Schwerpunktthema Landwirtschaft

Landrat Christian Engelhardt empfängt die Vertreter des Starkenburger Imkerkreises

Weihnachtsfreude für Kinder: Landrat Christian Engelhardt nimmt Spende des Starkenburger Imkerkreises entgegen

Weihnachtsfreude für Kinder: Landrat Christian Engelhardt nimmt Spende des Starkenburger Imkerkreises für die Aktion „Weihnachtsfreude für Kinder“ entgegen

Es ist bereits zu einer festen Tradition geworden: Die jährliche Honigspende des Starkenburger Imkerkreises. Dafür übergab der Vorsitzende des Starkenburger Imkerkreises Martin Weyrauch auch in diesem Jahr das „flüssige Gold“ an den Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt. Dieser wird den Honig zur Verteilung an „finanzschwache“ und bedürftige Familien sowie Alleinerziehende weiterleiten. „Die süße Leckerei von der Bergstraße und aus dem Odenwald wird bei den Kindern und Familien sicher für große Freude sorgen“, würdigte der Landrat das herausragende Engagement des Imkerkreises.

Die Starkenburger Imker konnten leider durch die kühle und regnerische Witterung nur eine reduzierte Honigernte verzeichnen. Dennoch konnte der Imkerkreis die alljährliche Spende zur Verfügung stellen. „Wir freuen uns einen schönen und zudem schmackhaften sozialen Beitrag für die Einrichtungen des Kreises zur Verfügung stellen zu können“, so Martin Weyrauch vom Starkenburger Imkerkreis.

Trotz Ernteeinbußen ein recht erfolgreiches Jahr

„Für den Imkerkreis war es trotz der Ernteeinbußen ein recht erfolgreiches Jahr“. Wir konnten uns über neuen Mitgliederzuwachs freuen und haben den 135. Geburtstag des Imkervereins Heppenheim gefeiert“, so Weyrauch rückblickend.

Das Jahr startete mit einer kreisweiten Informations- und Schulungsveranstaltung zum Thema „Hygiene und lebensmittelrechtliche Fragen in der Honiggewinnung“. Dr. Wofgang Gabriel, Leiter des Veterinäramtes, sowie Imkerberaterin Hannelore Rexroth leiteten die Informationsveranstaltung bei der rund 100 Imker teilnahmen.

Der Heppenheimer Verein unterstützt zudem die offiziellen Imkerkurse des Landesverbands hessischer Imker, zum Beispiel durch praktische Übungsmöglichkeiten auf dem Lehrbienenstand.

Anlässlich des Tags der deutschen Imkerei wurde unter dem Motto „Bienen brauchen Vielfalt“ eine große Informationsveranstaltung am Besucherinformationszentrum Lauresham in Lorsch ausgerichtet.

Die Bergsträßer Bienenzüchter, Imker und Königinnenzüchter boten Wissenswertes und zeigten allen Interessierten, wie faszinierend die Beschäftigung mit Honigbienen ist, wie wichtig sie für das ökologische Gleichgewicht sind und welche Sorten- und Geschmacksvielfalt Honige aus dem Nibelungenland bieten.

Probiert werden konnten verschiedener Honigsorten. Die Honige der Bergstraße und des Odenwalds sind sortenreich und beliebt.

Mit einer Imkerausstellung, Vereinsinformationen aus erster Hand, einem jahreszeitlichen Querschnitt der Imkertätigkeiten, Königinnenzüchtung, Wildbienen, Blühwiesen und lebhaften Diskussionen mit Imkern wurde für die Imkerei und Bienenhaltung als naturnahes Hobby geworben.

Der Hessische Imkertag mit Landesdelegiertenversammlung wurde in Heppenheim durchgeführt. Der Heppenheimer Imkerverein, der größte Bergsträßer Imkerverein, hat die Veranstaltung durchgeführt. Zugleich wurde das 135-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Ausblick 2017

Im Januar veranstaltet der Starkenburger Imkerkreis einen Vortrag zur Apitherapie Raps – interessant für Imker und Bauern: Zur Rapsblüte wird eine Informationsveranstaltung für Landwirt und Imker durchgeführt.

Im Herbst wird voraussichtlich eine imkerliche Veranstaltung zur Völkerbeurteilung stattfinden.

Hintergründe zum Starkenburger Imkerkreis

Der Starkenburger Imkerkreis ist der Kreisverband Bergsträßer Imker und Bienenzüchter. Er vertritt 8 Ortsvereine (Bensheim, Lautertal, Heppenheim, Hirschhorn, Weschnitztal, Fürth, Lindenfels, Lampertheim) mit ca. 350 Imkern und etwa 1500 Bienenvölker. Zudem gibt es 2 Züchtervereine mit Belegstellen in Hirschhorn und am Salzkopf bei Kirschhausen. Die dortigen speziell ausgebildeten Bienenzüchter sorgen für die züchterische Reinerhaltung der in Deutschland stark verbreiteten Bienenrasse Carnica. Diese Rasse überzeugt insbesondere durch Sanftmut. Der Starkenburger Imkerkreis ist zudem Mitglied im Hessischen Imkerbund, der hessischen Dachorganisation.

Bildunterschrift: Landrat Christian Engelhardt (rechts) empfängt die Vertreter des Starkenburger Imkerkreises.

Lfd.-Nr. 367/2016

Agrarpolitik: Direktzahlungen und Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete im Kreis Bergstraße auch in diesem Jahr rechtzeitig ausgezahlt

Mit insgesamt 659 Bewilligungen im Jahr 2015 von Direktzahlungen, nutzen über 90 Prozent der Landwirte im Kreis Bergstraße die Möglichkeit des flächengebundenen Zuschusses.

Den größten Teil der Direktzahlungen macht die Basisprämie mit knapp 3.663.000 Euro aus, gefolgt von Zahlungen für das sogenannte Greening von 2.034.000 Euro. Das sind Landbewirtschaftungsmethoden, die dem Klima- und Umweltschutz förderlich sind. Über die Umverteilungsprämie, von der vor allem kleine und mittlere Betriebe profitierten, wurden 660.000 Euro ausgezahlt. 67.000 Euro erreichen über eine Prämie speziell Junglandwirte, die einen Betrieb übernehmen oder neu gründen. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Rückerstattung 72.000 Euro ausgezahlt.

„Durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen und der hiesigen Bewilligungsstelle erhalten die Landwirte auch 2015, trotz der Reform der EU-Agrarpolitik, rechtzeitig die Auszahlung“, freut sich Landrat Christian Engelhardt.

Eine Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete wird zudem als Förderung angeboten. Diese Gebiete zeichnen sich durch Höhenlagen, Hangneigungen, Erreichbarkeit, besondere klimatische Voraussetzungen oder auch geringe Bodenqualitäten aus. Die Förderung dient als Kompensation dieser natürlichen oder wirtschaftlichen Nachteile. Mit insgesamt 306 Bewilligungen und zusätzlichen Mitteln von 445.000 Euro wurde auch dieses Förderinstrument im Kreis Bergstraße genutzt.

Mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik wurde das System der landwirtschaftlichen Betriebsprämie durch ein neues System der Direktzahlungen abgelöst. Die Direktzahlungen sind ein Kernelement der EU-Agrarförderung. Diese werden flächenbezogen gewährt und sind von der landwirtschaftlichen Produktion entkoppelt.

Damit erfolgt unter anderem die Einkommens- und Risikoabsicherung landwirtschaftlicher Betriebe, um die zum Teil erheblichen Schwankungen der Agrarpreise abzufedern. Darüber hinaus dienen die Direktzahlungen dazu, gesellschaftliche Leistungen der Landwirtschaft, wie zum Beispiel im Umweltbereich, die Pflege der Kulturlandschaft, die Erhaltung der natürlichen Ressourcen und hohe Standards der Produktion in der Europäischen Union pauschal zu entgelten.

Die rechtsverbindlichen Bescheide werden Ende Januar 2016 durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen an die Landwirte versandt. Bei Fragen zur bewilligten Zahlung können sich die Antragssteller an die Bewilligungsstelle in der Abteilung Raumentwicklung, Landwirtschaft und Denkmalschutz beim Kreis Bergstraße wenden.

Christian Engelhardt im Gespräch

Landratskandidat Engelhardt besucht Langklinger Hof in Mörlenbach: Diskussion über Trassenverlauf der B38a

Der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt ist ein Mann, der seine Meinung konsequent vertritt und auch unbequemen Gesprächen nicht aus dem Weg geht. Dies wurde beim Gespräch des Landratskandidaten mit Herrmann Wagner, dem Besitzer des Langklinger Hofs, deutlich. Wagner hatte gemeinsam mit der Naturschutzorganisation BUND gegen den Planfeststellungsbeschluss der Ortsumgehung B 38a in Mörlenbach Klage eingereicht. Engelhardt, der für einen schnellen Baubeginn der Umgehungsstraße kämpft, setzte sich nun gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Peter Stephan, dem Landwirt und Vertretern der örtlichen CDU an einen Tisch, um über die unterschiedlichen Standpunkte und deren Hintergründe zu diskutieren.

Miteinander reden und aufeinander zugehen ist wichtig!

In angenehmer und konstruktiver Gesprächsatmosphäre diskutierte Christian Engelhardt mit dem Hofbesitzer und hatte ein offenes Ohr für dessen Bedenken und Vorbehalte gegenüber der geplanten Trassenvariante. Engelhardt betonte jedoch, dass „wir den Anwohnern und Pendlern keine weitere Verzögerung bei diesem Projekt mehr zumuten können. Wir brauchen die Ortsumgehung B38a umgehend, denn die derzeitige Lärmbelastung und Stausituation ist untragbar.“ Auch wenn die Gesprächspartner unterschiedlicher Auffassungen waren, betonten beide jedoch wie wichtig es ist miteinander zu reden und sich gegenseitig zuzuhören.

Interessenausgleich für Landklinger Hof

Christian Engelhardt, von Beruf nicht nur Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistags sondern auch zugelassener Rechtsanwalt, empfahl nun zunächst einmal den Gerichtsentscheid abzuwarten. Er hoffe jedoch und gehe auch davon aus, dass die Klage keinen Erfolg haben wird. Engelhardt versprach jedoch, dass er sich, auch wenn die Klage des Landwirts abgewiesen wird, dafür einsetzen wird, dass eine Lösung gefunden wird, mit der die Interessen des Landklinger Hofs gewahrt werden können. Der Landratskandidat will sich dabei unter anderem für einen ausreichenden Lärmschutz sowie Ersatzflächen für den Landwirt einsetzen.

Weitere Artikel zur B38a

Landrat Christian Engelhardt

Christian Engelhardt: Meine Themen für den Landkreis Bergstraße

Ich kandidiere für das Amt des Landrates des Kreises Bergstraße, der das Rhein-Main-Gebiet mit der Region zwischen Rhein und Neckar verbindet.

Ich bewerbe mich mit großer Freude und Motivation auf dieses Amt: Modern, menschlich und mittendrin!

Erfahren Sie mehr über meine Themen-für-den-Landkreis-Bergstrasse.

Bürgermeister Rolf Reinhard und Landratskandidat Christian Engelhardt wollen Entwicklung des ländlichen Raumes fördern

Bürgermeister Rolf Reinhard und Landratskandidat Christian Engelhardt wollen Entwicklung des ländlichen Raumes fördern

Förderung des ländlichen Raumes steht im Mittelpunkt

Rolf Reinhard ist einer der wenigen Bürgermeister den der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen seiner „Tour durch den schönen Kreis Bergstraße“ noch nicht offiziell getroffen hat. Natürlich sind sich beide bereits bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten begegnet, der offizielle „Antrittsbesuch“ im Rathaus fand jedoch erst jetzt statt. Im Gespräch der beiden leidenschaftlichen Kommunalpolitiker (Reinhard als aktueller Bürgermeister Abtsteinachs und Engelhardt als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Frankenberg) drehte sich vieles um die Förderung des ländlichen Raumes. Engelhardt betonte, dass ihm der ländliche Raum sehr am Herzen liegt und dieser einen besonderen Schwerpunkt in seinem Wahlprogramm einnehme, was beim Bürgermeister auf großen Zuspruch stieß.

Ausbluten des ländlichen Raumes muss verhindert werden

Die Wirtschaftsförderung und die Ansiedlung von Gewerbe, insbesondere in den ländlichen Gebieten des Kreises, ist Engelhardt ein weiteres Herzensthema. Als ehemaliger Bürgermeister einer Gemeinde in einem besonders strukturschwachen Raum kennt der Landratskandidat die Sorgen und Nöte der Odenwälder Bevölkerung. Durch eine gezielte Wirtschaftsförderung – in Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Wirtschaftsförderung des Kreises Bergstraße – will der Landratskandidat ein „Ausbluten des ländlichen Raumes“ verhindern. Damit die Menschen in der Region bleiben, müsse man die nötigen Rahmenbedingungen für ein attraktives Wohnumfeld schaffen. Dazu zählt laut Engelhardt beispielsweise der flächendeckende Ausbau mit „schnellem Internet“ oder die Zertifizierung einer mittelstandsfreundlichen Verwaltung, die schnelle Antwortzeiten gewährleistet. Die Unternehmen heutzutage könnten es sich nicht mehr leisten, monatelang auf gewisse Baugenehmigungen zu warten, sondern erwarten eine gewisse Flexibilität, bestätigte Reinhard.

Zukunftsoffensive Überwald alsvorbildliches Beispiel gelebter interkommunaler Zusammenarbeit

Ein weiteres großes Thema im Gespräch war der Tourismus bzw. die Tourismusförderung. Hier berichtete der Abtsteinacher Bürgermeister dem Landratskandidaten vom Erfolgskonzept „Zukunftsoffensive Überwald“, die ein vorbildliches Beispiel gelebter interkommunaler Zusammenarbeit darstellt. Engelhardt lobte das diesbezügliche Engagement der drei Überwald-Gemeinden Wald-Michelbach, Abtsteinach und Grasellenbach. Ein weiterer Aspekt, der den Landkreis Bergstraße so attraktiv mache, ist für Engelhardt der Geo-Naturpark. „Auch hier arbeiten die 160 beteiligten Kommunen vorbildlich zusammen“ berichtete Bürgermeister Reinhard. Nun gehe es allerdings darum, die unterschiedlichen Teilregionen des Landkreises bestmöglich zu vermarkten. In Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Tourismus-Organisationen will der Landratskandidat eine Arbeitsgruppe gründen, die ein Konzept erarbeitet, wie sich die verschiedenen Angebote besser miteinander vernetzen lassen. Am Ende einer Bestandsaufnahme soll geprüft werden, inwieweit sich Parallelstrukturen auflösen lassen und ob eine kreisweite Organisationsform denkbar ist. „Auf diesem Weg will ich alle Beteiligten mitnehmen, denn die Betroffenen sind meist die besten Experten“, so Engelhardt.

Christian Engelhardt informiert sich über aktuellen Stand der Hochwasserlage in Lorsch

Christian Engelhardt informiert sich über aktuellen Stand der Hochwasserlage in Lorsch

Gute Arbeit des Gewässerverbandes entspannt Hochwasserlage

„Der momentane Pegelstand der Weschnitz beträgt 3,20 m – bei 3,50 m kommen wir in den kritischen Bereich. Momentan geht das Hochwasser jedoch zurück“ erklärte Androsch, der Geschäftsführer des Gewässerverbandes Kreis Bergstraße, den interessierten Zuhörern. Christian Engelhardt, wollte sich gemeinsam mit dem 1. Stadtrat von Lorsch Klaus Schwab und dem örtlichen CDU-Vorsitzenden Olaf Jünge, ein Bild von der aktuellen Hochwasserlage machen und betonte, dass der Rückgang des Pegelstandes sicherlich auch „auf die gute Arbeit die Sie hier leisten“ zurückzuführen sei.

Gewässerverband ist für 120 km zuständig

Der Kreisbeigeordnete und Vorsitzende des Gewässerverbandes, Matthias Schimpf, gab dem Landratskandidaten im Rahmen seines Besuchs ausführliche Antworten auf dessen Fragen zu den Aufgaben des Verbandes. Schimpf erklärte, dass der Gewässerverband für insgesamt 120 km zuständig ist und unter anderem mit Störsteinen die Fließgeschwindigkeit der Weschnitz zu verringern versuche, sowie für die Instandhaltung der Deiche verantwortlich sei.

Sicherheit an und mit Gewässern ist wichtige Aufgabe

Engelhardt wies auf die zwei unterschiedlichen Aspekte von Gewässern hin. „Gewässer sind auf der einen Seite etwas Schönes, laden zum Verweilen und Spazieren gehen ein – auf der anderen Seite bringt ein Fluss jedoch immer auch ein Gefahrenpotenzial mit sich“. Hier sei es wichtig, die Ängste und Nöte der Bevölkerung ernst zu nehmen und alles Erforderliche für deren Sicherheit zu tun. Aus diesem Grund sei die Arbeit des Gewässerverbandes unverzichtbar für den Kreis Bergstraße und dessen Bürger. Der CDU Landratskandidat interessierte sich ebenfalls dafür, ob sich beim Gewässerverband auch in irgendeiner Form Strom erzeugen lasse. „Dafür ist die Fließgeschwindigkeit der Weschnitz jedoch bedauerlicherweise zu gering“ so Schimpf.

Regionale Erzeugung von Nahrungsmitteln unterstützen

Besuch des Landratskandidaten bei Landwirten in Lampertheim

Für immer mehr Verbraucher ist die genaue Kenntnis über die Herkunft und Qualität von Lebensmittel von besonderer Bedeutung. Dadurch entstehen für Landwirte im hessischen Ried, dort hat der Gemüseanbau eine lange Tradition, besondere Chancen im Bereich der Direktvermarktung, aber auch neue Herausforderungen.

CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt konnte sich davon während seiner Betriebsbesuche überzeugen, die er den Unternehmungen Hartmann und Dr. Billau sowie Steinmetz in Lampertheim abstattete. „Die Landwirte sind wichtige Partner bei der Erzeugung heimischer Nahrungsmittel. Ich will mich dafür einsetzen, dass gute Rahmenbedingungen für den Anbau von Gemüse und Obst in der Region bestehen“, sagte Engelhardt.

Die Entwicklung des Betriebs der Familie Steinmetz macht auch die stetig wachsenden Qualitätsanforderungen an seine Produkte deutlich. Insbesondere für mittelständische Unternehmen bedeutet es eine große Herausforderung, die betrieblichen Strukturen den hohen regulatorischen Anforderungen im Bereich der Lebensmittelherstellung anzupassen, die selbstverständlich auch von kleineren direktvermarktenden Unternehmen gefordert werden.

Christian Engelhardt unterstrich sein Verständnis vom Landrat als erster Wirtschaftsförderer des Kreises. Ihm sei es wichtig, auch in der Landwirtschaft unternehmerische Betätigung ohne zusätzliche bürokratische Belastung zu ermöglichen.

Christian Engelhardt im Gespräch mit Werner Hartmann, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung

Im Gespräch mit Werner Hartmann, Lampertheim

Landwirtschaft ist eine wichtige Berufsgruppe

Gestern besuchte ich Herrn Werner Hartmann in seinem Betrieb, der APH GmbH. Herr Hartmann ist Landwirt und Geschäftsführer der APH (Agrarprodukte Hartmann GmbH & Co. KG Landhandel) und Kreisvorsitzender der Mittelstandsvereinigung Bergstraße.

Landwirtschaft ist eine wichtige Berufsgruppe. Nicht nur als Wirtschaftszweig und Arbeitgeber, sondern auch in der Landschaftspflege haben Landwirte eine hohe – und vielen Bürgern nicht bewusste – Bedeutung. Vor allem sorgen die Landwirte dafür, dass wir in unsere Heimat gesunde Lebensmittel und Agrarrohstoffe gewinnen. Dies ist existenziell wichtig für uns, denn damit sind wir unabhängiger von anderen Staaten. Zudem ist der bewusste Konsum einheimischer Agrarprodukte auch ökologisch sinnvoll.sten Wochen mit weiteren Gesprächen vertiefen.

Herausforderungen für die Landwirtschaft und Metropolregionen

In meiner früheren Stadt Frankenberg hat Landwirtschaft eine große Bedeutung. Dort spielt vor allem die Milchwirtschaft, die Viehzucht und der Getreideanbau sowie die Verarbeitung dessen eine große Rolle. Bei Herrn Hartmann konnte ich einiges über den Anbau von Zwiebeln, Spargel und Bohnen und dessen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfahren, aber auch über die besonderen Chancen und Herausforderungen der Landwirtschaft im Verdichtungsraum der Metropolregionen. Diese Themen werde ich in den nächsten Terminen und Gesprächen weiter vertiefen.