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Landrat Christian Engelhardt

MVZ Lindenfels: Mit Verstärkung und neuester Ausstattung

Das medizinische Versorgungszentrum in Lindenfels nahm Anfang dieser Woche an neuem Standort seinen Betrieb auf

Die Umzugsarbeiten sind bereits abgeschlossen und seit Anfang dieser Woche hat das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Lindenfels wieder geöffnet. Zu einem offiziellen Eröffnungstermin, bei dem u.a. dem Lindenfelser Bürgermeister sowie weiteren geladenen Gästen das Zentrum in neuem Gewand in der Nibelungenstraße 81 vorgestellt wird, haben die Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH und Landrat Christian Engelhardt für den kommenden Mittwoch (12.) eingeladen.

Bevor das neue Domizil neben dem Blumenhaus Adolph bezogen werden konnte, war einiges zu tun. „Nun sind die Räume auf dem neuesten technischen und baulichen Stand und entsprechen den aktuellen Standards. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, teilt Landrat Engelhardt mit. Die Patienten sollen die Qualität des Angebots des Kreiskrankenhauses auch im MVZ erkennen können. Die nötigen Mittel für den Umbau sowie die Ausstattung des Versorgungszentrums haben Kreiskrankenhaus sowie Landkreis gemeinsam aufgebracht.

Doch dies ist nicht alles, es gibt eine weitere gute Nachricht, die die personelle Ausstattung des MVZs betrifft: „Wir freuen uns sehr darüber, dass der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung in der letzten Woche zugestimmt hat, dass ein weiterer Hausarztsitz in das MVZ kommt. Das MVZ kann damit sein Praxisteam und das medizinische Angebot erweitern. Für diese weitere Stärkung des medizinischen Angebots hatte auch ich mich, ebenso wie die Gesundheitsdezernentin des Kreises, Diana Stolz, aktiv eingesetzt“ so der Landrat.

Aus Sicht des Kreises kommt einer guten und wohnortnahen Gesundheitsversorgung höchste Bedeutung zu, wobei das MVZ am Standort Lindenfels nur ein – wenn auch wichtiger – Baustein hierfür ist.

„Die gemeinsam mit dem Kreis Bergstraße getroffene Entscheidung der Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH, das MVZ zu erwerben, machte die positive und vielversprechende Entwicklung dieses medizinischen Angebots vor Ort möglich. Hierfür danke ich der Geschäftsführung des Kreiskrankenhauses wie auch der Leitung der Universitätsmedizin Heidelberg. Ein großes Lob geht auch an die beiden jungen Geschäftsführer des MVZ, Miriam Blumenstock und Dominik Eberhardt, die mit viel Energie die genannten Schritte vorbereitet haben“. Insbesondere ist beiden die Gewinnung von Personal gut gelungen, so dass das MVZ mit einem guten und kompetenten Team am neuen Standort startet, teilt Landrat Engelhardt abschließend mit.

Politischer Aschermittwoch in Lindenfels mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Politischer Aschermittwoch in Lindenfels

Zum politischen Aschermittwoch war der Landratskandidat Christian Engelhardt bei der CDU Lindenfels zu Gast. Thema des Abends war jedoch nicht nur der vorzügliche Hering aus der Küche des Hotels Wiesengrund, sondern auch die aktuellen politischen Themen.

Demokratie unter allen Umständen und gegen alle Widerstände verteidigen

Zu Beginn kam der CDU Landratskandidat auf die großen Themen der Weltpolitik zu sprechen. Ukraine-Konflikt, Griechenland-Krise und terroristische Anschläge seien derzeit das, was die Menschen weltweit in Atem hält. Engelhardt betonte, dass die Werte der Demokratie unter allen Umständen und gegen alle Widerstände verteidigt werden müssen „und zu den Werten einer funktionierenden Demokratie gehört eben auch die Meinungsfreiheit“. Aus diesem Grund sei es eine erschreckende Entwicklung, dass man aus Angst vor terroristischen Anschlägen Fastnachtsumzüge absagen müsse. Hier sehe man, wie „wichtig das Gut Sicherheit ist, denn das Fehlen von Sicherheit ist immer auch eine Einschränkung von Freiheit“, erläuterte der Landratskandidat.

Fehlender Sparanzreiz ist entscheidender Fehler des Länderfinanzausgleiches

Auch der Länderfinanzausgleich war Thema des politischen Aschermittwochs in Lindenfels. „Es kann ja wohl nicht sein, dass wir in Hessen sparsam wirtschaften, eine Schuldenbremse einführen und uns nach der Decke strecken und dann werden vom Geld der hessischen Steuerzahler in Rheinland-Pfalz die Kinder umsonst in den Kindergarten geschickt und abenteuerliche Rennstreckenprojekte an die Wand gefahren“, prangerte Engelhardt den fehlenden Sparanreiz als entscheidenden Systemfehler des Länderfinanzausgleichs an.

Prinzip Wer bestellt – bezahlt

Bezüglich der Kommunalpolitik prangerte der Landratskandidat die finanzielle Situation der Kommunen an. Hier sei eine bessere Ausstattung an Finanzmitteln vonnöten, so das gewährleistet ist, dass die Kommunen ihre Aufgaben auch erfüllen können. Nötig ist laut Engelhardt die Einführung des Prinzips: „Wer bestellt – bezahlt“. Es könne nicht sein, dass der Bund und das Land Aufgaben beschließen, deren Finanzierung letztlich an den Kommunen hängen bleibt, so der Landratskandidat.

Krankenhaus Lindenfels erhalten

Bezüglich des Krankenhausstandorts Lindenfels sicherte Engelhardt den Bürgern vor Ort und den Betreibern des Krankenhauses seine volle Unterstützung zu, den Standort zu erhalten. Das Krankenhaus befinde sich bereits auf einem guten Weg, den „man konsequent fortsetzen muss“. Am Herzen liegt dem Landratskandidaten die wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung. Hier müsse man über Konzepte der Mobilitätsförderung von Ärzten und – vor dem Hintergrund, dass fast 70% der Medizinstudenten weiblich sind – über kluge Teilzeitmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachdenken, um den ländlichen Raum für die Ärzteschaft attraktiver zu gestalten, so Engelhardt. Plänen, dass jede Kommune einen eigenen Arzt anstellen soll, erteilte Engelhardt eine klare Absage. „Das löst die Probleme nicht. Wir können nicht alles mit eigenem Personal machen was vor Ort fehlt“ betonte Engelhardt. „Der Staat muss sich nicht um alles kümmern! Dort wo etwas gut funktioniert sollte der Staat die Finger aus dem Spiel lassen und dort wo etwas nicht funktioniert gilt es kluge Konzepte zu entwickeln. Der Ruf nach dem allzuständigen Staat, der sich um alles kümmert ist weder finanzierbar noch zeitgemäß“, betonte der Landratskandidat.

BM kandidat Ringhof, Dr. Neuberger, Chirurgen, Engelhardt

Thementag „Gesundheit und Ernährung“ im Kreis Bergstraße

Im Gespräch mit Vertretern aus dem Bereich Gesundheit und Ernährung

Rund um das Thema Gesundheit und Ernährung ging es für den CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt am 19.02.2015. An diesem Tag besucht Engelhardt im gesamten Kreisgebiet Einrichtungen und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit den Themen Gesundheit und Ernährung zu tun haben.

Stationen des Landratskandidaten waren: das Luisenkrankenhaus in Lindenfels, das Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim, die Veranstaltung des Bundesgesundheitsministers Gröhe „Aktuelle Herausforderungen in der Gesundheitspolitik“, der Hofladen Ochsenschläger in Biblis, das Kreiskrankenhaus in Heppenheim, das St. Josef Krankenhaus in Viernheim und abgerundet wird der Thementag „Gesundheit und Ernährung“ von einem Gespräch des Landratskandidaten mit Vertretern des Ärztenetzwerks GALA in Lampertheim.

Herausforderungen im Kreis Bergstraße bei gesundheitspolitischen Themen

Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu gesundheitspolitischen Themen und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Gesprächspartner. Sinn und Zweck des Thementages war es auch, sich darüber zu informieren, vor welchen Herausforderungen die jeweiligen Einrichtungen im Landkreis stehen und wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte.

Krankenhäuser im Kreisgebiet sollen erhalten bleiben

Christian Engelhardt wird sich im Falle seiner Wahl dafür einsetzen, dass sämtliche Krankenhäuser im Kreisgebiet als Standort bestehen bleiben. Dazu zählt explizit auch das Luisenkrankenhaus in Lindenfels mit seinem Notarztstandort, für dessen Erhalt sich Engelhardt stark machen möchte. „In erster Linie brauchen wir die Krankenhäuser um die medizinische und ärztliche Versorgung der Menschen im Kreis sicherstellen zu können, aber auch als Arbeitgeber und Wirtschaftszweig haben sie eine große Bedeutung“, betonte der Landratskandidat im Gespräch mit Dr. Wahlig aus Lindenfels und dem ärztlichen Direktor Dr. Huck der drei Krankenhäuser in Lindenfels, Bensheim und Lampertheim. Engelhardt begrüßte es ausdrücklich, dass durch den Anschluss an das Universitätsklinikum Mannheim sowohl der Standort als auch die medizinische Qualität gesichert und verbessert werden konnte. Dr. Huck und Christian Engelhardt waren sich darüber einig, dass es in Zukunft darauf ankomme, intelligente Teilzeitmodelle zur Gewinnung von jungen Ärztinnen weiterzuentwickeln, da inzwischen knapp 70 Prozent der Medizinstudenten weiblich sind und man deshalb über eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachdenken müsse. Bezüglich des Notarztstandorts will der Landratskandidat die vom Kreistag beschlossene zweijährige Evaluationsphase abwarten und dann die für den Bürger bestmögliche Entscheidung treffen.

Engelhardt hat das Ziel langfristig eine gute stationäre Versorgung der Bürger im Kreis sicherzustellen. Daher sieht er eine Abstimmung der medizinischen Leistungsangebote der Krankenhäuser im Kreis als absolute Notwendigkeit, um ein breites stationäres Angebot aufrechtzuerhalten und einen wirtschaftlich sinnlosen und die Standorte gefährdenden Wettbewerb zu vermeiden. Beim Besuch des Kreiskrankenhauses Heppenheim sicherte Geschäftsführer Stephan Hörl dem Landratskandidaten eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu. Im Gegenzug lobte Engelhardt die erst kürzlich vereinbarten gemeinsamen Weiterbildungsmöglichkeiten mit den niedergelassenen Ärzten.

Gesundheitskonferenz soll weiterentwickelt werden

Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ärztenetzwerks „GALA“ Dr. Förster betonte der Landratskandidat die Bedeutung der, von der schwarz-grünen Koalition eingeführten, kreisweiten Gesundheitskonferenz. Diese stellt eine „sehr gute Plattform für einen gegenseitigen Austausch zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens dar“, so Engelhardt. Ausdrücklich unterstützt Christian Engelhardt das Ziel die Gesundheitskonferenz als dauerhaftes Netzwerk im Kreis Bergstraße nach Lampertheimer Vorbild („GALA“) weiterzuentwickeln.

Kreisweite ärzliche Versorung mit niedergelassenen Ärzten soll mit neuen Konzepten gefördert werden

Ganz besonders wichtig ist dem Landratskandidaten die kreisweite ärztliche Versorgung mit niedergelassenen Ärzten. Hier will Engelhardt – vor dem Hintergrund, des Ärztemangels – in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft ein Konzept entwickeln, wie – insbesondere in den ländlichen Regionen des Kreises – die medizinische Versorgung dauerhaft sichergestellt werden kann. Christian Engelhardt schwebt hier eine gezielte Ansiedlungsförderung für niedergelassene Ärzte vor (Neuorganisation von Bereitschaftsdiensten, Entwicklung von Weiterbildungsverbünden, neue integrierte Versorgungssysteme). „Die Probleme lassen sich allerdings sicherlich nicht dadurch lösen, dass die Gemeinden selbst Ärzte anstellen“, war sich Engelhardt mit den Vertretern der Ärzteschaft einig.

Erhöhung der ärztlichen Mobilität

Ein Lösungsansatz könnte viel mehr sein, dass man die Mobilität von Ärzten erhöht. Hier will der Landratskandidat prüfen, ob es diesbezüglich die Möglichkeit von Zuschüssen seitens des Staates gibt. Auch über die Einführung von so genannten „rollenden Arztpraxen“ will Engelhardt nachdenken. „Wichtig ist mir eine bürgernahe ärztliche Versorgung, um lange Fahrten möglichst zu vermeiden“, betonte der Kandidat.

Wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung

Den demographischen Wandel sieht Engelhardt „als eine der größten Herausforderungen für die Zukunft unserer Gesellschaft. Hier muss die Politik die richtigen Weichenstellungen vornehmen und das fängt bereits auf der Kreis-Ebene an. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die medizinische Versorgungssituation der Menschen im Kreis Bergstraße verbessert. Ein erster Schritt könnte hier die wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege nach dem Modell der „Gemeindepflege“ (auch – je nach Bundesland – VeraH, Agnes, NäPa genannt) – als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung – sein. Diese bereits bestehenden Modelle gelte es zu fördern.

Leitstelle entscheidet über Notarzt oder der hausärztlichen Notdienst

Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Chirurugen, sowie dem Ärztlichen Direktor Dr. Neuberger des St. Josef Krankenhaus in Viernheim stellte Engelhardt sein Konzept vor, eine zentrale Leitstelle zu schaffen, die bei einem Anruf entscheidet, ob der Notarzt oder der hausärztliche Notdienst gerufen wird. Derzeit existieren diesbezüglich zwei unterschiedliche „Call-Center“. Diese ließen sich laut Engelhardt integrieren. Hierzu wird in der Leitstelle zusätzlich ein Arzt beschäftigt, der im Zweifelsfall entscheidet, welcher Notdienst der Richtige ist, da dies von den hilfesuchenden Bürgern nicht zu verlangen sei, dies selbst zu entscheiden. So könnten sich einerseits überflüssige Rettungseinsätze und andererseits zu spät geleistete Hilfeleistungen vermeiden lassen, erläuterte der Landratskandidat.

Partnerschaftlich mit Ärztenetzwerk für zukunftsfähige Gesundheitsregion

Wichtig ist Engelhardt allerdings, die von Ihm vorgeschlagenen Änderungen und Lösungsansätze im Einvernehmen mit der Ärzteschaft auf den Weg zu bringen: „Ich halte die Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus der Praxis für sehr wichtig. Wenn ein dauerhaftes Ärztenetzwerk Bergstraße entsteht, dann möchte ich das auch als echten Partner bei der Gestaltung der zukunftsfähigen Gesundheitsregion einbeziehen.“

Anregungen für Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen

Auch die Versorgung der alten und pflegebedürftigen Menschen war Thema des Thementages. Aus diesem Grund war der Landratskandidat auch zu Besuch beim Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim. Gesprächsthemen waren hier unter anderem der drohende Fachkräftemangel in der Pflege oder die Umstellung auf eine neue EDV-gestützte Pflegedokumentation. Interessiert nahm der Landratskandidat die Anregungen des Pflegepersonals und des Heimleiters Hans Peter Kneip auf und sprach sich generell für eine bessere gesellschaftliche Anerkennung des Pflegeberufs aus. Engelhardt lobte insbesondere die Kooperation des Heims mit den Schulen und die von der Caritas betriebene Altenpflegeschule. „Nur mit einer so aktiven Ansprache der Jugendlichen wie Sie sie betreiben, können wir dem drohenden Fachkräftemangel in der Pflege begegnen“, betonte der Landratskandidat.

Frühes Wissen über gesunde Ernährung ist wichtig

Bei einem Besuch des Bauernladens Ochsenschläger in Biblis betonte der Landratskandidat die enorme Bedeutung von gesunder Ernährung. Durch frühzeitige Information und Aufklärung in den Kindertagesstätten und Schulen, wie dies der Kreis bereits praktiziert, ließen sich viele spätere Folgeschäden von ungesunder Ernährung vermeiden, so der Landratskandidat. Wichtig wäre es laut Engelhardt jedoch, dass auch die Lehrer in den weiterführenden Schulen von Zeit zu Zeit gemeinsam mit den Schülern in der jeweiligen Mensa zu Mittag essen und den Schülern erklären, was gesunde Ernährung bedeutet. Oftmals fehle den Kindern und auch vielen Eltern hier das nötige Wissen. Beispielsweise berichtete der Landratskandidat von einem Besuch bei der Viernheimer Tafel, bei dem ihm berichtet wurde, dass Rosenkohl kaum mitgenommen wird, da die Leute nicht wissen, wie man Rosenkohl zubereitet. Hier gelte es laut Engelhardt anzusetzen und gesunde Ernährung stärker in den Lehrplan zu integrieren.

Infos zu den hier genannten Konzepten

Landratskandidat Engelhardt und Bürgermeister Helbig setzen sich gemeinsam für Erhalt des Krankenhausstandortes Lindenfels ein

Landratskandidat Engelhardt und Bürgermeister Helbig setzen sich gemeinsam für Erhalt des Krankenhausstandortes Lindenfels ein

Christian Engelhardt, Landratskandidat der CDU, ist momentan viel unterwegs. Da er sich ein möglichst umfassendes Bild vom Kreis Bergstraße und all seinen Kommunen machen möchte, besucht er derzeit jede einzelne Gemeinde und führt dort „ Engelhardt vor Ort“-Tage durch. Der Ablauf eines solchen Tages sieht ein Informationsgespräch mit dem jeweiligen Bürgermeister, den Besuch verschiedener „Highlights“ der Gemeinde und die Möglichkeit eines Gesprächs mit interessierten Bürgern vor. Im Rahmen der „Engelhardt vor Ort“-Tour besuchte der Landratskandidat auch die „Perle des Odenwalds“, das malerisch gelegene Lindenfels.

Lindenfels will für Tourismus attraktiver werden

Im Gespräch mit Bürgermeister Helbig informierte sich der Landratskandidat über die Sorgen und Anliegen der Lindenfelser Bürger. Wichtig sei es laut Helbig für die Gemeinde Lindenfels, dass man es schaffe, für den (Tages)-Tourismus attraktiver zu werden. Momentan fehle es jedoch an ausreichend Hotel- und Gaststättengewerbe, um die Touristen zu versorgen. Engelhardt betonte, dass hierfür Konzepte zur Ansiedlung von Gastronomie nötig seien, bei deren Umsetzung er gerne mithelfen würde. Gerade in einem solch „wunderschönen Ort wie Lindenfels“ muss gewährleistet sein, dass ausreichend Angebote bestehen um den Tourismus „ aufzufangen“, betonte Engelhardt.

Lindenfels ist wichtiger Gesundheitsstandort

Lindenfels ist für Engelhardt jedoch nicht nur als touristischer Anzugspunkt interessant. „Mit dem Luisenkrankenhaus, dem Notarztstandort und der Eleonoren-Klinik ist Lindenfels ein wichtiger Gesundheitsstandort und unverzichtbar für die ärztliche Versorgung des ländlichen Raumes“. Bürgermeister Helbig freute sich darüber, dass der Landratskandidat der CDU Lindenfels seine so große Wertschätzung entgegenbrachte und im Falle seiner Wahl dafür eintreten wolle, dass der Krankenhausstandort Lindenfels erhalten bleibt.

Kampf für ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen

Bezüglich der finanziellen Lage sieht Christian Engelhardt dringenden Handlungsbedarf: „Es gibt Rekordsteuereinnahmen, aber weder Land noch Kommunen können ihren
Haushalt ausgleichen“. Er betonte, dass er für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen kämpfen werde, man müsse jedoch auch sehen, dass es mit den Finanzen des Landes ebenfalls nicht sehr gut bestellt sei. Generell gelte es Regelungen zu finden, dass die staatliche Ebene, die eine Leistung fordert diese auch bezahlt, so der Geschäftsführende Direktor des Hessischen Landkreistages. „Aus fremden Taschen lassen sich gut Leistungen bezahlen“, meinte der Landratskandidat lakonisch.

Bessere Mobilität im ländlichen Raum

Im Gespräch mit dem Lindenfelser Bürgermeister präsentierte Engelhardt auch sein Konzept für eine bessere Mobilität im ländlichen Raum. Der Landratskandidat setzt hier auf die kreisweite Einführung von Anrufsammeltaxis und Rufbussen, um eine flexiblere Mobilität vor allem im Odenwald zu gewährleisten. Michael Helbig befürwortete Engelhardts Idee und sicherte zu, diese nach Kräften zu unterstützen, „da es im Sinne der Lindenfelser Bürger ist, eine möglichst optimale‚ Verkehrslösung zu finden“. Im Gespräch wurde deutlich, dass Engelhardt und Helbig gut zusammenarbeiten würden, „denn Kommunalpolitik hat keine Parteifarbe, sondern es geht um sachdienliche und möglichst optimale Lösungen im Sinne des Bürgers“, so Helbig und Engelhardt einvernehmlich.

Landrat Christian Engelhardt

Odenwald – meine Themen als Landrat

Wirtschaftsförderung

Die Ortsumgehung für Mörlenbach soll möglichst bald gebaut werden. Ebenso setzt sich Christian Engelhardt für die Weiterführung der B 38a um Rimbach und Fürth ein. Weitere Haltepunkte könnten an der Weschnitztalbahn entstehen. In Birkenau wie auch den anderen Gemeinden soll das Wohnumfeld seniorengerecht und barrierefrei gestaltet werden.

Interkommunale Gewerbegebiete, Tourismusförderung und Krankenhäuser

Engelhardt will als Landrat die Ausweisung interkommunaler Gewerbegebiete unterstützen, um Entwicklungsmöglichkeiten für die Wirtschaft im Odenwald zu verbessern. Vom Tourismus im Geo-Naturpark sollen Orte wie Lautertal noch mehr profitieren. Das Luisen-Krankenhaus in Lindenfels muss erhalten bleiben.

Unterstützung der Gemeinden bei der Energiewende

Die Kommunen im Kreis Bergstraße schreiten bei der Umsetzung der Energiewende voran – mit Wind, Solar und Biomasse. Die Standorte für die Windräder müssen vernünftig und unter Beteiligung der Bevölkerung ausgewählt werden. Als Landrat will Engelhardt dabei unter anderem Wald-Michelbach unterstützen.

Erneuerbare Energie

Eine wohnortnahe Gesundheits-versorgung sieht er als wichtig an, auch in kleineren Gemeinden wie Grasellenbach müssen die Versorgung mit Ärzten und ein schneller Rettungsdienst sichergestellt bleiben. Für Abtsteinach und Gorxhei-mertal sind gute Verkehrsverbindungen wichtig, beispielsweise ein regelmäßiges Busangebot – auch über die Kreisgrenzen hinaus.

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Lautertal

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Lautertal

Energiewende ist ein wichtiges kommunalpolitisches Ziel

Christian Engelhardt: „Die Umsetzung der Energiewende ist ein wichtiges kommunalpolitisches Ziel“ – „Standorte aber nur im breiten Konsens umsetzen“. Gesellschaftspolitisch war das Ziel der Energiewende, rascher Ausstieg aus der Kernenergie hin zu erneuerbaren Energien nach dem Unglück von Fukushima, schnell als breiter Konsens formuliert. Welche Probleme die Umsetzung aber konkret Vorort bereitet, konnte Christian Engelhardt, CDU-Landratskandidat, bei der Bürgerinitiative IGW-Lautertal und IKB (Initiative Knodener Bürger) in Knoden (Lautertal) persönlich erfahren. Bei herrlichem Sonnenschein und einem kleinen Spaziergang mit rund zwanzig Mitgliedern der IGW unter Leitung des Sprechers Markus Bormuth und Hans–Dieter Bickelhaupt, Ortsvorsteher von Knoden, wurde Engelhardt der angedachte Standort für die 3 einst geplanten Windkraftanlagen auf der Vorrangfläche direkt am Rande des Ortes gezeigt und die Historie und die Arbeit der Bürgerinitiativen geschildert. Klar und deutlich wurde die Forderung formuliert, dass diese Fläche aus dem Regionalentwicklungsplan als Vorrangfläche gestrichen werden müsse.

Der Mensch muss im Kern der Interessensabwägung stehen

„Für mich und meine politischen Leitlinien steht der Mensch im Mittelpunkt. Die Energiewende ist beschlossen und auch der Landkreis Bergstraße wird zum Ausbaus der Windenergie beitragen müssen, wobei eine Bauentscheidung nur im Konsens mit der Mehrheit der Bürger vor Ort getroffen werden kann“, stellt Christian Engelhardt klar. Er werde sich in Anbetracht der jetzigen Faktenlage, wie insbesondere das Vorkommen des Rotmilans und verschiedener Fledermausarten – wenn sich das Bild genauso eindeutig wie von der Bürgerinitiative dargestellt erweist – für die Herausnahme der Vorrangfläche aus dem Regionalplan einsetzen. Zudem werde er bei der Debatte um den Landesentwicklungsplan in Frage stellen, ob es nicht besser sei, anstelle fester Vorgaben von Abständen zu flexiblen Abständen – abhängig von der Topographie und den örtlichen Gegebenheiten – zu kommen. Dabei müsse jeweils der Mensch im Kern der Interessensabwägung stehen! Jedenfalls mache es keinen Sinn, eine Fläche als Vorrangfläche zu planen, wenn sie aufgrund gesetzlicher Vorgaben des Naturschutzes nicht für Windkraft genutzt werden könne.

Politische Entscheidungen müssen frühzeitig transparent gemacht werden

Am Beispiel der Windkraftanlagenthematik in Knoden wurde Engelhardt einmal mehr in seiner klaren Überzeugung bestätigt, dass politische Entscheidungen frühzeitig transparent gemacht und die Bürger auf dem Weg dorthin mitgenommen und eingebunden werden müssen.

Besuch der Feuerwehrstandorte

Gemeinsam mit den BI‘s und unter Führung von Dr. Kuhn, stellvertretender Vorsitzender der CDU Lautertal, ging es in den Ortsteil Schannenbach, um von Ortsvorsteher und Wehrführer Harald Lannert die gelungene Fusion von Feuerwehrstandorten anzuschauen und zu diskutieren. „Gerade bei so dicht zusammenliegenden Standorten ist es sinnvoll, Kräfte zu bündeln und nach gemeinsamen Lösungen zur engen Zusammenarbeit zu suchen“, betont Engelhardt, „gerade in Zeiten erwarteter Flexibilität am Arbeitsplatz ist es enorm schwierig, die aktive Wehr aufrechtzuerhalten.“ Im Gasthaus „Zum Odenwald“ wurden die Themen von den Teilnehmern weiter vertieft.
In Gadernheim konnte sich Engelhardt mit Wehrführer P. Degenhardt und dem stellvertretendem Wehrführer J. Bersch über die Arbeit der aktiven Feuerwehren in Lautertal mit seinen vielen Ortsteilen informieren und über die gute Zusammenarbeit der Wehren innerhalb Lautertals, aber auch über die Ortsgrenzen hinweg mit Lindenfels/Kolmbach austauschen. Auch hier wurde über organisatorische, personelle und räumliche Fragestellungen bei der Zusammenarbeit gesprochen und die rechtlichen Hemmnisse, die in der Feuerwehr-Organisationsverordnung (FwOVO) verankert sind. Landratskandidat Engelhardt sagte zu, dieses Thema mitzunehmen und anzugehen.

Lindenfels: Nahversorgung der Bevölkerung mit breiter und abwechslungsreicher Produktpalette

Als letzte Station im Lautertal stand ein Besuch des Edeka Marktes Jakobi und Gespräch mit dem Geschäftsführer Marco Jakobi auf dem Plan. Als ein über Generationen im Lautertal verankerter und gewachsener Familienbetrieb und einer der größten Arbeitgeber sorge der Markt weit über die Ortsteilgrenzen hinweg die Nahversorgung mit einer breiten und abwechslungsreichen Produktpalette. Besonders auf die Vermarktung regionaler Produkte werde großen Wert gelegt, erläuterte Herr Jakobi dem Landratskandidaten Christian Engelhardt und Dr. Kuhn. So würden beispielweise Produkte der Lindenfelser Landmetzgerei Vollraths angeboten, wie auch der selbst hergestellte Kochkäse oder einheimischer Honig. Die Kunden schätzen die Qualität und kauften gerne Lebensmittel, die in der eigenen Region hergestellt werden. Dennoch sei die Lebensmittelbranche ein hart umkämpfter Markt und man müsse sich ständig weiterentwickeln, um im Wettbewerb gerade auch mit Discountern bestehen zu können. Daher plane die Familie Jakobi ein weiteres Standbein am Standort Bensheim auf dem Güterbahnhofsgelände zu eröffnen. Gerne versprach Engelhardt bei der Eröffnung im Sommer dabei zu sein.

Besuch in Lindenfels im Drachenmuseum

Drachenmuseum und Weihnachtsmarkt in Lindenfels

In Lindenfels, mit dem Drachenmuseum sowie der prächtigen Burgruine kann man die besondere Atmosphäre der Mythen rund ums
„Nibelungenlied“ fühlen. Danach ein schöner Ausklang auf dem Weihnachtsmarkt.