und Biomasse. Die Standorte für die Windräder müssen vernünftig und unter Beteiligung der Bevölkerung ausgewählt werden. Als Landrat will Engelhardt dabei unter anderem Wald-Michelbach unterstützen.

Erneuerbare Energie

Eine wohnortnahe Gesundheits-versorgung sieht er als wichtig an, auch in kleineren Gemeinden wie Grasellenbach müssen die Versorgung mit Ärzten und ein schneller Rettungsdienst sichergestellt bleiben. Für Abtsteinach und Gorxhei-mertal sind gute Verkehrsverbindungen wichtig, beispielsweise ein regelmäßiges Busangebot – auch über die Kreisgrenzen hinaus.

Christian Engelhardt: "B38a ist Lebensader für die Region"

Christian Engelhardt: „B38a ist Lebensader für die Region“

 Im Stau an der Abzweigung der L3120 in den Überwald informierte sich der Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) über die Situation B38a in Mörlenbach. Der jahrelange Kampf um den Bau der Straße hat im Januar 2014 mit der Unterzeichnung des Planfeststellungsbeschlusses durch die Hessische Landesregierung einen wichtigen Meilenstein erreicht. Derzeit werden die Klagen gegen diese Straße gerichtlich behandelt. An den Ausführungsplanungen wird gearbeitet und bezüglich der Finanzierung laufen die Gespräche in Wiesbaden und Berlin. Diesen Statusbericht konnten Bürgermeister Jens Helmstädter und der Landtagsabgeordnete Peter Stephan dem Landratskandidaten Christian Engelhardt, in Anwesenheit der Bürgermeister Morr aus Birkenau, Oehlenschläger aus Fürth und Schmitt aus Rimbach, sowie Mörlenbacher Bürgern geben.

Christian Engelhardt erklärte, dass er die Wünsche und Notwendigkeit der Region für diese Umgehungsstraße anerkennt und die immer wieder getroffenen Beschlüsse der gemeindlichen Gremien und des Kreistags in dieser Frage voll unterstützt. „Ich werde mich als Landrat intensiv mit den Bürgermeistern und den Abgeordneten dafür einsetzen und kämpfen, dass die Ostumgehung Mörlenbach schnellstmöglich in Angriff genommen wird. Die Kommunalpolitiker und ganz besonders die CDU im Kreis und vor Ort haben hier vorbildlich gekämpft. Diesen Weg werden wir gemeinsam fortsetzen“, so Christian Engelhardt zur Situation B38a Mörlenbach. Aufgrund eigener Erfahrungen könne er „die indiskutable Situation“ sehr gut nachvollziehen, die sich „enorm auf die Lebensqualität der Bürger vor Ort auswirkt“, so der Landratskandidat.

Rimbach: „Fachsimpeln“ über kommunale Probleme und Entwicklungen

Besuch bei Rimbacher Bürgermeister Holger Schmitt

Rimbach: Fachsimpeln über kommunale Probleme und Entwicklungen

so könnte man den Besuch des CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt beim Rimbacher Bürgermeister Holger Schmitt überschreiben. Engelhardt, nach seinem Berufsleben als Anwalt, sowohl ehrenamtlich im Kreistag Marburg – Biedenkopf, wie hauptamtlich als Bürgermeister der Stadt Frankenberg und derzeit als  Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreises mit kommunalen Problemen bestens vertraut. Schmitt beruflich als Diplom-Bankbetriebswirt gewohnt mit Zahlen umzugehen, als Gemeindevertreter ehrenamtlich und seit August 2012 als hauptamtlicher Bürgermeister der Weschnitztalgemeinde an den Schaltstellen im  Rathaus sitzend.

Ziel ist Ausgleich der Finanzkrise 2009

Beide unternahmen eine Exkursion durch die finanzielle Lage Rimbachs anhand des Haushaltsplans. Schmitt: „ Unsere Haushaltslage ist zwar weiterhin angespannt und zugleich auf dem Weg der Besserung. Ziel sei es die seit der Finanzkrise 2009 strukturell defizitäre, finanzielle Situation durch umfassende Maßnahmen im zweiten Jahr nach Beginn des Konsolidierungsprozesses weiter zu verbessern.“ Ziel sei es, den Standort der Gemeinde zu stärken, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger Rimbachs zu verbessern. Ein wichtiger Schwerpunkt liege unverändert auf einer guten Betreuung und Bildung für alle Kinder und Jugendlichen. Exemplarisch für diese Bemühungen, so Schmitt, sei das neue Feuerwehrgerätehaus für die Wehren von Lauten-Weschnitz und Mitlechtern, der Anbau am evangelischen Kindergarten in Zotzenbach für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren, die abgeschlossene Erschließung des Baugebietes auf dem ehemaligen Gelände des Alumnats und die Neuerrichtung des abgebrannten Penny-Marktes.

Wichtige Projekte in 2015

Wichtige Vorhaben stehen für 2015 an: Brückensanierungen im gesamten Gemeindegebiet, der zweite Haltepunkt der Weschnitztalbahn an der Martin-Luther-Schule, Erschließung weiterer Baugebiete, die Weiterentwicklung eines interkommunalen Gewerbegebietes im Weschnitztal und die Realisierung der Fortführung der B 38 a um Mörlenbach und die dazu gehörende weitere Planung der Umgehung Rimbachs.

Anerkennung für Betreuungsangebote für Kleinkinder

CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt sprach sich anerkennend über das gemeinsam mit den kirchlichen und freien Trägern in Angriff genommene Betreuungsangebot für Kleinkinder aus. Sein Ziel sei es, nach einer erfolgreichen Wahl zum Landrat, diese vorbildliche Leistung in das Projekte „Familienfreundlicher Kreis Bergstrasse“ zu integrieren und sicherzustellen, dass flächendeckend eine Ganztagsbetreuung bis 17 Uhr in die Tat umgesetzt wird.

Kernthema: Finanzierung der Kommunen in Hessen

Beim Kernthema finanzielle Ausstattung der Kommunen im Hessenland waren sich Engelhardt und Schmitt darüber einig, dass eine Aufgaben gerechte Finanzierung Platz greifen müsse. Jede Ebene von der Europäischen Union über den Bund bis zum Land müsse die Finanzierung der Projekte schultern, die sie durch gesetzgeberische Festlegungen schaffe. Für Christian Engelhardt ist die Entlastung der Kommunen von Aufgaben und die Verringerung von vorgegebenen Standards das Gebot der Stunde. Darüber sei er sich insbesondere auch mit Landrat Matthias Wilkes einig und versuche dies über den Hessischen Landkreistag in die Beratungen über die Neugestaltung des Kommunalen Finanzausgleich in Wiesbaden einzubringen.Der CDU-Landratskandidat sprach sich anerkennend über die Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung aus, die in Rimbach besonders durch den in den gemeindlichen Gremien eingerichteten „Haushaltskonsolidierungs-Rat“ Fortschritte erzielt habe. Die interfraktionelle Zusammenarbeit begünstige die Findung von sachgerechten Lösungen. Außer dem möglichen Ergebnis beim neuen Kommunalen Finanzausgleich sieht Christian Engelhardt bei der Lösung eines weiteren Problems „Licht im Tunnel“: Bei der anstehenden Novelle des Landesentwicklungsplan sollen die strukturschwachen Gemeinden im Odenwaldteil des Kreises Bergstrasse eine besondere Förderung erfahren. Damit könne auch Rimbach mit einem prägnanten Zuwachs bei den Schlüsselzuweisungen des Landes rechnen.