Schwerpunktthema Wirtschaft

Landrat Christian Engelhardt

55 Prozent Frauen in Führungsposition – Kreis Bergstraße geht mit gutem Beispiel voran

Über die Hälfte der Führungskräfte im Landratsamt sind weiblich

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums zum Equal Pay Day möchte Landrat Christian Engelhardt einmal schauen, wie es in seiner Verwaltung bezüglich der geschlechterbezogenen Stellenbesetzung aussieht. Nach den internen Berechnungen läuft in seiner Behörde in diesem Bezug alles richtig: „55 Prozent, das heißt über die Hälfte der Führungskräfte in der Kreisverwaltung sind weiblich“, freut sich der Verwaltungschef und mit ihm seine beiden Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Melanie Knauf und Nicole Schmitt. Denn deren Aufgabe ist es nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz als Teil der Dienststellenleitung mehr Frauen in Führung zu bringen. „Betrachtet man nur die Riege der Abteilungsleitungen ohne deren Stellvertretungen, haben wir sogar einen Frauenanteil von 60 Prozent“, betont Landrat Engelhardt.

Im Hinblick auf den Equal Pay Day, der in Deutschland in diesem Jahr einen Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von durchschnittlich 21 Prozent ausweist, ist dies besonders lobenswert. Denn ein Punkt, der zu dieser Diskrepanz führt, ist, dass Frauen zu wenig in den oberen Positionen vertreten sind. Dies hängt oft auch mit der Familienpause zusammen, die immer noch überwiegend von Frauen in Anspruch genommen wird und oft einen Karriereknick bedeutet.

Um diesem entgegen zu wirken, gibt es in der Kreisverwaltung eine Reihe von Maßnahmen. So können Beschäftigte, die Familie und Beruf sowie Pflege und Beruf vereinbaren müssen, teilweise von Zuhause aus arbeiten. Es gibt ein spezielles Programm zur Entwicklung der Nachwuchsführungskräfte, wobei hierbei auf eine paritätische Besetzung geachtet wird. Ausbildungsplätze werden in Teilzeit angeboten, ebenso ist bei internen Stellenausschreibungen die Besetzung von Vollzeitstellen mit Teilzeitkräften möglich.

Mit dem Angebot der berufsbegleitenden Fortbildungen zeigt sich die Kreisverwaltung Bergstraße als attraktiver Arbeitgeber und trägt zur zukunftsorientierten Ausrichtung der Verwaltung bei. Auch hier stehen den Teilzeitkräften alle Möglichkeiten offen. „Wir als öffentliche Einrichtung möchten gerne Vorreiter sein und zeigen, was alles möglich ist. Somit leisten wir unseren Beitrag um die Gesellschaft wieder ein Stück geschlechtergerechter zu machen“, so Landrat Engelhardt abschließend, der auch die Zusammenarbeit mit seiner Kollegin und Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz sehr schätzt. Ist sie doch die erste Frau in dieser Position in der Geschichte des Kreises Bergstraße.

Landrat Christian Engelhardt überreichte Förderbescheid zur Installierung von WLAN-Hotspots in Bensheim

Gratis-WLAN in Bensheim wird weiter ausgebaut: Landrat Engelhardt überreicht Förderbescheid

Gratis-WLAN in Bensheim wird weiter ausgebaut: Landrat Christian Engelhardt überreichte Förderbescheid zur Installierung von WLAN-Hotspots in Bensheim

Das von Landrat Christian Engelhardt ins Auge gefasste Ziel – flächendeckende kostenfreie WLAN-Zugänge im gesamten Kreis Bergstraße – rückt mit großen Schritten in greifbare Nähe. Als nächste Kommune erhielt die Stadt Bensheim den Förderbescheid des Kreises zur Installierung von WLAN-Hotspots für gebührenfreie Internetnutzung. „Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Allgegenwärtige Zugänge ins World Wide Web sind heute nicht mehr wegzudenken. Darum ist es mir ein großes Anliegen den Ausbau voranzutreiben und die Kommunen dabei zu unterstützen“, betonte der Bergsträßer Landrat.

Die Stadt Bensheim erhält für zwei Hotspots jeweils eine Förderung von 654,50 Euro. Einer der beiden Spots wird am Nibelungenbrunnen in der Höhe der oberen Fußgängerzonen seinen Platz finden. Damit wird die nördliche Fußgängerzone erschlossen und eine nahezu komplette Versorgung in der gesamten Innenstadt ermöglicht.

Auf dem Beauner Platz in der westlichen Innenstadt wird der zweite Hotspot installiert. Dieser führt zu einer Erschließung der westlichen Fußgängerzone. Der Platz dient als Veranstaltungsort für eine Vielzahl von Festen, unter anderem für das bekannte Bergsträßer Winzerfest.

Hintergrund:

Mit der Förderrichtlinie zur Ausstattung von öffentlichen Bereichen mit öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots haben die Kommunen die Möglichkeit Anträge beim Kreis Bergstraße zu stellen. Die Kommunen erhalten 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu installierten Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden.

Neckarsteinach erhält von Landrat Engelhardt Förderbescheid zur Installierung von öffentlichen WLAN-Hotspots

Stadt Neckarsteinach erhält Förderbescheid zur Installierung von öffentlichen WLAN-Hotspots

Immer mehr freies WLAN im Kreis Bergstraße – jetzt auch in Neckarsteinach

Mit der Übergabe des Förderbescheids zur Installierung von kostenfreien WLAN-Hotspots an öffentlichen Bereichen wurde die Stadt Neckarsteinach als nächste Kommune des Kreises Bergstraße bedacht. Landrat Christian Engelhardt überreichte den Bescheid aus dem Förderprogramm des Kreises persönlich in Neckarsteinach. „Die Vierburgenstadt ist ein Tourismusmagnet und prädestiniert für das Angebot von kostenlosem öffentlichem WLAN. So können sich die Besucher direkt vor Ort über das Freizeitangebot informieren“, so Landrat Christian Engelhardt.

An die Stadt Neckarsteinach ergehen gleich zwei Förderbescheide mit jeweils 750 Euro Förderung. Das Rathaus und das Wirtschaftsgebäude im Schwanengarten werden mit WLAN-Hotspots ausgestattet, damit wird das bereits bestehende Angebot ergänzt. So können die Touristen, die täglich mit dem Schiff oder Rad anreisen, um die Altstadt zu erkunden, die Hotspots fast überall in der Stadt nutzen.

Auch die vorhandenen Informationspunkte werden mit dem kostenlosen WLAN versorgt, sodass die QR-Codes in der Altstadt und dem Burgrundweg sowie die Audioguides im Geoparkhaus nebst Eichendorff-Museum mit dem Smartphone abgerufen werden können.

Das Förderprogramm zur Installation von WLAN-Hotspots im gesamten Kreis Bergstraße ist eine Herzensangelegenheit von Landrat Engelhardt, welche er bereits in seinem Wahlkampf verfolgte. „Mein Ziel ist es den Kreis Bergstraße zum ersten Flächenlandkreis in ganz Deutschland mit freiem WLAN in jeder Kommune zu machen“, betont Engelhardt.

Hintergrund

Mit der Förderrichtlinie zur Ausstattung von öffentlichen Bereichen mit öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots haben die Kommunen die Möglichkeit Anträge beim Kreis Bergstraße zu stellen. Die Kommunen erhalten 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu installierten Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden.

Landrat Christian Engelhardt überbringt Abtsteinach Förderbescheid zur Installierung von kostenfreiem WLAN

Zwei WLAN-Hotspots für Abtsteinach

Landrat Christian Engelhardt überbringt Förderbescheid zur Installierung von kostenfreiem WLAN an Abtsteinacher Bürgermeister Rolf Reinhard und Hauptamtsleiter Stefan Pape

Für den Ausbau von kostenfreien WLAN erhält die Gemeinde Abtsteinach einen Förderbescheid. Landrat Christian Engelhardt machte sich auf den Weg von Heppenheim in die höchstgelegene Gemeinde des Kreises nach Abtsteinach, um den Bescheid an Bürgermeister Rolf Reinhard persönlich zu übergeben. Die Gemeinde wird gleich an zwei Stellen mit kostenfreien öffentlichen WLAN-Hotspots ausgestattet. Eine davon wird in der Ortsmitte zu finden sein, welcher das Rathaus, den Festplatz sowie den Bolzplatz mit WLAN versorgt.

Der zweite Hotspot wird seinen Platz im Areal der Alla-Hopp!-Anlage finden. Die Freizeitanlage ist ein Besuchermagnet und ein Treffpunkt für Jung und Alt. Der Hotspot wird auf dem Pavillon angebracht und deckt damit einen Großteil der 12.000 qm großen Anlage ab.

Beide Hotspots wurden mit jeweils 750 Euro gefördert.

„Freies WLAN in der Odenwaldgemeinde ist eine wunderbare Ergänzung zum schnellen Internet, dass durch die Kooperation der Odenwaldgemeinde mit der Wirtschaftsförderung entstanden ist und die Gemeinde auch für Gewerbetreibende sehr attraktiv macht“, betont Engelhardt.

Hintergrund:

Mit der Förderrichtlinie zur Ausstattung von öffentlichen Bereichen mit öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots haben die Kommunen die Möglichkeit Anträge beim Kreis Bergstraße zu stellen. Die Kommunen erhalten 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu installierten Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden.

Landrat Christian Engelhardt empfängt die Vertreter des Starkenburger Imkerkreises

Weihnachtsfreude für Kinder: Landrat Christian Engelhardt nimmt Spende des Starkenburger Imkerkreises entgegen

Weihnachtsfreude für Kinder: Landrat Christian Engelhardt nimmt Spende des Starkenburger Imkerkreises für die Aktion „Weihnachtsfreude für Kinder“ entgegen

Es ist bereits zu einer festen Tradition geworden: Die jährliche Honigspende des Starkenburger Imkerkreises. Dafür übergab der Vorsitzende des Starkenburger Imkerkreises Martin Weyrauch auch in diesem Jahr das „flüssige Gold“ an den Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt. Dieser wird den Honig zur Verteilung an „finanzschwache“ und bedürftige Familien sowie Alleinerziehende weiterleiten. „Die süße Leckerei von der Bergstraße und aus dem Odenwald wird bei den Kindern und Familien sicher für große Freude sorgen“, würdigte der Landrat das herausragende Engagement des Imkerkreises.

Die Starkenburger Imker konnten leider durch die kühle und regnerische Witterung nur eine reduzierte Honigernte verzeichnen. Dennoch konnte der Imkerkreis die alljährliche Spende zur Verfügung stellen. „Wir freuen uns einen schönen und zudem schmackhaften sozialen Beitrag für die Einrichtungen des Kreises zur Verfügung stellen zu können“, so Martin Weyrauch vom Starkenburger Imkerkreis.

Trotz Ernteeinbußen ein recht erfolgreiches Jahr

„Für den Imkerkreis war es trotz der Ernteeinbußen ein recht erfolgreiches Jahr“. Wir konnten uns über neuen Mitgliederzuwachs freuen und haben den 135. Geburtstag des Imkervereins Heppenheim gefeiert“, so Weyrauch rückblickend.

Das Jahr startete mit einer kreisweiten Informations- und Schulungsveranstaltung zum Thema „Hygiene und lebensmittelrechtliche Fragen in der Honiggewinnung“. Dr. Wofgang Gabriel, Leiter des Veterinäramtes, sowie Imkerberaterin Hannelore Rexroth leiteten die Informationsveranstaltung bei der rund 100 Imker teilnahmen.

Der Heppenheimer Verein unterstützt zudem die offiziellen Imkerkurse des Landesverbands hessischer Imker, zum Beispiel durch praktische Übungsmöglichkeiten auf dem Lehrbienenstand.

Anlässlich des Tags der deutschen Imkerei wurde unter dem Motto „Bienen brauchen Vielfalt“ eine große Informationsveranstaltung am Besucherinformationszentrum Lauresham in Lorsch ausgerichtet.

Die Bergsträßer Bienenzüchter, Imker und Königinnenzüchter boten Wissenswertes und zeigten allen Interessierten, wie faszinierend die Beschäftigung mit Honigbienen ist, wie wichtig sie für das ökologische Gleichgewicht sind und welche Sorten- und Geschmacksvielfalt Honige aus dem Nibelungenland bieten.

Probiert werden konnten verschiedener Honigsorten. Die Honige der Bergstraße und des Odenwalds sind sortenreich und beliebt.

Mit einer Imkerausstellung, Vereinsinformationen aus erster Hand, einem jahreszeitlichen Querschnitt der Imkertätigkeiten, Königinnenzüchtung, Wildbienen, Blühwiesen und lebhaften Diskussionen mit Imkern wurde für die Imkerei und Bienenhaltung als naturnahes Hobby geworben.

Der Hessische Imkertag mit Landesdelegiertenversammlung wurde in Heppenheim durchgeführt. Der Heppenheimer Imkerverein, der größte Bergsträßer Imkerverein, hat die Veranstaltung durchgeführt. Zugleich wurde das 135-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Ausblick 2017

Im Januar veranstaltet der Starkenburger Imkerkreis einen Vortrag zur Apitherapie Raps – interessant für Imker und Bauern: Zur Rapsblüte wird eine Informationsveranstaltung für Landwirt und Imker durchgeführt.

Im Herbst wird voraussichtlich eine imkerliche Veranstaltung zur Völkerbeurteilung stattfinden.

Hintergründe zum Starkenburger Imkerkreis

Der Starkenburger Imkerkreis ist der Kreisverband Bergsträßer Imker und Bienenzüchter. Er vertritt 8 Ortsvereine (Bensheim, Lautertal, Heppenheim, Hirschhorn, Weschnitztal, Fürth, Lindenfels, Lampertheim) mit ca. 350 Imkern und etwa 1500 Bienenvölker. Zudem gibt es 2 Züchtervereine mit Belegstellen in Hirschhorn und am Salzkopf bei Kirschhausen. Die dortigen speziell ausgebildeten Bienenzüchter sorgen für die züchterische Reinerhaltung der in Deutschland stark verbreiteten Bienenrasse Carnica. Diese Rasse überzeugt insbesondere durch Sanftmut. Der Starkenburger Imkerkreis ist zudem Mitglied im Hessischen Imkerbund, der hessischen Dachorganisation.

Bildunterschrift: Landrat Christian Engelhardt (rechts) empfängt die Vertreter des Starkenburger Imkerkreises.

Lfd.-Nr. 367/2016

Der hessische Minister für Wirtschaft und Verkehr Tarek Al-Wazir unterzeichnet Finanzierungsvereinbarung für den ÖPNV und für die Einführung des hessenweiten Schülertickets

Finanzierungsvereinbarung für den ÖPNV und für die Einführung des hessenweiten Schülertickets

Der hessische Minister für Wirtschaft und Verkehr Tarek Al-Wazir unterzeichnet Finanzierungsvereinbarung für den ÖPNV und für die Einführung des hessenweiten Schülertickets

Gleich zu zwei entscheidenden Vertragsunterzeichnungen für den Öffentlichen Personennahverkehr ist der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir ins Heppenheimer Landratsamt gekommen. Gemeinsam mit dem Landrat Christian Engelhardt, der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz, Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar und Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH unterzeichnete der Minister die Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). „Durch die neue Finanzierungsvereinbarung mit dem Land wird sich im Kreis Bergstraße im Hinblick auf den ÖPNV einiges bewegen. Mit rund 171 Mio. Euro kann der VRN in den Ausbau des Angebotes von Bus und Bahn investieren“, verkündete Landrat Engelhardt.

Für die Jahre 2017 bis 2021 erhält der VRN vom Land Hessen den Zuschuss aus Fördermitteln des Bundes („Regionalisierungmittel“) sowie aus Zuschüssen vom Land und Kommunen. Daneben wird der Kreis Bergstraße auch weiter in den Ausbau des ÖPNVs investieren. In der Investitionsplanung 2017 wurden 3,3 Mio. Euro im Kreishaushalt für den ÖPNV vorgesehen.

Neben der Finanzierungsvereinbarung wurde die Einführung des hessenweiten Schülerticket besiegelt und damit der Startschuss für dieses hessenweite Vorhaben gegeben. Das Schülerticket soll zum Schuljahr 2017/18 starten. Das Land stellt für das Ticket 20 Mio. Euro pro Schuljahr bereit. Das bereits bestehende Maxx-Ticket des VRN, das den Kreis Bergstraße sowie Teile von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz abdeckt, bleibt weiter bestehen.

„Ein echtes Novum ist das landesweite Schülerticket, welches für 365 Euro im Jahr den Kindern erlaubt ganz Hessen zu bereisen. Mit der Einführung des landesweiten Schülertickets wird das bereits bestehende Angebot des Maxx-Tickets ergänzt. Im vergangenen Schuljahr hat der Kreis 7.600 Schülertickets finanziert. Zukünftig haben die Schülerinnen und Schüler im Kreis Bergstraße, denen laut Schulgesetz ein Schulticket zusteht, die Qual der Wahl zwischen den beiden Tickets“, begrüßte der Bergsträßer Landrat die deutschlandweite einmalige Einführung des Schülertickets und freute sich über das verfrühte Weihnachtsgeschenk.

Landrat Christian Engelhardt empfängt Vertreter des PRO BAHN Regionalverbandes Starkenburg

Landrat Christian Engelhardt empfängt Vertreter des PRO BAHN Regionalverbandes Starkenburg e.V.

Mit PRO Bahn Starkenburg im Gespräch

Drei Vertreter des PRO BAHN Regionalverbandes Starkenburg e.V. sind zu einem Treffen ins Landratsamt gekommen. Speziell ging es dabei um Vorschläge zur Weiterentwicklung beziehungsweise Optimierung verkehrlicher und tariflicher Angebote im öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). „Der Kreis Bergstraße hat mit seiner besonderen Lage inmitten der beiden Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar ein großes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr vorzuweisen. In Kooperation mit den Verkehrsverbünden VRN und RMV möchten wir in Zukunft noch verstärkter Kompetenzen bündeln, versuchen Tarife anzupassen und Lücken zu schließen, um für die Bürgerinnen und Bürgern ein passgenaues Angebot im ÖPNV bereitzustellen“, so Landrat Christian Engelhardt.

Der 1. Stellvertretende Landesvorsitzender Dr. Gottlob Gienger, Peter Castellanos und Kurt-Michael Heß stellten sich und den Regionalverband Starkenburg in der Gesprächsrunde kurz vor. Zum Abschluss überreichten die Repräsentanten dem zuständigen Dezernenten Karsten Krug ein mitgebrachtes Konzeptpapier mit Verbesserungsvorschlägen zum bestehenden Netzangebot im Kreis Bergstraße.

Bild:

PRO Bahn Starkenburg Mitglieder Peter Castellanos, Kurt-Michael Heß und Dr. Gottlob Gienger bei der Vorstellung ihres Verkehrskonzeptes an Reinhold Bickelhaupt, Abteilungsleiter des Fachbereiches ÖPNV und Schülerbeförderung, Kreisbeigeordneten Karsten Krug sowie Landrat Christian Engelhardt (v.l.n.r.)

Ein Novum im Weschnitztal und Umgebung ist die Weschnitztaler Braumanufaktur mit den Firmeninhabern Florian Köhler, Stefan Karasi und Marcus Novotny.

Alle 22 Kommunen des Kreises bereist: Mit dem Besuch der Gemeinde Fürth beendet Landrat Engelhardt seine „vor-Ort-Tour“

Mit dem Besuch in Fürth beendet Christian Engelhardt seine „Landrat-vor-Ort-Tour“. Die Antrittsbesuche bei allen Bürgermeistern der 22 kreisangehörigen Kommunen war eines der Themen, die beim neuen Behördenleiter prioritär auf der Agendaliste der ersten Wochen standen. Bürgermeister Volker Oehlenschläger und der Stv. Schulleiter der Müller-Guttenbrunn-Grundschule, die als größte Grundschule der Odenwaldgemeinden gilt, begrüßten Engelhardt am frühen Morgen im Weschnitztal. Getreu dem Motto der Schule „Miteinander glücklich sein“, überzeugte sich Engelhardt vom hervorragenden Zustand der Schule, in die in den letzten 10 Jahren dank des umfangreichen Schulsanierungsprogrammes des Kreises Bergstraße über 15 Millionen Euro investiert wurden und damit bestmögliche Lernvoraussetzungen geschaffen wurden.

Mit dem Besuch der Firma Cateno GmbH, einem Spezialisten für automatisierte Komplettlösungen für effizientere und wirtschaftlichere Online-Geschäfte im E-Commerce, begann Engelhardt seine Firmenbesuche. Die Geschäftsführer Benjamin Bruno und Markus Meißner begrüßten den Landrat, Bürgermeister sowie Dr. Matthias Zürker Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH, der mit seinem Team alle Firmenbesuche in den vergangen Wochen begleitet hat. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen verkaufte zunächst Computer und erstellte Webseiten. Heute bietet das Unternehmen auf ihre Kunden abgestimmte Komplettlösungen im Bereich E-Commerce an. „Wenn sie im Onlineshop auf den Warenkorb klicken, laufen im Hintergrund komplexe Vorgänge, die von der Bestellung des Produktes, über die Abrechnung bis zur Lieferung zu ihnen nach Hause alles beinhaltet. Cateno ist ein innovatives Unternehmen mit großem Know-how und ein Aushängeschild für den Kreis Bergstraße“, zeigte sich Landrat Christian Engelhardt begeistert.

Ein Novum im Weschnitztal und Umgebung ist die Weschnitztaler Braumanufaktur mit den Firmeninhabern Florian Köhler, Stefan Karasi und Marcus Novotny. Die jungen Unternehmer präsentierten während einer kleinen Verkostung ihre Produkte. Aus der ursprünglichen Idee mit Gerste, Hopfen und Malz qualitativ hochwertige Getränke herzustellen, wurde in wenigen Jahren eine Brauerei, mit charaktervollen und hopfenbetonten Biersorten.

Die letzte Station des Tages führte die Delegation der „Landrat vor Ort-Tour“ zur Grünig Industriemaschinen GmbH. Das mittelständische Maschinen- und Fahrzeugbauunternehmen mit Sitz im Ortsteil Erlenbach bietet Branchenlösungen für Industrie, Bau, Handwerk und Kommunen. Das Sortiment reicht von Kehrmaschinen, Winterdienstgeräten bis hin zu Sonderanfertigungen. Die Herstellung und Entwicklung findet direkt vor Ort statt. Geschäftsführer Ingfried Grünig und Egbert Fischer zeigten während der Betriebsführung alle Stufen des kompletten Herstellungsprozesses.

Beim abschließenden Gespräch mit Bürgermeister Volker Oehlenschläger wurde deutlich, dass sich die Gemeinde Fürth in den letzten Jahren zu einem prosperierenden und wirtschaftsstarken Mittelzentrum im Weschnitztal entwickelt hat. „Vielfalt, starker Einzelhandel und eine gute Infrastruktur sind hier vorrangig zu nennen. „Wir wollen unsere gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommune weiter pflegen und ausbauen“, war das abschließende Resümee der beiden Behördenchefs.

Landrat Christian Engelhardt bei der Kreishandwerkerschaft in Bensheim

Landrat besucht die Kreishandwerkerschaft Bergstraße: Beste Chancen für eine prosperierende Region

Zu seinem Antrittsbesuch kam Landrat Christian Engelhardt zur Kreishandwerkerschaft nach Bensheim. Dietmar Schott der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, der Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel und sein Stellvertreter Heinz Krauß nahmen den Bergsträßer Landrat in Bensheim in Empfang. Nach einem Kennenlerngespräch kamen schnell die aktuellen Themen wie die Ausbildungssituation, Position des Handwerks im Landkreis, Kooperation des Handwerks mit dem Landkreis und den Kommunen sowie Flüchtlinge als Fachkräftepotential für das Handwerk zur Sprache.

Unter dem Titel „Handwerk trifft Verwaltung“ soll es zu regelmäßigen Gesprächs- und Arbeitsrunden zwischen Bürgermeistern und Landrat sowie Vertretern des Handwerks kommen. „Wir sind bestrebt das Handwerk im Kreis weiter durch Projekte wie beispielsweise das Bergsträßer Modell zu unterstützen und zu forcieren“, erklärte der Landrat. „Als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige stellt das Handwerk die meisten Ausbildungsplätze im Kreis. Die ausgezeichnet ausgebildeten Fachkräfte stehen dem hiesigen Arbeitsmarkt zur Verfügung, was sicherlich ein Indiz für die aktuell niedrige Arbeitslosenzahl ist. Dennoch ist gerade das Handwerk stark vom Fachkräftemangel betroffen. Hier müssen wir uns weiter für die Zukunft positionieren, um das Image des Handwerks zu stärken“, so Landrat Engelhardt abschließend.

Bei der gemeinsamen Begehung und einer Qualitätsprüfung der Bäcker-Innung konnte sich der Bergsträßer Landrat vor Ort von der Qualität des Handwerks überzeugen.

Landrat Christian Engelhardt

Bundesverkehrswegeplan stuft B38 Ortsumgehung von Mörlenbach sowie Rimbach und Fürth/Lörzenbach als vordringlich ein

Mit dem heute vorgestellten Bundesverkehrswegeplan wurden in Berlin neue Prioritäten für die Verkehrsinvestitionen bis 2030 festgelegt.

„Wir haben diese Beratungen sehr aufmerksam verfolgt und begrüßen die Entscheidung aus Berlin, die beiden großen und elementar wichtigen verkehrsinfrastrukturellen Projekte des Kreises Bergstraße B38 und B47 als vordringlich einzustufen. Damit rücken wir unserem Ziel näher, die Maßnahmen der beiden Projekte schnell in die Finanzierung und zeitnahe Realisierung zu bringen“, freut sich Landrat Christian Engelhardt über die Nachricht aus Berlin. Der vordringliche Bedarf wurde für die B38 Ortsumgehung von Mörlenbach sowie Rimbach und Fürth/Lörzenbach festgestellt. Im Ried wurde die Ortsumgehung Rosengarten und der Ausbau der B47 bis Lorsch mit in die Prioritätenliste aufgenommen. „Wir hoffen, dass wir jetzt zügig mit den Baumaßnahmen beginnen können und die beiden Verkehrsadern im Odenwald und Ried entlasten können. Neben der Straßenverkehrsinfrastruktur und Strukturentwicklung geht es vor allem darum, die Ortsdurchfahrten vom Verkehr zu entlasten und die Bürger vor Ort von den seit mittlerweile Jahrzehnte andauernden Belastungen in Form von täglichen Staus, Lärm, Emissionen und Immissionen zu befreien, so Engelhardt abschließend.

Allerdings müssen den Finanzen nun auch Taten folgen. Daher appelliert Christian Engelhardt an das zuständige Wirtschaftsministerium bald nach Rechtskraft des Bundesverkehrswegeplan mit dem Bau der beiden Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen zu beginnen.