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Bürgermeister Röth und Landrat Engelhardt

Grasellenbach ist ein touristischer Anziehungspunkt: Landrat Engelhardt besucht Bürgermeister Röth

Mit dem Besuch in Grasellenbach geht die Landrat-vor-Ort –Tour durch den Kreis Bergstraße weiter.

Schulleiterin Kathrin Arnold begrüßte Landrat und Schuldezernent Christian Engelhardt und stellte die Besonderheiten ihrer Schule vor. Die zu den kleineren Grundschulen im Kreis gehörende Ulfenbachtalschule zeichnet sich durch ein tolles pädagogisches Konzept aus. 4 Flex – Klassen, bei denen Kinder der Jahrgangsstufen 1 – 3 ganz individuell ihrem Leistungsniveau arbeiten und lernen können, eine Schule mit Forschungsschwerpunkt und Werken, aber auch aufgrund der schönen Lage sehr Naturorientiert arbeitet, begeisterte Landrat Engelhard. „Schule und Bildung sind meine zentralen Themen, die ich als Landrat weiter forcieren und fördern möchte. Der Reiz der kleineren Grundschulen in den ländlichen Regionen des Kreises finde ich dabei ganz besonders schön und für Kinder ein ganz ausgezeichnetes Lernumfeld. Auch die medienpädagogische Arbeit mit Laptops bei den Kleinen finde ich ganz besonders spannend“.

Beim Besuch der Coronet Werke im Ortsteil Wahlen informierte sich Landrat Engelhardt über die aktuelle Lage und die Herausforderungen des Unternehmens, das sich seit vielen Jahren auf den Bereich der Kleiderbügelherstellung spezialisiert hat. Das Unternehmen mit 100 Mitarbeitern zählt zu den größten Arbeitgebern der Odenwaldgemeinde.
„Gerade der Internethandel und die Tatsache, dass Kleiderbügel in der Textilbranche mehrfach verwendet werden, stellen für uns Problembereiche dar. Dennoch sind wir zuversichtlich – dass wir trotz der ungünstigen infrastrukturellen Lage – unsere Produkte aufgrund Qualitätsargumenten auf dem Weltmarkt positionieren können“, zeigte sich Geschäftsführer Alberts zuversichtlich. Wir schaffen es, innerhalb 24 Stunden in komplett Europa auszuliefern, was für uns ein dickes Plus ist“.

Das 3-Sterne plus Ringhotel Siegfriedbrunnen war die letzte Station der Firmenbesichtigungen. Inhaber und Geschäftsführer Ernst Samer bat Engelhardt um Unterstützung hinsichtlich des immer stärker werdenden Fachkräftemangels. Trotz infrastruktureller Probleme und den Tücken des ländlichen Raums sieht Samer den Odenwald als Tourismusregion in den nächsten Jahren gut positioniert. „In der Welt in der Stress und Hektik immer stärker zunimmt, können wir mit unserer wunderbaren Luft, einer fantastischen Natur stressgeplagten Menschen die nötige Erholung und Entschleunigung bieten“. Das Traditionshaus mit über 100 –jähriger Geschichte plant weitere Investitionen und seinen Ruf als bestes Hotel des Odenwaldes weiter Rechnung zu tragen.

Flüchtlinge, Gewerbe und Tourismus waren die zentralen Themen, des Gesprächs zwischen Landrat Engelhardt und Bürgermeister Röth. Engelhardt betonte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit der Gemeinde und des Eigentümers der beiden Flüchtlingsunterkünfte in Grasellenbach mit dem Kreis Bergstraße. „Was das Thema Akzeptanz und Integration der Flüchtlinge angeht, zeigt sich Grasellenbach mit seinen Bürgern vorbildlich. Für uns als Kreis ist es einfacher zu wissen, dass die Sache gut funktioniert“, lobt Engelhardt ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Kommune. Ein weiteres wichtiges Thema des Gespräches war die Wirtschaftsförderung und die damit einhergehenden Probleme des ländlichen Raumes. Wir sind in der Region auf Arbeitsplätze angewiesen.

Als Tourismusregion die förderfähig ist, zeigte sich Engelhardt begeistert von der Region Odenwald. „Ich war vor kurzem in Grasellenbach zwischen zwei Terminen wandern entlang des Siegfriedsbrunnen, dass ich so beeindruckt von der schönen Region war, dass ich die Zeit vergaß und meinen Folgetermin mit Verspätung erreicht habe“, erzählte Engelhardt eine schöne Anekdote in Verbindung mit Grasellenbach.

Wir müssen versuchen, dass Körperschaftsdenken abzulegen und Strategien zu entwickeln die der Odenwaldregion noch mehr Nutzwert bringt. Es wäre toll, wenn wir die Tourismusverbände die in und für die  Region agieren gewinnen könnten, um die grenzübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und zu optimieren.

Eine gemeinsame Konzeption und ein regelmäßiger Austausch wurde zwischen Engelhardt und Röth vereinbart.

Landrat Christian Engelhardt

Kommunikationspark für Wahlen: Landrat Christian Engelhardt überreicht Bewilligungsbescheid für generationsübergreifendes Projekt

Der Ortsteil Wahlen von Grasellenbach darf sich über eine finanzielle Unterstützung aus dem LEADER-Projekt zur Umsetzung des Projektes „Kommunikationspark Wahlen“ freuen. Landrat Christian Engelhardt konnte die frohe Botschaft überbringen und kam mit einem Bewilligungsbescheid in Höhe von 75.438 Euro nach Wahlen. „Das Vorhaben einen gesellschaftlichen Mittelpunkt für Wahlen zu schaffen ist eine Bereicherung für den Ortsteil. Generationenübergreifend werden die Bürgerinnen und Bürger vom Kommunikationspark profitieren“, lobte Landrat Christian Engelhardt das Engagement aller Beteiligten.

Die Gemeinde Grasellenbach plant die Umsetzung des in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative „Wir sind Wahlen“ entwickelte Projekt „Kommunikationspark Wahlen“ auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs im Ortsteil Wahlen. Das vorgesehene Gelände des ehemaligen Bahnhofs liegt zentral im Ortsmittelpunkt und verfügt über eine Fläche von 23.000 qm. Ein stark besuchter Wander- und Radweg befindet sich in direkter Nähe. Für Bürgerinnen und Bürger, Wanderer, Radfahrer und Touristen wird mit dem Kommunikationspark ein Platz zum Treffen und Verweilen geschaffen. Auch eine öffentliche Grillstätte sowie ein multifunktionales Ladeterminal für E-Bikes soll im Rahmen des Projekts errichtet werden. Informationstafeln über angrenzende touristische Sehenswürdigkeiten und Radwege sowie eine Kletterwand sind ebenfalls für den „Kommunikationspark“ vorgesehen. Alle baulichen Maßnahmen werden barrierefrei ausgebaut.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 133.400 Euro und der Zuschuss von 75.438 Euro setzt sich aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Hessen zusammen.

Wolfgang Pütt, Bürgermeister Markus Röth, Landratskandidat Christian Engelhardt, Bernd Daub

Besuch bei Bürgermeister Markus Röth in Grasellenbach

Markus Röth, seit 1997 bereits Bürgermeister von Grasellenbach, fand im Landratskandidaten Christian Engelhardt (CDU) einen Mitstreiter für die Förderung des ländlichen Raumes. Beim Besuch des Landratskandidaten im Grasellenbacher Rathaus unterhielten sich die beiden Kommunalpolitiker darüber, wie man die Entwicklung des ländlichen Raumes positiv vorantreiben könne. Engelhardt betonte, dass ihm der ländliche Raum sehr am Herzen liegt und er einen besonderen Schwerpunkt in seinem Wahlprogramm auf das Thema wohnortnahe ärztliche Versorgung legt. Engelhardt erklärte, dass immer mehr Ärzte das unternehmerische Risiko einer eigenen Arztpraxis auf dem Land scheuen und stattdessen ein Angestelltenverhältnis vorziehen würden. Darüber hinaus seien mittlerweile mehr als zwei Drittel der Medizinstudenten weiblich, womit ein gestiegener Bedarf an Teilzeitstellen einhergehe, um für junge Ärztinnen attraktiv zu bleiben, erläuterte Engelhardt. Daher sei es sinnvoll über medizinische Versorgungszentren nachzudenken und zusätzlich die Mobilität der Ärzteschaft zu steigern. Hier will der Landratskandidat prüfen, ob es diesbezüglich die Möglichkeit von Zuschüssen seitens des Staates gibt. Auch über die Einführung von so genannten „rollenden Arztpraxen“ will Engelhardt nachdenken. Bürgermeister Röth begrüßte diese Vorschläge, so lange dadurch eine „bürgernahe ärztliche Versorgung, mit der lange Fahrten möglichst vermieden werden“ sichergestellt sei.

Entschiedener Verfechter der Interessen des Kreises Bergstraße

Großes Thema zwischen Engelhardt und Röth war natürlich auch die finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden. Beide waren sich darüber einig, dass das Land dafür sorgen müsse, dass die Kommunen mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Engelhardt forderte die Einhaltung des „Konnexitäts-Prinzips“: Wer bestellt – bezahlt. „Wenn beispielsweise der Bund eine Maßnahme beschließt, dann muss der Bund auch sagen wo das Geld dafür herkommt“. Dies sah Röth genauso und ergänzte, dass das Land dafür sorgen muss, dass „die Mittel die der Bund für die Kommunen vorgesehen hat, auch bei den Kommunen ankommen“. Christian Engelhardt versprach, dass er – genau wie der bisherige Landrat Willkes – ein entschiedener Verfechter der Interessen des Kreises Bergstraße sein werde. Für eine gute finanzielle Ausstattung der Gemeinden will er „ein streitbarer Landrat sein“ und falls nötig auch eine weitere Klage gegen den kommunalen Finanzausgleich in Betracht ziehen.

Landrat Christian Engelhardt

Odenwald – meine Themen als Landrat

Wirtschaftsförderung

Die Ortsumgehung für Mörlenbach soll möglichst bald gebaut werden. Ebenso setzt sich Christian Engelhardt für die Weiterführung der B 38a um Rimbach und Fürth ein. Weitere Haltepunkte könnten an der Weschnitztalbahn entstehen. In Birkenau wie auch den anderen Gemeinden soll das Wohnumfeld seniorengerecht und barrierefrei gestaltet werden.

Interkommunale Gewerbegebiete, Tourismusförderung und Krankenhäuser

Engelhardt will als Landrat die Ausweisung interkommunaler Gewerbegebiete unterstützen, um Entwicklungsmöglichkeiten für die Wirtschaft im Odenwald zu verbessern. Vom Tourismus im Geo-Naturpark sollen Orte wie Lautertal noch mehr profitieren. Das Luisen-Krankenhaus in Lindenfels muss erhalten bleiben.

Unterstützung der Gemeinden bei der Energiewende

Die Kommunen im Kreis Bergstraße schreiten bei der Umsetzung der Energiewende voran – mit Wind, Solar und Biomasse. Die Standorte für die Windräder müssen vernünftig und unter Beteiligung der Bevölkerung ausgewählt werden. Als Landrat will Engelhardt dabei unter anderem Wald-Michelbach unterstützen.

Erneuerbare Energie

Eine wohnortnahe Gesundheits-versorgung sieht er als wichtig an, auch in kleineren Gemeinden wie Grasellenbach müssen die Versorgung mit Ärzten und ein schneller Rettungsdienst sichergestellt bleiben. Für Abtsteinach und Gorxhei-mertal sind gute Verkehrsverbindungen wichtig, beispielsweise ein regelmäßiges Busangebot – auch über die Kreisgrenzen hinaus.