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AKW Biblis Georg Schneider, Alexander Bauer, Luisa-Marie Morweiser, Kraftwerksleiter Horst Kemmeter, Landratskandidat Christian Engelhardt, Bürgermeister Felix Kusicka, Rita Schramm, Rosemarie Schönherr, Eckhard Stengert

Engelhardt fordert Transparenz beim AKW-Rückbau in Biblis

„Für mich ist wichtig, dass das Rückbau-Verfahren seitens RWE transparent gestaltet wird und die Bürger immer umfassend informiert sind“, betonte der Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) im Rahmen seines Besuchs im Kraftwerk Biblis. Gemeinsam mit Bürgermeister Felix Kusicka und dem Landtagsabgeordneten Alexander Bauer war Engelhardt zu Gast bei der RWE Power AG um sich über den aktuellen Stand des Stilllegungsverfahrens und über den Abbau des Kernkraftwerks zu informieren. Der Kraftwerksleiter Horst Kemmeter informierte den Landratskandidaten ausführlich über die von RWE durchgeführten Maßnahmen zur Information der Bevölkerung und zur Erhöhung der Transparenz des Verfahrens.

Kemmeter berichtete dem Landratskandidaten von der „umfassenden Informationsoffensive“, die RWE im Rahmen des Rückbaus angekündigt hat. In nächster Zeit werde es weitere Veranstaltungen geben, bei denen die interessierten Bürger mit den Experten des Kernkraftwerks ins Gespräch kommen können. Unter anderem sollen die Besucher auch einen Blick auf die Castorbehälter und ins Standortzwischenlager werfen dürfen. Außerdem haben die Bürger die Möglichkeit „sich im Informationszentrum zu informieren oder an den regelmäßigen Sitzungen des Informationsforums teilzunehmen“ berichtete der Kraftwerksleiter. Engelhardt sprach sich für eine Fortführung dieses Weges aus: „Information und Aufklärung ist meiner Ansicht nach heutzutage eine Verpflichtung des Staats gegenüber den Bürgern. Zudem hilft es immer, wenn eine Diskussion sachlich geführt werden kann, auch um Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen und ihnen zu begegnen“, so der Landratskandidat.

Natürlich stand auch eine Betriebsbesichtigung auf dem Programm. Hier staunte der Landratskandidat über den „stärksten Motor der Welt“, den 1.600.000 PS starken ehemaligen Generator des Blocks A, der seit der Abschaltung des AKWs für den Phasenschieberbetrieb umgerüstet wurde. Der Phasenschieber trage zu einer Stabilisierung des Stromnetzes in der Rhein-Main-Neckar Region bei, erklärte Kemmeter. „Die Spannungshaltung wird durch die Einspeisung schwankender erneuerbarer Energien und durch die Abschaltung der Kernkraftwerke immer schwieriger und der Phasenschieber hilft dabei, die Systemsicherheit aufrecht zu erhalten“ so Kemmeter.
Wichtig ist dem Landratskandidaten auch die Zukunft des Standortes Biblis. Christian Engelhardt will im Falle seiner Wahl die Stadt Biblis beim anstehenden Strukturwandel aktiv unterstützen und beispielsweise durch eine effektive Wirtschaftsförderung bei der Ansiedlung von Gewerbetreibenden helfen. Der Rückbau werde allerdings noch mindestens „15-20 Jahre“ dauern und so lange bleibe „RWE ein wichtiger Arbeitgeber für die ganze Region“.

BM kandidat Ringhof, Dr. Neuberger, Chirurgen, Engelhardt

Thementag „Gesundheit und Ernährung“ im Kreis Bergstraße

Im Gespräch mit Vertretern aus dem Bereich Gesundheit und Ernährung

Rund um das Thema Gesundheit und Ernährung ging es für den CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt am 19.02.2015. An diesem Tag besucht Engelhardt im gesamten Kreisgebiet Einrichtungen und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit den Themen Gesundheit und Ernährung zu tun haben.

Stationen des Landratskandidaten waren: das Luisenkrankenhaus in Lindenfels, das Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim, die Veranstaltung des Bundesgesundheitsministers Gröhe „Aktuelle Herausforderungen in der Gesundheitspolitik“, der Hofladen Ochsenschläger in Biblis, das Kreiskrankenhaus in Heppenheim, das St. Josef Krankenhaus in Viernheim und abgerundet wird der Thementag „Gesundheit und Ernährung“ von einem Gespräch des Landratskandidaten mit Vertretern des Ärztenetzwerks GALA in Lampertheim.

Herausforderungen im Kreis Bergstraße bei gesundheitspolitischen Themen

Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu gesundheitspolitischen Themen und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Gesprächspartner. Sinn und Zweck des Thementages war es auch, sich darüber zu informieren, vor welchen Herausforderungen die jeweiligen Einrichtungen im Landkreis stehen und wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte.

Krankenhäuser im Kreisgebiet sollen erhalten bleiben

Christian Engelhardt wird sich im Falle seiner Wahl dafür einsetzen, dass sämtliche Krankenhäuser im Kreisgebiet als Standort bestehen bleiben. Dazu zählt explizit auch das Luisenkrankenhaus in Lindenfels mit seinem Notarztstandort, für dessen Erhalt sich Engelhardt stark machen möchte. „In erster Linie brauchen wir die Krankenhäuser um die medizinische und ärztliche Versorgung der Menschen im Kreis sicherstellen zu können, aber auch als Arbeitgeber und Wirtschaftszweig haben sie eine große Bedeutung“, betonte der Landratskandidat im Gespräch mit Dr. Wahlig aus Lindenfels und dem ärztlichen Direktor Dr. Huck der drei Krankenhäuser in Lindenfels, Bensheim und Lampertheim. Engelhardt begrüßte es ausdrücklich, dass durch den Anschluss an das Universitätsklinikum Mannheim sowohl der Standort als auch die medizinische Qualität gesichert und verbessert werden konnte. Dr. Huck und Christian Engelhardt waren sich darüber einig, dass es in Zukunft darauf ankomme, intelligente Teilzeitmodelle zur Gewinnung von jungen Ärztinnen weiterzuentwickeln, da inzwischen knapp 70 Prozent der Medizinstudenten weiblich sind und man deshalb über eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachdenken müsse. Bezüglich des Notarztstandorts will der Landratskandidat die vom Kreistag beschlossene zweijährige Evaluationsphase abwarten und dann die für den Bürger bestmögliche Entscheidung treffen.

Engelhardt hat das Ziel langfristig eine gute stationäre Versorgung der Bürger im Kreis sicherzustellen. Daher sieht er eine Abstimmung der medizinischen Leistungsangebote der Krankenhäuser im Kreis als absolute Notwendigkeit, um ein breites stationäres Angebot aufrechtzuerhalten und einen wirtschaftlich sinnlosen und die Standorte gefährdenden Wettbewerb zu vermeiden. Beim Besuch des Kreiskrankenhauses Heppenheim sicherte Geschäftsführer Stephan Hörl dem Landratskandidaten eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu. Im Gegenzug lobte Engelhardt die erst kürzlich vereinbarten gemeinsamen Weiterbildungsmöglichkeiten mit den niedergelassenen Ärzten.

Gesundheitskonferenz soll weiterentwickelt werden

Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ärztenetzwerks „GALA“ Dr. Förster betonte der Landratskandidat die Bedeutung der, von der schwarz-grünen Koalition eingeführten, kreisweiten Gesundheitskonferenz. Diese stellt eine „sehr gute Plattform für einen gegenseitigen Austausch zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens dar“, so Engelhardt. Ausdrücklich unterstützt Christian Engelhardt das Ziel die Gesundheitskonferenz als dauerhaftes Netzwerk im Kreis Bergstraße nach Lampertheimer Vorbild („GALA“) weiterzuentwickeln.

Kreisweite ärzliche Versorung mit niedergelassenen Ärzten soll mit neuen Konzepten gefördert werden

Ganz besonders wichtig ist dem Landratskandidaten die kreisweite ärztliche Versorgung mit niedergelassenen Ärzten. Hier will Engelhardt – vor dem Hintergrund, des Ärztemangels – in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft ein Konzept entwickeln, wie – insbesondere in den ländlichen Regionen des Kreises – die medizinische Versorgung dauerhaft sichergestellt werden kann. Christian Engelhardt schwebt hier eine gezielte Ansiedlungsförderung für niedergelassene Ärzte vor (Neuorganisation von Bereitschaftsdiensten, Entwicklung von Weiterbildungsverbünden, neue integrierte Versorgungssysteme). „Die Probleme lassen sich allerdings sicherlich nicht dadurch lösen, dass die Gemeinden selbst Ärzte anstellen“, war sich Engelhardt mit den Vertretern der Ärzteschaft einig.

Erhöhung der ärztlichen Mobilität

Ein Lösungsansatz könnte viel mehr sein, dass man die Mobilität von Ärzten erhöht. Hier will der Landratskandidat prüfen, ob es diesbezüglich die Möglichkeit von Zuschüssen seitens des Staates gibt. Auch über die Einführung von so genannten „rollenden Arztpraxen“ will Engelhardt nachdenken. „Wichtig ist mir eine bürgernahe ärztliche Versorgung, um lange Fahrten möglichst zu vermeiden“, betonte der Kandidat.

Wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung

Den demographischen Wandel sieht Engelhardt „als eine der größten Herausforderungen für die Zukunft unserer Gesellschaft. Hier muss die Politik die richtigen Weichenstellungen vornehmen und das fängt bereits auf der Kreis-Ebene an. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die medizinische Versorgungssituation der Menschen im Kreis Bergstraße verbessert. Ein erster Schritt könnte hier die wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege nach dem Modell der „Gemeindepflege“ (auch – je nach Bundesland – VeraH, Agnes, NäPa genannt) – als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung – sein. Diese bereits bestehenden Modelle gelte es zu fördern.

Leitstelle entscheidet über Notarzt oder der hausärztlichen Notdienst

Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Chirurugen, sowie dem Ärztlichen Direktor Dr. Neuberger des St. Josef Krankenhaus in Viernheim stellte Engelhardt sein Konzept vor, eine zentrale Leitstelle zu schaffen, die bei einem Anruf entscheidet, ob der Notarzt oder der hausärztliche Notdienst gerufen wird. Derzeit existieren diesbezüglich zwei unterschiedliche „Call-Center“. Diese ließen sich laut Engelhardt integrieren. Hierzu wird in der Leitstelle zusätzlich ein Arzt beschäftigt, der im Zweifelsfall entscheidet, welcher Notdienst der Richtige ist, da dies von den hilfesuchenden Bürgern nicht zu verlangen sei, dies selbst zu entscheiden. So könnten sich einerseits überflüssige Rettungseinsätze und andererseits zu spät geleistete Hilfeleistungen vermeiden lassen, erläuterte der Landratskandidat.

Partnerschaftlich mit Ärztenetzwerk für zukunftsfähige Gesundheitsregion

Wichtig ist Engelhardt allerdings, die von Ihm vorgeschlagenen Änderungen und Lösungsansätze im Einvernehmen mit der Ärzteschaft auf den Weg zu bringen: „Ich halte die Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus der Praxis für sehr wichtig. Wenn ein dauerhaftes Ärztenetzwerk Bergstraße entsteht, dann möchte ich das auch als echten Partner bei der Gestaltung der zukunftsfähigen Gesundheitsregion einbeziehen.“

Anregungen für Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen

Auch die Versorgung der alten und pflegebedürftigen Menschen war Thema des Thementages. Aus diesem Grund war der Landratskandidat auch zu Besuch beim Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim. Gesprächsthemen waren hier unter anderem der drohende Fachkräftemangel in der Pflege oder die Umstellung auf eine neue EDV-gestützte Pflegedokumentation. Interessiert nahm der Landratskandidat die Anregungen des Pflegepersonals und des Heimleiters Hans Peter Kneip auf und sprach sich generell für eine bessere gesellschaftliche Anerkennung des Pflegeberufs aus. Engelhardt lobte insbesondere die Kooperation des Heims mit den Schulen und die von der Caritas betriebene Altenpflegeschule. „Nur mit einer so aktiven Ansprache der Jugendlichen wie Sie sie betreiben, können wir dem drohenden Fachkräftemangel in der Pflege begegnen“, betonte der Landratskandidat.

Frühes Wissen über gesunde Ernährung ist wichtig

Bei einem Besuch des Bauernladens Ochsenschläger in Biblis betonte der Landratskandidat die enorme Bedeutung von gesunder Ernährung. Durch frühzeitige Information und Aufklärung in den Kindertagesstätten und Schulen, wie dies der Kreis bereits praktiziert, ließen sich viele spätere Folgeschäden von ungesunder Ernährung vermeiden, so der Landratskandidat. Wichtig wäre es laut Engelhardt jedoch, dass auch die Lehrer in den weiterführenden Schulen von Zeit zu Zeit gemeinsam mit den Schülern in der jeweiligen Mensa zu Mittag essen und den Schülern erklären, was gesunde Ernährung bedeutet. Oftmals fehle den Kindern und auch vielen Eltern hier das nötige Wissen. Beispielsweise berichtete der Landratskandidat von einem Besuch bei der Viernheimer Tafel, bei dem ihm berichtet wurde, dass Rosenkohl kaum mitgenommen wird, da die Leute nicht wissen, wie man Rosenkohl zubereitet. Hier gelte es laut Engelhardt anzusetzen und gesunde Ernährung stärker in den Lehrplan zu integrieren.

Infos zu den hier genannten Konzepten

Landrat Christian Engelhardt

Ried – meine Themen als Landrat

Einführung der S-Bahn auf der Riedbahn

Für Viernheim und Lampertheim ist die Einbindung in die Rhein¬Neckar-Region – vor allem nach Mannheim – mit guten Verkehrsverbindungen besonders wichtig. Die Einführung der S-Bahn auf der Riedbahn will Christian En-gelhardt voranbringen, sie soll an allen Stationen in Biblis, Bürstadt, Groß-Rohrheim und Lampertheim halten.

Verkehrsverbindungen

Die B 47 bei Bürstadt bis zur Rheinbrücke nach Worms soll ausgebaut werden. In Biblis erfolgt der Rückbau des Kernkraftwerks mit einer regelmäßigen Information der Bürger, den Strukturwandel der Gemeinde will Engelhardt als Landrat unterstützen. In Viernheim gilt dies beispielsweise auch für die Entwicklung der Innenstadt.

Landratskandidat Christian Engelhardt ei der Johanniter Unfallhife

Thementag „Sicherheit“ mit Landratskandidat Christian Engelhardt in Biblis und Viernheim

Thementag Sicherheit: Bei Polizei, Feuerwehr und den Johannitern zu Besuch

Im Rahmen eines weiteren Thementages besuchte der Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) verschiedene Einrichtungen im Kreis Bergstraße rund um das Thema Sicherheit. Beispielsweise standen Besuche bei den Johannitern in Viernheim, bei der Freiwilligen Feuerwehr in Biblis und eine Veranstaltung mit Vertretern der Polizei auf dem Programm von Engelhardt. Sicherheit ist für den Landratskandidaten nämlich nicht nur Kriminalitätsprävention und Verbrechensbekämpfung, sondern für ihn zählt dazu auch der Katastrophenschutz, die Brandbekämpfung und die ärztliche Versorgung. Ohne diese Dinge könne beim Bürger kein umfassendes Sicherheitsempfinden entstehen. „Als Bürger möchte ich mich darauf verlassen können, dass in kurzer Zeit, wenn etwas passiert, der Notarzt, die Feuerwehr oder die Polizei vor Ort sind“, so Engelhardt.
„Sicherheit ist für mich das Wichtigste aller Grundbedürfnisse, denn ohne ein Gefühl von Sicherheit gibt es auch keine Freiheit. Das hat man am Beispiel von Rimbach gesehen, als junge Frauen äußerten, dass sie sich – aufgrund der Vergewaltigungsfälle – abends nicht mehr trauen rauszugehen“, betonte der Landratskandidat. Aus diesem Grund sei es die zentrale Aufgabe des Staates dafür zu sorgen, dass Sicherheit – „und zwar in jeglicher Hinsicht“ – gewährleistet wird. Dies bedeutet für Engelhardt jedoch nicht, dass der Staat alle Aufgaben und Leistungen „an sich ziehen“ soll, sondern dass er für eine „verlässliche und qualitative Aufgabenerfüllung Sorge tragen muss“. Hier vertrete er eine „ur-christdemokratische Politik“: nämlich, dass der Staat nicht machen soll, was die Privaten schaffen.

Ohne ehrenamtlich Aktive ist ein effektiver und schneller Katastrophenschutz und Rettungsdienst nicht möglich

Bei seinen Besuchen bei den Johannitern und bei der Freiwilligen Feuerwehr betonte Engelhardt die große Bedeutung des Ehrenamts für unsere Gesellschaft. Ohne die vielen ehrenamtlich Aktiven wäre ein solch effektiver und schneller Katastrophenschutz und Rettungsdienst wie wir ihn hier im Kreis Bergstraße vorfinden gar nicht möglich, führte der Landratskandidat weiter aus. Darüber hinaus, habe das Ehrenamt auch einen hohen wirtschaftlichen Wert. Die Förderung des Ehrenamts liegt Engelhardt persönlich am Herzen, darum wolle er im Falle seiner Wahl in Zusammenarbeit mit den Verbänden an einer Stärkung des Selbigen mitwirken.
Einen konkreten Vorschlag unterbreitete der Landratskandidat während seines Besuchs bei den Johannitern. Er könne sich vorstellen, eine zentrale Leitstelle einzurichten, die bei einem Anruf entscheide, ob der Notarzt oder der hausärztliche Notdienst gerufen wird. Durch eine Kompetenz am Telefon ließen sich einerseits überflüssige Rettungseinsätze und andererseits zu spät geleistete Hilfeleistungen vermeiden, erläuterte Engelhardt.

Christian Engelhardt trifft Bürgermeister Rainer Burelbach in Heppenheim

Christian Engelhardt besucht Bürgermeister Rainer Burelbach in Heppenheim

Auf seiner Tour durch die Rathäuser der Bergsträßer Städte und Gemeinden besuchte Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) nun Bürgermeister Rainer Burelbach. Er informierte sich über Themen, die für Heppenheim eine wichtige Rolle spielen.

Finanzielle Belastungen der Kommunen enorm

Nicht verwunderlich ist es, dass es an erster Stelle um die finanzielle Situation der Stadt ging, die sich allerdings recht erfreulich entwickelt. Engelhardt zeigte sich sehr überrascht darüber dass es gelungen ist, im Haushalt 2016 sogar einen leichten Überschuss auszuweisen. Das sei, trotz Schutzschirm, in dieser kurzen Zeit nicht zu erwarten gewesen. Die finanziellen Belastungen der Kommunen seien enorm. Das sieht der Kandidat genauso wir der amtierende Landrat Matthias Wilkes, mit dem er sich beim Thema Finanzen auf einer Linie sieht.

Schulstandort Heppenheim muss weiter gestärkt werden


Wie Wilkes hat sich auch Engelhardt das Thema Schulen auf die Fahnen geschrieben. Der Schulstandort Heppenheim spiele eine wichtige Rolle und müsse weiter gestärkt werden. In diesem Zusammenhang spricht er sich ausdrücklich dafür aus, die Gymnasien als eigenständige Schulform zu erhalten.

Renaturierung der Weschnitzinsel wird befürwortet

Auch der Naturschutz wurde im Gespräch mit dem Bürgermeister thematisiert. Insbesondere die Renaturierung der Weschnitzinsel befürwortet Engelhardt voll und ganz. Das Naturschutzgebiet zwischen Heppenheim und Lorsch dient im Notfall als Überflutungsfläche und schützt so die Gemeinden Lorsch, Einhausen und Biblis vor Hochwasser. Der Renaturierungsplan sieht die Öffnung der Dämme vor, damit sich die Weschnitz ein eigenes, natürliches Bett suchen kann.

Fruchtbarer Meinungsaustausch ist gute Basis


Den Meinungsaustausch empfanden Engelhardt und Burelbach als sehr fruchtbar. Damit wurde eine gute Basis geschaffen, um zukünftig noch zahlreiche weitere Themen zu erörtern.

Landrat Christian Engelhardt

CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt zu Besuch in Biblis

Kommunaler Finanzausgleich und Stilllegung des Kraftwerks sind Schwerpunktthemen in Biblis

Zu einem ersten Informationsaustausch besucht der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt Bürgermeister Felix Kusicka. In einem Vieraugengespräch tauschten sich beide über die für Biblis wichtigsten Themen aus. Neben dem derzeit diskutierten neuen Kommunalen Finanzausgleich (KFA) waren die besondere Situation von Biblis nach der Stilllegung des Kraftwerks sowie dem daraus notwendigen Strukturwandel Thema.

Verlust des Kraftwerkes Biblis als großen Arbeitgeber muss kompensiert werden

Teil der durch den Strukturwandel bedingten Aktivitäten der Gemeinde Biblis sind verstärkte Aktivitäten im Bereich der Wirtschaftsförderung. Schließlich gilt es, mittel- und langfristig den Verlust des Kraftwerks als großen Arbeitsgeber zu kompensieren. CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt, der im Bereich „Wirtschaftsförderung“ einen seiner Schwerpunkte setzen möchte, sagte zu, hierbei gerade auch in Biblis bei den Herausforderungen des Strukturwandels und der Schaffung- und Sicherung von wohnortnahen Arbeitsplätzen helfen zu wollen.

Engelhardt: Zukünftige Haushaltskonsolidierung in Biblis ist Rosskur

Beide waren sich einig, dass über den jetzt vorgelegten neuen KFA noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Christian Engelhardt zeigte sich als ehemaliger Bürgermeister von Frankenberg beeindruckt von der vor Biblis liegenden Rosskur zur Konsolidierung des Haushaltes.

Bürgerbeteiligung ist wichtiges demokratisches Element

Abschließend unterhielten sich die beiden Kommunalpolitiker über das von Bürgermeister Felix Kusicka als einem von zwei Vorsitzenden geleitete Informationsforum zum Rückbau des Kernkraftwerkes Biblis. Einig sind sich beide, dass ein solches Forum wichtig sei, um bei dem sensiblen Thema „Atomkraft“ die verschiedensten Fragen und Sorgen der Bürger und Interessensvertreter zu erörtern. „Die Beteiligung der Bürger ist bei Themen wie dem Rückbau des Atomkraftwerks, aber auch generell bei großen Infrastrukturmaßnahmen sehr wichtig! Maßstab für ein gutes Beteiligungsverfahren dürfen nicht die „Verfahrensvorschriften“ sein sondern ein wirkliches Mitwirken und Eingehen auf die Bürger“, so Christian Engelhardt. Dies müsse auch von dem zuständigem Ministerium der Landesregierung so gelebt werden.

Christian Engelhardt sicherte Bürgermeister Felix Kusicka zu, im Falle eines Wahlsieges Biblis als Landrat nach besten Kräften bei den bevorstehenden Aufgaben für Biblis zu unterstützen.