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Neckarsteinach erhält von Landrat Engelhardt Förderbescheid zur Installierung von öffentlichen WLAN-Hotspots

Stadt Neckarsteinach erhält Förderbescheid zur Installierung von öffentlichen WLAN-Hotspots

Immer mehr freies WLAN im Kreis Bergstraße – jetzt auch in Neckarsteinach

Mit der Übergabe des Förderbescheids zur Installierung von kostenfreien WLAN-Hotspots an öffentlichen Bereichen wurde die Stadt Neckarsteinach als nächste Kommune des Kreises Bergstraße bedacht. Landrat Christian Engelhardt überreichte den Bescheid aus dem Förderprogramm des Kreises persönlich in Neckarsteinach. „Die Vierburgenstadt ist ein Tourismusmagnet und prädestiniert für das Angebot von kostenlosem öffentlichem WLAN. So können sich die Besucher direkt vor Ort über das Freizeitangebot informieren“, so Landrat Christian Engelhardt.

An die Stadt Neckarsteinach ergehen gleich zwei Förderbescheide mit jeweils 750 Euro Förderung. Das Rathaus und das Wirtschaftsgebäude im Schwanengarten werden mit WLAN-Hotspots ausgestattet, damit wird das bereits bestehende Angebot ergänzt. So können die Touristen, die täglich mit dem Schiff oder Rad anreisen, um die Altstadt zu erkunden, die Hotspots fast überall in der Stadt nutzen.

Auch die vorhandenen Informationspunkte werden mit dem kostenlosen WLAN versorgt, sodass die QR-Codes in der Altstadt und dem Burgrundweg sowie die Audioguides im Geoparkhaus nebst Eichendorff-Museum mit dem Smartphone abgerufen werden können.

Das Förderprogramm zur Installation von WLAN-Hotspots im gesamten Kreis Bergstraße ist eine Herzensangelegenheit von Landrat Engelhardt, welche er bereits in seinem Wahlkampf verfolgte. „Mein Ziel ist es den Kreis Bergstraße zum ersten Flächenlandkreis in ganz Deutschland mit freiem WLAN in jeder Kommune zu machen“, betont Engelhardt.

Hintergrund

Mit der Förderrichtlinie zur Ausstattung von öffentlichen Bereichen mit öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots haben die Kommunen die Möglichkeit Anträge beim Kreis Bergstraße zu stellen. Die Kommunen erhalten 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu installierten Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden.

„Neckarsteinach ist eine Stadt mit Flair“ – Christian Engelhardt besucht das Neckartal und Bürgermeister Pfeifer

 

„Das schöne und besondere am Landkreis Bergstraße ist die Vielfalt und die unterschiedlichen Teilregionen“, stellt Landrat Christian Engelhardt bei seinen „Landrat-vor-Ort“ Terminen immer wieder aufs Neue fest. Mit Neckarsteinach hat er den südlichsten Zipfel und die in seinem Landkreis nächstgelegene Stadt zu Heidelberg besucht. Dass es dort mit der Bootsbau Neckartal GmbH eine eigene Bootswerft gibt, macht die Besonderheit der Neckarkommunen deutlich. „Eine Bootswerft ist etwas Besonderes im Kreis Bergstraße, war Landrat Engelhardt bei seinem Besuch im schönen Neckartal begeistert von der innovativen Firma. Der Familienbetrieb Ebert, wurde 1958 gegründet, und hat sich auf die Konzeption und Herstellung von technisch anspruchsvollen und schnellen, vor allem gewerblich genutzten, Sonderfahrzeugen aus Aluminium mit einer Länge von bis zu 25 Metern spezialisiert. Darin eingeschlossen sind u. a. Streifenboote der Wasserschutzpolizei, Einsatzfahrzeuge für Feuerwehr oder THW, Messboote der BAW und WSA, Personenfähren und viele weitere Sonderanfertigungen aller Art. Bis heute wurden in der Werft weit über 100 Boote für Behörden, Berufsschifffahrt oder Yachtliebhaber vom Stapel gelassen. Die aktuelle Auftragslage stimmt das Familienunternehmen welches sich in einem Nischenbereich im Kreis Bergstraße befindet zuversichtlich. „Unsere Firma besitzt das entsprechende Know-how Boote von der ersten bis zur letzten Schiffsschraube selbst zu planen und bauen zu können. Alle Arbeiten bis zur Fertigstellung des Bootes führen wir in unserer Werft selbst durch und können etwaige Änderungswünsche jederzeit berücksichtigen. In unserem Ingenieurbüro fertigen wir alle hierfür benötigten Unterlagen und Berechnungen selbst an. Nebenbei sind wir auch beratend tätig und helfen unseren Kunden bei der Durchführung und Planung Ihrer Bauvorhaben“, führt Geschäftsinhaber Martin Ebert aus.

Die Firma Kies Krieger ist ebenfalls ein Traditionsbetrieb mit rund 1000 Mitarbeitern, die sich auf mehrere Standorte entlang des Neckars und Rhein verteilen. Das Büro mit Hauptsitz in Neckarsteinach war der 2. Betrieb den sich der Bergsträßer Landrat anschaute und sich informieren lies. Gerade die Stein- und Kiesindustrie steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen hinsichtlich der natürlichen Ressourcen. Landrat Engelhardt nahm auch hier die Wünsche und Sorgen mit auf seine Do-To Liste.

Mit der Odenwald-Chemie GmbH und seinen rund 250 Mitarbeitern wurde ein weiterer wichtiger Betrieb und Arbeitgeber für die Region besucht. Das 1949 gegründete Unternehmen ist Entwicklungspartner und Lieferant für Schaumstoff- und Vliessysteme in der Kunststoffverarbeitung und kooperiert mit Partnern auf allen Kontinenten. Geschäftsführer Hans-Peter Augele und Andreas Störmann stellten den Betrieb vor, der federführend in den drei Hauptsegmenten und Bereichen der Automotive, des Baugewerbes und der Industrie tätig ist.
Beim Gespräch zwischen Bürgermeister Herold Pfeifer und Christian Engelhardt stand das Thema Windpark auf der Agenda. Landrat Engelhardt informierte, dass das Genehmigungsverfahren derzeit noch geprüft wird bzw. als Vorrangfläche ausgewiesen werden muss, um eine entsprechende Genehmigung zu erhalten. Herold Pfeifer bekundete, dass die Bevölkerung Neckarsteinachs und der benachbarten Stadt Hirschhorn den Windpark Greiner Eck mehrheitlich befürworten.

Besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Herold Pfeiffer über die Entwicklungen hinsichtlich der Breitbandversorgung. „Vor wenigen Tagen wurde der Förderantrag für dieses zukunftsweisende Projekt der Stadt Neckarsteinach in Kooperation mit der Stadt Hirschhorn bewilligt. Damit kann noch in diesem Jahr mit der Maßnahme begonnen werden, die bis Frühjahr 2017 abgeschlossen sein soll. Mein Dank gilt hier ganz besonders der Wirtschaftsförderung Bergstraße, die uns bei der Akquise und Beantragung von Fördermittel intensiv unterstützt hat“, teilte Pfeifer mit.

Auch bei der Sanierung der Vierburgenhalle kommt Bewegung in die Sache. Aktuell läuft die Planerfindung und die Kosten für die Sanierung der Halle sind im Wirtschaftsplan 2018 vorgesehen.
Als ein zentrales Thema der bisherigen Kommunentouren stand auch in Neckarsteinach die chronische finanzielle Unterversorgung der Kommunen auf der Tagesordnung.

Auerbacher Schloss: Ortsbeiratsmitglied Thomas Roth, Pächter Andreas Pietralla, Rita Pietralla, Stadtrat Hans Seibert, LandratskandidatChristian Engelhardt, , Maximilian Breitkopf

Thementag Tourismus im Kreis Bergstraße mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Engelhardt: Tourismus fördern, bestehende Angebote vernetzten und Akteure mitnehmen

„Tourismus ist für mich nicht nur ein immens wichtiger Wirtschaftszweig, sondern ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot vor Ort erhöht auch die Lebensqualität der Einwohner“, so der Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen des Thementags Tourismus. In dessen Rahmen besuchte Engelhardt im gesamten Kreisgebiet touristische Highlights und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit dem Thema Tourismus zu tun haben. Als Zukunftsvision schwebt dem Landratskandidaten zum einen eine gemeinsame Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, die sich gerade im internationalen Vergleich besser vermarkten lasse. Zum anderen will Engelhardt die vielen derzeit bestehenden Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote an einen Tisch holen und mit diesen in enger Zusammenarbeit erörtern, welche Möglichkeiten es gibt, die bestehenden Angebote besser miteinander zu vernetzen. In einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe sei außerdem eine Bestandsanalyse durchzuführen, welche die Möglichkeiten einer gemeinsamen Organisationsform – in der die jeweiligen Teilregionen gleichwertig Berücksichtigung finden – untersucht. Das Ergebnis dieser Arbeitsgruppe sei anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen zu erörtern. Wichtig ist es dem Landratskandidaten sowohl die Bürger als auch die betroffenen Akteure „auf diesem Weg mitzunehmen“.

Thementag Tourismus führt durch den gesamten Landkreis Bergstraße

Stationen des Landratskandidaten waren: das Auerbacher Schloss in Bensheim, das Weltkulturerbe Kloster Lorsch, die Eissporthalle Viernheim, die Vierburgenstadt und der Eingang zum Geopark in Neckarsteinach, der Biedensand als Naherholungsgebiet in Lampertheim, die Solardraisine, der Kletterpark und die Sommerrodelbahn in Wald-Michelbach und der Besuch eines Weinguts in Zwingenberg. Abgerundet wurde der Thementag von einem Gespräch des Landratskandidaten mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Kreis Bergstraße (Anmerkung: die Termine in Wald-Michelbach und das Gespräch mit Herrn Metz haben bereits am Sonntag stattgefunden).
Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu den Themen Tourismus und Tourismusförderung und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Gesprächspartner und informierte sich darüber, wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte. Vom Ried über die Bergstraße; vom Neckartal bis in den Odenwald „bietet der Kreis Bergstraße wunderschöne und einmalige Landschaften, eine vielfältige gastronomische Szene mit leckeren regionalen Produkten und natürlich wunderbaren Wein“, betonte Engelhardt. Darüber hinaus prägten das Naturschutzzentrum und die Infozentren des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald die touristische Landschaft des Kreises Bergstraße, so Engelhardt. Auch für Freizeitaktivitäten – von Wandern über Klettern im Felsenmeer bis hin zum Radfahren – sei der Erhalt der Natur von großer Bedeutung. Engelhardt will sich daher für einen umfassenden Naturschutz einsetzen, der die wunderschönen Landschaften schützt und den Kreis Bergstraße so für Touristen besonders attraktiv hält.

Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar: Herz ist Landkreis Bergstraße

Engelhardt nannte ein attraktives Leben sowie die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten als Beispiele für die besondere Lebensqualität des Kreises Bergstraße. Aus der Nähe zu den beiden Metropolregionen erwachsen dem Landkreis laut Engelhardt ebenfalls große Chancen. „Mir schwebt hier eine Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, deren Herzstück der Kreis Bergstraße bilden würde. Eine solche Metropolregion würde im internationalen Vergleich mehr Wettbewerbsfähigkeit und Aufmerksamkeit nach sich ziehen“, erläuterte der Kandidat seine Vision der Zukunft.

Tourismusangebote sollen vernetzt werden

In den vielen geführten Gesprächen zum Thema Tourismus wurde auch der Umstand angesprochen, dass es verschiedene Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote im Landkreis Bergstraße gibt. Zum einen die Odenwald Tourismus GmbH, welche die Odenwaldgemeinden vermarktet, der Tourismusservice des Landkreises Bergstraße „das Nibelungenland“, den Tourismus Service Bergstrasse e.V. und nicht zuletzt den Geopark. Eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Interessen und Organisationsformen ist für den Landratskandidaten zunächst „Ausdruck der Vielfalt des Landkreises, führe aber auch dazu, dass „die Bündelung von Aktivitäten schwieriger wird“. Aus diesem Grund hält Engelhardt es für notwendig, eine Bestandsanalyse in einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe, bestehend aus den Vertretern der Städte und Gemeinden, zwecks der besseren Vernetzung der Angebote durchzuführen. Das aus der Arbeitsgruppe hervorgehende Ergebnis will Engelhardt anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen erörtern, um eine Grundlage für eine kreisweite Organisationsform zu finden. In dieser Organisationsform soll keine Teilregion vorherrschen, sondern die Interessen der jeweiligen Teilregionen sollen gleichwertig Berücksichtigung finden, so die Idee des Landratskandidaten. Dieser stellt sich aufgrund der Überschneidungen der einzelnen Organisationen – auch mit anderen Landkreisen – eine, „mit Leben gefüllte und nicht nur auf dem Papier stehende, interkommunale Zusammenarbeit mit den betreffenden Landkreisen und Regionen“ vor.

Kreisweite Tourismusförderung für Geo-Naturpark

Im Gespräch mit Bürgermeister Pfeifer am Eingangstor zum Geo-Naturparkpark in Neckarsteinach betonte Engelhardt, dass er es für wichtig hält, dass der Geo-Naturpark stärker in eine solche kreisweite Tourismusförderungsgesellschaft eingebunden wird. Ebenso gelte es den Themenbereich Weintourismus zu stärken. Hier sieht der derzeitige Direktor des Hessischen Landkreistages noch ein enormes Entwicklungspotenzial. Im Rahmen einer Weinprobe auf dem Weingut Simon-Bürkle äußerte Engelhardt die Idee, die Bergstraße als „echte Weinregion“ zu vermarkten. Das „Projekt Solardraisine“ zeige, wie man mit einer guten Idee ein echtes Alleinstellungsmerkmal schaffen könne. Bezüglich der Solardraisine möchte Engelhardt im Falle seiner Wahl die Weichen dafür stellen, dass die Kapazität der Draisine erhöht werden kann.

Runder Tisch Gastronomie

Engelhardt könnte sich darüber hinaus auch eine verstärkte Präsenz auf Reise- oder Regionalmessen vorstellen, durch die noch mehr Tagestouristen in die Region gelockt werden könnten. Auch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist dem Landratskandidaten sehr wichtig, „da die Betroffenen meist die besten Experten sind“. Gemeinsam mit dem DEHOGA will Engelhardt die Entwicklung im Bereich gastronomischer Angebote sehr detailliert im Auge behalten und gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung jeweils Lösungen für den Erhalt des vielfältigen gastronomischen Angebotes gefunden werden. Hierfür präsentierte Engelhardt die Idee eines runden Tisches „Gastronomie“.

Förderprogramme für Tourismus

Es gelte die vorhandenen Förderprogramme, beispielsweise der EU wie „ELER“ oder „EFRE“ um die touristische Infrastruktur weiter auszubauen, bekanntzumachen und die vorhandenen Mittel auch abzurufen. Im Gespräch mit der Bürgerinitiative „Rettet das Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein“ wies der Landratskandidat darauf hin, dass man hier schauen müsse, ob man hierfür EU-Mittel akquirieren könne. Hier wolle er als Landrat den Kampf gegen die Versandung des Altrheins nach Kräften unterstützen und dabei mithelfen, dass das Projekt mit einer entsprechend hohen politischen Priorisierung versehen wird.

Landrat Christian Engelhardt

Neckartal – meine Themen als Landrat

Nachbarschaft zu Baden-Württemberg als Vorteil

Die Nachbarschaft zu Baden-Württemberg soll ein Vorteil für Hirschhorn und Neckarsteinach sein. Christian Engelhardt sieht die bei den Kommunen als unverzichtbaren Teil des Kreises Bergstraße an, sie bilden eine enge Anbindung an die Rhein-Neckar-Region und brauchen aufgrund ihrer Lage besondere Aufmerksamkeit.

Teil der Metropolregion

Beispielsweise sind Behördengänge wegen der Entfernung zum Landratsamt zu erleichtern. Als Landrat will sich Engelhardt für einen Ausbau des Breitbandnetzes, eine Verringerung der Verkehrsbelastung auf der Ortsdurchfahrt der B 37 sowie eine möglichst naturschonende Verlängerung und Modernisierung der Neckarschleusen stark machen.

Engelhardt spricht sich für Schleusenerweiterung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Neckarsteinach aus

Engelhardt spricht sich für Schleusenerweiterung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Neckarsteinach aus

Zu Besuch in Neckarsteinach

Zurzeit ist der CDU Landratskandidat Christian Engelhardt viel unterwegs. Zuletzt führte ihn seine Informationstour nach Neckarsteinach.“ Ich möchte mir ein Bild vom gesamten Landkreis machen – und da gehört selbstverständlich auch das wunderschöne Neckartal dazu. Hier vor Ort stellt sich insbesondere die Frage, wie der Neckar für wirtschaftliche und touristische Zwecke genutzt werden kann“, so der Landratskandidat. Passenderweise führte ihn seine Reise zum 1891 gegründeten Unternehmen Heinrich Krieger KG. Von den zahlreichen Mitarbeitern in der Krieger Gruppe sind 35 am Verwaltungsstandort in Neckarsteinach beschäftigt. Damit zählt die Firma Krieger zu den größeren Arbeitgebern in Neckarsteinach.

Stärkung des Schiffsverkehrs zur Entlastung der Straße und der Schiene

Im Rahmen seines Besuchs bei der Firma Krieger erläuterte Engelhardt, dass er den Ausbau des industriellen Schiffverkehrs sehr begrüße, denn „ wenn die Wirtschaft gestärkt werden soll, dann brauchen wir neue Verkehrswege als Entlastung des Schienenverkehrs und der Straße“- Die Schifffahrt stelle hier eine kostengünstige und vor allem ökologische Alternative dar. „ Man muss sich bewusst machen, dass ein einzelnes 2000t schweres Schiff dieselbe Ladung transportieren kann, wie circa 90 LKW“, so der Landratskandidat. Dies sei eine deutliche Entlastung für die Straßen und die Umwelt.

Schleusenerweiterung in Neckarsteinach findet Unterstützung durch Christian Engelhardt

Aus diesem Grund unterstützt Engelhardt die geplante Schleusenerweiterung in Neckarsteinach. Diese soll von derzeit 110 m auf 135 m ausgebaut werden, damit auch größere Schiffe den Neckar befahren können. Der Geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Krieger erklärte, dass Rhein und Mosel bereits ausgebaut wurden, lediglich der Neckar noch nicht. Deshalb sei eine Schleusenerweiterung so wichtig für den Standort Neckarsteinach. Im Gespräch wurde deutlich, dass Krieger und Engelhardt diesbezüglich an einem Strang ziehen. Krieger begrüßte, dass er in Christian Engelhardt einen Landratskandidaten gibt, dem die regionale Wirtschaftsförderung wirklich am Herzen liegt und der sich im Falle seiner Wahl auch für das Neckartal stark machen würde.

Anschluß an Breitbandnetz wichtig für Neckarsteinach

Engelhardt betonte, dass er sich als Landrat auch dafür einsetzen würde, Neckarsteinach ans Breitbandnetz anzuschließen. Darüber hinaus wolle er eine „ mittelstandsfreundliche Verwaltung“ schaffen, welche effizienter und näher am Bürger arbeitet. Diesbezüglich lobte Engelhardt auch die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse beim Landratsamt, die er weiter fortführen und ausbauen wolle. Für die Politik sei es Aufgabe, „die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass die Wirtschaft wachsen kann und dadurch Wohlstand und Arbeitsplätze gesichert werden können“, so der Landratskandidat.

Christian Engelhardt im Gespräch

Christian Engelhardt „Vor Ort“ in Neckarsteinach und Hirschhorn

Modern. Menschlich. Mittendrin.

Mittendrin. Dieses Wort ist ein Teil des von der CDU Bergstraße für Christian Engelhardt gewählten Wahlslogans „Modern. Menschlich. Mittendrin.“. Doch für den CDU Landratskandidaten ist „Mittendrin“ nicht nur ein Wort, sondern Teil seiner Philosophie. Darum steht er am Nachmittag des 24. Januars im Gasthaus Adler allen interessierten Bürgern Neckarsteinachs und Hirschhorns zwei Stunden lang Rede und Antwort auf ihre Fragen.
Zunächst stellte sich der Landratskandidat vor und freute sich, dass die Bürger seinem Aufruf so zahlreich gefolgt waren. Dann kam er auf seine Konzepte und Visionen zu sprechen, die er im Falle seiner Wahl zum Landrat gerne angehen würde.

Schule und Bildung – hier kann der Landkreis einiges tun

Zu Beginn ging Engelhardt auf das Thema Schule und Bildung ein. Für Christian Engelhardt „das zentrale Thema unserer Zukunft“. Aufgabe der Bildungseinrichtungen müsse es sein, einerseits Exzellenz für unsere innovationsgestützte Wirtschaft zu schaffen, andererseits aber auch dafür zu sorgen, dass kein Kind auf der Strecke bleibt. „Hier kann der Landkreis einiges tun“, so Engelhardt.

Landkreis Bergstraße soll Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestmöglich gewährleisten

Konkret sprach sich Engelhardt für eine zuverlässige und flexible Kinderbetreuung aus. So will der CDU-Kandidat die Idee des „Pakts für den Nachmittag“ weiter vorantreiben. Ziel sei ein Landkreis, in dem überall und zuverlässig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestmöglich gewährleistet wird. In Bezug auf das Thema Inklusion sei es wichtig zu lernen, dass Menschen unterschiedlich sind, aber jeder den gleichen Wert hat. Das sei es auch, was er mit dem Wort „Menschlich“ verbinde. Um das Ziel zu erreichen müssen an den Schulen die notwendigen Umbaumaßnahmen eingeleitet und die Lehrer weitergebildet werden.

Modernisierung der Infrastruktur als wichtiges Thema

Bezüglich des Themas Infrastruktur nannte der Landratskandidat als wichtige Projekte die B38a, den Lärmschutz an der geplanten ICE-Ausbaustrecke sowie den Ausbau des ÖPNV – und hier besonders die Schnittstellenprobleme zwischen RMV und VRN. Er sehe es als Aufgabe eines Landrats die vor Ort gewünschten Dinge voranzutreiben und sich für die kommunalen Interessen stark zu machen. Als „moderner“ Landrat wolle er außerdem gemeinsam mit den Gemeinden dafür sorgen, dass nicht nur der flächendeckende Breitbandausbau im Landkreis abgeschlossen werden, sondern auch in Ortszentren sowie an besonderen touristischen Gebieten so genannte „W-Lan-Hotspots“ geschaffen werden, mit denen man mobil im Internet surfen kann.

Ebenfalls „Modern“ ist seine Idee, im ländlichen Raum Anrufsammeltaxis, Rufbusse und weitere bedarfsorientierte und flexible Angebote in die Fahrpläne zu integrieren und so den ÖPNV zu stärken.

Kommunen und Kreise müssen so ausgestattet werden, dass sie ihre Aufgaben erfüllen können.

Zur finanziellen Ausstattung der Kommunen konnte Engelhardt als derzeitiger Direktor des Landkreistages und damit Verfechter der Interessen der Landkreise natürlich auch einiges sagen. Seine Kernbotschaft, die bei den Neckarsteinachern und Hirschhornern auf breite Zustimmung stieß, lautete: Die oberen Ebenen müssen die Kommunen und Kreise finanziell so ausstatten, dass diese ihre Aufgaben erfüllen können.

Kommunalpolitik muss mittendrin beim Bürger sein

Im Anschluss hatten die Bürger die Möglichkeit dem Kandidaten Fragen zu stellen, was diese auch ausgiebig nutzten. Dabei ging es beispielsweise um die Unterbringung der Flüchtlinge, aber auch um lokale Fragen wie dem Verkehr auf der Neckarstraße. Engelhardt erläuterte seine Sichtweise und sagte zu, auch zukünftig – falls er der neue Landrat sein werde – direkt bei Anliegen der Bürger ansprechbar zu sein. Es sei die große Chance der Kommunalpolitik, dass man nah am Menschen sei. Kommunale Selbstverwaltung sei eben „Mittendrin“ und dass wolle er sein.

Christian Engelhardt auf dem Allerheiligenmarkt in Neckarsteinach, Kreis Bergstrasse

Neckarsteinach: Besuch des Allerheiligenmarktes

Den herrlichen Sonnenschein nutzte ich zunächst für einen Besuch des Allerheiligenmarktes und vielen Gesprächen mit der örtlichen CDU in Neckarsteinach.

Gemeinsam mit Bürgermeister Herold Pfeifer, der Vierburgenkönigin Kathrin und ihrem Burgfräulein war ich Gast bei der Eröffnung des Allerheiligenmarkts, über welchen ich später auch spazieren konnte. Die sommerlichen Temperaturen und der strahlende Sonnenschein luden zum Verweilen ein und präsentierten die Stadt von ihrer schönsten Seite.

Zwischen kulinarischen Köstlichkeiten und künstlerischen Highlights sowie bei einem späteren Treffen mit Parteifreunden fanden viele konstruktive Gespräche statt. Im Mittelpunkt der Unterhaltungen stand vor allem die Wirtschaftsförderung und die Infrastruktur in der Region, denn touristisch bietet die Vierburgenstadt viele Highlights.

Ziel meines politischen Wirkens soll aber auch sein, das Neckartal wieder mehr mit dem restlichen Kreis zu verbinden und auch dort für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort ansprechbar zu sein.