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ZAKB, Geschäftsführer Gerhard Goliasch, Landratskandidat Christian Engelhardt, Verbandsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf (Medium)

Christian Engelhardt will „Anwalt der Bürger“ sein und für Umsetzung des Projekts B 38a im Landkreis Bergstraße kämpfen

Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen!

Für Christian Engelhardt ist sein Wahlslogan „Modern. Menschlich. Mittendrin“ auch Ausdruck seiner Arbeitsweise. Er sieht sich als Netzwerker, um Interessen zu bündeln und die Bürger bei der Realisierung von Projekten „einzubinden und mitzunehmen“. Vor allem aber geht es ihm um die Interessen der Menschen im Landkreis Bergstraße. Genauso gilt dieses Credo natürlich auch für Infrastrukturprojekte, die die Bürger im Landkreis betreffen. Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Kreis Bergstraße in den nächsten Jahren – und mit Sicherheit die wichtigste Straßenbaumaßnahme überhaupt – ist die Umsetzung der Umgehungsstraße B 38a. „Für die Odenwälder Bürger und für die ganze Region – ist der momentane Zustand untragbar. Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen“, betonte der Landratskandidat im Rahmen seines Besuchs bei Hessen Mobil. Christian Engelhardt informierte sich im Rahmen eines Thementages Infrastruktur bei Andreas Moritz, dem Regionalen Bevollmächtigten von Hessen Mobil, über das Projekt B 38 a und die Gesamtsituation der Infrastruktur im Kreis Bergstraße (weitere Informationen zur B 38 a im unteren Teil des Textes).

Flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem für den Kreis Bergstraße

Das weitere Programm des Thementages sah auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des VRN, Volkhard Malik, und dem Leiter der Planungsabteilung des RMV, Thomas Busch, vor. Mit den beiden Vertretern der Verkehrsverbünde sprach Christian Engelhardt über eine bessere Übergangsgestaltung des Tarifgebiets, eine bessere Vertaktung der S-Bahn nach Norden und Süden sowie über eine flexiblere Gestaltung des ÖPNV in den ländlichen Gebieten des Kreises. Hier möchte der Landratskandidat ein flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem einführen, wie es sich bereits in anderen Regionen bewährt hat. Damit will Engelhardt das Angebot im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere im Odenwaldteil des Landkreises verbessern. Bei Bedarf könne man in einer „Mobilitätszentrale“ anrufen und den Bus, oder das Anrufsammeltaxi bestellen erläuterte Engelhardt. „Ich will als Landrat so den ländlichen Raum attraktiver gestalten und es den Menschen ermöglichen auch noch im hohen Alter mobil zu sein“, betonte der Landratskandidat. Ein positiver Nebeneffekt sei, dass sich mit dem Konzept das Fahren leerer Busse verhindern lasse. Zusätzlich bestehe außerdem die Möglichkeit den Individualverkehr in die Fahrpläne zu integrieren. Ein solches System werde momentan gerade in anderen hessischen Landkreisen erprobt. Malik begrüßte die Idee Engelhardts, „denn ein leerer Bus ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll“.

ICE-Strecke: Konsens-Trasse soll im Vordergrund stehen

Weiterer Bestandteil des Thementages war ein Treffen Engelhardts mit den beiden Bürgerinitiativen „BILA“ und „Mensch vor Verkehr“ um über das Thema ICE-Neubaustrecke zu diskutieren. Engelhardt sprach sich hier eindeutig gegen die „Marksche Variante“ und eine damit verbundene Zerschneidung des Lampertheimer Waldes aus. Stattdessen bekräftigte er seine Zustimmung zu der bereits in einer „Bergsträßer Resolution“ verkündeten „Konsens-Trasse“, die eine linksrheinische Bündelung der Trasse an der A 67 vorsieht. „Und zwar mit der Variante eines bergmännischen Tunnels zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden“. Der Landratskandidat Christian Engelhardt betonte: „Wir müssen der Bahn klar machen, dass jede andere Trassenführung als die der Konsensvariante mit bergmännischem Tunnel, auf massive Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik stossen würde. Wenn die Bahn zeitnah bauen will, dann muss sie sich dieser Linie anschließen, unser Vorschlag ist letztlich auch ein Angebot an die Bahn“, so Engelhardt.

Ausbau erneuerbarer Energien soll weiter vorangetrieben werden

Um die Nutzung regenerativer Energiepotenziale und die Energie-Infrastruktur ging es dann bei einem Treffen im Energiepark Hüttenfeld mit dem Kreisbeigeordneten und Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAKB) Matthias Schimpf und dem Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Schimpf stellte dem Landratskandidaten das breite Portfolio des ZAKB in Bezug auf regenerative Energien vor. Schimpf betonte den „immensen Beitrag des ZAKB zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende“. Der Landratskandidat versprach im Falle seiner Wahl den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. Windräder will Engelhardt jedoch nur dort bauen, wo vor Ort ein breiter gesellschaftlicher Konsens zur Windkraftnutzung vorherrscht.

B38 a ist die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße

Nach diesem Überblick über die weiteren Stationen des Landratskandidaten am Thementag Infrastruktur soll der Blick nun wieder auf das Thema Straßenbaumaßnahmen gerichtet werden. Einig waren sich alle Anwesenden darüber, dass das Projekt B38 a die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße ist. Andreas Moritz erklärte, dass die B 38a die höchste Entlastung aller angedachter Maßnahmen mit sich bringen würde. Christian Engelhardt betonte, dass es nun Aufgabe der Politik sei, für eine möglichst hohe Priorisierung des Projekts zu sorgen. Derzeit sei jedoch die Klage eines Landwirts und die Klage des BUND gegen den Planfeststellungsbeschluss anhängig. Auf Grund von Gesprächen in Wiesbaden geht Engelhardt jedoch davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss keine rechtlichen Angriffspunkte enthält und die „unzumutbare Situation vor Ort“ endlich gelöst werden kann. Engelhardt und Moritz waren sich darüber einig, dass nun alles dafür getan werden muss, dass die B38 a komplett in den vordringlichen Bedarf des Bundes aufgenommen wird. Derzeit ist lediglich die Ortsumgehung Mörlenbach im vordringlichen Bedarf, die Weiterführung Richtung Rimbach/Fürth jedoch nicht. Bei der nun anstehenden Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans will Christian Engelhardt den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Michael Meister „in die Pflicht nehmen, alles dafür zu tun, dass die gesamte Trasse in den vordringlichen Bedarf kommt“. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Peter Stephan will er außerdem dafür sorgen, dass die B38 a seitens des Landes mit einer hohen Priorität versehen wird. „Wir brauchen diese Umgehungsstraße – und wir brauchen sie zeitnah. Ich möchte als Landrat den ersten Spatenstich zu dieser Straße vornehmen“, forderte der Landratskandidat.

Beidseitige Anbindung des Gewerbegebietes Heppenheim an die A5

Engelhardt sprach sich außerdem für eine Anbindung des Heppenheimer Gewerbegebiets an die Autobahn A 5 aus. „Und zwar in beiden Richtungen“, so Engelhardt. Ein Autobahnanschluss in beide Richtungen sei extrem wichtig für das ansässige Gewerbe und biete die Möglichkeit, die Innenstadt vom hohen Verkehrsaufkommen zu entlasten. Eine weitere Neuigkeit, die der Landratskandidat von Hessen Mobil erfuhr, war die Information darüber, dass an der Kreuzung Kreidacher Höhe in Wald-Michelbach dieses Jahr ein Kreisel gebaut werden soll, der die dortige Unfallgefahr reduziert.

ICE-Trasse, Ulrich Guldner BILA, Hans Schader BILA, CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt, Bürgermeister Helmut Glanzner, Alexander Bauer MdL, Peter Stracke Mensch vor Verkehr, Lorschs Bürgermeister Christian Schönung

Thementag Infrastruktur im Kreis Bergstraße

Modern. Menschlich. Mittendrin: Christian Engelhardt will als Landrat wirkungsvoller Anwalt der Bürger sein

Für Christian Engelhardt ist sein Wahlslogan „Modern. Menschlich. Mittendrin“ auch Ausdruck seiner Arbeitsweise. Er sieht sich als Netzwerker, um Interessen zu bündeln und die Menschen bei der Realisierung von Projekten „einzubinden und mitzunehmen“. Vor allem aber geht es um die Interessen der Menschen im Landkreis Bergstraße.

Diskussion der ICE-Trasse

Genauso gilt dieses Credo natürlich auch für Infrastrukturprojekte, die die Bürger im Landkreis betreffen. Daher lud der Landratskandidat Vertreter der beiden Bürgerinitiativen „BILA“ und „Mensch vor Verkehr“, den Landtagsabgeordneten Alexander Bauer und die Bürgermeister Christian Schönung (Lorsch), Helmut Glanzner (Einhausen) und Gottfried Störmer (Lampertheim, der leider verhindert war) zu einem „Runden Tisch“ ein, um über das Thema ICE-Neubaustrecke zu diskutieren. Schnell wurde deutlich, dass die beiden Bürgerinitiativen in Christian Engelhardt einen starken Fürsprecher für ihre Interessen auf ihrer Seite wissen.

Engelhardt sprach sich eindeutig gegen die „Marksche Variante“ und eine damit verbundene Zerschneidung des Lampertheimer Waldes aus. Stattdessen bekräftigte er seine Zustimmung zu der bereits in einer „Bergsträßer Resolution“ verkündeten „Konsens-Trasse“, die eine linksrheinische Bündelung der Trasse an der A 67 vorsieht. „Und zwar mit der Variante eines bergmännischen Tunnels zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden“.

Verkehrspolitische Fragestellungen und Infrastrukturprojekte im Mittelpunkt

Das Treffen mit den beiden Bürgerinitiativen bildete den Auftakt eines „Thementages Infrastruktur“, bei dem sich der Landratskandidat mit verschiedenen verkehrspolitischen Fragestellungen und Infrastrukturprojekten befasste. Das Programm des Thementages sah auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des VRN, Volkhard Malik, und dem Leiter der Planungsabteilung des RMV, Thomas Busch, vor. Mit den beiden Vertretern der Verkehrsverbünde sprach Christian Engelhardt über bessere Übergangsgestaltungen des Tarifgebiets, eine bessere Vertaktung der S-Bahn nach Norden und Süden sowie über eine flexiblere Gestaltung des ÖPNV in den ländlichen Gebieten des Kreises (z.B. die Möglichkeit Anrufsammeltaxen oder Rufbusse einzuführen).

Schnellstmögliche Realisierung Ausbau B47 und B38a geplant

Im Büro des Regionalen Bevollmächtigten von Hessen Mobil, Andreas Moritz, ging es schließlich um den Planungsstand der verschiedenen Straßenbaumaßnahmen im Kreis Bergstraße. Unter anderem wurde dabei auch über den geplanten vierspurigen Ausbau der B 47 bei der Ortsumgehung Rosengarten gesprochen sowie den Ausbau der B38a .Hier informierte sich der Landratskandidat über den derzeitigen Planungsstand. Als Landrat will sich Engelhardt für die schnellstmögliche Realisierung dieser Infrastrukturprojekte stark machen. Um die Nutzung regenerativer Energiepotenziale und die Energie-Infrastruktur ging es dann bei einem Treffen im Energiepark Hüttenfeld mit dem Kreisbeigeordneten und Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAKB) Matthias Schimpf und dem Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Schimpf stellte dem Landratskandidaten das breite Portfolio des ZAKB in Bezug auf regenerative Energien vor. Photovoltaik-Anlagen im Energiepark Hüttenfeld, die Biogasanlage in Heppenheim, die alle Bioabfälle des Landkreises zur Energiegewinnung verwertet, die Aufbereitung von Grünschnitt zur Brennstoffherstellung mit der sich mehrere Tausend Liter Heizöl einsparen lassen oder die Nutzung von Windkraft. Dies sind laut Schimpf nur einige Beispiele dafür, wie der ZAKB einen „immensen Beitrag zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende beiträgt“. Der Landratskandidat zeigte sich von dieser Vielfalt beeindruckt und versprach im Falle seiner Wahl den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. In Bezug auf das geplante Windrad auf der ehemaligen Deponie in Hüttenfeld äußerte Engelhardt, dass er diesem Projekt grundsätzlich positiv gegenüberstehe, man jedoch die nochmalige Überprüfung aller relevanter Fakten abwarten müsse.

ICE-Trassenführung muss so gewählt werden, dass die Belastung für Mensch und Natur so gering wie möglich ist

Nach diesem kurzen Überblick über die weiteren Stationen des Landratskandidaten am Thementag Infrastruktur soll der Blick nun wieder auf das Thema ICE-Neubaustrecke gerichtet werden.
Das Informationsgespräch zwischen den beiden Bürgerinitiativen, den Bürgermeistern der von der Trasse „betroffenen“ Gemeinden, dem Landtagsabgeordnetem und dem Landratskandidaten hatte vor dem Hintergrund, dass am Donnerstag in Mannheim seitens der Bahn die Berechnungen eines Bahnkorridors vorgestellt werden, einen ganz aktuellen Bezug. Engelhardt betonte, dass es sein Ziel als Landrat wäre, den Landkreis noch besser an den Süden und vor allem an den Norden (Richtung Frankfurt und Frankfurter Flughafen) anzubinden. Hierbei stoße man jedoch sehr schnell an Kapazitätsgrenzen, weshalb eine neue Trasse ohne Alternativen sei. Eine solche Trassenführung muss laut Engelhardt jedoch „so gewählt werden, dass die Belastung für Mensch und Natur so gering wie möglich ist“. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass dies durch die so genannte Konsensvariante, die eine Bündelung der Trasse linksrheinisch entlang der A 67 vorsieht, gewährleistet ist. Einig waren sich die Gesprächspartner auch darüber, dass ein bergmännischer Tunnel zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden realisierbar ist. „Mit dieser Variante lässt sich der maximale Lärm- und Naturschutz erzielen“´, betonten Ulrich Guldner und Hans Schader von der Lampertheimer Bürgerinitiative „BILA“. Zwar sei diese Variante teurer, als die „Troglösung“, doch diese biete keinen ausreichenden Lärmschutz und würde somit nur weitere Klagen nach sich ziehen und den Baubeginn des Projekts auf unabsehbare Zeit verzögern. Der Landratskandidat Christian Engelhard betonte, dass er gerne die Rolle einnehme, die regionalen Akteure und damit auch den politischen Druck für dieses Ziel zu organisieren: „Als Landrat will ich wirkungsvoller Anwalt der Bürger des Landkreises sein: Wir müssen der Bahn klar machen, dass jede andere Trassenführung als die der Konsensvariante mit bergmännischem Tunnel, auf massive Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik stossen würde. Wenn die Bahn zeitnah bauen will, dann muss sie sich dieser Linie anschließen, unser Vorschlag ist letztlich auch ein Angebot an die Bahn“, so Engelhardt.

Auch der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer wies darauf hin, dass es „nichts wichtigeres gibt, als gegenüber der Bahn mit einer Stimme zu sprechen“.

Reine ICE-Trassennutzung ohne Güterverkehr nicht realisierbar

Der Lorscher Bürgermeister Christian Schönung war sich darüber im Klaren, dass eine reine ICE-Trassennutzung ohne Güterverkehr nicht realisierbar sein wird. „Nachts quälen sich rund 250 Güterzüge über die Bergstraßen- und die Riedstrecke. Eine reine ICE-Trasse ist unrealistisch, die Mischnutzung ist die einzig wirtschaftliche Variante auf die sich die Bahn einlassen wird“, vermutete Schönung. Helmut Glanzner sah darin jedoch auch Vorteile. Wenn die Strecke auch vom Güterverkehr genutzt würde, dann sei die Bahn in der Pflicht, einen umfassenden Lärmschutz zu realisieren. Bei einer reinen ICE-Trasse sei es alles andere als sicher, dass dieser kommt, erläuterte Einhausens Bürgermeister. Der Landratskandidat fasste die gemeinsame Position der Anwesenden dann noch einmal treffend zusammen: „Eine Mischnutzung der neuen Trasse ja, aber nur unter Garantie des größtmöglichen Lärm- und Naturschutzes, also mit dem Bau eines bergmännischen Tunnels“. Das eine solche Tunnelvariante realisierbar sei, habe der Experte für Tunnelbau Johannes Truschel vor wenigen Tagen bei einem Treffen mit den Bürgerinitiativen bestätigt. Mit dieser starken gemeinsamen Position des Kreises Bergstraße könne man gegenüber der Bahn auftreten. „Der Name ihrer Bürgerinitiative ist für mich das entscheidende Credo bei der Umsetzung dieses Projekts. Der Mensch und seine Gesundheit muss immer vor den Belangen des Verkehrs stehen“ sagte Engelhardt gerichtet an den Vorsitzenden der Bürgerinitiative Mensch vor Verkehr.

Christian Engelhardt: Modern. Menschlich. Mittendrin – meine Themen für den Kreis Bergstraße

Auerbacher Schloss: Ortsbeiratsmitglied Thomas Roth, Pächter Andreas Pietralla, Rita Pietralla, Stadtrat Hans Seibert, LandratskandidatChristian Engelhardt, , Maximilian Breitkopf

Thementag Tourismus im Kreis Bergstraße mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Engelhardt: Tourismus fördern, bestehende Angebote vernetzten und Akteure mitnehmen

„Tourismus ist für mich nicht nur ein immens wichtiger Wirtschaftszweig, sondern ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot vor Ort erhöht auch die Lebensqualität der Einwohner“, so der Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen des Thementags Tourismus. In dessen Rahmen besuchte Engelhardt im gesamten Kreisgebiet touristische Highlights und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit dem Thema Tourismus zu tun haben. Als Zukunftsvision schwebt dem Landratskandidaten zum einen eine gemeinsame Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, die sich gerade im internationalen Vergleich besser vermarkten lasse. Zum anderen will Engelhardt die vielen derzeit bestehenden Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote an einen Tisch holen und mit diesen in enger Zusammenarbeit erörtern, welche Möglichkeiten es gibt, die bestehenden Angebote besser miteinander zu vernetzen. In einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe sei außerdem eine Bestandsanalyse durchzuführen, welche die Möglichkeiten einer gemeinsamen Organisationsform – in der die jeweiligen Teilregionen gleichwertig Berücksichtigung finden – untersucht. Das Ergebnis dieser Arbeitsgruppe sei anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen zu erörtern. Wichtig ist es dem Landratskandidaten sowohl die Bürger als auch die betroffenen Akteure „auf diesem Weg mitzunehmen“.

Thementag Tourismus führt durch den gesamten Landkreis Bergstraße

Stationen des Landratskandidaten waren: das Auerbacher Schloss in Bensheim, das Weltkulturerbe Kloster Lorsch, die Eissporthalle Viernheim, die Vierburgenstadt und der Eingang zum Geopark in Neckarsteinach, der Biedensand als Naherholungsgebiet in Lampertheim, die Solardraisine, der Kletterpark und die Sommerrodelbahn in Wald-Michelbach und der Besuch eines Weinguts in Zwingenberg. Abgerundet wurde der Thementag von einem Gespräch des Landratskandidaten mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Kreis Bergstraße (Anmerkung: die Termine in Wald-Michelbach und das Gespräch mit Herrn Metz haben bereits am Sonntag stattgefunden).
Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu den Themen Tourismus und Tourismusförderung und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Gesprächspartner und informierte sich darüber, wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte. Vom Ried über die Bergstraße; vom Neckartal bis in den Odenwald „bietet der Kreis Bergstraße wunderschöne und einmalige Landschaften, eine vielfältige gastronomische Szene mit leckeren regionalen Produkten und natürlich wunderbaren Wein“, betonte Engelhardt. Darüber hinaus prägten das Naturschutzzentrum und die Infozentren des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald die touristische Landschaft des Kreises Bergstraße, so Engelhardt. Auch für Freizeitaktivitäten – von Wandern über Klettern im Felsenmeer bis hin zum Radfahren – sei der Erhalt der Natur von großer Bedeutung. Engelhardt will sich daher für einen umfassenden Naturschutz einsetzen, der die wunderschönen Landschaften schützt und den Kreis Bergstraße so für Touristen besonders attraktiv hält.

Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar: Herz ist Landkreis Bergstraße

Engelhardt nannte ein attraktives Leben sowie die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten als Beispiele für die besondere Lebensqualität des Kreises Bergstraße. Aus der Nähe zu den beiden Metropolregionen erwachsen dem Landkreis laut Engelhardt ebenfalls große Chancen. „Mir schwebt hier eine Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, deren Herzstück der Kreis Bergstraße bilden würde. Eine solche Metropolregion würde im internationalen Vergleich mehr Wettbewerbsfähigkeit und Aufmerksamkeit nach sich ziehen“, erläuterte der Kandidat seine Vision der Zukunft.

Tourismusangebote sollen vernetzt werden

In den vielen geführten Gesprächen zum Thema Tourismus wurde auch der Umstand angesprochen, dass es verschiedene Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote im Landkreis Bergstraße gibt. Zum einen die Odenwald Tourismus GmbH, welche die Odenwaldgemeinden vermarktet, der Tourismusservice des Landkreises Bergstraße „das Nibelungenland“, den Tourismus Service Bergstrasse e.V. und nicht zuletzt den Geopark. Eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Interessen und Organisationsformen ist für den Landratskandidaten zunächst „Ausdruck der Vielfalt des Landkreises, führe aber auch dazu, dass „die Bündelung von Aktivitäten schwieriger wird“. Aus diesem Grund hält Engelhardt es für notwendig, eine Bestandsanalyse in einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe, bestehend aus den Vertretern der Städte und Gemeinden, zwecks der besseren Vernetzung der Angebote durchzuführen. Das aus der Arbeitsgruppe hervorgehende Ergebnis will Engelhardt anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen erörtern, um eine Grundlage für eine kreisweite Organisationsform zu finden. In dieser Organisationsform soll keine Teilregion vorherrschen, sondern die Interessen der jeweiligen Teilregionen sollen gleichwertig Berücksichtigung finden, so die Idee des Landratskandidaten. Dieser stellt sich aufgrund der Überschneidungen der einzelnen Organisationen – auch mit anderen Landkreisen – eine, „mit Leben gefüllte und nicht nur auf dem Papier stehende, interkommunale Zusammenarbeit mit den betreffenden Landkreisen und Regionen“ vor.

Kreisweite Tourismusförderung für Geo-Naturpark

Im Gespräch mit Bürgermeister Pfeifer am Eingangstor zum Geo-Naturparkpark in Neckarsteinach betonte Engelhardt, dass er es für wichtig hält, dass der Geo-Naturpark stärker in eine solche kreisweite Tourismusförderungsgesellschaft eingebunden wird. Ebenso gelte es den Themenbereich Weintourismus zu stärken. Hier sieht der derzeitige Direktor des Hessischen Landkreistages noch ein enormes Entwicklungspotenzial. Im Rahmen einer Weinprobe auf dem Weingut Simon-Bürkle äußerte Engelhardt die Idee, die Bergstraße als „echte Weinregion“ zu vermarkten. Das „Projekt Solardraisine“ zeige, wie man mit einer guten Idee ein echtes Alleinstellungsmerkmal schaffen könne. Bezüglich der Solardraisine möchte Engelhardt im Falle seiner Wahl die Weichen dafür stellen, dass die Kapazität der Draisine erhöht werden kann.

Runder Tisch Gastronomie

Engelhardt könnte sich darüber hinaus auch eine verstärkte Präsenz auf Reise- oder Regionalmessen vorstellen, durch die noch mehr Tagestouristen in die Region gelockt werden könnten. Auch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist dem Landratskandidaten sehr wichtig, „da die Betroffenen meist die besten Experten sind“. Gemeinsam mit dem DEHOGA will Engelhardt die Entwicklung im Bereich gastronomischer Angebote sehr detailliert im Auge behalten und gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung jeweils Lösungen für den Erhalt des vielfältigen gastronomischen Angebotes gefunden werden. Hierfür präsentierte Engelhardt die Idee eines runden Tisches „Gastronomie“.

Förderprogramme für Tourismus

Es gelte die vorhandenen Förderprogramme, beispielsweise der EU wie „ELER“ oder „EFRE“ um die touristische Infrastruktur weiter auszubauen, bekanntzumachen und die vorhandenen Mittel auch abzurufen. Im Gespräch mit der Bürgerinitiative „Rettet das Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein“ wies der Landratskandidat darauf hin, dass man hier schauen müsse, ob man hierfür EU-Mittel akquirieren könne. Hier wolle er als Landrat den Kampf gegen die Versandung des Altrheins nach Kräften unterstützen und dabei mithelfen, dass das Projekt mit einer entsprechend hohen politischen Priorisierung versehen wird.

Kath. Bibliothek Lorsch, Bibliotheksleiteren Fr. Stracke, Engelhardt, BM Schönung, Fraktionsvorsitzender Löffelholz

Thementag Schule und Bildung mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Schullandschaft in ihrer Vielfalt erhalten, bestmögliche Bildung und verlässliche Betreuung gewährleisten

Die derzeitige Schullandschaft muss in all ihrer Vielfalt erhalten bleiben. Unser Schulsystem muss vor allem zwei Aspekte erfüllen. Einerseits muss Exzellenz gefördert werden, andererseits darf aber auch kein Schüler zurückgelassen werden. Wir brauchen kluge Köpfe um unsere innovative Wirtschaft im internationalen Wettbewerb weiter voranzubringen und wir brauchen auch bestmögliche Teilhabe für Kinder mit besonderem Förderbedarf damit kein Kind auf der Strecke bleibt. Dies war die Kernaussage des Landratskandidaten Christian Engelhardt anlässlich eines Thementages Schule und Bildung bei dem Engelhardt zahlreiche Bildungseinrichtungen im ganzen Kreisgebiet besuchte, um sich über die vorhandenen Angebote zu informieren und seine Ideen und Konzepte vorzustellen. Der Landratskandidat hatte sich den ganzen Tag Zeit genommen um ein offenes Ohr für die Wünsche und die Sorgen der Bildungsträger haben zu können.

Pakt für den Nachmittag flächendeckend für den gesamten Landkreis Bergstraße

 

Christian Engelhardt möchte den sog. „Pakt für den Nachmittag“ flächendeckend im Landkreis umsetzen. Dass bedeutet, dass sich Eltern im Familienfreundlichen Kreis Bergstraße darauf verlassen können sollen, dass Ihr Kind an der Schule betreut ist – bei Bedarf bis 17:00 Uhr und auch in den Schulferien. Daran wolle er arbeiten und beabsichtige, dieses Ziel binnen 5 Jahren zu erreichen. Auch Bürgermeister Rolf Richter, als Stadtoberhaupt des Schulstandorts Bensheim setzt auf den Pakt für den Nachmittag und berichtete dem Landratskandidaten, dass er daran arbeite, Grundschulen für eine Teilnahme an diesem Vorhaben zu gewinnen, am besten schon ab dem nächsten Schuljahr (siehe Bild).

Unser Schulsystem muss jedem Kind – im Rahmen seiner Möglichkeiten – die beste Bildung ermöglichen, dass muss unserer Gesellschaft jedes Kind wert sein

Beim Besuch der Liebfrauenschule in Bensheim – gemeinsam mit Bürgermeister Rolf Richter – stand die Umsetzung der Inklusion besonders im Fokus. Engelhardt betonte, dass Inklusion eines der wichtigen Themen der Zukunft sei. „Unser Schulsystem muss jedem Kind – im Rahmen seiner Möglichkeiten – die beste Bildung ermöglichen, dass muss unserer Gesellschaft jedes Kind wert sein“, so der Landratskandidat. Es müsse jedoch stets der jeweilige Einzelfall betrachtet werden. Darum will Engelhardt die Förderschulen keineswegs abschaffen sondern sie als Kompetenzzentren für sonderpädagogische Betreuung fortführen: „Inklusion muss klug durchdacht sein“, forderte Engelhardt und regte eine stärkere Kooperation zwischen den Fachkräften der Förderschulen und den Lehrern der sonstigen Schulen an. Bei den Schülern, bei denen es das Beste für das Kind ist eine Regelschule zu besuchen, müsse die jeweilige Schule auch demenentsprechend – zum Beispiel mit Integrationshelfern – ausgestattet werden.
Engelhardt war am Thementag Schule und Bildung auch in einer Kindertagesstätte zu Gast. Hier informierte sich der Kandidat gemeinsam mit dem Fürther Bürgermeister Volker Oehlenschläger über die Qualität der Betreuung und über die Zusammenarbeit mit den Grundschulen bezüglich der Übergangsgestaltung. „Gerade ein möglichst fließender und geräuschloser Übergang zwischen KiTa und Grundschule, aber auch zwischen Grundschule und weiterführender Schule sowie zwischen weiterführender Schule und Beruf ist entscheidend für eine erfolgreiche Bildungsbiographie unserer Kinder“, führte Engelhardt aus. Deshalb ist es Engelhardt wichtig, dass sich vor Ort Kooperationsnetzwerke zwischen den Schulen, den KiTas und den Unternehmen bilden bzw. falls diese bereits vorhanden sind, dass diese gefestigt und ausgebaut werden. Oftmals seien diese Kooperationen bereits vorhanden, aber den Schulen fehlen die notwendigen Stundendeputate um die Kooperation intensiv leben zu können. Hier müsse das Land die notwendigen Deputate zur Verfügung stellen forderte der Landratskandidat. Christian Engelhardt will sich ebenfalls vorstellen, dass der Kreis Bergstraße nicht nur für die äußere, sondern auch für die innere Schulverwaltung zuständig wird. Denn damit könnte der Kreis mehr Einfluss auf die Entwicklung der Schulen im Landkreis nehmen und flexibler auf die Bedürfnisse der Region reagieren.

Durchgehende Betreuung der Grundschulkinder bis 17 Uhr

Im Gespräch mit der Leiterin des Arche Noach Kinderhortes in Heppenheim stellte der Landratskandidat seine Ideen zur Verbesserung des Nachmittagsbetreuungsangebotes vor. Derzeit sei der Landkreis Modelllandkreis für den „Pakt für den Nachmittag“, der eine durchgehende Betreuung der Grundschulkinder bis 17 Uhr gewährleiste. Diesen will der Landratskandidat flächendeckend im gesamten Kreis Bergstraße an allen Grundschulen einführen. Den bisherigen Weg des „familienfreundlichen Kreis Bergstraße“ will Engelhardt konsequent weitergehen und ausbauen. „Dabei geht es aber nicht darum, bestehende und funktionierende Angebote abzuschaffen, sondern diese gilt es in das Konzept zu integrieren, beispielsweise könnte ihr Hort die Nachmittagsbetreuung für die Konrad-Adenauer Grundschule übernehmen“ erläuterte Engelhardt der Leiterin. Dem Landratskandidaten geht es darum, eine flexible und verlässliche Betreuung zu gewährleisten. „Nur so bleibt der Landkreis für junge Familien attraktiv“, betonte Engelhardt und erzielte diesbezüglich Zustimmung bei seinen Gesprächspartnern. Vorstellen könnte sich der Landratskandidat außerdem einen beim Kreis angelegten „Pool“ an Tagesmüttern, die dann einspringen könnten, wenn z.B. die „eigene“ Tagesmutter mal kurzfristig ausfällt.

Frühzeitige Leseförderung ist wichtig

Auch in der katholischen öffentlichen Bibliothek in Lorsch war der Landratskandidat gemeinsam mit Bürgermeister Christian Schönung zu Gast. Vor Ort betonte Christian Engelhardt die Notwendigkeit möglichst frühzeitiger Leseförderung kleiner Kinder. Daher unterstützt der Landratskandidat das Projekt „Lesestart“, welches Kinder durch kostenlose Ausgabe von Lese-Sets zum Lesen animieren soll.

Landkreis Bergstraße kann stolz auf Schulvielfalt sein

Im Gespräch mit der Leitung des Litauischen Gymnasiums in Hüttenfeld betonte Christian Engelhardt die Bedeutung privater Schulen als „Ersatzschulen“, die das Angebot staatlicher Schulen erweitern und ergänzen. Der Landratskandidat nannte das Litauische Gymnasium ein „Unikum, welches es in dieser Form nirgendwo sonst in Westeuropa gibt“ und der Kreis Bergstraße könne stolz sein, eine solch innovative Schule vor Ort zu haben. Außerdem stellt das Gymnasium für den Landratskandidaten einen „Ort gelebter Integration“ dar. Im Falle seiner Wahl sicherten sich Schulleitung und Landratskandidat eine intensive Zusammenarbeit zu.

Schüler müssen für Unternehmen begeistert werden

Zum Abschluss des Thementages kam der Fraktionsvorsitzende Michael Boddenberg in den Landkreis und referierte gemeinsam mit Christian Engelhardt unter dem Titel „Zwang zum Studium?“ zum Thema Fachkräftemangel und mangelhafte Schulausbildung. Aus den Gesprächen mit vielen regional ansässigen Unternehmen konnte der Landratskandidat berichten, dass in der Wirtschaft nicht nur nach Studenten gerufen wird, sondern es noch viele weitere sehr attraktive Berufsmöglichkeiten gibt, die derzeit stark nachgefragt sind. „Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir den Unternehmen die Möglichkeit bieten sich in den Schulen vorzustellen und die Schüler für ihr Unternehmen zu begeistern“.

Landrat Christian Engelhardt

Landkreis Bergstraße – meine Themen als Landrat

Stadt der Schulen und örtliche Wirtschaftsförderung

Christian Engelhardt will in Bensheim – als „Stadt der Schulen“ – die vielfältigen Bildungsangebote stärken. In Heppenheim soll das Gewerbegebiet Tiergartenstraße Süd entwickelt werden, für zusätzliche Arbeitsplätze – ein Beispiel örtlicher Wirtschaftsförderung.

Schulen und Arbeitsplätze

Schnellere und enger getaktete Zugverbindungen in die Groß-städte sind sein Ziel – künftig unter anderem ab Zwingenberg. Als Landrat wird sich Engelhardt dafür einsetzen, dass die ICE-Neubaustrecke mit bergmännischem Tunnel für den Lärmschutz in Einhausen und Lorsch gebaut wird. Das Weltkulturerbe Kloster Lorsch ist ein Aushängeschild, die Infrastruktur für Besucher soll verbessert werden.

Bedeutung der Jugendhilfe wird betont. Arbeit der Caritas im Landkreis Bergstraße

Bedeutung der Jugendhilfe wird betont. Arbeit der Caritas im Landkreis Bergstraße

Caritas im Landkreis Bergstraße

Einladend, hell und modern – so präsentiert sich das Hotel Karolinger Hof in Lorsch dem CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt. Er hat dieses besondere Hotel nicht nur als Übernachtungsort gewählt, sondern sich dort auch mit dem Vorstandsvorsitzenden und Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer, dem Lorscher Bürgermeister Christian Schönung und Sven Hofmann, führender Mitarbeiter des Hotels getroffen, um sich über die vielfältige Arbeit der Caritas im Landkreis Bergstraße zu informieren.

Ansatzpunkte für engmaschige Zusammenarbeit mit der Caritas

„Wir versuchen passgenaue Angebote für die Menschen vor Ort zu schaffen und entwickeln häufig neue Konzepte und Ansätze“ erklärte Kiefer den Gesprächspartnern aus der Politik. So sei dieses Hotel kein klassischer Integrationsbetrieb, da die Quote der beschäftigten Menschen mit Behinderung deutlich höher als die dort vorgegebene 50 % liege, außerdem würde auch Langzeitarbeitslosen eine Chance gegeben, mit pädagogischer Begleitung zurück ins Arbeitsleben zu finden. „Hier sehe ich einen engen Anknüpfungspunkt für den Landkreis mit seiner jahrelangen erfolgreichen Arbeit als Optionskommune und dem Eigenbetrieb „Neue Wege“. Gerne möchte ich mich, im Falle eines Wahlsieges, für eine engmaschige Zusammenarbeit mit der Caritas einsetzen“, versprach Engelhardt. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl an Vorzeigeprojekten der Caritas im Landkreis. Vom Seniorenwohnheim in Bürstadt, Einhausen und Bensheim; Sozialstationen; ambulante und stationäre Suchtkrankenhilfe; Gemeindepsychiatrische Zentren; vielfältige Beratungsdienste, über das Mehrgenerationenhaus in Bensheim bis hin zu diesem Hotel.

Jugendhilfe: Frühzeitige Prävention vermeidet Probleme und hohe Sozialkosten

Er betonte seinen Wunsch, sich als Landrat verstärkt für die Jugendhilfe einsetzen zu wollen, da eine frühzeitige Förderung die beste Prävention zur Vermeidung von späteren Problemen und hohen Sozialkosten sei. Für diesen Ansatz benötige er starke Kooperationsparten wie die Caritas. „Auch dies ist ein wichtiger Aspekt meines Schwerpunktthemas Bildung“, führte Landratskandidat Engelhardt aus, „welches von Bildungsgerechtigkeit, über Inklusion bis hin zur Exzellenzförderung ein unglaublich spannendes und bedeutendes Handlungsfeld ist.“

Christian Engelhardt und Michael Meister besuchen Feuerwehrmuseum in Lorsch

Mit Dr. Michael Meister im Feuerwehrmuseum Lorsch

Feuerwehrmuseum mit bis zu 1.500 Besuchern im Jahr

„Der Wert unseres Feuerwehrmuseums lässt sich nicht in konkreten Zahlen bemessen. Viel mehr geht es darum, die Exponate für die Nachwelt zu erhalten“, erklärte der Stadtbrandinspektor Schumacher auf Nachfrage. Der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt machte sich, gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Michael Meister, ein Bild von dem 2005 eröffneten Feuerwehrmuseum Lorsch. Die zahlreichen ausgestellten Uniformen, Löschfahrzeuge, Pumpen und Spritzen, ziehen in jedem Jahr zwischen 1000 und 1500 Besucher an. Damit trage das Museum auch einen Teil zur touristischen Attraktivität des Kreises Bergstraße bei, so Meister. Meister besitzt einen ganz persönlichen Bezug zum Museum. Die Jacke seines Urgroßvaters, früher ebenfalls Mitglied der Feuerwehr Lorsch, und von 1920 bis zu seiner Absetzung im Jahre 1933 sogar deren Kommandant, ist im Rahmen der Ausstellung zu bestaunen.

Jugendfeuerwehr als mehrfacher Meister

Christian Engelhardt beeindruckten vor allem die Leistungen der 1960 gegründeten Jugendfeuerwehr. Diese kann als 30-maliger Kreis-, fünfmaliger Hessen- und einmaliger Deutscher Meister auf einige Erfolge zurückblicken. „Darauf können Sie zurecht stolz sein“, lobte Engelhardt.

Stadt Lorsch leistet bedeutenden Beitrag für Museum

Momentan denke man darüber nach, dass Museum offiziell zertifizieren zu lassen. „Dann wären wir nach Fulda das zweite zertifizierte Feuerwehrmuseum deutschlandweit“ so der Stadtbrandinspektor Schumacher. Zur Erhaltung des Museums trägt auch die Stadt Lorsch einen großen Teil bei, indem sie die Gebäude- und Energiekosten trage, betonte Bürgermeister Schönung.

Landrat Wilkes und Landratskandidat Engelhardt im Gespräch über weitere Entwicklung des Kreises Bergstraße

Wilkes und Engelhardt im Gespräch über weitere Entwicklung des Kreises Bergstraße

Einigkeit über Finanzen, Schulen und Soziales

Nicht nur der Kampf um eine angemessene finanzielle Ausstattung eint den Bergsträßer Landrat Matthias Wilkes und den Kandidaten der CDU zur Landratswahl, Christian Engelhardt. Auch in den Politikfeldern Schule und Soziales hat Engelhardt als geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistags das Wirken von Wilkes als Chef des Kreises Bergstraße kennen- und schätzen gelernt. Allein deshalb gab es jede Menge konkreten Gesprächsstoff, als Engelhardt erstmals als Kandidat der Bergsträßer CDU zu Wilkes ins Heppenheimer Landratsamt kam.

Kreis Bergstrasse überregional im Fokus

Nach Einschätzung Engelhardts hat sich der Kreis Bergstraße im Bereich der Tourismusförderung in den vergangenen Jahren deutlich nach vorne entwickelt. Die Solardraisine und das Welterbe Kloster Lorsch seien nur zwei Beispiele, die den Kreis überregional ins Gespräch bringen. Durch die Arbeit in der Wirtschaftsförderung Bergstraße, aber auch die Vernetzungen in die beiden Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar könne sich der Kreis weitaus effizienter darstellen und im Wettbewerb bestehen.

Flächendeckende Betreuungsangebote – auch für Bürstadt

Durch das Schulbauprogramm hat der Kreis an den meisten Standorten auch die baulichen Voraussetzungen für Betreuungsangebote geschaffen. Christian Engelhardt formuliert die Zielvorgabe, Betreuungsangebote in den kommenden Jahren flächendeckend anzubieten und die baulichen Voraussetzungen dort zu schaffen, wo sie heute noch fehlen, beispielsweise in Bürstadt.

Politische Verteilungsprobleme sollten auch politisch gelöst werden

Bei der Frage der Finanzausstattung der Kreise und Gemeinden befinden sich Engelhardt und Wilkes inhaltlich im Gleichklang. Die bisher vorliegende Reform des Kommunalen Finanzausgleichs entspricht nicht den Vorgaben des sogenannten Alsfelder Urteils. Nach dem intensiven Austausch des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer mit kommunal Verantwortlichen erwarten beide entscheidende Nachbesserungen. Blieben diese aus, ist für beide Politiker ein erneuter Gang vor Gericht folgerichtige Konsequenz, auch wenn ein politisches Verteilungsproblem besser politisch gelöst werden sollte.

Eine Gesellschaft muß Menschen mitnehmen und einbinden

Dass der Kreis Bergstraße in eigener Verantwortung viele Veränderungen mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensverhältnisse und zugleich größerer Sparsamkeit umgesetzt habe, macht unter anderem das Umsteuerungskonzept der Jugendhilfe deutlich. Wilkes und Engelhardt waren sich einig, dass bei aller Bedeutung der Wirtschaftlichkeit auch die Qualität der Angebote zählen soll. „Ich will eine Gesellschaft mitgestalten, die Menschen mitnimmt und einbindet, deshalb lautet die zentrale Zielsetzung, Familien und junge Menschen so zu betreuen, dass sie nach der Bildungsphase am Arbeitsprozess und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können“, so Engelhardt abschließend.

 

Christian Engelhardt informiert sich über aktuellen Stand der Hochwasserlage in Lorsch

Christian Engelhardt informiert sich über aktuellen Stand der Hochwasserlage in Lorsch

Gute Arbeit des Gewässerverbandes entspannt Hochwasserlage

„Der momentane Pegelstand der Weschnitz beträgt 3,20 m – bei 3,50 m kommen wir in den kritischen Bereich. Momentan geht das Hochwasser jedoch zurück“ erklärte Androsch, der Geschäftsführer des Gewässerverbandes Kreis Bergstraße, den interessierten Zuhörern. Christian Engelhardt, wollte sich gemeinsam mit dem 1. Stadtrat von Lorsch Klaus Schwab und dem örtlichen CDU-Vorsitzenden Olaf Jünge, ein Bild von der aktuellen Hochwasserlage machen und betonte, dass der Rückgang des Pegelstandes sicherlich auch „auf die gute Arbeit die Sie hier leisten“ zurückzuführen sei.

Gewässerverband ist für 120 km zuständig

Der Kreisbeigeordnete und Vorsitzende des Gewässerverbandes, Matthias Schimpf, gab dem Landratskandidaten im Rahmen seines Besuchs ausführliche Antworten auf dessen Fragen zu den Aufgaben des Verbandes. Schimpf erklärte, dass der Gewässerverband für insgesamt 120 km zuständig ist und unter anderem mit Störsteinen die Fließgeschwindigkeit der Weschnitz zu verringern versuche, sowie für die Instandhaltung der Deiche verantwortlich sei.

Sicherheit an und mit Gewässern ist wichtige Aufgabe

Engelhardt wies auf die zwei unterschiedlichen Aspekte von Gewässern hin. „Gewässer sind auf der einen Seite etwas Schönes, laden zum Verweilen und Spazieren gehen ein – auf der anderen Seite bringt ein Fluss jedoch immer auch ein Gefahrenpotenzial mit sich“. Hier sei es wichtig, die Ängste und Nöte der Bevölkerung ernst zu nehmen und alles Erforderliche für deren Sicherheit zu tun. Aus diesem Grund sei die Arbeit des Gewässerverbandes unverzichtbar für den Kreis Bergstraße und dessen Bürger. Der CDU Landratskandidat interessierte sich ebenfalls dafür, ob sich beim Gewässerverband auch in irgendeiner Form Strom erzeugen lasse. „Dafür ist die Fließgeschwindigkeit der Weschnitz jedoch bedauerlicherweise zu gering“ so Schimpf.

Christian Engelhardt trifft Bürgermeister Rainer Burelbach in Heppenheim

Christian Engelhardt besucht Bürgermeister Rainer Burelbach in Heppenheim

Auf seiner Tour durch die Rathäuser der Bergsträßer Städte und Gemeinden besuchte Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) nun Bürgermeister Rainer Burelbach. Er informierte sich über Themen, die für Heppenheim eine wichtige Rolle spielen.

Finanzielle Belastungen der Kommunen enorm

Nicht verwunderlich ist es, dass es an erster Stelle um die finanzielle Situation der Stadt ging, die sich allerdings recht erfreulich entwickelt. Engelhardt zeigte sich sehr überrascht darüber dass es gelungen ist, im Haushalt 2016 sogar einen leichten Überschuss auszuweisen. Das sei, trotz Schutzschirm, in dieser kurzen Zeit nicht zu erwarten gewesen. Die finanziellen Belastungen der Kommunen seien enorm. Das sieht der Kandidat genauso wir der amtierende Landrat Matthias Wilkes, mit dem er sich beim Thema Finanzen auf einer Linie sieht.

Schulstandort Heppenheim muss weiter gestärkt werden


Wie Wilkes hat sich auch Engelhardt das Thema Schulen auf die Fahnen geschrieben. Der Schulstandort Heppenheim spiele eine wichtige Rolle und müsse weiter gestärkt werden. In diesem Zusammenhang spricht er sich ausdrücklich dafür aus, die Gymnasien als eigenständige Schulform zu erhalten.

Renaturierung der Weschnitzinsel wird befürwortet

Auch der Naturschutz wurde im Gespräch mit dem Bürgermeister thematisiert. Insbesondere die Renaturierung der Weschnitzinsel befürwortet Engelhardt voll und ganz. Das Naturschutzgebiet zwischen Heppenheim und Lorsch dient im Notfall als Überflutungsfläche und schützt so die Gemeinden Lorsch, Einhausen und Biblis vor Hochwasser. Der Renaturierungsplan sieht die Öffnung der Dämme vor, damit sich die Weschnitz ein eigenes, natürliches Bett suchen kann.

Fruchtbarer Meinungsaustausch ist gute Basis


Den Meinungsaustausch empfanden Engelhardt und Burelbach als sehr fruchtbar. Damit wurde eine gute Basis geschaffen, um zukünftig noch zahlreiche weitere Themen zu erörtern.