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Landrat Christian Engelhardt

55 Prozent Frauen in Führungsposition – Kreis Bergstraße geht mit gutem Beispiel voran

Über die Hälfte der Führungskräfte im Landratsamt sind weiblich

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums zum Equal Pay Day möchte Landrat Christian Engelhardt einmal schauen, wie es in seiner Verwaltung bezüglich der geschlechterbezogenen Stellenbesetzung aussieht. Nach den internen Berechnungen läuft in seiner Behörde in diesem Bezug alles richtig: „55 Prozent, das heißt über die Hälfte der Führungskräfte in der Kreisverwaltung sind weiblich“, freut sich der Verwaltungschef und mit ihm seine beiden Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Melanie Knauf und Nicole Schmitt. Denn deren Aufgabe ist es nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz als Teil der Dienststellenleitung mehr Frauen in Führung zu bringen. „Betrachtet man nur die Riege der Abteilungsleitungen ohne deren Stellvertretungen, haben wir sogar einen Frauenanteil von 60 Prozent“, betont Landrat Engelhardt.

Im Hinblick auf den Equal Pay Day, der in Deutschland in diesem Jahr einen Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von durchschnittlich 21 Prozent ausweist, ist dies besonders lobenswert. Denn ein Punkt, der zu dieser Diskrepanz führt, ist, dass Frauen zu wenig in den oberen Positionen vertreten sind. Dies hängt oft auch mit der Familienpause zusammen, die immer noch überwiegend von Frauen in Anspruch genommen wird und oft einen Karriereknick bedeutet.

Um diesem entgegen zu wirken, gibt es in der Kreisverwaltung eine Reihe von Maßnahmen. So können Beschäftigte, die Familie und Beruf sowie Pflege und Beruf vereinbaren müssen, teilweise von Zuhause aus arbeiten. Es gibt ein spezielles Programm zur Entwicklung der Nachwuchsführungskräfte, wobei hierbei auf eine paritätische Besetzung geachtet wird. Ausbildungsplätze werden in Teilzeit angeboten, ebenso ist bei internen Stellenausschreibungen die Besetzung von Vollzeitstellen mit Teilzeitkräften möglich.

Mit dem Angebot der berufsbegleitenden Fortbildungen zeigt sich die Kreisverwaltung Bergstraße als attraktiver Arbeitgeber und trägt zur zukunftsorientierten Ausrichtung der Verwaltung bei. Auch hier stehen den Teilzeitkräften alle Möglichkeiten offen. „Wir als öffentliche Einrichtung möchten gerne Vorreiter sein und zeigen, was alles möglich ist. Somit leisten wir unseren Beitrag um die Gesellschaft wieder ein Stück geschlechtergerechter zu machen“, so Landrat Engelhardt abschließend, der auch die Zusammenarbeit mit seiner Kollegin und Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz sehr schätzt. Ist sie doch die erste Frau in dieser Position in der Geschichte des Kreises Bergstraße.

Kommunales Jobcenter - Start zum neuen Dokumentenmanagementsystem

Effizienzgrad weiter erhöhen: Auftakt des Dokumenten Managementsystem beim Eigenbetrieb Neue Wege Kommunales Jobcenter

Zum offiziellen Startschuss des Dokumenten Managementsystem (DMS) haben Landrat Christian Engelhardt, die Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernentin Diana Stolz mit dem Betriebsleiter vom Eigenbetrieb Neue Wege Stefan Rechmann und dem Abteilungsleiter für Moderne Verwaltung Thomas Wieland ins Jobcenter Heppenheim eingeladen. „Für die Entwicklung der Kreisverwaltung ist der Start des DMS ein bedeutungsvoller Termin. Mit der Einführung von DMS bei Neue Wege beginnt die Digitalisierung der Arbeitsprozesse in der Kreisverwaltung. Damit ist der Kreis Bergstraße nicht nur durch den Ausbau von schnellem Internet sowie den öffentlichen und kostenfreien WLAN-Hotspots, sondern nun auch mit der Umsetzung des E-Governments hessenweit vorn mit dabei“, hebt der Bergsträßer Landrat hervor.

Der Eigenbetrieb Neue Wege ist Vorreiter in der Kreisverwaltung für die Einführung des DMS. In der Praxis bedeutet dies, dass keine neuen Akten mehr in Papierform angelegt werden, sondern durch sogenannte E-Akten (elektronische Akten) ersetzt werden. Der Einführungsprozess ist abgeschlossen und ab sofort können die rund 175 Mitarbeiter des Eigenbetriebs in den Echtbetrieb starten. Kommt nun ein Dokument auf dem Postweg in die Verwaltung, so wird dieses in der zentralen Poststelle eingescannt und an den Eigenbetrieb weitergeleitet. Dort werden die Dokumente digital bearbeitet. Schreiben von Neue Wege werden künftig digital per E-Post versendet und durch die Deutsche Post AG zugestellt. E-Post-Nutzer erhalten dann digitale Post, allen anderen Empfängern gehen die Briefe und Schriftstücke wie gewohnt per Briefträger über die Hauspost zu.

„Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bereits geschult und die Arbeitsplätze aufgerüstet. Von 160 Druckern sind nur noch 25 Stück vorhanden. Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Mitarbeiter sich dieser Herausforderung stellen“, berichtet Stolz.

Der Landrat und die Erste Kreisbeigeordnete richteten ihren Dank auch an den Betriebsleiter von Neue Wege und den Leiter der Abteilung Moderne Verwaltung für deren hervorragende Zusammenarbeit.

Bildunterschrift: Thomas Wieland, Abteilungsleiter Moderne Verwaltung, Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Landrat Christian Engelhardt und Stefan Rechmann, Eigenbetriebsleiter Neue Wege (v.l.n.r).

Landrat Engelhardt überreichte Zertifikate aus dem Programm „Integration braucht Partnerschaft“ an ehrenamtliche Helfer

Landrat Engelhardt überreichte Zertifikate aus dem Programm „Integration braucht Partnerschaft“ an ehrenamtliche Helfer

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wurden, mit Zertifikaten zur erfolgreichen Teilnahme an einer Fortbildung für Integrationsbegleiter aus dem Programm „Integration braucht Partnerschaft“, ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde hatte sich Landrat Engelhardt bei den Integrationsbegleitern für ihr Engagement bedankt. In lockerer Runde konnten sich die Helfer mit dem Landrat austauschen und die Möglichkeit nutzen ihre Wünsche für ein besseres Zusammenleben im Kreis Bergstraße zu äußern.

Die Integrationsbegleiter berichteten von ihren Erfahrungen in der Integrationspartnerschaft und die Bereicherungen, die sie durch die regelmäßigen Kontakte mit den Zuwanderern erfahren. „Der Erfolg des Programms „Integration braucht Partnerschaft“ verdanken wir dem Einsatz der Helfer“, weiß der Bergsträßer Landrat die Tätigkeit der Ehrenamtlichen zu schätzen.

Die vom Kreis initiierte Fortbildungsreihe für Integrationsbegleiter findet in vier Modulen statt. Mehr als 10 Frauen und Männer, mit und ohne Migrationshintergrund, haben sich in den vergangenen Monaten mit Interkultureller Kommunikation, der deutschen Einwanderungsgeschichte, Integrationskonzepten und Grundzügen des Ausländer- und Einbürgerungsrechts beschäftigt.

Wer mehr über das Programm „Integration braucht Partnerschaft“ erfahren oder sich beteiligen möchte, kann sich an Susan Massarat, Projektkoordinatorin, wenden.
Telefon 06252-155448, susan.massarat@kreis-bergstrasse.de

Bürgermeister Joachim Kunkel, Dr. Holger Zinke überbrachten Harald zur Hausen gemeinsam mit Landrat Christian Engelhardt die besten Wünsche

80. Geburtstag des Nobelpreisträgers Harald zur Hausen

Landrat Christian Engelhardt ließ es sich nicht nehmen, dem Nobelpreisträger Harald zur Hausen nachträglich zu seinem 80. Geburtstag persönlich zu gratulieren. Bürgermeister Joachim Kunkel sowie Dr. Holger Zinke, stellvertretend für alle Botschafter der Bergstraße, begleiteten den Landrat ins Deutsche Krebsforschungszentrum nach Heidelberg, um den Jubilar die besten Wünsche zu überbringen. „Wir sind stolz darauf, mit Herrn zur Hausen eine hochkarätige Persönlichkeit in unserer Mitte zu haben, die ein Stück Medizingeschichte geschrieben hat“, betonte der Bergsträßer Landrat.

Landrat Christian Engelhardt

Bundesverkehrswegeplan stuft B38 Ortsumgehung von Mörlenbach sowie Rimbach und Fürth/Lörzenbach als vordringlich ein

Mit dem heute vorgestellten Bundesverkehrswegeplan wurden in Berlin neue Prioritäten für die Verkehrsinvestitionen bis 2030 festgelegt.

„Wir haben diese Beratungen sehr aufmerksam verfolgt und begrüßen die Entscheidung aus Berlin, die beiden großen und elementar wichtigen verkehrsinfrastrukturellen Projekte des Kreises Bergstraße B38 und B47 als vordringlich einzustufen. Damit rücken wir unserem Ziel näher, die Maßnahmen der beiden Projekte schnell in die Finanzierung und zeitnahe Realisierung zu bringen“, freut sich Landrat Christian Engelhardt über die Nachricht aus Berlin. Der vordringliche Bedarf wurde für die B38 Ortsumgehung von Mörlenbach sowie Rimbach und Fürth/Lörzenbach festgestellt. Im Ried wurde die Ortsumgehung Rosengarten und der Ausbau der B47 bis Lorsch mit in die Prioritätenliste aufgenommen. „Wir hoffen, dass wir jetzt zügig mit den Baumaßnahmen beginnen können und die beiden Verkehrsadern im Odenwald und Ried entlasten können. Neben der Straßenverkehrsinfrastruktur und Strukturentwicklung geht es vor allem darum, die Ortsdurchfahrten vom Verkehr zu entlasten und die Bürger vor Ort von den seit mittlerweile Jahrzehnte andauernden Belastungen in Form von täglichen Staus, Lärm, Emissionen und Immissionen zu befreien, so Engelhardt abschließend.

Allerdings müssen den Finanzen nun auch Taten folgen. Daher appelliert Christian Engelhardt an das zuständige Wirtschaftsministerium bald nach Rechtskraft des Bundesverkehrswegeplan mit dem Bau der beiden Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen zu beginnen.

ÖPNV Landkreis Bergstraße - Neuauflage der Verträge zwischen Kreis und VRN

ÖPNV: Neuauflage der Verträge zwischen Kreis und VRN – Aufgabenübertragungs- und Beleihungsvertrag von Kreisausschuss Landkreis Bergstraße bewilligt

Der Aufgabenübertragungs- und Beleihungsvertrag für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zwischen dem Kreis Bergstraße und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN GmbH) wurden neu aufgelegt. Der Kreisausschuss des Kreises Bergstraße stimmte der Neuausrichtung der bestehenden Übereinkommen zu. Anlass der Neuauflage sind mehrere Änderungen im Europa-, Bundes- und Landesrecht. „Ein wesentlicher Vorteil der Neuregelung ist die deutlich erhöhte Transparenz in Bezug auf die Finanzierung des ÖPNV des Kreises Bergstraße“, betonte Landrat Christian Engelhardt.

Diverse bestehende Verträge wurden zusammengefasst, um notwendige Regelungen ergänzt und somit auf einen aktuellen Stand gebracht. Im Hinblick auf sehr komplexe Grundlagen für die Bestellung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und des Öffentlichen Personennahverkehrs haben sich der Kreis Bergstraße und die VRN GmbH darauf verständigt alle Aspekte der Wahrnehmung der Aufgabenträgerschaft für den SPNV und den ÖPNV im Kreis Bergstraße und deren Finanzierungsmodalitäten in einen Aufgabenübertragungs- und Beleihungsvertrag zusammenzufassen.

Durch die Zusammenlegung der bisher getrennt geführten Bestellmittel für den SPNV und des ÖPNV zu einem gemeinsamen Budget ergibt sich für eine auf die Jahre 2015 und 2016 begrenzte Haushaltsentlastung gegenüber der bisherigen Planung für den Kreis. „Für den Kreis Bergstraße ist dies sehr erfreulich“, so Engelhardt, „jedoch werden die Kosten nach heutigem Kenntnisstand perspektivisch steigen, da derzeit bereits eine Leistungsausweitungen ab Dezember 2016 im Bereich des Schienenpersonennahverkehrs bekannt ist.“

Die VRN GmbH fungiert, auf Basis eines Kreistagesbeschlusses bereits seit 1995, als sogenannte „lokale Nahverkehrsgesellschaft“ des Kreises Bergstraße für den Öffentlichen Personennahverkehr. Dies bedeutet, dass die Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH sowohl für den Schienenpersonennahverkehr, als auch für die Busverkehre im Landkreis zuständig ist, sofern diese nicht unmittelbar von einer kreisangehörigen Stadt oder Gemeinde organisiert wird.

Neuerungen des SPNV sind die Neuvergabe des Dieselnetzes Südwest (Dezember 2015), des Main-Neckar-Expresses, der im Dezember 2016 in Betrieb geht, sowie die S-Bahn Rhein-Neckar Los 1, die ebenfalls im Dezember 2016 in Betrieb gehen soll.

Ebenso lassen die auf Basis des lokalen Nahverkehrplanes korrigierten Verkehrskonzepte Unionbündel Odenwald Mitte, Odenwald Nord und Ried die Ausgaben steigen. Unter Berücksichtigung der Kostenübernahme des Landes ab dem Jahr 2017 in Höhe von 4 Mio. Euro pro Jahr, wird der Kreis mit einem erhöhten Finanzierungsanteil rechnen müssen.

„Hier bleibt abzuwarten bis die Budgetverhandlungen der VRN GmbH mit dem Land für die Zeit ab 2017 abgeschlossen sind. Erst dann kann für den Kreis Bergstraße eine genaue Finanzierungsquote ermittelt werden“, so Landrat Engelhardt abschließend.

Bürgermeister Kunkel

„Landrat-vor-Ort“ Tour: Christian Engelhardt besucht die Überwaldgemeinde Wald-Michelbach

Die vierte „Landrat-vor-Ort“ Station führte Christian Engelhardt in die Überwald-Gemeinde Wald-Michelbach. In der Grundschule Schimmeldewog, umgangssprachlich benannt nach dem Ortsteil Schönmattenwag in dem sich die Schule befindet, besuchte er eine der kleinsten Grundschulen des Kreises. Interessiert hatte ihn vor allem das Konzept der Flex-Klassen, welches dort pädagogische Umsetzung findet. Mit den Flex-Klassen sind jahrgangsübergreifende Klassen eingerichtet, die die Kenntnisse und Fertigkeiten der Klassen 1 und 2 vermitteln und in der die Schüler mindestens ein und maximal drei Jahre verbleiben. Innerhalb dieser Klassen lernen die Schüler weitgehend individuell, sind aber trotzdem in einen Klassenverband integriert. Das ermöglicht ein schnelleres oder langsameres Lernen ohne den Verlust der sozialen Kontakte. „Aus diesem Grund ist es uns ganz wichtig, dass „unsere“ Kinder (und wir) in einer  Lernumgebung arbeiten können, die ihre Selbstständigkeit und Kreativität fördert,  ihr Selbstbewusstsein stärkt, ihren ‚Forscherdrang’ nicht aufhält und ihre Individualität achtet“, erklärte Schulleiterin Herold den Gästen. Dass dies funktioniert zeige sich an tollen Ergebnissen der Zöglinge an weiterführenden Schulen. Neben des Systems der Flex-Klassen begeisterte die kleine Überwald-Grundschule gerade mit diesen außergewöhnlichen Lernmethoden der Selbsteinschätzung und einem für Engelhardt bis dato unbekannten Konzept. „Ich bin von dem Konzept der Schule und dem dortigen Lehrauftrag Kinder schon sehr früh zur Verantwortung und Selbsteinschätzung heranzuführen, begeistert.“ Dies wurde auch deutlich, dass zunächst die beiden Schulsprecher den Landrat und Bürgermeister fachmännisch durch die Schule führten und entsprechende Stationen und Arbeitsweisen erklärten und nicht Schulleiterin oder Lehrpersonal.

Nach dem Start in der Grundschule führte die nächste Station seiner Wald-Michelbach-Tour Engelhardt zum Industriepark IGENA. Das Areal der früheren und in Konkurs gegangenen Coronet-Werke, die gleichzeitig größter Arbeitgeber der Region waren, stand lange Jahre als Industriebrache leer. Durch die Schließung der Coronet-Werke und dem damit verbunden Wegfall von mehreren hundert Arbeitsplätzen stand die Region vor dem Ausbluten. Inzwischen hat sich durch das mutige Eingreifen der Gemeinde und der Entscheidung das Areal zu kaufen, eine positive Wendung genommen und mit der neugegründeten IGENA ein prosperierender Industriepark  entwickelt, der in seinem dritten Jahr bereits schwarze Zahlen schreibt. 24 Firmen mit etwa 100 Mitarbeitern haben sich dort eingemietet. Sowohl Büros, Lagerräume als auch Hallen stehen in dem Industriepark zur Verfügung. Steffen Reinsch, Geschäftsführer der IGENA, dankte im Namen seines kompletten Teams Bürgermeister Kunkel für die mutige Entscheidung –allen politischen Hürden zum Trotz – seinerzeit die Industriebrache zu kaufen und in die neue Nutzungsmöglichkeit zu überführen. Neben attraktiven Mietpreisen und interessanten Einsteigerpaketen für Existenzgründer, die die IGENA ihren potentiellen Interessenten anbieten kann, bleibt das große Thema und die gleichzeitige Problematik die schwierige Verkehrsanbindung und Infrastruktur der Gemeinde. Alle Gesprächspartner appellierten an Landrat Engelhardt sich für eine schnelle Umsetzung zum Bau der B38 a einzusetzen, um die Region Überwald auch verkehrsinfrastrukturell voran zu bringen.

Als 3. und letzte Station der Firmen- und Institutionsbesuche führte es Landrat Engelhardt nach Siedelsbrunn in das sysTelios Gesundheitszentrum dessen Herzstück die sysTelios-Klinik, eine private Akutklinik für Klientinnen und Klienten mit psychischen, psychosomatischen und somatopsychischen Symptonbildungen ist.

Die Klinik, auf einer Anhöhe in Siedelsbrunn gelegen und mit atemberaubenden Blick, beinhaltet das therapeutische Konzept welches tiefenpsychologisch fundiert, verhaltenstherapeutisch ergänzt und hypnosesystemisch optimiert. Es ist ärztlich konzipiert und geleitet. Dr. Herr stellte dem neuen Landrat Engelhardt die Einrichtung mit  127 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor. „Neben der medizinischen Strahlkraft der Klinik über Kreisgrenzen hinweg, ist das Gesundheitszentrum gleichzeitig ein wichtiger Arbeitgeber für die Region geworden.

„Wald-Michelbach ist eine schöne Gemeinde mit großem touristischen Potential. Dies belegen nicht nur die touristischen Leuchttürme Solardraisine, Sommerrodelbahn oder der Kletterpark, welche ich auch schon privat mit meiner Familie besucht habe, sondern auch die wunderschöne Landschaft und die Kreativität der Menschen“, fand  Landrat Engelhardt beim abschließendem Pressegespräch im Rathaus von Wald-Michelbach lobende Worte für die Überwaldgemeinde. Gerade die Gemeinden die relativ weit weg von den Verkehrsachsen liegen, müssen noch stärker und innovativ vorgehen, was hier in der Region deutlich sichtbar ist.

Als Landrat liege ihm viel daran, „die Entwicklung des Landkreises zu steuern“. Vor allem der Tourismus, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), die Versorgungsinfrastruktur und die B 38a sind hier große Themen, die weiter forciert werden müssen.

„Tourismus im Überwald ist ein wichtiges Standbein und ein Lebensqualitätsfaktor für Menschen von außen und Menschen von hier“, sagte Engelhardt. Hierbei solle sich die Qualität steigern, indem die Zahl der Angebote erhöht werde. Auch möchte er den ÖPNV dahingehend verbessern, dass die Verkehrsanbindungen – auch zwischen den unterschiedlichen Verkehrsverbunden Rhein-Neckar und Rhein-Main – angepasst werden.

„Der ÖPNV muss klug miteinander vernetzt werden“, sagte der Landrat. So könne er sich beispielsweise vorstellen, kleinere Linienbusse einzusetzen, die nur dann fahren, wenn sie jemand nutzen möchte. Busse die Leerfahrten machen, da sie niemand nutzt, sind auf Dauer zu teuer.

Ein weiteres großes Problem sieht Landrat Engelhardt, wie Bürgermeister Kunkel in der ärztlichen Versorgung der Odenwaldgemeinden. Ganz aktuell sei hier die zu erwartende Schließung des Luisenkrankenhauses in Lindenfels, die die Situation verschärfen wird. „Hier müssen wir schnellstmöglich adäquate Lösungen finden, um die ärztliche Versorgung ausreichend sicherzustellen, damit das Leben in der ländlichen Region attraktiv bleibt.

Die geplante Ortsumgehung von Mörlenbach, die B 38a, benannte er als „dickes Brett“ und gleichzeitig wichtigste verkehrspolitische Maßnahme. Hier werde in den nächsten Monaten eine Entscheidung erwartet. Er versprach: „Sobald das Gericht den Antrag des BUND abweist, werden vorbereitende Maßnahmen für den Bau getroffen.“
„Wir wollen mit begrenzten Möglichkeiten besser zusammenarbeiten und schauen, wie uns der Landkreis unterstützen kann“, sagte Kunkel abschließend und Engelhardt ergänzte: „Wir möchten mit findigen Lösungen und Vernetzung der Akteure zur weiteren Entwicklung des Landkreises beitragen.“

Antrittsbesuch in Bensheim: Landrat Engelhardt und Bürgermeister Richter im Dialog

Beim zweiten Stopp auf seiner „Landrat vor Ort Tour“ machte Landrat Christian Engelhardt im Bensheim halt. Hoch hinaus ging es bei der ersten Station, der Kletterhalle High Moves. Dort konnte der Landrat an der Kletterwand schwingende Höhen erzwingen. Nachdem er sich von dem Angebot des Unternehmens, unter der Leitung von Michael Dreißigacker und Eric Otto, ein Bild machen konnte, tauschte sich der Geschäftsführer Michael Dreißigacker mit dem Landrat über die Zukunft und das Angebot des Unternehmens aus. Das 2007 eröffnete Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeiter und bietet neben Freiklettern, Sportklettern, Bouldern, auch einen Hochseilgarten sowie das Ausrichten von Teambuilding-Maßnahmen, Firmen-Events und Kindergeburtstage an.

Es blieb sportlich, denn der nächste Punkt auf dem Plan war ein Besuch beim Fitness Studio Pfitzenmeier. Gemeinsam mit der Ressortleitern Sandra Bäuerle ging es auf eine Besichtigungstour bei der auch die Fitnessgeräte ausprobiert werden durften. Ende 2012 eröffnete das Familienunternehmen die Anlage in Bensheim. Insgesamt hat das Unternehmen 38 Anlagen und mehr als 100.000 Mitglieder. Das Angebot des Studios umfasst Fitness, Reha-Sport, Firmen-Programme und betriebliche Gesundheitsförderung. Der Standort Bensheim ist dabei der größte der Pfitzenmeier Gruppe.

Als nächste Station stand die Firma Jungheinrich auf der Agenda, bei der auch die beiden Kreistagsmitglieder Oliver Roeder und Doris Sterzelmaier teilnahmen. Auch Dr. Matthias Zürker, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH begleitete die Unternehmensführung.
Eindrucksreiche Modelle der Gabelstapler, Schlepper und Hochregalstapler des Unternehmens wurden dem Landrat präsentiert. Das weltweit aktive Unternehmen wurde 1953 in Hamburg gegründet und hat in Deutschland und anderen Ländern Vertriebsstandorte. Der Vertriebsstandort in Bensheim ist für die Kunden aus der Region von Darmstadt, Wiesbaden, Mainz, Mannheim, Kaiserslautern, Saarbrücken, Kassel, Heidelberg und Bad Homburg zuständig. Von dort aus berät und beliefert der Vertriebsstandort Bensheim die Unternehmen mit Flurförderzeugen und Lagertechnik.

Im Anschluss traf sich der Bergsträßer Landrat mit Bürgermeister Rolf Richter im Bensheimer Rathaus. Im vier Augengespräch kamen viele Themen auf den Tisch – Flüchtlingsunterbringung, Heilig-Geist-Hospital, Wohnbebauung und Kinderbetreuung.
Bei den Themen der Flüchtlingsunterbringung sowie dem Erhalt des Heilig-Geist-Hospitals sind sich beide einig. Sowohl der Rathauschef als auch der Bergsträßer Landrat setzen sich für den Erhalt des Bensheimer Krankenhaus ein und wollen die Schließung von mehreren Abteilungen verhindern. „Wir werden alles tun was in unserer Macht steht, auch wenn wir in dieser Entscheidung nur begrenzt bemächtigt sind“, betonte Landrat Christian Engelhardt.
In Sachen der Flüchtlingsunterbringungen lobte der Landrat die Einbindung der Bürger in Bensheim und die Informationspolitik seitens des Rathauses. „Ohne die Bereitschaft der ehrenamtliche Helfer in Bensheim und der guten Koordination der Stadtverwaltung wäre die Bereitstellung einer Notunterkunft für so viele Menschen wohl nicht möglich gewesen“, bedankte sich der Bergsträßer Landrat abschließend.

„Neckarsteinach ist eine Stadt mit Flair“ – Christian Engelhardt besucht das Neckartal und Bürgermeister Pfeifer

 

„Das schöne und besondere am Landkreis Bergstraße ist die Vielfalt und die unterschiedlichen Teilregionen“, stellt Landrat Christian Engelhardt bei seinen „Landrat-vor-Ort“ Terminen immer wieder aufs Neue fest. Mit Neckarsteinach hat er den südlichsten Zipfel und die in seinem Landkreis nächstgelegene Stadt zu Heidelberg besucht. Dass es dort mit der Bootsbau Neckartal GmbH eine eigene Bootswerft gibt, macht die Besonderheit der Neckarkommunen deutlich. „Eine Bootswerft ist etwas Besonderes im Kreis Bergstraße, war Landrat Engelhardt bei seinem Besuch im schönen Neckartal begeistert von der innovativen Firma. Der Familienbetrieb Ebert, wurde 1958 gegründet, und hat sich auf die Konzeption und Herstellung von technisch anspruchsvollen und schnellen, vor allem gewerblich genutzten, Sonderfahrzeugen aus Aluminium mit einer Länge von bis zu 25 Metern spezialisiert. Darin eingeschlossen sind u. a. Streifenboote der Wasserschutzpolizei, Einsatzfahrzeuge für Feuerwehr oder THW, Messboote der BAW und WSA, Personenfähren und viele weitere Sonderanfertigungen aller Art. Bis heute wurden in der Werft weit über 100 Boote für Behörden, Berufsschifffahrt oder Yachtliebhaber vom Stapel gelassen. Die aktuelle Auftragslage stimmt das Familienunternehmen welches sich in einem Nischenbereich im Kreis Bergstraße befindet zuversichtlich. „Unsere Firma besitzt das entsprechende Know-how Boote von der ersten bis zur letzten Schiffsschraube selbst zu planen und bauen zu können. Alle Arbeiten bis zur Fertigstellung des Bootes führen wir in unserer Werft selbst durch und können etwaige Änderungswünsche jederzeit berücksichtigen. In unserem Ingenieurbüro fertigen wir alle hierfür benötigten Unterlagen und Berechnungen selbst an. Nebenbei sind wir auch beratend tätig und helfen unseren Kunden bei der Durchführung und Planung Ihrer Bauvorhaben“, führt Geschäftsinhaber Martin Ebert aus.

Die Firma Kies Krieger ist ebenfalls ein Traditionsbetrieb mit rund 1000 Mitarbeitern, die sich auf mehrere Standorte entlang des Neckars und Rhein verteilen. Das Büro mit Hauptsitz in Neckarsteinach war der 2. Betrieb den sich der Bergsträßer Landrat anschaute und sich informieren lies. Gerade die Stein- und Kiesindustrie steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen hinsichtlich der natürlichen Ressourcen. Landrat Engelhardt nahm auch hier die Wünsche und Sorgen mit auf seine Do-To Liste.

Mit der Odenwald-Chemie GmbH und seinen rund 250 Mitarbeitern wurde ein weiterer wichtiger Betrieb und Arbeitgeber für die Region besucht. Das 1949 gegründete Unternehmen ist Entwicklungspartner und Lieferant für Schaumstoff- und Vliessysteme in der Kunststoffverarbeitung und kooperiert mit Partnern auf allen Kontinenten. Geschäftsführer Hans-Peter Augele und Andreas Störmann stellten den Betrieb vor, der federführend in den drei Hauptsegmenten und Bereichen der Automotive, des Baugewerbes und der Industrie tätig ist.
Beim Gespräch zwischen Bürgermeister Herold Pfeifer und Christian Engelhardt stand das Thema Windpark auf der Agenda. Landrat Engelhardt informierte, dass das Genehmigungsverfahren derzeit noch geprüft wird bzw. als Vorrangfläche ausgewiesen werden muss, um eine entsprechende Genehmigung zu erhalten. Herold Pfeifer bekundete, dass die Bevölkerung Neckarsteinachs und der benachbarten Stadt Hirschhorn den Windpark Greiner Eck mehrheitlich befürworten.

Besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Herold Pfeiffer über die Entwicklungen hinsichtlich der Breitbandversorgung. „Vor wenigen Tagen wurde der Förderantrag für dieses zukunftsweisende Projekt der Stadt Neckarsteinach in Kooperation mit der Stadt Hirschhorn bewilligt. Damit kann noch in diesem Jahr mit der Maßnahme begonnen werden, die bis Frühjahr 2017 abgeschlossen sein soll. Mein Dank gilt hier ganz besonders der Wirtschaftsförderung Bergstraße, die uns bei der Akquise und Beantragung von Fördermittel intensiv unterstützt hat“, teilte Pfeifer mit.

Auch bei der Sanierung der Vierburgenhalle kommt Bewegung in die Sache. Aktuell läuft die Planerfindung und die Kosten für die Sanierung der Halle sind im Wirtschaftsplan 2018 vorgesehen.
Als ein zentrales Thema der bisherigen Kommunentouren stand auch in Neckarsteinach die chronische finanzielle Unterversorgung der Kommunen auf der Tagesordnung.

Bürgermeister Rolf Richter und Landrat Christian Engelhardt

Antrittsbesuch in Bensheim: Landrat Engelhardt und Bürgermeister Richter im Dialog

Beim zweiten Stopp auf seiner „Landrat vor Ort Tour“ machte Landrat Christian Engelhardt im Bensheim halt. Hoch hinaus ging es bei der ersten Station, der Kletterhalle High Moves. Dort konnte der Landrat an der Kletterwand schwingende Höhen erzwingen. Nachdem er sich von dem Angebot des Unternehmens, unter der Leitung von Michael Dreißigacker und Eric Otto, ein Bild machen konnte, tauschte sich der Geschäftsführer Michael Dreißigacker mit dem Landrat über die Zukunft und das Angebot des Unternehmens aus. Das 2007 eröffnete Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeiter und bietet neben Freiklettern, Sportklettern, Bouldern, auch einen Hochseilgarten sowie das Ausrichten von Teambuilding-Maßnahmen, Firmen-Events und Kindergeburtstage an.

Es blieb sportlich, denn der nächste Punkt auf dem Plan war ein Besuch beim Fitness Studio Pfitzenmeier. Gemeinsam mit der Ressortleitern Sandra Bäuerle ging es auf eine Besichtigungstour bei der auch die Fitnessgeräte ausprobiert werden durften. Ende 2012 eröffnete das Familienunternehmen die Anlage in Bensheim. Insgesamt hat das Unternehmen 38 Anlagen und mehr als 100.000 Mitglieder. Das Angebot des Studios umfasst Fitness, Reha-Sport, Firmen-Programme und betriebliche Gesundheitsförderung. Der Standort Bensheim ist dabei der größte der Pfitzenmeier Gruppe.

Als nächste Station stand die Firma Jungheinrich auf der Agenda, bei der auch die beiden Kreistagsmitglieder Oliver Roeder und Doris Sterzelmaier teilnahmen. Auch Dr. Matthias Zürker, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH begleitete die Unternehmensführung.

Eindrucksreiche Modelle der Gabelstapler, Schlepper und Hochregalstapler des Unternehmens wurden dem Landrat präsentiert. Das weltweit aktive Unternehmen wurde 1953 in Hamburg gegründet und hat in Deutschland und anderen Ländern Vertriebsstandorte. Der Vertriebsstandort in Bensheim ist für die Kunden aus der Region von Darmstadt, Wiesbaden, Mainz, Mannheim, Kaiserslautern, Saarbrücken, Kassel, Heidelberg und Bad Homburg zuständig. Von dort aus berät und beliefert der Vertriebsstandort Bensheim die Unternehmen mit Flurförderzeugen und Lagertechnik.

Im Anschluss traf sich der Bergsträßer Landrat mit Bürgermeister Rolf Richter im Bensheimer Rathaus. Im vier Augengespräch kamen viele Themen auf den Tisch – Flüchtlingsunterbringung, Heilig-Geist-Hospital, Wohnbebauung und Kinderbetreuung.

Bei den Themen der Flüchtlingsunterbringung sowie dem Erhalt des Heilig-Geist-Hospitals sind sich beide einig. Sowohl der Rathauschef als auch der Bergsträßer Landrat setzen sich für den Erhalt des Bensheimer Krankenhaus ein und wollen die Schließung von mehreren Abteilungen verhindern. „Wir werden alles tun was in unserer Macht steht, auch wenn wir in dieser Entscheidung nur begrenzt bemächtigt sind“, betonte Landrat Christian Engelhardt.
In Sachen der Flüchtlingsunterbringungen lobte der Landrat die Einbindung der Bürger in Bensheim und die Informationspolitik seitens des Rathauses. „Ohne die Bereitschaft der ehrenamtliche Helfer in Bensheim und der guten Koordination der Stadtverwaltung wäre die Bereitstellung einer Notunterkunft für so viele Menschen wohl nicht möglich gewesen“, bedankte sich der Bergsträßer Landrat abschließend.