Landrat Christian Engelhardt und Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter bei der Unterzeichnung der Fusionsverträge zwischen der Kreisvolkshochschule Bergstraße mit der Bensheimer Volkshochschule.

Fusion: Volkshochschule Bensheim wird KVHS

Ab dem 30. Juni wird die Bensheimer Volkshochschule Teil der Kreisvolkshochschule Bergstraße

Die Tinte ist getrocknet und der Beschluss rechtskräftig: Ab dem 30. Juni gehört die Volkshochschule Bensheim zur Kreisvolkshochschule Bergstraße (KVHS). Landrat Christian Engelhardt und Bürgermeister Rolf Richter besiegeln ihr Vorhaben mit der Unterschrift des Vertrages. Wie im vergangenen Jahr angekündigt, hat sich die Stadt Bensheim mit dem Kreis geeinigt, das Angebot der Volkshochschulen zu vereinen. Die parallelen Angebote werden nun zusammengefasst und das Programm ergänzt. „Die Programmvielfalt steht im Mittelpunkt unseres Vorhabens. Durch die Rücknahme der Bensheimer Volkshochschule zur KVHS werden wir Synergien bündeln und für die Bürgerinnen und Bürger ein optimiertes Kursangebot auf die Beine stellen“, sind sich die beiden Entscheidungsträger einig.

Bis Ende 2018 werden die Ansprechpartner für Bensheim in den gegenwärtigen Räumen, im Wambolter Hof, zu finden sein. Die seitherigen 19 Kursorte der KVHS werden somit um einen wichtigen Standort reicher. Im neuen gemeinsamen Septemberprogramm werden dann alle vereinten Kurse zu finden sein.

 

 

Natur im Spiel: Neue Ausstellung von Sandra Obel und Bernhard Hossner im Landratsamt

Bis zum 24. Februar stellen die Künstler Sandra Obel und Bernhard Hossner ihre Kunstwerke in der „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ aus. „Mit den fantastischen Skulpturen gelingt es den Künstlern spielerisch das Foyer des Landratsamtes mit Leben zu füllen. Abgerundet mit den Malereien ergibt die Ausstellung eine Harmonie“, eröffnete Landrat Christian Engelhardt die Ausstellung.

Die Werke von Sandra Obel faszinieren durch tiefe und interessante Strukturen und geben einen Einblick in die Spontanität und die Gefühle der Künstlerin. Sie arbeitet mit Linien, Schichten und Überlagerungen. Dabei legen sich die Farben in feinen Schichten aufeinander und es entstehen opake und durchbrochene Oberflächen, die geheimnisvoll und spannend wirken. Die Acrylfarbe wird oft mit Gesteinsmehlen durchmischt und lassen die Oberflächen haptisch und reliefartig erscheinen. Mit schwarzen Kohlestrichen und Bitumenlackelementen setzt sie schroffe und kantige Akzente. Dadurch entstehen Parallelen zum Leben, welches ebenfalls nicht nur harmonisch ist, sondern auch Verletzungen und Narben hinterlässt. Die zahlreichen Zeichnungen und Linien beleben die Werke und sind wichtige Bestandteile der Komposition. Sie verleihen den Werken die ihnen eigene Tiefe und Lebendigkeit. Sandra Obel arbeitet oft in Serien an einem Thema. Das grobe Konzept ist zu Beginn gegeben, jedoch wird die Eigendynamik des Werkes und somit die weitere Entwicklung respektiert und beachtet.

Sandra Obel studierte Freie Malerei an der Freien Kunstschule in Wiesbaden. Zahlreiche Kurse und Workshops, unter anderem an der Schule für Gestaltung in Bern, der Akademie Bad Rotenfels und der Akademie Bad Reichenhall, unterstützten die Ausbildung und fördern weiterhin die stetige Weiterbildung und Entwicklung der Künstlerin.

Bernhard Hossners Leidenschaft gehört dem Holz. Plastische Objekte, Skulpturen, Holzdrucke Lichtobjekte und sakrale Objekte bilden zusammen ein beeindruckendes Gesamtwerk.
Das Spektrum ist dabei mannigfaltig: Warme, kalte, feurige, sanfte, helle, dunkle und natürliche Farbtöne wechseln sich in seinen Arbeiten ab. Diese künstlerische Melange öffnet die Tore für Interpretationen und Assoziationen jeglicher Art. Mit seinen konstruierten Werken kreiert er Bewegung und Dynamik durch die natürliche Struktur des Materials.

Sein Lebensmotto: „Ich mache, was mir gefällt- und es gefällt mir immer mehr“.

Die Werke sind bis zum 24. Februar 2017 in der „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros, Graben 15, in Heppenheim zu sehen.

Kommunales Jobcenter - Start zum neuen Dokumentenmanagementsystem

Effizienzgrad weiter erhöhen: Auftakt des Dokumenten Managementsystem beim Eigenbetrieb Neue Wege Kommunales Jobcenter

Zum offiziellen Startschuss des Dokumenten Managementsystem (DMS) haben Landrat Christian Engelhardt, die Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernentin Diana Stolz mit dem Betriebsleiter vom Eigenbetrieb Neue Wege Stefan Rechmann und dem Abteilungsleiter für Moderne Verwaltung Thomas Wieland ins Jobcenter Heppenheim eingeladen. „Für die Entwicklung der Kreisverwaltung ist der Start des DMS ein bedeutungsvoller Termin. Mit der Einführung von DMS bei Neue Wege beginnt die Digitalisierung der Arbeitsprozesse in der Kreisverwaltung. Damit ist der Kreis Bergstraße nicht nur durch den Ausbau von schnellem Internet sowie den öffentlichen und kostenfreien WLAN-Hotspots, sondern nun auch mit der Umsetzung des E-Governments hessenweit vorn mit dabei“, hebt der Bergsträßer Landrat hervor.

Der Eigenbetrieb Neue Wege ist Vorreiter in der Kreisverwaltung für die Einführung des DMS. In der Praxis bedeutet dies, dass keine neuen Akten mehr in Papierform angelegt werden, sondern durch sogenannte E-Akten (elektronische Akten) ersetzt werden. Der Einführungsprozess ist abgeschlossen und ab sofort können die rund 175 Mitarbeiter des Eigenbetriebs in den Echtbetrieb starten. Kommt nun ein Dokument auf dem Postweg in die Verwaltung, so wird dieses in der zentralen Poststelle eingescannt und an den Eigenbetrieb weitergeleitet. Dort werden die Dokumente digital bearbeitet. Schreiben von Neue Wege werden künftig digital per E-Post versendet und durch die Deutsche Post AG zugestellt. E-Post-Nutzer erhalten dann digitale Post, allen anderen Empfängern gehen die Briefe und Schriftstücke wie gewohnt per Briefträger über die Hauspost zu.

„Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bereits geschult und die Arbeitsplätze aufgerüstet. Von 160 Druckern sind nur noch 25 Stück vorhanden. Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Mitarbeiter sich dieser Herausforderung stellen“, berichtet Stolz.

Der Landrat und die Erste Kreisbeigeordnete richteten ihren Dank auch an den Betriebsleiter von Neue Wege und den Leiter der Abteilung Moderne Verwaltung für deren hervorragende Zusammenarbeit.

Bildunterschrift: Thomas Wieland, Abteilungsleiter Moderne Verwaltung, Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Landrat Christian Engelhardt und Stefan Rechmann, Eigenbetriebsleiter Neue Wege (v.l.n.r).

Landrat Engelhardt besucht die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau

Landrat Engelhardt besucht die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau

Beim Klimafrühstück kommt nichts aus Übersee: Landrat Engelhardt besucht die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau

Landrat Christian Engelhardt besuchte auf Einladung von Schulleiterin Dagmar Hirschberg die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau, um am dort regelmäßig stattfindenden „Klimafrühstück“ teilzunehmen.

Beim Klimafrühstück werden ausschließlich regionale, saisonale und gesunde Lebensmittel verzehrt, da die ökologische Erziehung an der Märkerwaldschule einen hohen Stellenwert hat.
Den bewussten Umgang mit der Natur lernen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule außerdem einmal im Monat im Rahmen der Lernerwerkstatt Natur (LeNa), bei der sie einen Vormittag im Wald verbringen.

Schuljahr der Nachhaltigkeit

Für ihr ökologisches Schulkonzept ist die Märkerwaldschule bereits mehrfach ausgezeichnet worden, so kann sie sich zertifizierte Umweltschule nennen und wurde im Programm „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ des Hessischen Umweltministeriums für ihr herausragendes Engagement geehrt.

Mit momentan 57 Schülern ist die Märkerwaldschule einzügig und auf Schülerinnen und Schüler aus dem Überschneidungsgebiet mit der Hemsbergschule angewiesen, um die Mindestschülerzahl von mindestens 13 Kindern pro Klasse zu gewährleisten. Aufgrund der Größe der Schule nimmt sie nicht am Projekt „Pakt für den Nachmittag“ teil, bietet jedoch Nachmittagsbetreuung in Form von Arbeitsgemeinschaften an.Die Märkerwaldschule ist eine inklusive Schule, die die Förderschwerpunkte emotionale und soziale Entwicklung, Hören, Lernen, Sehen und Sprachheilförderung abdecken kann.

Auch mit kleinen Schülerzahlen kann Großes vollbracht werden

„Ich freue mich, so eine engagierte Schule kennengelernt zu haben. Die Märkerwaldschule ist ein gutes Beispiel dafür, dass bei uns im Kreis Bergstraße auch mit einer kleinen Schülerzahl Großes vollbracht werden kann“, lobte Landrat Engelhardt die Märkerwaldschule.

Neckarsteinach erhält von Landrat Engelhardt Förderbescheid zur Installierung von öffentlichen WLAN-Hotspots

Stadt Neckarsteinach erhält Förderbescheid zur Installierung von öffentlichen WLAN-Hotspots

Immer mehr freies WLAN im Kreis Bergstraße – jetzt auch in Neckarsteinach

Mit der Übergabe des Förderbescheids zur Installierung von kostenfreien WLAN-Hotspots an öffentlichen Bereichen wurde die Stadt Neckarsteinach als nächste Kommune des Kreises Bergstraße bedacht. Landrat Christian Engelhardt überreichte den Bescheid aus dem Förderprogramm des Kreises persönlich in Neckarsteinach. „Die Vierburgenstadt ist ein Tourismusmagnet und prädestiniert für das Angebot von kostenlosem öffentlichem WLAN. So können sich die Besucher direkt vor Ort über das Freizeitangebot informieren“, so Landrat Christian Engelhardt.

An die Stadt Neckarsteinach ergehen gleich zwei Förderbescheide mit jeweils 750 Euro Förderung. Das Rathaus und das Wirtschaftsgebäude im Schwanengarten werden mit WLAN-Hotspots ausgestattet, damit wird das bereits bestehende Angebot ergänzt. So können die Touristen, die täglich mit dem Schiff oder Rad anreisen, um die Altstadt zu erkunden, die Hotspots fast überall in der Stadt nutzen.

Auch die vorhandenen Informationspunkte werden mit dem kostenlosen WLAN versorgt, sodass die QR-Codes in der Altstadt und dem Burgrundweg sowie die Audioguides im Geoparkhaus nebst Eichendorff-Museum mit dem Smartphone abgerufen werden können.

Das Förderprogramm zur Installation von WLAN-Hotspots im gesamten Kreis Bergstraße ist eine Herzensangelegenheit von Landrat Engelhardt, welche er bereits in seinem Wahlkampf verfolgte. „Mein Ziel ist es den Kreis Bergstraße zum ersten Flächenlandkreis in ganz Deutschland mit freiem WLAN in jeder Kommune zu machen“, betont Engelhardt.

Hintergrund

Mit der Förderrichtlinie zur Ausstattung von öffentlichen Bereichen mit öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots haben die Kommunen die Möglichkeit Anträge beim Kreis Bergstraße zu stellen. Die Kommunen erhalten 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu installierten Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden.

Landrat Christian Engelhardt überbringt Abtsteinach Förderbescheid zur Installierung von kostenfreiem WLAN

Zwei WLAN-Hotspots für Abtsteinach

Landrat Christian Engelhardt überbringt Förderbescheid zur Installierung von kostenfreiem WLAN an Abtsteinacher Bürgermeister Rolf Reinhard und Hauptamtsleiter Stefan Pape

Für den Ausbau von kostenfreien WLAN erhält die Gemeinde Abtsteinach einen Förderbescheid. Landrat Christian Engelhardt machte sich auf den Weg von Heppenheim in die höchstgelegene Gemeinde des Kreises nach Abtsteinach, um den Bescheid an Bürgermeister Rolf Reinhard persönlich zu übergeben. Die Gemeinde wird gleich an zwei Stellen mit kostenfreien öffentlichen WLAN-Hotspots ausgestattet. Eine davon wird in der Ortsmitte zu finden sein, welcher das Rathaus, den Festplatz sowie den Bolzplatz mit WLAN versorgt.

Der zweite Hotspot wird seinen Platz im Areal der Alla-Hopp!-Anlage finden. Die Freizeitanlage ist ein Besuchermagnet und ein Treffpunkt für Jung und Alt. Der Hotspot wird auf dem Pavillon angebracht und deckt damit einen Großteil der 12.000 qm großen Anlage ab.

Beide Hotspots wurden mit jeweils 750 Euro gefördert.

„Freies WLAN in der Odenwaldgemeinde ist eine wunderbare Ergänzung zum schnellen Internet, dass durch die Kooperation der Odenwaldgemeinde mit der Wirtschaftsförderung entstanden ist und die Gemeinde auch für Gewerbetreibende sehr attraktiv macht“, betont Engelhardt.

Hintergrund:

Mit der Förderrichtlinie zur Ausstattung von öffentlichen Bereichen mit öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots haben die Kommunen die Möglichkeit Anträge beim Kreis Bergstraße zu stellen. Die Kommunen erhalten 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu installierten Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden.

Landrat Engelhardt überreichte Zertifikate aus dem Programm „Integration braucht Partnerschaft“ an ehrenamtliche Helfer

Landrat Engelhardt überreichte Zertifikate aus dem Programm „Integration braucht Partnerschaft“ an ehrenamtliche Helfer

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wurden, mit Zertifikaten zur erfolgreichen Teilnahme an einer Fortbildung für Integrationsbegleiter aus dem Programm „Integration braucht Partnerschaft“, ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde hatte sich Landrat Engelhardt bei den Integrationsbegleitern für ihr Engagement bedankt. In lockerer Runde konnten sich die Helfer mit dem Landrat austauschen und die Möglichkeit nutzen ihre Wünsche für ein besseres Zusammenleben im Kreis Bergstraße zu äußern.

Die Integrationsbegleiter berichteten von ihren Erfahrungen in der Integrationspartnerschaft und die Bereicherungen, die sie durch die regelmäßigen Kontakte mit den Zuwanderern erfahren. „Der Erfolg des Programms „Integration braucht Partnerschaft“ verdanken wir dem Einsatz der Helfer“, weiß der Bergsträßer Landrat die Tätigkeit der Ehrenamtlichen zu schätzen.

Die vom Kreis initiierte Fortbildungsreihe für Integrationsbegleiter findet in vier Modulen statt. Mehr als 10 Frauen und Männer, mit und ohne Migrationshintergrund, haben sich in den vergangenen Monaten mit Interkultureller Kommunikation, der deutschen Einwanderungsgeschichte, Integrationskonzepten und Grundzügen des Ausländer- und Einbürgerungsrechts beschäftigt.

Wer mehr über das Programm „Integration braucht Partnerschaft“ erfahren oder sich beteiligen möchte, kann sich an Susan Massarat, Projektkoordinatorin, wenden.
Telefon 06252-155448, susan.massarat@kreis-bergstrasse.de

Landrat Christian Engelhardt empfängt die Vertreter des Starkenburger Imkerkreises

Weihnachtsfreude für Kinder: Landrat Christian Engelhardt nimmt Spende des Starkenburger Imkerkreises entgegen

Weihnachtsfreude für Kinder: Landrat Christian Engelhardt nimmt Spende des Starkenburger Imkerkreises für die Aktion „Weihnachtsfreude für Kinder“ entgegen

Es ist bereits zu einer festen Tradition geworden: Die jährliche Honigspende des Starkenburger Imkerkreises. Dafür übergab der Vorsitzende des Starkenburger Imkerkreises Martin Weyrauch auch in diesem Jahr das „flüssige Gold“ an den Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt. Dieser wird den Honig zur Verteilung an „finanzschwache“ und bedürftige Familien sowie Alleinerziehende weiterleiten. „Die süße Leckerei von der Bergstraße und aus dem Odenwald wird bei den Kindern und Familien sicher für große Freude sorgen“, würdigte der Landrat das herausragende Engagement des Imkerkreises.

Die Starkenburger Imker konnten leider durch die kühle und regnerische Witterung nur eine reduzierte Honigernte verzeichnen. Dennoch konnte der Imkerkreis die alljährliche Spende zur Verfügung stellen. „Wir freuen uns einen schönen und zudem schmackhaften sozialen Beitrag für die Einrichtungen des Kreises zur Verfügung stellen zu können“, so Martin Weyrauch vom Starkenburger Imkerkreis.

Trotz Ernteeinbußen ein recht erfolgreiches Jahr

„Für den Imkerkreis war es trotz der Ernteeinbußen ein recht erfolgreiches Jahr“. Wir konnten uns über neuen Mitgliederzuwachs freuen und haben den 135. Geburtstag des Imkervereins Heppenheim gefeiert“, so Weyrauch rückblickend.

Das Jahr startete mit einer kreisweiten Informations- und Schulungsveranstaltung zum Thema „Hygiene und lebensmittelrechtliche Fragen in der Honiggewinnung“. Dr. Wofgang Gabriel, Leiter des Veterinäramtes, sowie Imkerberaterin Hannelore Rexroth leiteten die Informationsveranstaltung bei der rund 100 Imker teilnahmen.

Der Heppenheimer Verein unterstützt zudem die offiziellen Imkerkurse des Landesverbands hessischer Imker, zum Beispiel durch praktische Übungsmöglichkeiten auf dem Lehrbienenstand.

Anlässlich des Tags der deutschen Imkerei wurde unter dem Motto „Bienen brauchen Vielfalt“ eine große Informationsveranstaltung am Besucherinformationszentrum Lauresham in Lorsch ausgerichtet.

Die Bergsträßer Bienenzüchter, Imker und Königinnenzüchter boten Wissenswertes und zeigten allen Interessierten, wie faszinierend die Beschäftigung mit Honigbienen ist, wie wichtig sie für das ökologische Gleichgewicht sind und welche Sorten- und Geschmacksvielfalt Honige aus dem Nibelungenland bieten.

Probiert werden konnten verschiedener Honigsorten. Die Honige der Bergstraße und des Odenwalds sind sortenreich und beliebt.

Mit einer Imkerausstellung, Vereinsinformationen aus erster Hand, einem jahreszeitlichen Querschnitt der Imkertätigkeiten, Königinnenzüchtung, Wildbienen, Blühwiesen und lebhaften Diskussionen mit Imkern wurde für die Imkerei und Bienenhaltung als naturnahes Hobby geworben.

Der Hessische Imkertag mit Landesdelegiertenversammlung wurde in Heppenheim durchgeführt. Der Heppenheimer Imkerverein, der größte Bergsträßer Imkerverein, hat die Veranstaltung durchgeführt. Zugleich wurde das 135-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Ausblick 2017

Im Januar veranstaltet der Starkenburger Imkerkreis einen Vortrag zur Apitherapie Raps – interessant für Imker und Bauern: Zur Rapsblüte wird eine Informationsveranstaltung für Landwirt und Imker durchgeführt.

Im Herbst wird voraussichtlich eine imkerliche Veranstaltung zur Völkerbeurteilung stattfinden.

Hintergründe zum Starkenburger Imkerkreis

Der Starkenburger Imkerkreis ist der Kreisverband Bergsträßer Imker und Bienenzüchter. Er vertritt 8 Ortsvereine (Bensheim, Lautertal, Heppenheim, Hirschhorn, Weschnitztal, Fürth, Lindenfels, Lampertheim) mit ca. 350 Imkern und etwa 1500 Bienenvölker. Zudem gibt es 2 Züchtervereine mit Belegstellen in Hirschhorn und am Salzkopf bei Kirschhausen. Die dortigen speziell ausgebildeten Bienenzüchter sorgen für die züchterische Reinerhaltung der in Deutschland stark verbreiteten Bienenrasse Carnica. Diese Rasse überzeugt insbesondere durch Sanftmut. Der Starkenburger Imkerkreis ist zudem Mitglied im Hessischen Imkerbund, der hessischen Dachorganisation.

Bildunterschrift: Landrat Christian Engelhardt (rechts) empfängt die Vertreter des Starkenburger Imkerkreises.

Lfd.-Nr. 367/2016

Bildungsministerin Audronė Pitrėnienė aus Litauen trägt sich in das goldene Buch des Landkreises Bergstraße ein

Bildung ist das wichtigste Gut: Bildungsministerin Audronė Pitrėnienė aus Litauen und internationale Schulleiter von Europaschulen zu Gast im Kreis Bergstraße – Eintrag in Goldene Buch

Zu einem internationalen Wissensaustausch auf höchster Ebene begrüßte Landrat Christian Engelhardt die Bildungsministerin Audronė Pitrėnienė aus Litauen, die gemeinsam mit Schulleitern und Vertretern von Europaschulen aus Polen, Russland, Weißrussland, Lettland, Belgien und Litauen angereist sind.

Der Bergsträßer Landrat stellte der Delegation die Hessische Schulform vor und zeigte die Rolle und Aufgaben des Kreises als Schulträger auf. „Bildung ist unser wichtigstes Gut und wir sind im Kreis Bergstraße bestrebt, die bestmöglichen Voraussetzungen sowie Entwicklungen für unsere Schulen zu realisieren. Dies wird bekräftigt in unserem ambitionierten Schulbauprogramm, mit dem rund 380 Mio. Euro in den letzten 15 Jahren in bauliche Substanz der 72 Schulen des Kreises investiert wurden. Bis zum Jahr 2019 sollen weitere 170 Mio. Euro folgen“, erklärte Landrat und Schuldezernent Engelhardt. „Das Bildungsspektrum vor Ort bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten und eröffnet Jedem die Chance individuell eine Schulausbildung nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu genießen“, so der Bergsträßer Landrat weiter.

Die Bildungsministerin Litauens, die auch Pädagogin ist, zeigte sich begeistert von den schulischen Gegebenheiten im Kreis Bergstraße und bedankte sich für den lehrreichen Vortrag von Landrat Engelhardt. Zum Abschluss trug sich die Bildungsministerin in das Goldene Buch des Kreises Bergstraße ein.

Hintergrund:
Bildungsministerin Audronė Pitrėnienė ist seit 2015 im Amt. Die Fortbildungsveranstaltung des Litauischen Bildungsministeriums für Schulleiter von Europaschulen wurde in Zusammenarbeit mit der Schulleiterin des litauischen Gymnasiums Janina Vaitkiene organisiert. Die Schulleiter und Schulleiterinnen sowie Vertreter der Schulen bieten alle an ihren Schulen die Fremdsprache Litauisch an. Der Kreis Bergstraße hat seit November 2013 eine Kreispartnerschaft mit Kaunas (Litauen) und pflegt durch das Litauische Gymnasium Hüttenfeld sowie der Litauischen Gemeinschaft sehr gute Beziehungen nach Litauen.

Landkreis Bergstraße will mittels deutschlandweit einmaligen Projekts Mediziner-Nachwuchs in den Odenwald holen

Landkreis Bergstraße, Landkreis Fulda und Hochtaunuskreis unterzeichnen „Letter of Intent“ in der Goethe- Universität in Frankfurt.

Die aktuelle Diskussion zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum zeigt, dass wir neben den entsprechenden innovativen Modellen wie der „Luise light“ um eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen, uns auch um den entsprechenden Nachwuchs in den Hausarztpraxen kümmern müssen“, so Landrat Christian Engelhardt. Junge Menschen müssen für den Beruf „Landarzt/Landärztin“ bereits während ihre Studiums begeistert werden“, so Engelhardt weiter.

Der Landkreis Bergstrasse möchte aus diesem Grund, gemeinsam mit den Landkreisen Fulda und dem Hochtaunuskreis, an dem von der Goethe Universität in Frankfurt initiierten Projekt „Landpartie 2.0“ partizipieren.
Deutschlandweit gibt es kein vergleichbares Projekt, das Praxis und Theorie mit dem Fokus „Allgemeinmedizin im ländlichen Raum“ miteinander verzahnt.

Mit dem Projekt soll in Zusammenarbeit mit den drei Landkreisen Studierenden die Möglichkeit gegeben werden im Rahmen des Blockpraktikums „Allgemeinmedizin“ die hausärztliche Tätigkeit auf dem Land zu erleben und kennenzulernen.

Ziel ist es, den Studentinnen und Studenten bereits während ihres Studiums die Möglichkeit zu geben, mehr praktische Erfahrungen in Hausarztpraxen in ländlichen Regionen zu sammeln.

„Mit der Landpartie 2.0 möchten wir gemeinsam neue Impulse zur Förderung des allgemeinmedizinischen Nachwuchses auf dem Land setzen. Mit dieser landkreisübergreifenden Zusammenarbeit erhoffen wir uns einen deutlichen Motivationszuwachs bei den Studierenden, später auch auf dem Land tätig zu werden.

Dass das funktioniert hat die Landpartie 1.0 im Landkreis Fulda in den Jahren (2011-2016) gezeigt, denn es gab einen positiven Effekt auf die Motivation der Studentinnen und Studenten zur haus- und fachärztlichen Tätigkeit in einer ländlichen Region“, so Engelhardt abschließend.