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Bürgermeisteri Bärbel Schader und Landrat Christian Engelhardt

Landrat vor Ort in Bürstadt: Eine Stadt die blüht und lebt und viele Visionen hat

Landrat Engelhardt und Bürgermeisterin Schader planen gemeinsame Projekte

Eine weitere Station bei der „Landrat vor Ort“-Tour führte  Landrat Christian Engelhardt nach Bürstadt.

Bevor es ihn ins Rathaus zu Bürgermeisterin Bärbel Schader verschlug, besuchte er vorab einige in der Sonnenstadt beheimatete Firmen, um sich über die heimische Wirtschaft zu informieren und die Betriebe kennen zu lernen.

Den ersten Halt legte er bei „Gärten von Gärtner“ ein. In dem Betrieb, der sich bereits seit über 100 Jahren im Familienbesitz befindet informierte Engelhardt sich über die derzeitige Wettbewerbssituation. „Der Wettbewerb ist groß. In unserer Branche ist eine häufig auftretende Schwarzarbeit  ein großes Thema und beeinflusst natürlich den Wettbewerb im großen Maße“, erklärt Franz Müller, Geschäftsführer des Familienbetriebes. Auch das Potenzial von Flüchtlingen als Nachwuchskräfte wurde ausführlich besprochen Aufgrund des immer größer werdenden Fachkräftemangels, ist der Einsatz von Flüchtlingen wichtiger Ansatzpunkt.

Im Anschluss ging es weiter zu Gräf Gardinen- und Raumausstattung. Ein Unternehmen in bereits zweiter Generation. „Ein Juwel in unserer Region. Mit der deutschlandweiten Ausstattung von Hotels trägt das Unternehmen Gräf Gardinen- und Raumausstattung zum dauerhaften Erhalt von Arbeitsplätzen bei“, betont Landrat Christian Engelhardt im Gespräch.

Seit mehr als 40 Jahren zeigt sich das Raumausstattungsunternehmen regional und überregional von seiner kreativsten Seite und bietet als Objekt- und Raumausstatter kompetente Unterstützung und Lösungen bei der Umsetzung von Gestaltungsmöglichkeiten.

Bei der Führung durch den Traditionsbetrieb „Stadtmüller Bedachungen“  konnte Engelhardt einen weitreichenden Eindruck über das Handwerk des Dachdeckers gewinnen. „Es hat sich einiges getan. Die klassischen Dachdeckerarbeiten gibt es kaum noch, dafür wird im  technische Bereich ein immer größeres Know-How gefordert“, weiß Geschäftsführer Hermann Hofmann zu berichten. Nicht nur Privatkunden zählt Stadtmüller Bedachungen zu seinem Kundenkreis, auch namenhafte Großkunden wie Daimler, SCA und Caterpillar. „Die Metropolregion spielt uns hier in die Karten“, teilt der Unternehmer mit. Auch er beklagt einen Fachkräftemangel und einen schlechten Bildungsstand der Auszubildenden. Hier muss nachgesteuert werden“, so Hofmann. Um den Fachkräftemangel etwas ausgleichen zu können, hat Hofmann einige Flüchtlinge eingestellt, die sich sehr gut integriert haben. Hofmann selbst zählt zu den Gründern des Wirtschaftsrates Bürstadts und ist Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft. „Es macht Spaß etwas zu bewegen“, erklärt der Geschäftsführer im Gespräch. Bevor des für den Verwaltungschef ins Rathaus weiterging lobte Engelhardt das Engagement Hofmanns „Einen so aktiven Unternehmer und Stadtentwickler wie Sie es sind, braucht eine  Kommune, denn nur so kann in den Städten und Gemeinden etwas bewegt werden.“

Bei Bürgermeisterin Bärbel Schader wurde der Heppenheimer Verwaltungschef auf herzlichste begrüßt und in der Sonnenstadt willkommen geheißen. Zwar war Christian Engelhardt bereits einige Male in der Bürstadt, jedoch das erste Mal offiziell als amtierender Landrat.

Schader dankte Engelhardt für die Einhaltung seines Wahlversprechens und freute sich über die Zusage über die Nachmittagsbetreuung „Pakt für den Nachmittag“ für die Schillerschule. Das Betreuungsangebot „Pakt für den Nachmittag“ bietet eine Betreuung der Schüler bis 17 Uhr im Grundschulbereich, somit ist kann der Schulstandort Bürstadt mit einer Ganztagsbetreuung punkten. Um die entsprechenden Baumaßnahmen, wie das Errichten einer Mensa und einige Sanierungsarbeiten, in die Wege leiten zu können, wurde kürzlich 1 Million Euro in den Investitionsplan für die Schillerschule aufgenommen. „Die Schillerschule ist eine der größten Grundschulen im Kreis, mit einer wachsenden Schulgemeinde. Hierfür müssen Erweiterungsmaßnahmen nach und nach vorgenommen werden“, betonte Schuldezernent Engelhardt im Gespräch.

Weiterhin kam Engelhardt mit der Zusage, dass die Bobstädter Sporthalle erneuert wird. Gerade die Küche und die sanitären Anlagen sind bereits in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Im Rahmen der Dorferneuerungsprogrammes wird ebenfalls ein Anbau geplant, der als Begegnungsraum dienen soll. Da in dieser Halle regelmäßig die Schüler und Schülerinnen der Astrid-Lindgren-Schule turnen, ist der Kreis als Schulträger federführend an den Maßnahmen beteiligt.

Neben dem Schulangebot wurde die große Vision eines  Sport- und Bildungscampus in Bürstadt thematisiert. Hierfür benötigt die Riedkommune  große Hilfe bei der Umsetzung, so sprach Schader gleichzeitig ihre damit verbundene Bitte um Unterstützung aus. „die Kostenschätzungen belaufen sich auf rund 10,6 Million Euro, dies können wir keineswegs alleine stemmen. Derzeit werden die Anträge auf entsprechende Fördermittel geprüft“, so das Stadtoberhaupt. Nicht zuletzt würde dieser Campus einen enormen Beitrag zum Thema Integration leisten. Auch Landrat Christian Engelhardt zeigte sich von dieser Idee angetan, „ in einer Stadt, in der Bewegung ist, wäre so ein Gelände sicherlich eine Bereicherung.

Schader verwies noch auf einige Höhepunkte in den kommenden Jahren hin. Im kommenden Jahr wird Bürstadts „Alla-Hopp-Anlage“ eröffnet, ebenso öffnen sich die Pforten des Back- und Brauhauses Drayß. 2017 feiert die Stadt Bürstadt gleich zwei Jubiläen, 50 Jahre Stadtrechte und 7000 Jahre Gemeinde Bürstadt.

Mit den Worten „Ich freue mich auf die gemeinsamen Projekte. Kommen Sie bald wieder“, verabschiedete sich Bürstadts Bürgermeisterin zu zeigte sich sichtlich angetan vom Besuch des Bergsträßer Landrats.

Landratskandidat Christian Engelhardt Canvassing im Landkreis Bergstrasse

Landratskandidat Christian Engelhardt beim Canvassing im Landkreis Bergstrasse

Der Landratskandidat der CDU Bergstraße Christian Engelhardt zeigt kurz vor der Stichwahl am 19. April Präsenz

Nach dem Vorbild des US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs geht Christian Engelhardt im Landratswahlkampf von Tür zu Tür und spricht mit den Bürgern über deren Sorgen und Nöte, diskutiert mit ihnen über Kommunalpolitik und stellt sich vor. In den USA nennt man diese Form des Wahlkampfs „Canvassing“. „Als Landrat möchte ich bürgernah Politik machen und mittendrin unter den Menschen sein“, erklärt der CDU-Kandidat. „Canvassing ist für mich deshalb ein wichtiger Bestandteil des Wahlkampfs, da ich so am besten mit den Bürgern ins Gespräch kommen und mir ein Bild über deren Wünsche an einen potentiellen Landrat machen kann. Darüber hinaus entspricht das Konzept meinen Vorstellungen von bürgernaher Politik. Auch als Landrat will ich für die Bürger immer ein offenes Ohr haben“ erklärt Engelhardt seine Motivation.

Persönlich über Kreispolitik diskutieren

Nach den ersten Canvassing-Touren zieht der Landratskandidat ein positives Fazit. „Die Leute empfangen mich gerne und freuen sich einmal mit dem Landratskandidaten persönlich über die Kreispolitik diskutieren zu können“ freut sich Engelhardt über das sehr gute Feedback von Seiten der Bürger. Nach „Hausbesuchen“ in der Viernheimer Oststadt, in Mörlenbach-Weiher und in Bürstadt stehen für den Landratskandidaten weitere Touren in Bensheim-Fehlheim, Heppenheim-Kirschhausen und Fürth-Steinbach auf dem Programm. Durch seinen persönlichen Einsatz hofft Engelhardt darauf, dass die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl höher ausfällt als im ersten Wahlgang.

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Flüchtlinge in Bürstadt

Besuch bei Flüchtlingen und Helfern in Bürstadt

In Bürstadt engagieren sich Menschen jeden Alters für Flüchtlinge

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Barbara Schader informierte sich der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt vor Ort über die Situation der in Bürstadt untergebrachten Flüchtlinge. Christian Engelhardt kam jedoch nicht nur um sich zu informieren und mit seinen Gesprächspartnern über deren Sorgen und Probleme zu sprechen. Nein, der Landratskandidat hatte für die Flüchtlinge und die ehrenamtlichen Helfer auch Kräppel und Laugenbrezel mitgebracht. „Als kleine Anerkennung für das enorme Engagement, dass die vielen ehrenamtlichen Helfer tagtäglich dafür aufbringen, um zu einer gelingenden Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft beizutragen“, so Engelhardt. Dem Landratskandidaten gefiel es besonders gut, dass sich Menschen jeden Alters in Bürstadt ehrenamtlich engagieren. Vom Studenten und Vorsitzenden des Bürstädter Jugendrates Michael Pfeifer, über die in der Pfarrgemeinde engagierte Christel Kilian bis zu Uwe Metzner, die sich allesamt um die Belange der Flüchtlinge kümmern.

Ehrenamt ist Säule der Gesellschaft

Der Landratskandidat betonte ausdrücklich, wie sehr ihm die Förderung des Ehrenamtes am Herzen liegt. Das Ehrenamt ist für Engelhardt „die tragende Säule auf der unsere Gesellschaft aufgebaut ist“. Vieles sei ohne ehrenamtliche Helfer heutzutage gar nicht mehr in der gewünschten Vielfalt und Tiefe machbar. Zwar sei es Aufgabe des Staates für die Integration der Flüchtlinge zu sorgen, doch stosse dieser oftmals an finanzielle und personelle Grenzen. Aus diesem Grund sei er „einfach nur dankbar für ihren Einsatz“ richtete der Landratskandidat anerkennende Worte an die anwesenden Ehrenamtlichen. Aber es dürfe nicht bei einem Dank bleiben sondern der Staat – und hier wolle er als Kommunalpolitiker gerne auch mitwirken – müsse die Ehrenamtler unterstützen, betreuen und entlasten.

Integration muss von beiden Seiten gelebt werden

Besonderen Wert legte der Landratskandidat darauf, dass Integration nur gelingen kann, wenn sie von beiden Seiten gelebt wird. Zum einen sind schnellere Entscheidungsprozesse notwendig. Das Flüchtlinge jahrelang auf eine Entscheidung warten müssen, ob sie in Deutschland ein Bleiberecht erhalten stellt laut Engelhardt ein großes Problem dar: „so entstehen Härtefälle, dass Menschen die hier ihre Heimat gefunden haben nach mehreren Jahren abgeschoben werden. Es muss schnell darüber entschieden werden, wenn jemand hierbleiben darf. Erst dann kann der Integrationsprozess richtig beginnen“.

Wichtig ist dem Landratskandidaten die Feststellung, dass Integration keine Einbahnstraße sein darf. Der Staat muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die Flüchtlinge schnell arbeiten können und von Seiten der Flüchtlinge muss der Wille da sein, sich innerhalb der Gesellschaft einzubringen. Der beste Weg sich in die Gesellschaft zu integrieren ist für Engelhardt die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit. „So können die Flüchtlinge einen Teil dazu beitragen, dass unsere Wirtschaft vorankommt und gleichzeitig ist Arbeiten der beste Weg um soziale Kontakte zu knüpfen“, erläuterte Engelhardt. Oberste Priorität hat für den Landratskandidaten daher auch das Erlernen der deutschen Sprache. Deutsche Sprachkenntnisse seien Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe und für viele Unternehmen Voraussetzung bei der Einstellung eines Arbeitnehmers. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels gelte es, das Potential der –teilweise gut ausgebildeten- Flüchtlinge für die heimische Wirtschaft zu nutzen, betonte Engelhardt.

Christian Engelhardt vor Ort in Bürstadt

Christian Engelhardt vor Ort in Bürstadt

Der Öffentliche-Personen-Nahverkehr (ÖPNV) ist für die Vernetzung Bürstadts in die Region von großer Bedeutung. „Auch der örtliche Stadtbus ist eine Bereicherung für die Mobilität von Jung und Alt“, findet der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt. Auch zur Schülerbeförderung formuliert er klare Worte. „Der Schulbus muss verlässlich sein“ betont der Landratskandidat im Rahmen eines „Engelhardt-vor-Ort“-Tages in Bürstadt. Gerade in Bürstadt waren in den letzten Wochen Diskussionen um den Schulbus entstanden.
Für Christian Engelhardt ist es wichtig, dass sichergestellt sein müsse, dass Schulbusse nicht zu früh losfahren und alle Kinder rechtzeitig in der Schule ankommen. Hier begrüßte der Landratskandidat häufigere Kontrollen seitens der Kreisverwaltung. Wichtig sei es, dass die Kapazitätsgrenzen der Busse eingehalten werden. Sollte sich ein Bedarf an zusätzlichen Angeboten feststellen lassen, dann „werde ich mich im Falle eines positiven Wahlausgangs dafür einsetzen, dass diese Angebote geschaffen werden“, so der derzeitige Geschäftsführer des Hessischen Landkreistages. Generell ist die Verbesserung der Öffentlichen Personennahverkehrsangebote eines der Hauptziele von Christian Engelhardt im Landratswahlkampf. Vor allem das „Schnittstellenproblem“ zwischen den beiden Verkehrsverbünden VRN und RMV will Engelhardt angehen und so für eine bessere Verbindung zu den beiden Metropolregionen sorgen.
Darüber hinaus präsentierte Christian Engelhardt den Mitgliedern der örtlichen CDU seine Idee, etwa auf dem Neuen Marktplatz einen so genannten „Wlan-Hotspot“ einzurichten, um kreisweit die Ortskerne als „neue Mitte“, die zum Verweilen einladen soll, aufzubauen. Die dritte Station des „vor-Ort-Tages“ bildete ein gemeinsamer Besuch mit Bürgermeisterin Barbara Schader bei den von der Kommune untergebrachten Flüchtlingen.
Hier lobte der Landratskandidat insbesondere das enorme Engagement der Ehrenamtlichen Helfer. „Ohne ihren großartigen persönlichen Einsatz wäre ein solches unterstützendes Angebot hier in Bürstadt gar nicht möglich. Das ist gelebte Integration“, betonten Engelhardt und Schader unisono.

Landrat Christian Engelhardt

Ried – meine Themen als Landrat

Einführung der S-Bahn auf der Riedbahn

Für Viernheim und Lampertheim ist die Einbindung in die Rhein¬Neckar-Region – vor allem nach Mannheim – mit guten Verkehrsverbindungen besonders wichtig. Die Einführung der S-Bahn auf der Riedbahn will Christian En-gelhardt voranbringen, sie soll an allen Stationen in Biblis, Bürstadt, Groß-Rohrheim und Lampertheim halten.

Verkehrsverbindungen

Die B 47 bei Bürstadt bis zur Rheinbrücke nach Worms soll ausgebaut werden. In Biblis erfolgt der Rückbau des Kernkraftwerks mit einer regelmäßigen Information der Bürger, den Strukturwandel der Gemeinde will Engelhardt als Landrat unterstützen. In Viernheim gilt dies beispielsweise auch für die Entwicklung der Innenstadt.

Landrat Christian Engelhardt

Engelhardt fordert strengere Kontrollen des Busverkehrs in Bürstadt und Bobstadt

Bezüglich der aktuellen „Schulbus-Diskussion“ in Bürstadt und Bobstadt sprach sich der CDU-Landratskandidat – Christian Engelhardt – für strengere Kontrollen vor Ort aus. Es müsse sichergestellt werden, dass Busse nicht zu früh losfahren und alle Kinder rechtzeitig in der Schule ankommen, so Engelhardt. Der Landratskandidat begrüßte ausdrücklich die diesbezügliche Ankündigung der Kreisverwaltung in nächster Zeit häufigere Kontrollen durchzuführen. Sollte sich hierbei tatsächlich ein Regelverstoss durch das Busunternehmen feststellen lassen, dann müsse man darüber nachdenken, wie man solche Situationen in Zukunft vermeiden könne. „Ein Vertrag muss auch die Möglichkeit von Vertragsstrafen enthalten“ so Engelhardt.

Es müsse außerdem streng darauf geachtet werden, dass die Kapazitätsgrenzen der Busse eingehalten werden. Sollte sich vor Ort ein Kapazitätsengpass und somit ein Bedarf an zusätzlichen Angeboten feststellen lassen, dann wolle sich Engelhardt im Falle seiner Wahl dafür einsetzen, dass diese Angebote geschaffen werden.

Bedeutung der Jugendhilfe wird betont. Arbeit der Caritas im Landkreis Bergstraße

Bedeutung der Jugendhilfe wird betont. Arbeit der Caritas im Landkreis Bergstraße

Caritas im Landkreis Bergstraße

Einladend, hell und modern – so präsentiert sich das Hotel Karolinger Hof in Lorsch dem CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt. Er hat dieses besondere Hotel nicht nur als Übernachtungsort gewählt, sondern sich dort auch mit dem Vorstandsvorsitzenden und Caritasdirektor Franz-Josef Kiefer, dem Lorscher Bürgermeister Christian Schönung und Sven Hofmann, führender Mitarbeiter des Hotels getroffen, um sich über die vielfältige Arbeit der Caritas im Landkreis Bergstraße zu informieren.

Ansatzpunkte für engmaschige Zusammenarbeit mit der Caritas

„Wir versuchen passgenaue Angebote für die Menschen vor Ort zu schaffen und entwickeln häufig neue Konzepte und Ansätze“ erklärte Kiefer den Gesprächspartnern aus der Politik. So sei dieses Hotel kein klassischer Integrationsbetrieb, da die Quote der beschäftigten Menschen mit Behinderung deutlich höher als die dort vorgegebene 50 % liege, außerdem würde auch Langzeitarbeitslosen eine Chance gegeben, mit pädagogischer Begleitung zurück ins Arbeitsleben zu finden. „Hier sehe ich einen engen Anknüpfungspunkt für den Landkreis mit seiner jahrelangen erfolgreichen Arbeit als Optionskommune und dem Eigenbetrieb „Neue Wege“. Gerne möchte ich mich, im Falle eines Wahlsieges, für eine engmaschige Zusammenarbeit mit der Caritas einsetzen“, versprach Engelhardt. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl an Vorzeigeprojekten der Caritas im Landkreis. Vom Seniorenwohnheim in Bürstadt, Einhausen und Bensheim; Sozialstationen; ambulante und stationäre Suchtkrankenhilfe; Gemeindepsychiatrische Zentren; vielfältige Beratungsdienste, über das Mehrgenerationenhaus in Bensheim bis hin zu diesem Hotel.

Jugendhilfe: Frühzeitige Prävention vermeidet Probleme und hohe Sozialkosten

Er betonte seinen Wunsch, sich als Landrat verstärkt für die Jugendhilfe einsetzen zu wollen, da eine frühzeitige Förderung die beste Prävention zur Vermeidung von späteren Problemen und hohen Sozialkosten sei. Für diesen Ansatz benötige er starke Kooperationsparten wie die Caritas. „Auch dies ist ein wichtiger Aspekt meines Schwerpunktthemas Bildung“, führte Landratskandidat Engelhardt aus, „welches von Bildungsgerechtigkeit, über Inklusion bis hin zur Exzellenzförderung ein unglaublich spannendes und bedeutendes Handlungsfeld ist.“

Landrat Wilkes und Landratskandidat Engelhardt im Gespräch über weitere Entwicklung des Kreises Bergstraße

Wilkes und Engelhardt im Gespräch über weitere Entwicklung des Kreises Bergstraße

Einigkeit über Finanzen, Schulen und Soziales

Nicht nur der Kampf um eine angemessene finanzielle Ausstattung eint den Bergsträßer Landrat Matthias Wilkes und den Kandidaten der CDU zur Landratswahl, Christian Engelhardt. Auch in den Politikfeldern Schule und Soziales hat Engelhardt als geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistags das Wirken von Wilkes als Chef des Kreises Bergstraße kennen- und schätzen gelernt. Allein deshalb gab es jede Menge konkreten Gesprächsstoff, als Engelhardt erstmals als Kandidat der Bergsträßer CDU zu Wilkes ins Heppenheimer Landratsamt kam.

Kreis Bergstrasse überregional im Fokus

Nach Einschätzung Engelhardts hat sich der Kreis Bergstraße im Bereich der Tourismusförderung in den vergangenen Jahren deutlich nach vorne entwickelt. Die Solardraisine und das Welterbe Kloster Lorsch seien nur zwei Beispiele, die den Kreis überregional ins Gespräch bringen. Durch die Arbeit in der Wirtschaftsförderung Bergstraße, aber auch die Vernetzungen in die beiden Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar könne sich der Kreis weitaus effizienter darstellen und im Wettbewerb bestehen.

Flächendeckende Betreuungsangebote – auch für Bürstadt

Durch das Schulbauprogramm hat der Kreis an den meisten Standorten auch die baulichen Voraussetzungen für Betreuungsangebote geschaffen. Christian Engelhardt formuliert die Zielvorgabe, Betreuungsangebote in den kommenden Jahren flächendeckend anzubieten und die baulichen Voraussetzungen dort zu schaffen, wo sie heute noch fehlen, beispielsweise in Bürstadt.

Politische Verteilungsprobleme sollten auch politisch gelöst werden

Bei der Frage der Finanzausstattung der Kreise und Gemeinden befinden sich Engelhardt und Wilkes inhaltlich im Gleichklang. Die bisher vorliegende Reform des Kommunalen Finanzausgleichs entspricht nicht den Vorgaben des sogenannten Alsfelder Urteils. Nach dem intensiven Austausch des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer mit kommunal Verantwortlichen erwarten beide entscheidende Nachbesserungen. Blieben diese aus, ist für beide Politiker ein erneuter Gang vor Gericht folgerichtige Konsequenz, auch wenn ein politisches Verteilungsproblem besser politisch gelöst werden sollte.

Eine Gesellschaft muß Menschen mitnehmen und einbinden

Dass der Kreis Bergstraße in eigener Verantwortung viele Veränderungen mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensverhältnisse und zugleich größerer Sparsamkeit umgesetzt habe, macht unter anderem das Umsteuerungskonzept der Jugendhilfe deutlich. Wilkes und Engelhardt waren sich einig, dass bei aller Bedeutung der Wirtschaftlichkeit auch die Qualität der Angebote zählen soll. „Ich will eine Gesellschaft mitgestalten, die Menschen mitnimmt und einbindet, deshalb lautet die zentrale Zielsetzung, Familien und junge Menschen so zu betreuen, dass sie nach der Bildungsphase am Arbeitsprozess und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können“, so Engelhardt abschließend.

 

Christian Engelhardt zu Besuch beim Adventszauber Kreis Bergstrasse

Adventszauber Bürstadt

Christian Engelhardt beim Ehrenamtsempfang in Bürstadt Kreis Bergstrasse

Ehrenamtsempfang Bürstadt