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Landrat Christian Engelhardt besucht Bürgermeister Störmer in Lampertheim

Landrat vor Ort: Erste Kommunentour führt nach Lampertheim – Wo drückt der Schuh ?

Die erste Station seiner „Landrat vor Ort“ Tour führte den neuen Landrat des Kreises Bergstraße Christian Engelhardt nach Lampertheim. Rund 60 Minuten hatten Bürgermeister Gottfried Störmer und sein Landrat Zeit, um die aktuellen Kernthemen Wirtschafts- und Tourismusstandort, Öffentlicher Personennahverkehr/S-Bahn-Ausbau und das derzeit dominierende Thema Flüchtlinge zu besprechen. Dabei betonte Engelhardt besonders die Bedeutung der drittgrößten Stadt des Kreises, die mit ihrer Nähe zu Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ein Brückenglied darstellt.

Auch die Chancen im Bereich Tourismus mit dem hessischen Naturschutzgebiet Biedensand und der Spargelkultur sei ein Pfund mit dem sich wuchern ließe.

Hinsichtlich der aktuellen Flüchtlingszahlen versprach Landrat Engelhardt alle möglichen Hilfen und verträgliche Zuweisungen von asylsuchenden Menschen und bedankte sich bereits bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die täglich geleistete wertvolle Arbeit.

Nach dem gemeinsamen Pressetermin ging es für Engelhardt weiter, der den kompletten Nachmittag in Lampertheim verbrachte und einige Firmen im Anschluss an den Stadthaus Termin besuchte.

Das 1983 gegründete kalifornische Unternehmen IXYS hat seinerzeit die Halbleitersparte von BBC übernommen und betreibt die Tochtergesellschaft mit rund 500 Mitarbeitern in Lampertheim.

„Es geht um intelligenten Strom“, erklärt Vorstandsmitglied Peter Ingram. Der Brite ist von Anfang an dabei – bis vor einem Jahr als Geschäftsführer und jetzt als Vorstandsmitglied. Wenn es darum geht, den Stromfluss zu steuern, sei es in Hybridfahrzeugen, um die Elektrizität – zum Beispiel bei Zügen oder Autos – bei Bremsvorgängen in die Batterie oder das Stromnetz zurückzuführen oder bei Defibrillatoren die Stromstöße zu regulieren, die ein taumelndes Herz wieder in den richtigen Rhythmus bringen, oft ist in den entsprechenden Geräten Lampertheimer Technik enthalten. Und mit dem Standort im Kreis Bergstraße ist Ingram mehr als zufrieden: „In Darmstadt haben wir durch die TU eine hervorragende Brutstätte für unsere Ingenieure vor der Haustür. Darüber hinaus können wir auch auf Wirtschaftswissenschaftler der Mannheimer Universität zurückgreifen. Und was wir an chemischen Produkten brauchen, kommt aus der Region, so von Weltfirmen wie Merck und der BASF.“

IXYS gilt als Global Player und hat internationale Kundenbeziehungen in die Branchen Telekommunikation, Medizin, Transport- und Konsumgüter und die allgemeine Industrie. „Wir sind eines der wenigen Unternehmen, welches seine Produkte vom Rohwafer bis zum fertigen Bauteil innerhalb eines Standortes herstellt“, erklärt die kaufmännische Geschäftsführerin Thea Kern die Besonderheit des Standortes Lampertheim.

Mit dem Besuch des Pflegeheimes Agaplesion Dietrich Bonhoeffer Haus in Lampertheim informierte sich das Bergsträßer Verwaltungsoberhaupt über eines der Pflegeheime in der Spargelstadt. Das Seniorenzentrum, welches bis 1998 noch ein evangelisches Belegkrankenhaus war, konnte nach umfangreicher Renovierung in ein modernes und behindertengerechtes Pflegeheim umgebaut werden. Seit dem Jahr 2000 ist der dreiflügelige Gebäudekomplex mit 133 Betten nahezu voll ausgelastet. Neben barrierefreien Zimmern verfügt die Pflegeeinrichtung auch über Plätze für Kurzzeitpflege und einem beschütztem Wohnraum für demenzkranke Menschen. Im Bereich der Pflege ist es von größter Bedeutung auf gut ausgebildetes und motiviertes Personal zurückgreifen zu können. „Die Philosophie unseres Hauses ist, Menschen, die wir ausbilden, auch dauerhaft in ein Beschäftigungsverhältnis zu übernehmen. Durch die Ausbildung und den täglichen Kontakt ist ein besonderes Verhältnis zwischen Personal und unseren Bewohnern entstanden, welches für die tägliche Betreuung von unglaublicher Bedeutung ist“, erklärten Geschäftsführer und Pflegedienstleitung die Personalstruktur. Der Pflegeberuf ist im Zeitalter der demografischen Entwicklung, sehr wichtig und notwendig geworden. „Es muss unser Ziel sein, dass dieser auch die entsprechende Wertschätzung und Akzeptanz in der Bevölkerung genießen könnte“, waren die Wünsche die die Hausspitze dem Bergsträßer Verwaltungsoberhaupt mit auf den Weg gaben.

Flächenverlust für Landwirte, Ortsumgehung Lampertheim Rosengarten, Aufspiegelung der Riedwälder und Förderung des regionalen Obst- und Gemüsebaus waren die Themen, die Dr. Willi Billau als Vorsitzender des Regionalbauerverbandes Starkenburg an Engelhardt als „drückender Schuh“ weitergab.

Der Hof von Billau ist für den Anbau von Sonderkulturen bekannt und eine feste Größe in der Lampertheimer Gewerbe- und Landwirtschaftsbranche.

Neben dem Anbau von Spargel, Erdbeeren, Kartoffeln, Weizen und Knobloch, ist Billau in der Aufzucht von Erdbeer- und Spargelpflanzen aktiv. Während die Spargel und Erdbeeren des Hofes teilweise im eigenen Hofladen bzw. auf den Großmarkt in Mannheim geliefert werden, werden die Kartoffeln je zu 50 Prozent an die Chips- und Salatindustrie veräußert.

„Unsere Arbeit ist wichtig und der Boden und das Land für uns ein existenzielles wichtiges Gut, um unsere Arbeit und unsere Produkte anbauen zu können. Dies muss auch für die Zukunft sichergestellt sein“, so der Appell des Bauerverbandsvorsitzenden an Engelhardt.

„Leider konnte ich nur einige wenige Firmen und Einrichtungen an diesem heutigen Tag besuchen. Aber es zeigt, welche Vielfältigkeit und welches unternehmerische Know-How in Lampertheim vorhanden ist“, so das abschließende Credo Engelhardts.

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Kanuakademie Lampertheim

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Kanuakademie Lampertheim

Christian Engelhardt, Landratskandidat der CDU, ist im Rahmen seines Wahlkampfs schon sehr viel im Kreis Bergstraße herumgekommen und hat auch in seiner Funktion als Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages und neun Jahre lang als Bürgermeister der Stadt Frankenberg schon viele innovative Ideen und Konzepte gesehen und mit auf den Weg gebracht. Die „Kanuakademie“, organisiert und gegründet vom Wassersportverein Lampertheim, war jedoch auch für den Landratskandidaten etwas ganz Neues. „Ein Sportverein der selbst eine verlässliche Schulnachmittagsbetreuung organisiert, das ist eine ganz tolle Sache“, findet Engelhardt. Der 2. Vorsitzende der Kanuakademie, Dieter Brechenser und der Kassenwart des Vereins, Heiko Kiebel stellten das Konzept der Akademie vor und führten den interessierten Kandidaten über das Vereinsgelände.

Kinderbetreuung und Sportförderung unter einen Hut bringen

Am Anfang der Akademie stand die Überlegung, wie man den Nachwuchs im Kanurennsport sichern könne, berichtete Brechenser. Dabei sei es unerlässlich Schule, Ausbildung und Beruf auf der einen Seite mit dem Kanurennsport auf der anderen Seite zu verbinden. „Das gelingt uns jedoch nur, wenn wir die Kinder ab der 1. Klasse fördern und die Eltern gleichzeitig entlasten“, erklärte der 2. Vorsitzende der Kanuakademie. Christian Engelhardt sieht das Projekt vor allem als tolle Möglichkeit Kinderbetreuung und Sportförderung unter einen Hut zu bringen. Dabei stehen den Kindern und Jugendlichen zwischen 11.30 und 16.30 Uhr auch zertifizierte Hausaufgaben-Betreuer zur Seite, die bei der Bewältigung der Hausaufgaben helfen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Kinder von den einzelnen Schulen abholen zu lassen, so dass sich die Eltern darum keine Gedanken machen müssen. Der Landratskandidat freute sich über das Engagement der ehrenamtlich arbeitenden Vereinsmitglieder und sicherte der Kanuakademie, im Falle eines Wahlerfolgs, gerne seine Unterstützung zu.

Verlässliche und qualitativ gute Ganztagsbetreuung ist wichtig

Eines der Ziele des Landratskandidaten ist eine verlässliche und qualitativ gute Ganztagsbetreuung von Schulkindern. „Diese muss jedoch nicht von den Schulen selbst übernommen werden, sondern zum Beispiel auch von Ihnen“, sagte Engelhardt gerichtet an die Verantwortlichen der Kanuakademie. „Ich möchte bei der Einführung des Pakts für den Nachmittag bestehende Betreuungsangebote bei denen Betreuung gut funktioniert ins Konzept integrieren – und bei Ihnen funktioniert es gut“, so Engelhardt. Die Verantwortlichen der Kanuakademie erklärten sich gerne dazu bereit die Schulen beim Pakt für den Nachmittag als Partner zu unterstützen.

Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein erfordert Engagement

„Was für konkrete Wünsche haben Sie denn an den eventuell zukünftigen Landrat?“, wollte Engelhardt von seinen Gesprächspartnern wissen, „wo der Schuh drückt“. Hier wurde vor allem auf die Versandung des Altrheins hingewiesen, die den Freizeit- und Leistungssport zu Wasser in Lampertheim bedrohe. Christian Engelhardt, der sich bereits mit der Bürgerinitiative „Rettet das Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein“, getroffen und über das Thema informiert hatte, sicherte zu, dass er als Landrat den Kampf gegen die Versandung des Altrheins nach Kräften unterstützen wolle. Engelhardt wies vor allem darauf hin, dass man schauen müsse, welche EU-Mittel man hier akquirieren könne. Er wolle im Falle seiner Wahl dabei mithelfen, dass dem Projekt eine entsprechend hohe Priorisierung eingeräumt werde.

Engelhardt fordert Lärmschutz in Lampertheim-Hofheim

Engelhardt fordert Lärmschutz in Lampertheim-Hofheim

Eine gute Infrastruktur und schnelle Verkehrsverbindungen sorgen für eine größere Attraktivität der Wirtschaftsregion Bergstraße und für eine höhere Lebensqualität der hier lebenden Bürger

Christian Engelhardt, 42-jähriger Landratskandidat der CDU, möchte als Landrat für die zügige Umsetzung zahlreicher Infrastrukturprojekte im Landkreis Bergstraße eintreten. „Eine gute Infrastruktur und schnelle Verkehrsverbindungen in große Städte wie Mannheim und Frankfurt sorgen für eine größere Attraktivität der Wirtschaftsregion Bergstraße und für eine höhere Lebensqualität der hier lebenden Bürger“, so Engelhardt. Da jedoch, „gerade um diese Lebensqualität sicherzustellen“ mit den Infrastrukturmaßnahmen auch ein „umfassender Lärmschutz“ einhergehen muss, besuchte der CDU-Kandidat, auf Einladung Hofheimer Bürger, das direkt neben der ICE-Bahnstrecke Mannheim-Frankfurt gelegene Hofheim. Gemeinsam mit dem CDU-Ortsvorsitzenden Bernhardt Hossner besichtigte der Landratskandidat die Stelle in Hofheim, an der die geplante drei Meter hohe und rund 880 Meter lange Lärmschutzwand entstehen könnte.

In Hofheim könnte ab 2018 mit dem Bau der Lärmschutzwand begonnen werden

Sabine Weiler, zuständige Projektleiterin der Bahn, hatte im Vorfeld des Termins zugesichert, dass den Lärmschutzmaßnahmen in Hofheim eine relativ hohe Priorität eingeräumt werde. Seitens des Bundes fließen jährlich rund 120 Millionen Euro als freiwillige Leistung in das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“. Insgesamt gelten rund 3700 km des 34 000km umfassenden Schienennetzes der Deutschen Bahn als besonders lärmbelastet. Davon seien bisher 1300 km saniert worden. Bis 2020 sollen es 2000 km und bis 2030 dann das gesamte Streckennetz sein – so die Zielsetzung der Deutschen Bahn. In Hofheim könnte ab 2018 mit dem Bau der Lärmschutzwand begonnen werden. Christian Engelhardt sprach sich vor Ort klar dafür aus, dass die Bahn ihr Versprechen den größtmöglichen Lärmschutz für die Bürger in Hofheim zu gewährleisten, einzuhalten habe. Da sich die Mehrheit der Bürger in einer Befragung für einen aktiven Lärmschutz – in Form einer Schutzwand – ausgesprochen habe, sprach sich Engelhardt dafür aus, „dem Bürgerwillen Folge zu leisten“. Des Weiteren erinnerte der CDU-Vorsitzende daran, dass man das Projekt vierte Bahnüberführung nicht aus den Augen verlieren dürfe. Dieses sei notwendig, damit Fußgänger und Autos sicher den Bahnsteig überqueren könnten, so Hossner.

Lady Esther Cosmetic Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU), Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf (Grüne), Stadtverordnetenvorsteherin Bensheim Carola Heimann, Dr. Fey (CDU), Thilo Figaj (Kreisvorsitzender Grüne)

Kreis Bergstraße: Wirtschaft fördern, Mittelstand stärken, Arbeitsplätze sichern

Wirtschaft fördern, Mittelstand stärken, Arbeitsplätze sichern

In den letzten Wochen und Monaten besuchte der Landratskandidat im gesamten Kreisgebiet zahlreiche Unternehmen und informierte sich im Gespräch mit den Gewerbetreibenden über deren Belange. Vom „Global Player“ BASF am Standort Lampertheim über zahlreiche typisch mittelständische Unternehmen bis hin zum Bauernladen – überall hatte Christian Engelhardt ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche seiner Gesprächspartner. Christian Engelhardt will Landrat aller Bürger sein und insbesondere auch soziale Belange und Einrichtungen fördern. Ganz besonders wichtig sind ihm jedoch die Wirtschaftsförderung und insbesondere die Belange des Mittelstandes. „Ohne eine florierende Wirtschaft fehlen dem Staat die Steuereinnahmen um sich um die sozialen Themen und die Hilfsbedürftigen zu kümmern. Ohne starke Unternehmen gibt es weniger Arbeitsplätze und ein sicherer Arbeitsplatz sorgt wiederum für die nötige Sicherheit um eine Familie zu gründen“, erklärte der Landratskandidat. Die Wirtschaftsförderung liegt dem Kandidaten besonders am Herzen, da diese die Grundlage für einen starken und zukunftsfähigen Landkreis Bergstraße bilde. „Den Menschen hier im Landkreis geht es gut – und damit das so bleibt will ich Landrat werden und die Wirtschaftsförderung zur Chefsache machen“, betonte Engelhardt. Um dies zu dokumentieren veranstaltete der Landratskandidat unlängst einen „Thementag Wirtschaft“ bei dem er sich den ganzen Tag mit den Themen Wirtschaft und Wirtschaftsförderung befasste.

Betroffene sind immer die besten Experten

Engelhardts Konzept zur Förderung der Wirtschaft, dass die Vorschläge der Gesprächspartner aufgenommen hat, „denn die Betroffenen sind immer die besten Experten“, sieht die Einführung einer „mittelstandsfreundlichen Verwaltung“ vor. Diese Zertifizierung bedeutet, dass die Genehmigungsverfahren und die Kommunikation der Verwaltung mit den Bürgern gewissen Qualitätsstandards entsprechen müssen. Dies führt laut Engelhardt zu einer schnelleren Abwicklung der Verfahren. Als „moderner“ Landrat wolle er auch für eine „moderne Verwaltung“ stehen, die sich als Dienstleister versteht und die Wirtschaft nicht bremst, sondern aktiv unterstützt. „Die Unternehmen sollen sich im Kreis Bergstraße wohl fühlen“ betonte Engelhardt.

Den Bürger mitnehmen und die Beteiligten an einen Tisch holen

Auf seiner Agenda steht ebenfalls das Vorantreiben der anstehenden Infrastrukturprojekte. Hier will der Landratskandidat als Netzwerker und Koordinator die Interessen des Kreises Bergstraße entschieden gegenüber dem Land und dem Bund vertreten. Als Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages kennt sich Engelhardt mit der Interessensvertretung der Landkreise bestens aus. Bereits jetzt als Landratskandidat konnte man einen Eindruck über die Arbeitsweise Engelhardts bekommen. „Den Bürger mitnehmen und die Beteiligten an einen Tisch holen“, so das Credo Engelhardts. So traf er sich beispielsweise mit dem Geschäftsführer des VRN und dem Chef der Verkehrsplanung des RMV zu einem gemeinsamen Gespräch über eine bessere Anbindung des Landkreises nach Norden und Süden und die bestehenden Schnittstellenprobleme zwischen den Verkehrsverbünden. Zu einem „Runden Tisch“ lud Engelhardt auch die beiden Bürgerinitiativen „Mensch vor Verkehr“ und „BILA“ um über die geplante ICE-Trasse zu sprechen. Dieses „wichtigste Infrastrukturprojekt der nächsten Jahrzehnte“ will der Landratskandidat vorantreiben, dabei jedoch auf die Belange von Mensch und Natur Rücksicht nehmen. Daher sprach sich der Landratskandidat für die „Konsenstrasse“ aus, die eine Bündelung der Trasse mit der A67 und einen bergmännischen Tunnel zwischen Einhausen und Lorsch vorsieht. Beim Projekt B38a will der Landratskandidat selbst „den ersten Spatenstich vornehmen“. Hier gehe es darum, die unerträgliche Situation für die Pendler und die Anwohner endlich zu lösen, so Engelhardt. „Lange Stauzeiten, mangelnde Infrastruktur und schlechte Anbindungen nach Frankfurt sind ärgerlich für die Menschen und schädlich für die Wirtschaft. Deshalb will ich als Landrat daran arbeiten dies zu verbessern“, versprach der Kandidat.

Metropolregion Rhein-Main-Neckar

Dabei helfen soll die Vision Engelhardts einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar. „Sowohl die Metropolregion Rhein-Neckar, als auch die Metropolregion Rhein-Main ist im internationalen Vergleich zu klein, um mit Metropolen wie London, Paris oder auch dem Ruhrgebiet zu konkurrieren“, so der Landratskandidat. Eine große Metropolregion ist im internationalen Vergleich wettbewerbsfähiger und spiegelt die Lebensrealität der Menschen stärker wieder. Der Kreis Bergstraße wäre dann „das Herz einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar“. Engelhardt betonte, dass mit einer solchen Metropolregion auch zahlreiche, derzeit vorhandene verkehrsinfrastrukturelle Schnittstellenprobleme, besser angegangen und gelöst werden könnten.

ICE-Trasse, Ulrich Guldner BILA, Hans Schader BILA, CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt, Bürgermeister Helmut Glanzner, Alexander Bauer MdL, Peter Stracke Mensch vor Verkehr, Lorschs Bürgermeister Christian Schönung

Thementag Infrastruktur im Kreis Bergstraße

Modern. Menschlich. Mittendrin: Christian Engelhardt will als Landrat wirkungsvoller Anwalt der Bürger sein

Für Christian Engelhardt ist sein Wahlslogan „Modern. Menschlich. Mittendrin“ auch Ausdruck seiner Arbeitsweise. Er sieht sich als Netzwerker, um Interessen zu bündeln und die Menschen bei der Realisierung von Projekten „einzubinden und mitzunehmen“. Vor allem aber geht es um die Interessen der Menschen im Landkreis Bergstraße.

Diskussion der ICE-Trasse

Genauso gilt dieses Credo natürlich auch für Infrastrukturprojekte, die die Bürger im Landkreis betreffen. Daher lud der Landratskandidat Vertreter der beiden Bürgerinitiativen „BILA“ und „Mensch vor Verkehr“, den Landtagsabgeordneten Alexander Bauer und die Bürgermeister Christian Schönung (Lorsch), Helmut Glanzner (Einhausen) und Gottfried Störmer (Lampertheim, der leider verhindert war) zu einem „Runden Tisch“ ein, um über das Thema ICE-Neubaustrecke zu diskutieren. Schnell wurde deutlich, dass die beiden Bürgerinitiativen in Christian Engelhardt einen starken Fürsprecher für ihre Interessen auf ihrer Seite wissen.

Engelhardt sprach sich eindeutig gegen die „Marksche Variante“ und eine damit verbundene Zerschneidung des Lampertheimer Waldes aus. Stattdessen bekräftigte er seine Zustimmung zu der bereits in einer „Bergsträßer Resolution“ verkündeten „Konsens-Trasse“, die eine linksrheinische Bündelung der Trasse an der A 67 vorsieht. „Und zwar mit der Variante eines bergmännischen Tunnels zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden“.

Verkehrspolitische Fragestellungen und Infrastrukturprojekte im Mittelpunkt

Das Treffen mit den beiden Bürgerinitiativen bildete den Auftakt eines „Thementages Infrastruktur“, bei dem sich der Landratskandidat mit verschiedenen verkehrspolitischen Fragestellungen und Infrastrukturprojekten befasste. Das Programm des Thementages sah auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des VRN, Volkhard Malik, und dem Leiter der Planungsabteilung des RMV, Thomas Busch, vor. Mit den beiden Vertretern der Verkehrsverbünde sprach Christian Engelhardt über bessere Übergangsgestaltungen des Tarifgebiets, eine bessere Vertaktung der S-Bahn nach Norden und Süden sowie über eine flexiblere Gestaltung des ÖPNV in den ländlichen Gebieten des Kreises (z.B. die Möglichkeit Anrufsammeltaxen oder Rufbusse einzuführen).

Schnellstmögliche Realisierung Ausbau B47 und B38a geplant

Im Büro des Regionalen Bevollmächtigten von Hessen Mobil, Andreas Moritz, ging es schließlich um den Planungsstand der verschiedenen Straßenbaumaßnahmen im Kreis Bergstraße. Unter anderem wurde dabei auch über den geplanten vierspurigen Ausbau der B 47 bei der Ortsumgehung Rosengarten gesprochen sowie den Ausbau der B38a .Hier informierte sich der Landratskandidat über den derzeitigen Planungsstand. Als Landrat will sich Engelhardt für die schnellstmögliche Realisierung dieser Infrastrukturprojekte stark machen. Um die Nutzung regenerativer Energiepotenziale und die Energie-Infrastruktur ging es dann bei einem Treffen im Energiepark Hüttenfeld mit dem Kreisbeigeordneten und Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAKB) Matthias Schimpf und dem Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Schimpf stellte dem Landratskandidaten das breite Portfolio des ZAKB in Bezug auf regenerative Energien vor. Photovoltaik-Anlagen im Energiepark Hüttenfeld, die Biogasanlage in Heppenheim, die alle Bioabfälle des Landkreises zur Energiegewinnung verwertet, die Aufbereitung von Grünschnitt zur Brennstoffherstellung mit der sich mehrere Tausend Liter Heizöl einsparen lassen oder die Nutzung von Windkraft. Dies sind laut Schimpf nur einige Beispiele dafür, wie der ZAKB einen „immensen Beitrag zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende beiträgt“. Der Landratskandidat zeigte sich von dieser Vielfalt beeindruckt und versprach im Falle seiner Wahl den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. In Bezug auf das geplante Windrad auf der ehemaligen Deponie in Hüttenfeld äußerte Engelhardt, dass er diesem Projekt grundsätzlich positiv gegenüberstehe, man jedoch die nochmalige Überprüfung aller relevanter Fakten abwarten müsse.

ICE-Trassenführung muss so gewählt werden, dass die Belastung für Mensch und Natur so gering wie möglich ist

Nach diesem kurzen Überblick über die weiteren Stationen des Landratskandidaten am Thementag Infrastruktur soll der Blick nun wieder auf das Thema ICE-Neubaustrecke gerichtet werden.
Das Informationsgespräch zwischen den beiden Bürgerinitiativen, den Bürgermeistern der von der Trasse „betroffenen“ Gemeinden, dem Landtagsabgeordnetem und dem Landratskandidaten hatte vor dem Hintergrund, dass am Donnerstag in Mannheim seitens der Bahn die Berechnungen eines Bahnkorridors vorgestellt werden, einen ganz aktuellen Bezug. Engelhardt betonte, dass es sein Ziel als Landrat wäre, den Landkreis noch besser an den Süden und vor allem an den Norden (Richtung Frankfurt und Frankfurter Flughafen) anzubinden. Hierbei stoße man jedoch sehr schnell an Kapazitätsgrenzen, weshalb eine neue Trasse ohne Alternativen sei. Eine solche Trassenführung muss laut Engelhardt jedoch „so gewählt werden, dass die Belastung für Mensch und Natur so gering wie möglich ist“. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass dies durch die so genannte Konsensvariante, die eine Bündelung der Trasse linksrheinisch entlang der A 67 vorsieht, gewährleistet ist. Einig waren sich die Gesprächspartner auch darüber, dass ein bergmännischer Tunnel zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden realisierbar ist. „Mit dieser Variante lässt sich der maximale Lärm- und Naturschutz erzielen“´, betonten Ulrich Guldner und Hans Schader von der Lampertheimer Bürgerinitiative „BILA“. Zwar sei diese Variante teurer, als die „Troglösung“, doch diese biete keinen ausreichenden Lärmschutz und würde somit nur weitere Klagen nach sich ziehen und den Baubeginn des Projekts auf unabsehbare Zeit verzögern. Der Landratskandidat Christian Engelhard betonte, dass er gerne die Rolle einnehme, die regionalen Akteure und damit auch den politischen Druck für dieses Ziel zu organisieren: „Als Landrat will ich wirkungsvoller Anwalt der Bürger des Landkreises sein: Wir müssen der Bahn klar machen, dass jede andere Trassenführung als die der Konsensvariante mit bergmännischem Tunnel, auf massive Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik stossen würde. Wenn die Bahn zeitnah bauen will, dann muss sie sich dieser Linie anschließen, unser Vorschlag ist letztlich auch ein Angebot an die Bahn“, so Engelhardt.

Auch der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer wies darauf hin, dass es „nichts wichtigeres gibt, als gegenüber der Bahn mit einer Stimme zu sprechen“.

Reine ICE-Trassennutzung ohne Güterverkehr nicht realisierbar

Der Lorscher Bürgermeister Christian Schönung war sich darüber im Klaren, dass eine reine ICE-Trassennutzung ohne Güterverkehr nicht realisierbar sein wird. „Nachts quälen sich rund 250 Güterzüge über die Bergstraßen- und die Riedstrecke. Eine reine ICE-Trasse ist unrealistisch, die Mischnutzung ist die einzig wirtschaftliche Variante auf die sich die Bahn einlassen wird“, vermutete Schönung. Helmut Glanzner sah darin jedoch auch Vorteile. Wenn die Strecke auch vom Güterverkehr genutzt würde, dann sei die Bahn in der Pflicht, einen umfassenden Lärmschutz zu realisieren. Bei einer reinen ICE-Trasse sei es alles andere als sicher, dass dieser kommt, erläuterte Einhausens Bürgermeister. Der Landratskandidat fasste die gemeinsame Position der Anwesenden dann noch einmal treffend zusammen: „Eine Mischnutzung der neuen Trasse ja, aber nur unter Garantie des größtmöglichen Lärm- und Naturschutzes, also mit dem Bau eines bergmännischen Tunnels“. Das eine solche Tunnelvariante realisierbar sei, habe der Experte für Tunnelbau Johannes Truschel vor wenigen Tagen bei einem Treffen mit den Bürgerinitiativen bestätigt. Mit dieser starken gemeinsamen Position des Kreises Bergstraße könne man gegenüber der Bahn auftreten. „Der Name ihrer Bürgerinitiative ist für mich das entscheidende Credo bei der Umsetzung dieses Projekts. Der Mensch und seine Gesundheit muss immer vor den Belangen des Verkehrs stehen“ sagte Engelhardt gerichtet an den Vorsitzenden der Bürgerinitiative Mensch vor Verkehr.

Christian Engelhardt: Modern. Menschlich. Mittendrin – meine Themen für den Kreis Bergstraße

Auerbacher Schloss: Ortsbeiratsmitglied Thomas Roth, Pächter Andreas Pietralla, Rita Pietralla, Stadtrat Hans Seibert, LandratskandidatChristian Engelhardt, , Maximilian Breitkopf

Thementag Tourismus im Kreis Bergstraße mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Engelhardt: Tourismus fördern, bestehende Angebote vernetzten und Akteure mitnehmen

„Tourismus ist für mich nicht nur ein immens wichtiger Wirtschaftszweig, sondern ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot vor Ort erhöht auch die Lebensqualität der Einwohner“, so der Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen des Thementags Tourismus. In dessen Rahmen besuchte Engelhardt im gesamten Kreisgebiet touristische Highlights und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit dem Thema Tourismus zu tun haben. Als Zukunftsvision schwebt dem Landratskandidaten zum einen eine gemeinsame Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, die sich gerade im internationalen Vergleich besser vermarkten lasse. Zum anderen will Engelhardt die vielen derzeit bestehenden Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote an einen Tisch holen und mit diesen in enger Zusammenarbeit erörtern, welche Möglichkeiten es gibt, die bestehenden Angebote besser miteinander zu vernetzen. In einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe sei außerdem eine Bestandsanalyse durchzuführen, welche die Möglichkeiten einer gemeinsamen Organisationsform – in der die jeweiligen Teilregionen gleichwertig Berücksichtigung finden – untersucht. Das Ergebnis dieser Arbeitsgruppe sei anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen zu erörtern. Wichtig ist es dem Landratskandidaten sowohl die Bürger als auch die betroffenen Akteure „auf diesem Weg mitzunehmen“.

Thementag Tourismus führt durch den gesamten Landkreis Bergstraße

Stationen des Landratskandidaten waren: das Auerbacher Schloss in Bensheim, das Weltkulturerbe Kloster Lorsch, die Eissporthalle Viernheim, die Vierburgenstadt und der Eingang zum Geopark in Neckarsteinach, der Biedensand als Naherholungsgebiet in Lampertheim, die Solardraisine, der Kletterpark und die Sommerrodelbahn in Wald-Michelbach und der Besuch eines Weinguts in Zwingenberg. Abgerundet wurde der Thementag von einem Gespräch des Landratskandidaten mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Kreis Bergstraße (Anmerkung: die Termine in Wald-Michelbach und das Gespräch mit Herrn Metz haben bereits am Sonntag stattgefunden).
Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu den Themen Tourismus und Tourismusförderung und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Gesprächspartner und informierte sich darüber, wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte. Vom Ried über die Bergstraße; vom Neckartal bis in den Odenwald „bietet der Kreis Bergstraße wunderschöne und einmalige Landschaften, eine vielfältige gastronomische Szene mit leckeren regionalen Produkten und natürlich wunderbaren Wein“, betonte Engelhardt. Darüber hinaus prägten das Naturschutzzentrum und die Infozentren des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald die touristische Landschaft des Kreises Bergstraße, so Engelhardt. Auch für Freizeitaktivitäten – von Wandern über Klettern im Felsenmeer bis hin zum Radfahren – sei der Erhalt der Natur von großer Bedeutung. Engelhardt will sich daher für einen umfassenden Naturschutz einsetzen, der die wunderschönen Landschaften schützt und den Kreis Bergstraße so für Touristen besonders attraktiv hält.

Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar: Herz ist Landkreis Bergstraße

Engelhardt nannte ein attraktives Leben sowie die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten als Beispiele für die besondere Lebensqualität des Kreises Bergstraße. Aus der Nähe zu den beiden Metropolregionen erwachsen dem Landkreis laut Engelhardt ebenfalls große Chancen. „Mir schwebt hier eine Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, deren Herzstück der Kreis Bergstraße bilden würde. Eine solche Metropolregion würde im internationalen Vergleich mehr Wettbewerbsfähigkeit und Aufmerksamkeit nach sich ziehen“, erläuterte der Kandidat seine Vision der Zukunft.

Tourismusangebote sollen vernetzt werden

In den vielen geführten Gesprächen zum Thema Tourismus wurde auch der Umstand angesprochen, dass es verschiedene Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote im Landkreis Bergstraße gibt. Zum einen die Odenwald Tourismus GmbH, welche die Odenwaldgemeinden vermarktet, der Tourismusservice des Landkreises Bergstraße „das Nibelungenland“, den Tourismus Service Bergstrasse e.V. und nicht zuletzt den Geopark. Eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Interessen und Organisationsformen ist für den Landratskandidaten zunächst „Ausdruck der Vielfalt des Landkreises, führe aber auch dazu, dass „die Bündelung von Aktivitäten schwieriger wird“. Aus diesem Grund hält Engelhardt es für notwendig, eine Bestandsanalyse in einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe, bestehend aus den Vertretern der Städte und Gemeinden, zwecks der besseren Vernetzung der Angebote durchzuführen. Das aus der Arbeitsgruppe hervorgehende Ergebnis will Engelhardt anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen erörtern, um eine Grundlage für eine kreisweite Organisationsform zu finden. In dieser Organisationsform soll keine Teilregion vorherrschen, sondern die Interessen der jeweiligen Teilregionen sollen gleichwertig Berücksichtigung finden, so die Idee des Landratskandidaten. Dieser stellt sich aufgrund der Überschneidungen der einzelnen Organisationen – auch mit anderen Landkreisen – eine, „mit Leben gefüllte und nicht nur auf dem Papier stehende, interkommunale Zusammenarbeit mit den betreffenden Landkreisen und Regionen“ vor.

Kreisweite Tourismusförderung für Geo-Naturpark

Im Gespräch mit Bürgermeister Pfeifer am Eingangstor zum Geo-Naturparkpark in Neckarsteinach betonte Engelhardt, dass er es für wichtig hält, dass der Geo-Naturpark stärker in eine solche kreisweite Tourismusförderungsgesellschaft eingebunden wird. Ebenso gelte es den Themenbereich Weintourismus zu stärken. Hier sieht der derzeitige Direktor des Hessischen Landkreistages noch ein enormes Entwicklungspotenzial. Im Rahmen einer Weinprobe auf dem Weingut Simon-Bürkle äußerte Engelhardt die Idee, die Bergstraße als „echte Weinregion“ zu vermarkten. Das „Projekt Solardraisine“ zeige, wie man mit einer guten Idee ein echtes Alleinstellungsmerkmal schaffen könne. Bezüglich der Solardraisine möchte Engelhardt im Falle seiner Wahl die Weichen dafür stellen, dass die Kapazität der Draisine erhöht werden kann.

Runder Tisch Gastronomie

Engelhardt könnte sich darüber hinaus auch eine verstärkte Präsenz auf Reise- oder Regionalmessen vorstellen, durch die noch mehr Tagestouristen in die Region gelockt werden könnten. Auch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist dem Landratskandidaten sehr wichtig, „da die Betroffenen meist die besten Experten sind“. Gemeinsam mit dem DEHOGA will Engelhardt die Entwicklung im Bereich gastronomischer Angebote sehr detailliert im Auge behalten und gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung jeweils Lösungen für den Erhalt des vielfältigen gastronomischen Angebotes gefunden werden. Hierfür präsentierte Engelhardt die Idee eines runden Tisches „Gastronomie“.

Förderprogramme für Tourismus

Es gelte die vorhandenen Förderprogramme, beispielsweise der EU wie „ELER“ oder „EFRE“ um die touristische Infrastruktur weiter auszubauen, bekanntzumachen und die vorhandenen Mittel auch abzurufen. Im Gespräch mit der Bürgerinitiative „Rettet das Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein“ wies der Landratskandidat darauf hin, dass man hier schauen müsse, ob man hierfür EU-Mittel akquirieren könne. Hier wolle er als Landrat den Kampf gegen die Versandung des Altrheins nach Kräften unterstützen und dabei mithelfen, dass das Projekt mit einer entsprechend hohen politischen Priorisierung versehen wird.

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Feuerwehr, DRK und THW in Lampertheim

Zusammen mit Feuerwehr, DRK und THW in Lampertheim

Im Gespräch mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz

An einer langen Tafel im technischen Zentrum in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Lampertheim hatten sie sich alle gemeinsam versammelt um mit dem Landratskandidaten der CDU in den Dialog zu treten: rund zehn Vertreter des Deutschen Roten Kreuz (DRK), des Technischen Hilfswerks (THW) und der Freiwilligen Feuerwehr. Christian Engelhardt bedankte sich für das so zahlreiche Erscheinen der ehrenamtlichen Rettungs- und Katastrophenschutzkräfte.

Lampertheim – ein Kompetenzzentrum der Hilfsdienste

Sinn und Zweck des Zusammentreffens von Politik und Ehrenamt war der gegenseitige Austausch und die Diskussion über die Anliegen der sozialen Einrichtungen. Christian Engelhardt staunte über das so vielfältige Angebot an Einsatzkräften „auf einem Fleck“ und die vorbildliche Kooperation von THW, DRK und Feuerwehr am Standort Lampertheim. „Das THW und Feuerwehr sogar zusammen Übungen durchführen habe ich in der Form noch nie erlebt. Das ist wirklich eine vorbildliche Zusammenarbeit und ein echtes Kompetenzzentrum das sie hier haben“ lobte der CDU-Kandidat.

Ehrenamt ist tragende Säule der Gesellschaft

Vor Ort informierte sich der Landratskandidat auch über die Nachwuchs- und Jugendarbeit der drei Vereine. Diesbezüglich habe man in Lampertheim im Gegensatz zu anderen Ortsvereinen kaum Probleme, da man eine sehr aktive Jugendarbeit betreibe berichtete der Stadtbrandinspektor Reipa.

Engelhardt betonte, dass für ihn die verschiedenen Rettungskräfte in ihren jeweiligen Bereichen absolut unverzichtbar sind. „Sie stellen ihre ehrenamtliche Kraft zur Verfügung, damit Kommunen Ihre Aufgabe des Brand- und Katastrophenschutzes erfüllen“, betonte Engelhardt, dass sei alles andere als selbstverständlich. „Sie erfüllen eine wichtige Aufgabe, für deren Erfüllung sonst der Staat Sorge tragen müsste“, betonte Engelhardt. Aus diesem Grund stellt das Ehrenamt für den Landratskandidaten eine „tragende Säule“ in unserer Gesellschaft dar, für dessen Stärkung er sich im Falle eines positiven Wahlausgangs einsetzen will.

Einsatzkräfte müssen gut ausgestattet sein

Diesbezüglich sei es absolut notwendig, dass die Einsatzkräfte gut ausgestattet und funktionsfähig sind. Denn nur, wenn die Ehrenamtlichen Helfer auch gute Bedingungen vorfänden können sie für die Ausübung des Ehrenamts motiviert werden. Deshalb sei es laut Engelhardt notwendig mehr Geld ins System einzuspeisen und kluge Schwerpunkte zu setzen, denn Organisationen wie das THW, das DRK oder die Freiwillige Feuerwehr erfüllen auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion als Vereine.

BM kandidat Ringhof, Dr. Neuberger, Chirurgen, Engelhardt

Thementag „Gesundheit und Ernährung“ im Kreis Bergstraße

Im Gespräch mit Vertretern aus dem Bereich Gesundheit und Ernährung

Rund um das Thema Gesundheit und Ernährung ging es für den CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt am 19.02.2015. An diesem Tag besucht Engelhardt im gesamten Kreisgebiet Einrichtungen und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit den Themen Gesundheit und Ernährung zu tun haben.

Stationen des Landratskandidaten waren: das Luisenkrankenhaus in Lindenfels, das Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim, die Veranstaltung des Bundesgesundheitsministers Gröhe „Aktuelle Herausforderungen in der Gesundheitspolitik“, der Hofladen Ochsenschläger in Biblis, das Kreiskrankenhaus in Heppenheim, das St. Josef Krankenhaus in Viernheim und abgerundet wird der Thementag „Gesundheit und Ernährung“ von einem Gespräch des Landratskandidaten mit Vertretern des Ärztenetzwerks GALA in Lampertheim.

Herausforderungen im Kreis Bergstraße bei gesundheitspolitischen Themen

Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu gesundheitspolitischen Themen und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Gesprächspartner. Sinn und Zweck des Thementages war es auch, sich darüber zu informieren, vor welchen Herausforderungen die jeweiligen Einrichtungen im Landkreis stehen und wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte.

Krankenhäuser im Kreisgebiet sollen erhalten bleiben

Christian Engelhardt wird sich im Falle seiner Wahl dafür einsetzen, dass sämtliche Krankenhäuser im Kreisgebiet als Standort bestehen bleiben. Dazu zählt explizit auch das Luisenkrankenhaus in Lindenfels mit seinem Notarztstandort, für dessen Erhalt sich Engelhardt stark machen möchte. „In erster Linie brauchen wir die Krankenhäuser um die medizinische und ärztliche Versorgung der Menschen im Kreis sicherstellen zu können, aber auch als Arbeitgeber und Wirtschaftszweig haben sie eine große Bedeutung“, betonte der Landratskandidat im Gespräch mit Dr. Wahlig aus Lindenfels und dem ärztlichen Direktor Dr. Huck der drei Krankenhäuser in Lindenfels, Bensheim und Lampertheim. Engelhardt begrüßte es ausdrücklich, dass durch den Anschluss an das Universitätsklinikum Mannheim sowohl der Standort als auch die medizinische Qualität gesichert und verbessert werden konnte. Dr. Huck und Christian Engelhardt waren sich darüber einig, dass es in Zukunft darauf ankomme, intelligente Teilzeitmodelle zur Gewinnung von jungen Ärztinnen weiterzuentwickeln, da inzwischen knapp 70 Prozent der Medizinstudenten weiblich sind und man deshalb über eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachdenken müsse. Bezüglich des Notarztstandorts will der Landratskandidat die vom Kreistag beschlossene zweijährige Evaluationsphase abwarten und dann die für den Bürger bestmögliche Entscheidung treffen.

Engelhardt hat das Ziel langfristig eine gute stationäre Versorgung der Bürger im Kreis sicherzustellen. Daher sieht er eine Abstimmung der medizinischen Leistungsangebote der Krankenhäuser im Kreis als absolute Notwendigkeit, um ein breites stationäres Angebot aufrechtzuerhalten und einen wirtschaftlich sinnlosen und die Standorte gefährdenden Wettbewerb zu vermeiden. Beim Besuch des Kreiskrankenhauses Heppenheim sicherte Geschäftsführer Stephan Hörl dem Landratskandidaten eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu. Im Gegenzug lobte Engelhardt die erst kürzlich vereinbarten gemeinsamen Weiterbildungsmöglichkeiten mit den niedergelassenen Ärzten.

Gesundheitskonferenz soll weiterentwickelt werden

Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ärztenetzwerks „GALA“ Dr. Förster betonte der Landratskandidat die Bedeutung der, von der schwarz-grünen Koalition eingeführten, kreisweiten Gesundheitskonferenz. Diese stellt eine „sehr gute Plattform für einen gegenseitigen Austausch zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens dar“, so Engelhardt. Ausdrücklich unterstützt Christian Engelhardt das Ziel die Gesundheitskonferenz als dauerhaftes Netzwerk im Kreis Bergstraße nach Lampertheimer Vorbild („GALA“) weiterzuentwickeln.

Kreisweite ärzliche Versorung mit niedergelassenen Ärzten soll mit neuen Konzepten gefördert werden

Ganz besonders wichtig ist dem Landratskandidaten die kreisweite ärztliche Versorgung mit niedergelassenen Ärzten. Hier will Engelhardt – vor dem Hintergrund, des Ärztemangels – in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft ein Konzept entwickeln, wie – insbesondere in den ländlichen Regionen des Kreises – die medizinische Versorgung dauerhaft sichergestellt werden kann. Christian Engelhardt schwebt hier eine gezielte Ansiedlungsförderung für niedergelassene Ärzte vor (Neuorganisation von Bereitschaftsdiensten, Entwicklung von Weiterbildungsverbünden, neue integrierte Versorgungssysteme). „Die Probleme lassen sich allerdings sicherlich nicht dadurch lösen, dass die Gemeinden selbst Ärzte anstellen“, war sich Engelhardt mit den Vertretern der Ärzteschaft einig.

Erhöhung der ärztlichen Mobilität

Ein Lösungsansatz könnte viel mehr sein, dass man die Mobilität von Ärzten erhöht. Hier will der Landratskandidat prüfen, ob es diesbezüglich die Möglichkeit von Zuschüssen seitens des Staates gibt. Auch über die Einführung von so genannten „rollenden Arztpraxen“ will Engelhardt nachdenken. „Wichtig ist mir eine bürgernahe ärztliche Versorgung, um lange Fahrten möglichst zu vermeiden“, betonte der Kandidat.

Wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung

Den demographischen Wandel sieht Engelhardt „als eine der größten Herausforderungen für die Zukunft unserer Gesellschaft. Hier muss die Politik die richtigen Weichenstellungen vornehmen und das fängt bereits auf der Kreis-Ebene an. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die medizinische Versorgungssituation der Menschen im Kreis Bergstraße verbessert. Ein erster Schritt könnte hier die wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege nach dem Modell der „Gemeindepflege“ (auch – je nach Bundesland – VeraH, Agnes, NäPa genannt) – als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung – sein. Diese bereits bestehenden Modelle gelte es zu fördern.

Leitstelle entscheidet über Notarzt oder der hausärztlichen Notdienst

Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Chirurugen, sowie dem Ärztlichen Direktor Dr. Neuberger des St. Josef Krankenhaus in Viernheim stellte Engelhardt sein Konzept vor, eine zentrale Leitstelle zu schaffen, die bei einem Anruf entscheidet, ob der Notarzt oder der hausärztliche Notdienst gerufen wird. Derzeit existieren diesbezüglich zwei unterschiedliche „Call-Center“. Diese ließen sich laut Engelhardt integrieren. Hierzu wird in der Leitstelle zusätzlich ein Arzt beschäftigt, der im Zweifelsfall entscheidet, welcher Notdienst der Richtige ist, da dies von den hilfesuchenden Bürgern nicht zu verlangen sei, dies selbst zu entscheiden. So könnten sich einerseits überflüssige Rettungseinsätze und andererseits zu spät geleistete Hilfeleistungen vermeiden lassen, erläuterte der Landratskandidat.

Partnerschaftlich mit Ärztenetzwerk für zukunftsfähige Gesundheitsregion

Wichtig ist Engelhardt allerdings, die von Ihm vorgeschlagenen Änderungen und Lösungsansätze im Einvernehmen mit der Ärzteschaft auf den Weg zu bringen: „Ich halte die Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus der Praxis für sehr wichtig. Wenn ein dauerhaftes Ärztenetzwerk Bergstraße entsteht, dann möchte ich das auch als echten Partner bei der Gestaltung der zukunftsfähigen Gesundheitsregion einbeziehen.“

Anregungen für Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen

Auch die Versorgung der alten und pflegebedürftigen Menschen war Thema des Thementages. Aus diesem Grund war der Landratskandidat auch zu Besuch beim Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim. Gesprächsthemen waren hier unter anderem der drohende Fachkräftemangel in der Pflege oder die Umstellung auf eine neue EDV-gestützte Pflegedokumentation. Interessiert nahm der Landratskandidat die Anregungen des Pflegepersonals und des Heimleiters Hans Peter Kneip auf und sprach sich generell für eine bessere gesellschaftliche Anerkennung des Pflegeberufs aus. Engelhardt lobte insbesondere die Kooperation des Heims mit den Schulen und die von der Caritas betriebene Altenpflegeschule. „Nur mit einer so aktiven Ansprache der Jugendlichen wie Sie sie betreiben, können wir dem drohenden Fachkräftemangel in der Pflege begegnen“, betonte der Landratskandidat.

Frühes Wissen über gesunde Ernährung ist wichtig

Bei einem Besuch des Bauernladens Ochsenschläger in Biblis betonte der Landratskandidat die enorme Bedeutung von gesunder Ernährung. Durch frühzeitige Information und Aufklärung in den Kindertagesstätten und Schulen, wie dies der Kreis bereits praktiziert, ließen sich viele spätere Folgeschäden von ungesunder Ernährung vermeiden, so der Landratskandidat. Wichtig wäre es laut Engelhardt jedoch, dass auch die Lehrer in den weiterführenden Schulen von Zeit zu Zeit gemeinsam mit den Schülern in der jeweiligen Mensa zu Mittag essen und den Schülern erklären, was gesunde Ernährung bedeutet. Oftmals fehle den Kindern und auch vielen Eltern hier das nötige Wissen. Beispielsweise berichtete der Landratskandidat von einem Besuch bei der Viernheimer Tafel, bei dem ihm berichtet wurde, dass Rosenkohl kaum mitgenommen wird, da die Leute nicht wissen, wie man Rosenkohl zubereitet. Hier gelte es laut Engelhardt anzusetzen und gesunde Ernährung stärker in den Lehrplan zu integrieren.

Infos zu den hier genannten Konzepten

Landrat Christian Engelhardt

Ried – meine Themen als Landrat

Einführung der S-Bahn auf der Riedbahn

Für Viernheim und Lampertheim ist die Einbindung in die Rhein¬Neckar-Region – vor allem nach Mannheim – mit guten Verkehrsverbindungen besonders wichtig. Die Einführung der S-Bahn auf der Riedbahn will Christian En-gelhardt voranbringen, sie soll an allen Stationen in Biblis, Bürstadt, Groß-Rohrheim und Lampertheim halten.

Verkehrsverbindungen

Die B 47 bei Bürstadt bis zur Rheinbrücke nach Worms soll ausgebaut werden. In Biblis erfolgt der Rückbau des Kernkraftwerks mit einer regelmäßigen Information der Bürger, den Strukturwandel der Gemeinde will Engelhardt als Landrat unterstützen. In Viernheim gilt dies beispielsweise auch für die Entwicklung der Innenstadt.

Christian Engelhardt im Gespräch

Thementag Soziales: Besuch sozialer Einrichtungen im Kreis Bergstraße

Christian Engelhardt: Schule, Bildung und Familie werde ich im Falle meiner Wahl zur Chefsache machen

„Soziale Themen sind mir persönlich sehr wichtig. Aus diesem Grund möchte ich Schule, Bildung und Familie im Falle meiner Wahl zur Chefsache machen“, betonte der CDU Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen seines Besuchs beim Odenwald-Institut, der Karl-Kübel-Stiftung, auf der malerisch gelegenen Tromm. Um zu dokumentieren, wie sehr ihm das Thema am Herzen liegt, bildete der „Thementag Soziales“, bei dem Engelhardt mehrere soziale Einrichtungen im Kreis Bergstraße besuchte, den Auftakt zu einer Reihe weiterer Thementage, bei denen Engelhardt seine Schwerpunkte vorstellen möchte. Er wollte noch nicht zu viel verraten, doch zunächst steht am 28.1. das Thema Wirtschaft und am 2.2. das Thema Sicherheit auf seiner Agenda.

Gesellschaftliches Engagement ist wichtig

Während des Thementages besuchte der Landratskandidat die Frühförderstelle in Lampertheim, die Wohnungslosenhilfe und das Mehr-Generationen-Haus in Bensheim, sowie das Odenwald-Institut. Engelhardt betonte, dass es schlicht und ergreifend notwendig ist, dass jeder entsprechend seiner Fähigkeiten optimal gefördert wird, da „jeder Mensch zwar unterschiedlich, aber gleich wertvoll ist“. Engelhardt lobte die vorbildliche Zusammenarbeit des Kreises mit der Caritas und der Diakonie und sprach den besuchten Einrichtungen seine höchste Anerkennung für deren gesellschaftliches Engagement aus. Es war ihm, als zweifachem Familienvater, ein besonderes Anliegen, dass gerade Familien im Kreis Bergstraße einen kinder- und familienfreundlichen Lebensraum vorfinden. Aus diesem Grund unterstütze er auch den „Pakt für den Nachmittag“.