Schwerpunktthema Bildung

Landrat Christian Engelhardt und Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter bei der Unterzeichnung der Fusionsverträge zwischen der Kreisvolkshochschule Bergstraße mit der Bensheimer Volkshochschule.

Fusion: Volkshochschule Bensheim wird KVHS

Ab dem 30. Juni wird die Bensheimer Volkshochschule Teil der Kreisvolkshochschule Bergstraße

Die Tinte ist getrocknet und der Beschluss rechtskräftig: Ab dem 30. Juni gehört die Volkshochschule Bensheim zur Kreisvolkshochschule Bergstraße (KVHS). Landrat Christian Engelhardt und Bürgermeister Rolf Richter besiegeln ihr Vorhaben mit der Unterschrift des Vertrages. Wie im vergangenen Jahr angekündigt, hat sich die Stadt Bensheim mit dem Kreis geeinigt, das Angebot der Volkshochschulen zu vereinen. Die parallelen Angebote werden nun zusammengefasst und das Programm ergänzt. „Die Programmvielfalt steht im Mittelpunkt unseres Vorhabens. Durch die Rücknahme der Bensheimer Volkshochschule zur KVHS werden wir Synergien bündeln und für die Bürgerinnen und Bürger ein optimiertes Kursangebot auf die Beine stellen“, sind sich die beiden Entscheidungsträger einig.

Bis Ende 2018 werden die Ansprechpartner für Bensheim in den gegenwärtigen Räumen, im Wambolter Hof, zu finden sein. Die seitherigen 19 Kursorte der KVHS werden somit um einen wichtigen Standort reicher. Im neuen gemeinsamen Septemberprogramm werden dann alle vereinten Kurse zu finden sein.

 

 

Landrat Christian Engelhardt besuchte die Astrid-Lindgren-Schule in Bürstadt-Bobstadt

Erster Bauabschnitt der Schulhofsanierung an der Bobstädter Astrid-Lindgren-Schule abgeschlossen

Nestschaukel, Malwände und Barrierefreiheit

Landrat Christian Engelhardt besuchte die Astrid-Lindgren-Schule in Bürstadt-Bobstadt, um gemeinsam mit Schulleiterin Susanne Kaul sowie den 110 Schülerinnen und Schülern der Grundschule den ersten Bauabschnitt der insgesamt vierteiligen Schulhofsanierung einzuweihen.

Der Bauabschnitt beinhaltete die Gestaltung des Schulhofs mit einer Nestschaukel, Malwänden und Sitzbänken. Zudem wurde der größte Teil eines Rundwegs für Kleinfahrzeuge angelegt. Auf dem Schulgelände wurden des Weiteren Pflasterflächen sowie Grünflächen mit Hecken und Rasen geschaffen. Das Betreuungsgebäude ist nun barrierefrei erreichbar und es wurde auch die Schulhofentwässerung saniert. Trotz der umfangreichen Arbeiten konnte der alte Baumbestand auf dem Gelände erhalten werden. „Es ist wichtig für die Entwicklung der Kinder, dass sie von Natur umgeben sind“, begrüßte Engelhardt diese Erhaltung. Er wünschte den Kindern viel Freude und Entdeckungen auf ihrem neuen Spielplatz.

Für die gesamte Sanierung veranschlagt der Kreis ein Budget von 740.000 Euro; die Kosten für den ersten Abschnitt liegen mit 230.000 Euro im vorgegebenen Rahmen. Der Förderverein der Grundschule steuert aus dem Erlös eines Sponsorenlaufs 10.000 Euro für Spielgeräte bei. Der zweite Bauabschnitt, der 2017 umgesetzt wird, beinhaltet die restliche Schulhoffläche sowie eine Neugestaltung des Eingangsbereichs mit neuer Feuerwehrzufahrt, Parkplätzen und Fahrradstellplätzen.

Anschließend sind die Fertigstellung des Rundweges sowie die Schaffung neuer Spielflächen mit Spielgeräten vorgesehen.

„Einmal mehr zeigt sich hier die Tragfähigkeit des Bergsträßer Modells, also dem Grundsatz, auf regionale Betriebe zu setzen und das heimische Handwerk zu unterstützen. Denn nicht nur das federführende Büro in Planung und Bauleitung befindet sich hier im Kreis, sondern auch die meisten anderen beteiligten Unternehmen“, lobte Landrat Engelhardt die Auswahl der ausführenden Firmen.

Christian Engelhardt - Thementag Schule und Bildung

Pakt für den Nachmittag: Landrat Engelhardt empfängt Kultusminister Prof. Dr. Lorz in der Schillerschule in Viernheim

Landrat Christian Engelhardt hat den hessischen Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute (15.) an der Schillerschule in Viernheim begrüßen dürfen. Rund fünf Monate nach dem Start des Projektes „Pakt für den Nachmittag“ wollte sich der hessische Kultusminister über die praktische Umsetzung des Programmes informieren. „Wir sind mit dem Projekt sowie dem Start des Landesprogrammes aus Sicht des Landkreises Bergstraße zufrieden. Kern des Ganztagskonzeptes ist neben dem Mittagstisch die sogenannte „Lernzeit“, in der die Kinder ihre Hausaufgaben erledigen und den Unterrichtsstoff vertiefen können. Vor zwei Jahren war ich als Geschäftsführer des Hessischen Landkreistages damit befasst, die Koalitionsverhandlungen von Schwarz und Grün in Hessen zu begleiten und habe bereits damals den „Pakt für den Nachmittag“ als sehr gute Idee gesehen und dann auch mit ausgestaltet. Daher ist mein Ziel, dass der „Pakt für den Nachmittag“ im Landkreis Bergstraße flächendeckend umgesetzt wird. Eltern sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder nicht nur im Kindergarten, sondern auch an den 48 Grundschulen im Kreis mit guter Qualität zuverlässig und verlässlich von 7:30 – 17:00 Uhr betreut werden“, betonte Landrat und Schuldezernent Engelhardt.

Am „Pakt für den Nachmittag“ nehmen aktuell sechs Schulen im Kreis Bergstraße teil, für das kommende Schuljahr 2016/2017 haben bereits vier weitere Schulen ihre Teilnahme zugesagt. Um einen reibungslosen und den Anforderungen einer ganztags arbeitenden Schule gerecht zu werden, wurden für zusätzliche bauliche Maßnahmen (z.B. Mensen) aktuell 4,5 Mio. Euro im Kreishaushalt eingeplant. Für den Einsatz des pädagogischen Fachpersonals stehen weitere 760.000 Euro zur Verfügung. Kultusminister Lorz zeigte sich erfreut und zuversichtlich, dass das Ganztagsprogramm „Pakt für den Nachmittag“ außerordentlich gut angenommen und folgerichtig zum kommenden Schuljahr auch deutlich ausgeweitet wird.

Landrat Christian Engelhardt

Christian Engelhardt: Meine Themen für den Landkreis Bergstraße

Ich kandidiere für das Amt des Landrates des Kreises Bergstraße, der das Rhein-Main-Gebiet mit der Region zwischen Rhein und Neckar verbindet.

Ich bewerbe mich mit großer Freude und Motivation auf dieses Amt: Modern, menschlich und mittendrin!

Erfahren Sie mehr über meine Themen-für-den-Landkreis-Bergstrasse.

Christian Engelhardt im Gespräch

Christian Engelhardt „Vor Ort“ in Neckarsteinach und Hirschhorn

Modern. Menschlich. Mittendrin.

Mittendrin. Dieses Wort ist ein Teil des von der CDU Bergstraße für Christian Engelhardt gewählten Wahlslogans „Modern. Menschlich. Mittendrin.“. Doch für den CDU Landratskandidaten ist „Mittendrin“ nicht nur ein Wort, sondern Teil seiner Philosophie. Darum steht er am Nachmittag des 24. Januars im Gasthaus Adler allen interessierten Bürgern Neckarsteinachs und Hirschhorns zwei Stunden lang Rede und Antwort auf ihre Fragen.
Zunächst stellte sich der Landratskandidat vor und freute sich, dass die Bürger seinem Aufruf so zahlreich gefolgt waren. Dann kam er auf seine Konzepte und Visionen zu sprechen, die er im Falle seiner Wahl zum Landrat gerne angehen würde.

Schule und Bildung – hier kann der Landkreis einiges tun

Zu Beginn ging Engelhardt auf das Thema Schule und Bildung ein. Für Christian Engelhardt „das zentrale Thema unserer Zukunft“. Aufgabe der Bildungseinrichtungen müsse es sein, einerseits Exzellenz für unsere innovationsgestützte Wirtschaft zu schaffen, andererseits aber auch dafür zu sorgen, dass kein Kind auf der Strecke bleibt. „Hier kann der Landkreis einiges tun“, so Engelhardt.

Landkreis Bergstraße soll Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestmöglich gewährleisten

Konkret sprach sich Engelhardt für eine zuverlässige und flexible Kinderbetreuung aus. So will der CDU-Kandidat die Idee des „Pakts für den Nachmittag“ weiter vorantreiben. Ziel sei ein Landkreis, in dem überall und zuverlässig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestmöglich gewährleistet wird. In Bezug auf das Thema Inklusion sei es wichtig zu lernen, dass Menschen unterschiedlich sind, aber jeder den gleichen Wert hat. Das sei es auch, was er mit dem Wort „Menschlich“ verbinde. Um das Ziel zu erreichen müssen an den Schulen die notwendigen Umbaumaßnahmen eingeleitet und die Lehrer weitergebildet werden.

Modernisierung der Infrastruktur als wichtiges Thema

Bezüglich des Themas Infrastruktur nannte der Landratskandidat als wichtige Projekte die B38a, den Lärmschutz an der geplanten ICE-Ausbaustrecke sowie den Ausbau des ÖPNV – und hier besonders die Schnittstellenprobleme zwischen RMV und VRN. Er sehe es als Aufgabe eines Landrats die vor Ort gewünschten Dinge voranzutreiben und sich für die kommunalen Interessen stark zu machen. Als „moderner“ Landrat wolle er außerdem gemeinsam mit den Gemeinden dafür sorgen, dass nicht nur der flächendeckende Breitbandausbau im Landkreis abgeschlossen werden, sondern auch in Ortszentren sowie an besonderen touristischen Gebieten so genannte „W-Lan-Hotspots“ geschaffen werden, mit denen man mobil im Internet surfen kann.

Ebenfalls „Modern“ ist seine Idee, im ländlichen Raum Anrufsammeltaxis, Rufbusse und weitere bedarfsorientierte und flexible Angebote in die Fahrpläne zu integrieren und so den ÖPNV zu stärken.

Kommunen und Kreise müssen so ausgestattet werden, dass sie ihre Aufgaben erfüllen können.

Zur finanziellen Ausstattung der Kommunen konnte Engelhardt als derzeitiger Direktor des Landkreistages und damit Verfechter der Interessen der Landkreise natürlich auch einiges sagen. Seine Kernbotschaft, die bei den Neckarsteinachern und Hirschhornern auf breite Zustimmung stieß, lautete: Die oberen Ebenen müssen die Kommunen und Kreise finanziell so ausstatten, dass diese ihre Aufgaben erfüllen können.

Kommunalpolitik muss mittendrin beim Bürger sein

Im Anschluss hatten die Bürger die Möglichkeit dem Kandidaten Fragen zu stellen, was diese auch ausgiebig nutzten. Dabei ging es beispielsweise um die Unterbringung der Flüchtlinge, aber auch um lokale Fragen wie dem Verkehr auf der Neckarstraße. Engelhardt erläuterte seine Sichtweise und sagte zu, auch zukünftig – falls er der neue Landrat sein werde – direkt bei Anliegen der Bürger ansprechbar zu sein. Es sei die große Chance der Kommunalpolitik, dass man nah am Menschen sei. Kommunale Selbstverwaltung sei eben „Mittendrin“ und dass wolle er sein.

Landrat Wilkes und Landratskandidat Engelhardt im Gespräch über weitere Entwicklung des Kreises Bergstraße

Wilkes und Engelhardt im Gespräch über weitere Entwicklung des Kreises Bergstraße

Einigkeit über Finanzen, Schulen und Soziales

Nicht nur der Kampf um eine angemessene finanzielle Ausstattung eint den Bergsträßer Landrat Matthias Wilkes und den Kandidaten der CDU zur Landratswahl, Christian Engelhardt. Auch in den Politikfeldern Schule und Soziales hat Engelhardt als geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistags das Wirken von Wilkes als Chef des Kreises Bergstraße kennen- und schätzen gelernt. Allein deshalb gab es jede Menge konkreten Gesprächsstoff, als Engelhardt erstmals als Kandidat der Bergsträßer CDU zu Wilkes ins Heppenheimer Landratsamt kam.

Kreis Bergstrasse überregional im Fokus

Nach Einschätzung Engelhardts hat sich der Kreis Bergstraße im Bereich der Tourismusförderung in den vergangenen Jahren deutlich nach vorne entwickelt. Die Solardraisine und das Welterbe Kloster Lorsch seien nur zwei Beispiele, die den Kreis überregional ins Gespräch bringen. Durch die Arbeit in der Wirtschaftsförderung Bergstraße, aber auch die Vernetzungen in die beiden Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar könne sich der Kreis weitaus effizienter darstellen und im Wettbewerb bestehen.

Flächendeckende Betreuungsangebote – auch für Bürstadt

Durch das Schulbauprogramm hat der Kreis an den meisten Standorten auch die baulichen Voraussetzungen für Betreuungsangebote geschaffen. Christian Engelhardt formuliert die Zielvorgabe, Betreuungsangebote in den kommenden Jahren flächendeckend anzubieten und die baulichen Voraussetzungen dort zu schaffen, wo sie heute noch fehlen, beispielsweise in Bürstadt.

Politische Verteilungsprobleme sollten auch politisch gelöst werden

Bei der Frage der Finanzausstattung der Kreise und Gemeinden befinden sich Engelhardt und Wilkes inhaltlich im Gleichklang. Die bisher vorliegende Reform des Kommunalen Finanzausgleichs entspricht nicht den Vorgaben des sogenannten Alsfelder Urteils. Nach dem intensiven Austausch des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer mit kommunal Verantwortlichen erwarten beide entscheidende Nachbesserungen. Blieben diese aus, ist für beide Politiker ein erneuter Gang vor Gericht folgerichtige Konsequenz, auch wenn ein politisches Verteilungsproblem besser politisch gelöst werden sollte.

Eine Gesellschaft muß Menschen mitnehmen und einbinden

Dass der Kreis Bergstraße in eigener Verantwortung viele Veränderungen mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensverhältnisse und zugleich größerer Sparsamkeit umgesetzt habe, macht unter anderem das Umsteuerungskonzept der Jugendhilfe deutlich. Wilkes und Engelhardt waren sich einig, dass bei aller Bedeutung der Wirtschaftlichkeit auch die Qualität der Angebote zählen soll. „Ich will eine Gesellschaft mitgestalten, die Menschen mitnimmt und einbindet, deshalb lautet die zentrale Zielsetzung, Familien und junge Menschen so zu betreuen, dass sie nach der Bildungsphase am Arbeitsprozess und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können“, so Engelhardt abschließend.

 

Besuch bei dem Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter

Besuch bei dem Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter

Bensheim, wichtiger Wirtschaftsstandort der Region

Die Bedeutung der Stadt Bensheim als Stadt der Schulen und als wichtiger Wirtschaftsstandort in der Region stand im Mittelpunkt des offiziellen Arbeitsbesuchs, zu dem der Bürgermeister der größten Stadt des Landkreises, Rolf Richter mit CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt zusammentraf.

Bildung als zentraler Bereich der Kreispolitik

Christian Engelhardt will die Entwicklung des Bildungsstandortes weiter mit hoher Priorität versehen, denn Bildung sei für Ihn einer der zentralen Bereiche der Kreispolitik: „Hier geht es zentral und unmittelbar um die Zukunft unserer Kinder und damit letztloch unserer Gesellschaft. Darüber hinaus hängt von der Qualität und der Vielfalt unserer Schulen hängt auch ab, ob Familien den Landkreis Bergstraße als attraktiv empfinden und sie sich hier ihre Zukunft planen“, so Christian Engelhardt. Im Bereich der Schulbausanierung habe der Kreis bereits wegweisendes geleistet, dies gelte es zu Ende zu führen und dabei sicherzustellen, dass die baulichen Voraussetzungen für ein flächendeckendes Betreuungsangebot geschaffen werden.

Bensheim bietet umfassendes Schulangebot als wichtigen Standortfaktor

Das differenzierte Schulsystem hält Engelhardt für die beste Form, allen Schülerinnen und Schülern die optimale Förderung zukommen zu lassen. Neben dem staatlichen Schulangebot finden sich im Kreis auch Schulen in freier Trägerschaft. Auch hier sei Bensheim, zum Beispiel mit der Liebfrauenschule oder der neuen Senfkornschule ein wirklich attraktiver Standort, wie Bürgermeister Rolf Richter berichtet. Mit ihren jeweils speziellen Schulprofilen seien die Schulen in freier Trägerschaft eine wichtige Bereicherung für den Landkreis. Das gute Schulangebot sei auch ein Vorteil für den Wirtschaftsstandort, denn gute Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten gehören mittlerweile zu den „harten“ Standortfaktoren, wenn es um die Auswahl eines neuen Betriebs- oder Wohnstandortes geht.

Moderation bringt Verkehrsverbünde zusammen

Richter und Engelhardt waren sich auch darin einig, dass der Schienenknotenpunkt Bensheim mit dem Ausbau des S-Bahn-Netzes mit neuen und schnelleren Verbindungen in Nord-Süd-Richtung einen deutlichen Schub erhält. Engelhardt sieht sich als möglicher neuer Landrat des Kreises auch in der Aufgabe des Moderators zwischen den beiden großen Verkehrsverbünden. Bei beiderseitigem gutem Willen sollten heute noch vorhandene Schnittstellenproblem bewältigt werden können. Vor allem sei es für den Landkreis Bergstraße jedoch wichtig, die Verbindung ins Rhein-Main-Gebiet und zum Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen weiter zu verbessern.
In dem Treffen von Bürgermeister Rolf Richter und Landratskandidat Christian Engelhardt ging es auch um die gemeinsamen Aufgaben, die den Bürgermeister der einwohner- und wirtschaftsstarken Stadt Bensheim sowie den Landrat des Landkreises Bergstraße vielfältig miteinander verbinden. Da sich beide seit Jahren aus der Zusammenarbeit des Landkreistages mit dem Land Hessen kennen, setzen sie – im Falle der Wahl Engelhardts – auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Rimbach: „Fachsimpeln“ über kommunale Probleme und Entwicklungen

Besuch bei Rimbacher Bürgermeister Holger Schmitt

Rimbach: Fachsimpeln über kommunale Probleme und Entwicklungen

so könnte man den Besuch des CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt beim Rimbacher Bürgermeister Holger Schmitt überschreiben. Engelhardt, nach seinem Berufsleben als Anwalt, sowohl ehrenamtlich im Kreistag Marburg – Biedenkopf, wie hauptamtlich als Bürgermeister der Stadt Frankenberg und derzeit als  Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreises mit kommunalen Problemen bestens vertraut. Schmitt beruflich als Diplom-Bankbetriebswirt gewohnt mit Zahlen umzugehen, als Gemeindevertreter ehrenamtlich und seit August 2012 als hauptamtlicher Bürgermeister der Weschnitztalgemeinde an den Schaltstellen im  Rathaus sitzend.

Ziel ist Ausgleich der Finanzkrise 2009

Beide unternahmen eine Exkursion durch die finanzielle Lage Rimbachs anhand des Haushaltsplans. Schmitt: „ Unsere Haushaltslage ist zwar weiterhin angespannt und zugleich auf dem Weg der Besserung. Ziel sei es die seit der Finanzkrise 2009 strukturell defizitäre, finanzielle Situation durch umfassende Maßnahmen im zweiten Jahr nach Beginn des Konsolidierungsprozesses weiter zu verbessern.“ Ziel sei es, den Standort der Gemeinde zu stärken, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger Rimbachs zu verbessern. Ein wichtiger Schwerpunkt liege unverändert auf einer guten Betreuung und Bildung für alle Kinder und Jugendlichen. Exemplarisch für diese Bemühungen, so Schmitt, sei das neue Feuerwehrgerätehaus für die Wehren von Lauten-Weschnitz und Mitlechtern, der Anbau am evangelischen Kindergarten in Zotzenbach für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren, die abgeschlossene Erschließung des Baugebietes auf dem ehemaligen Gelände des Alumnats und die Neuerrichtung des abgebrannten Penny-Marktes.

Wichtige Projekte in 2015

Wichtige Vorhaben stehen für 2015 an: Brückensanierungen im gesamten Gemeindegebiet, der zweite Haltepunkt der Weschnitztalbahn an der Martin-Luther-Schule, Erschließung weiterer Baugebiete, die Weiterentwicklung eines interkommunalen Gewerbegebietes im Weschnitztal und die Realisierung der Fortführung der B 38 a um Mörlenbach und die dazu gehörende weitere Planung der Umgehung Rimbachs.

Anerkennung für Betreuungsangebote für Kleinkinder

CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt sprach sich anerkennend über das gemeinsam mit den kirchlichen und freien Trägern in Angriff genommene Betreuungsangebot für Kleinkinder aus. Sein Ziel sei es, nach einer erfolgreichen Wahl zum Landrat, diese vorbildliche Leistung in das Projekte „Familienfreundlicher Kreis Bergstrasse“ zu integrieren und sicherzustellen, dass flächendeckend eine Ganztagsbetreuung bis 17 Uhr in die Tat umgesetzt wird.

Kernthema: Finanzierung der Kommunen in Hessen

Beim Kernthema finanzielle Ausstattung der Kommunen im Hessenland waren sich Engelhardt und Schmitt darüber einig, dass eine Aufgaben gerechte Finanzierung Platz greifen müsse. Jede Ebene von der Europäischen Union über den Bund bis zum Land müsse die Finanzierung der Projekte schultern, die sie durch gesetzgeberische Festlegungen schaffe. Für Christian Engelhardt ist die Entlastung der Kommunen von Aufgaben und die Verringerung von vorgegebenen Standards das Gebot der Stunde. Darüber sei er sich insbesondere auch mit Landrat Matthias Wilkes einig und versuche dies über den Hessischen Landkreistag in die Beratungen über die Neugestaltung des Kommunalen Finanzausgleich in Wiesbaden einzubringen.Der CDU-Landratskandidat sprach sich anerkennend über die Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung aus, die in Rimbach besonders durch den in den gemeindlichen Gremien eingerichteten „Haushaltskonsolidierungs-Rat“ Fortschritte erzielt habe. Die interfraktionelle Zusammenarbeit begünstige die Findung von sachgerechten Lösungen. Außer dem möglichen Ergebnis beim neuen Kommunalen Finanzausgleich sieht Christian Engelhardt bei der Lösung eines weiteren Problems „Licht im Tunnel“: Bei der anstehenden Novelle des Landesentwicklungsplan sollen die strukturschwachen Gemeinden im Odenwaldteil des Kreises Bergstrasse eine besondere Förderung erfahren. Damit könne auch Rimbach mit einem prägnanten Zuwachs bei den Schlüsselzuweisungen des Landes rechnen.

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Odenwald-Institut im Rahmen des Thementags Soziales

Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Odenwald-Institut im Rahmen des Thementags Soziales

Soziale Themen sind mir persönlich sehr wichtig

Aus diesem Grund möchte ich Schule, Bildung und Familie im Falle meiner Wahl zur Chefsache machen“, betonte der CDU Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen seines Besuchs beim Odenwald-Institut, der Karl-Kübel-Stiftung, auf der malerisch gelegenen Tromm. Um zu dokumentieren, wie sehr ihm das Thema am Herzen liegt, bildete der „Thementag Soziales“, bei dem Engelhardt mehrere soziale Einrichtungen im Kreis Bergstraße besuchte, den Auftakt zu einer Reihe weiterer Thementage, bei denen Engelhardt seine Schwerpunkte vorstellen möchte. Er wollte noch nicht zu viel verraten, doch zunächst steht am 28.1. das Thema Wirtschaft und am 2.2. das Thema Sicherheit auf seiner Agenda.

Bildung möglichst vielen Menschen zu Teil werden zu lassen

Während des Thementages besuchte der Landratskandidat neben der Frühförderstelle in Lampertheim und der Wohnungslosenhilfe und dem Mehr-Generationen-Haus in Bensheim auch das Odenwald-Institut. Dieses wurde 1978 gegründet und kann auf ca. 6000 Besucher jährlich verweisen. Im Institut informierte sich der Landratskandidat gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten und Sozialdezernenten Matthias Schimpf über das umfangreiche Angebot vor Ort. Bei seinem breitgefächerten Angebot verfolgt das Institut insbesondere das Ziel, „Bildung möglichst vielen Menschen zu Teil werden zu lassen“ so Institutsleiterin Goder-Fahlbusch. Für die Arbeit des Instituts gelte der von Karl Kübel geprägte Satz: „Als Kernziel will die Stiftung dazu beitragen, dass mehr Eltern in der Welt der leiblich-seelisch-geistige Nährboden für ihre Kinder sein können“. Engelhardt knüpfte an diese Ziele an. Es sei schlicht und ergreifend notwendig, dass jeder entsprechend seiner Fähigkeiten optimal gefördert wird, da „jeder Mensch zwar unterschiedlich, aber gleich wertvoll ist“. Engelhardt lobte vor allem das vielfältige, werteorientierte und christlich geprägte Bildungsangebot des Instituts.

Christian Engelhardt trifft Bürgermeister Rainer Burelbach in Heppenheim

Christian Engelhardt besucht Bürgermeister Rainer Burelbach in Heppenheim

Auf seiner Tour durch die Rathäuser der Bergsträßer Städte und Gemeinden besuchte Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU) nun Bürgermeister Rainer Burelbach. Er informierte sich über Themen, die für Heppenheim eine wichtige Rolle spielen.

Finanzielle Belastungen der Kommunen enorm

Nicht verwunderlich ist es, dass es an erster Stelle um die finanzielle Situation der Stadt ging, die sich allerdings recht erfreulich entwickelt. Engelhardt zeigte sich sehr überrascht darüber dass es gelungen ist, im Haushalt 2016 sogar einen leichten Überschuss auszuweisen. Das sei, trotz Schutzschirm, in dieser kurzen Zeit nicht zu erwarten gewesen. Die finanziellen Belastungen der Kommunen seien enorm. Das sieht der Kandidat genauso wir der amtierende Landrat Matthias Wilkes, mit dem er sich beim Thema Finanzen auf einer Linie sieht.

Schulstandort Heppenheim muss weiter gestärkt werden


Wie Wilkes hat sich auch Engelhardt das Thema Schulen auf die Fahnen geschrieben. Der Schulstandort Heppenheim spiele eine wichtige Rolle und müsse weiter gestärkt werden. In diesem Zusammenhang spricht er sich ausdrücklich dafür aus, die Gymnasien als eigenständige Schulform zu erhalten.

Renaturierung der Weschnitzinsel wird befürwortet

Auch der Naturschutz wurde im Gespräch mit dem Bürgermeister thematisiert. Insbesondere die Renaturierung der Weschnitzinsel befürwortet Engelhardt voll und ganz. Das Naturschutzgebiet zwischen Heppenheim und Lorsch dient im Notfall als Überflutungsfläche und schützt so die Gemeinden Lorsch, Einhausen und Biblis vor Hochwasser. Der Renaturierungsplan sieht die Öffnung der Dämme vor, damit sich die Weschnitz ein eigenes, natürliches Bett suchen kann.

Fruchtbarer Meinungsaustausch ist gute Basis


Den Meinungsaustausch empfanden Engelhardt und Burelbach als sehr fruchtbar. Damit wurde eine gute Basis geschaffen, um zukünftig noch zahlreiche weitere Themen zu erörtern.