Landrat Christian Engelhardt

Landratskandidat Christian Engelhardt stellt sich erstmals in Birkenau vor

Nach dem interessanten Besuch im Möbelhaus Jäger und einem damit verbunden Meinungsaustausch zwischen dem Landratskandidaten Christian Engelhardt, Kreisbeigeordneten Volker Buser, Willi und Johannes Jäger und dem CDU Bürgermeisterkandidaten Gerhard Scheuermann konnte der CDU-Kreisverbandsvorsitzende Stefan Roewer, im Nebenzimmer vom Gasthaus Engel, eine stattliche Anzahl interessierter Bürger zum CDU-Stammtisch willkommen heißen.

„Unser Ziel ist es“ so Stefan Roewer, „ dass die beiden hier anwesenden Kandidaten Christian Engelhardt als Landrat und Gerhard Scheuermann als Bürgermeister, am 22. März 2015, im ersten Wahlgang gewinnen“.

Schon in jungen Jahren ist Christian Engelhardt der CDU beigetreten, berichtet der derzeitige geschäftsführende Direktor des hessischen Landkreistags. Reichliche politische Erfahrungen sammelte er als Aktiver in der Jungen Union und CDU sowie als Stadt- und Kreispolitiker. Bereits mit 31 Jahren überzeugte Engelhardt die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Frankenberg (Eder), die ihn sechs Jahre später als ihren Bürgermeister wiederwählten. Zu der beruflichen Erfahrung als Chef einer kommunalen Verwaltung ist er auch in seiner jetzigen beruflichen Funktion mit den zentralen politischen Themen aus Sicht der Landkreise bestens vertraut. Seine Aufgabe besteht darin, parteiübergreifend die Interessen der Landkreise zu formulieren und im Austausch mit den Mitgliedern der Hessischen Landesregierung zu vertreten. „ich will wieder mehr unmittelbar mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten“, so einer der Beweggründe, sich im Kreis Bergstraße für die Landratsposition zu bewerben. Der Kreis Bergstraße sei mit seinen Voraussetzungen und Chancen nicht nur ein attraktiver Arbeitsplatz, sondern habe auch seinen Reize als Lebensmittelpunkt. Deshalb werde er mit Ehefrau Daniela und den beiden Töchtern nach einer erfolgreichen Landratswahl auch seinen Wohnsitz im Kreis nehmen.

Engelhardt führte vier seiner Themenschwerpunkte detailliert aus. Zu seinen Themenschwerpunkte gehören als erstes die Schulen, der Übergang vom Kindergarten in die Schule sowie der Übergang von der Schule in den Beruf. Dazu gehöre auch das Thema Inklusion und das in der Fläche die Qualität vom Schulwesen erhalten bleibt. Die Schüler müssen die bestmöglichste Ausbildung bekomme. Nur dadurch können wir über gut ausgebildeten Fachleuten verfügen und die Wirtschaft voranbringen.

Sein zweiter Schwerpunkt ist die Familie. Ohne eine funktionierende Familie gäbe es keine Fürsorge und all das was eine Familie leistet. Dazu gehören die Betreuung der Kinder, die Betreuung der Senioren, das gesellschaftliche Leben sowie die gesamte Familienpolitik. Sein drittes Schwerpunktthema ist die Infrastruktur, die Lebensader des Landkreises und in jedem Teilgebiet des Kreises mit einem anderen Schwerpunkt. Für die Bergstraße und den Odenwald, so Engelhardt, hat die B 38 und der ÖPNV (Weschnitztalbahn und Busverkehr) ein besonders wichtiger Stellenwert. Als viertes Thema nannte der Geschäfts-führende Direktor der Hessischen Landkreistag Engelhardt die Wirtschafts-förderung, die ohnehin zu der Kernkompetenz der CDU gehöre. „Dies werde ich“, so Engelhardt „ als Chefsache bearbeiten.

In der Diskussion wurde auch die derzeitige kommunale Finanzierung angesprochen. Engelhardt positionierte sich auch hier eindeutig: Jede politische Ebene muss die Verantwortung für die Finanzierung ihrer Entscheidungen tragen, so übersetzt Engelhardt das Prinzip der Konnexität, nach dem derjenige der bestellt auch bezahlt. Gerade wenn wenn es um die finanzielle Ausstattung der kommunalen Familie geht, werde ich auch ein kämpferischer Landrat sein,“ kündigte Engelhardt an. Auch in dieser Frage habe mit Landrat Wilkes sehr gut zusammengearbeitet. „Der Landkreis ist hervorragend aufgestellt, ich möchte den Kreis mit eigenen frischen Ideen in der Kontinuität von Matthias Wilkes weiterentwickeln, so Engelhardt abschließend.

Nach der eindrucksvollen Vorstellung und Erläuterungen zu aktuellen Kreisthemen vom Geschäftsführenden Direktor der Hessischen Landkreistag Christian Engelhardt stellte sich der CDU Bürgermeisterkandidat Gerhard Scheuermann vor, der in Zukunft die Geschicke von Birkenau lenken möchte. „Die derzeitig heftigen Diskussionen zeigen, dass das KFA (Kommunaler Finanzausgleich) viele Gemeinden in Hessen, darunter auch Birkenau nicht ausreicht ohne entscheidend entgegen zu wirken“, so der Bürgermeisterkandidat. Scheuermann weiter, „wir dürfen und können nicht einfach warten, bis vom Gesetzgeber die benötigten Mittel fließen sondern wir müssen mit Intelligenz und Engagement Birkenau vorwärts bringen“. Die Wirtschaft solle gestärkt werden, eine Erhöhung der Einwohner sorge für mehr Steuereinnahmen, Zuwendungen und reduziertere die Umlagekosten. Scheuermann sieht als es als seine Aufgabe als Bürgermeister an, durch ein entsprechendes Angebot für Seniorengerechtes und Barriere freies Wohnen den Standard für Senioren zu halten. „Wir haben keine Möglichkeit großes Gewerbe in Birkenau anzusiedeln, so Scheuermann weiter, wir können jedoch den Tourismus fördern und ausbauen“. Mit mehr Qualität und einer Dachmarkenstrategie könne der Tourismus ausgebaut werden, meinte der Kandidat und nannte den Sonnenuhrenverein als Beispiel. Frau Lübker, als Vorsitzende, hat das Ziel die Anzahl der Sonnenuhren in Birkenau auf 150 Stück zu bringen. Scheuermann vermisst für Birkenau jedoch ein schlüssiges Konzept und eine spürbare Unterstützung vom Gemeindevorstand. Scheuermann sagte u.a. auch „ wir haben für Birkenau nicht gewonnen, wenn die Besucher kommen die Sonnenuhren bewundern und weiter fahren. Wir müssen den Gästen eine Unterkunft und ein Programm anbieten . Der Birkenauer CDU Kandidat meinte auch, dass man mit einigen Argumenten und Ideen, nicht unbedingt mit viel Geld, an eine Aufgabe gehen um diese erfolgreich zum Abschluss zubringen.

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