Landrat Christian Engelhardt

MVZ Lindenfels: Mit Verstärkung und neuester Ausstattung

Das medizinische Versorgungszentrum in Lindenfels nahm Anfang dieser Woche an neuem Standort seinen Betrieb auf

Die Umzugsarbeiten sind bereits abgeschlossen und seit Anfang dieser Woche hat das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Lindenfels wieder geöffnet. Zu einem offiziellen Eröffnungstermin, bei dem u.a. dem Lindenfelser Bürgermeister sowie weiteren geladenen Gästen das Zentrum in neuem Gewand in der Nibelungenstraße 81 vorgestellt wird, haben die Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH und Landrat Christian Engelhardt für den kommenden Mittwoch (12.) eingeladen.

Bevor das neue Domizil neben dem Blumenhaus Adolph bezogen werden konnte, war einiges zu tun. „Nun sind die Räume auf dem neuesten technischen und baulichen Stand und entsprechen den aktuellen Standards. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, teilt Landrat Engelhardt mit. Die Patienten sollen die Qualität des Angebots des Kreiskrankenhauses auch im MVZ erkennen können. Die nötigen Mittel für den Umbau sowie die Ausstattung des Versorgungszentrums haben Kreiskrankenhaus sowie Landkreis gemeinsam aufgebracht.

Doch dies ist nicht alles, es gibt eine weitere gute Nachricht, die die personelle Ausstattung des MVZs betrifft: „Wir freuen uns sehr darüber, dass der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung in der letzten Woche zugestimmt hat, dass ein weiterer Hausarztsitz in das MVZ kommt. Das MVZ kann damit sein Praxisteam und das medizinische Angebot erweitern. Für diese weitere Stärkung des medizinischen Angebots hatte auch ich mich, ebenso wie die Gesundheitsdezernentin des Kreises, Diana Stolz, aktiv eingesetzt“ so der Landrat.

Aus Sicht des Kreises kommt einer guten und wohnortnahen Gesundheitsversorgung höchste Bedeutung zu, wobei das MVZ am Standort Lindenfels nur ein – wenn auch wichtiger – Baustein hierfür ist.

„Die gemeinsam mit dem Kreis Bergstraße getroffene Entscheidung der Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH, das MVZ zu erwerben, machte die positive und vielversprechende Entwicklung dieses medizinischen Angebots vor Ort möglich. Hierfür danke ich der Geschäftsführung des Kreiskrankenhauses wie auch der Leitung der Universitätsmedizin Heidelberg. Ein großes Lob geht auch an die beiden jungen Geschäftsführer des MVZ, Miriam Blumenstock und Dominik Eberhardt, die mit viel Energie die genannten Schritte vorbereitet haben“. Insbesondere ist beiden die Gewinnung von Personal gut gelungen, so dass das MVZ mit einem guten und kompetenten Team am neuen Standort startet, teilt Landrat Engelhardt abschließend mit.

Landrat Christian Engelhardt

55 Prozent Frauen in Führungsposition – Kreis Bergstraße geht mit gutem Beispiel voran

Über die Hälfte der Führungskräfte im Landratsamt sind weiblich

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums zum Equal Pay Day möchte Landrat Christian Engelhardt einmal schauen, wie es in seiner Verwaltung bezüglich der geschlechterbezogenen Stellenbesetzung aussieht. Nach den internen Berechnungen läuft in seiner Behörde in diesem Bezug alles richtig: „55 Prozent, das heißt über die Hälfte der Führungskräfte in der Kreisverwaltung sind weiblich“, freut sich der Verwaltungschef und mit ihm seine beiden Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Melanie Knauf und Nicole Schmitt. Denn deren Aufgabe ist es nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz als Teil der Dienststellenleitung mehr Frauen in Führung zu bringen. „Betrachtet man nur die Riege der Abteilungsleitungen ohne deren Stellvertretungen, haben wir sogar einen Frauenanteil von 60 Prozent“, betont Landrat Engelhardt.

Im Hinblick auf den Equal Pay Day, der in Deutschland in diesem Jahr einen Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von durchschnittlich 21 Prozent ausweist, ist dies besonders lobenswert. Denn ein Punkt, der zu dieser Diskrepanz führt, ist, dass Frauen zu wenig in den oberen Positionen vertreten sind. Dies hängt oft auch mit der Familienpause zusammen, die immer noch überwiegend von Frauen in Anspruch genommen wird und oft einen Karriereknick bedeutet.

Um diesem entgegen zu wirken, gibt es in der Kreisverwaltung eine Reihe von Maßnahmen. So können Beschäftigte, die Familie und Beruf sowie Pflege und Beruf vereinbaren müssen, teilweise von Zuhause aus arbeiten. Es gibt ein spezielles Programm zur Entwicklung der Nachwuchsführungskräfte, wobei hierbei auf eine paritätische Besetzung geachtet wird. Ausbildungsplätze werden in Teilzeit angeboten, ebenso ist bei internen Stellenausschreibungen die Besetzung von Vollzeitstellen mit Teilzeitkräften möglich.

Mit dem Angebot der berufsbegleitenden Fortbildungen zeigt sich die Kreisverwaltung Bergstraße als attraktiver Arbeitgeber und trägt zur zukunftsorientierten Ausrichtung der Verwaltung bei. Auch hier stehen den Teilzeitkräften alle Möglichkeiten offen. „Wir als öffentliche Einrichtung möchten gerne Vorreiter sein und zeigen, was alles möglich ist. Somit leisten wir unseren Beitrag um die Gesellschaft wieder ein Stück geschlechtergerechter zu machen“, so Landrat Engelhardt abschließend, der auch die Zusammenarbeit mit seiner Kollegin und Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz sehr schätzt. Ist sie doch die erste Frau in dieser Position in der Geschichte des Kreises Bergstraße.

Künstler Michael Klemm stellt Landrat Christian Engelhardt sein neues Projekt „Luna Club Theater Heppenheim“ vor

Neue Kleinkunstbühne: Luna Club Theater Heppenheim

Künstler Michael Klemm stellt Landrat Christian Engelhardt sein neues Projekt „Luna Club Theater Heppenheim“ vor

Auf den Bühnen der Welt ist der Schauspieler und Regisseur Michael Klemm zu Hause. Für sein neues Projekt findet der in Bensheim geborene Tausendsasa wieder den Weg in seine Heimatregion. Mit neuen Plänen im Gepäck besuchte er Landrat Christian Engelhardt und berichtete über das neuste Vorhaben im Heppenheimer „Halben Mond“. Mit dem „Luna Club Theater“ möchte der Künstler das Hotel in ein professionelles und privates Theater verwandeln.

„Der Kreis Bergstraße hat ein großes kulturelles Angebot vorzuweisen: Hier ist immer etwas los. Professionelle Akteure und Vereine sorgen dafür, dass es in unserer Region viel zu sehen und zu entdecken gibt. Das Theaterprojekt von Michael Klemm ist eine hervorragende Ergänzung“, zeigt sich der Bergsträßer Landrat begeistert vom Vorhaben des Künstlers.

Unter dem Namen „Luna Club Theater“ startet Klemm ab dem 12. Mai im Halben Mond mit einem festen Ensemble, deren Mitglieder schon über viele Jahre auf verschiedenen Bühnen in Deutschland zusammengearbeitet haben. Das Ensemble versteht sich als ein modernes Volkstheater, das sich den Themen der Zeit aber auch klassischer Theaterliteratur widmen wird.

Landrat Christian Engelhardt und Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter bei der Unterzeichnung der Fusionsverträge zwischen der Kreisvolkshochschule Bergstraße mit der Bensheimer Volkshochschule.

Fusion: Volkshochschule Bensheim wird KVHS

Ab dem 30. Juni wird die Bensheimer Volkshochschule Teil der Kreisvolkshochschule Bergstraße

Die Tinte ist getrocknet und der Beschluss rechtskräftig: Ab dem 30. Juni gehört die Volkshochschule Bensheim zur Kreisvolkshochschule Bergstraße (KVHS). Landrat Christian Engelhardt und Bürgermeister Rolf Richter besiegeln ihr Vorhaben mit der Unterschrift des Vertrages. Wie im vergangenen Jahr angekündigt, hat sich die Stadt Bensheim mit dem Kreis geeinigt, das Angebot der Volkshochschulen zu vereinen. Die parallelen Angebote werden nun zusammengefasst und das Programm ergänzt. „Die Programmvielfalt steht im Mittelpunkt unseres Vorhabens. Durch die Rücknahme der Bensheimer Volkshochschule zur KVHS werden wir Synergien bündeln und für die Bürgerinnen und Bürger ein optimiertes Kursangebot auf die Beine stellen“, sind sich die beiden Entscheidungsträger einig.

Bis Ende 2018 werden die Ansprechpartner für Bensheim in den gegenwärtigen Räumen, im Wambolter Hof, zu finden sein. Die seitherigen 19 Kursorte der KVHS werden somit um einen wichtigen Standort reicher. Im neuen gemeinsamen Septemberprogramm werden dann alle vereinten Kurse zu finden sein.

 

 

Natur im Spiel: Neue Ausstellung von Sandra Obel und Bernhard Hossner im Landratsamt

Bis zum 24. Februar stellen die Künstler Sandra Obel und Bernhard Hossner ihre Kunstwerke in der „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ aus. „Mit den fantastischen Skulpturen gelingt es den Künstlern spielerisch das Foyer des Landratsamtes mit Leben zu füllen. Abgerundet mit den Malereien ergibt die Ausstellung eine Harmonie“, eröffnete Landrat Christian Engelhardt die Ausstellung.

Die Werke von Sandra Obel faszinieren durch tiefe und interessante Strukturen und geben einen Einblick in die Spontanität und die Gefühle der Künstlerin. Sie arbeitet mit Linien, Schichten und Überlagerungen. Dabei legen sich die Farben in feinen Schichten aufeinander und es entstehen opake und durchbrochene Oberflächen, die geheimnisvoll und spannend wirken. Die Acrylfarbe wird oft mit Gesteinsmehlen durchmischt und lassen die Oberflächen haptisch und reliefartig erscheinen. Mit schwarzen Kohlestrichen und Bitumenlackelementen setzt sie schroffe und kantige Akzente. Dadurch entstehen Parallelen zum Leben, welches ebenfalls nicht nur harmonisch ist, sondern auch Verletzungen und Narben hinterlässt. Die zahlreichen Zeichnungen und Linien beleben die Werke und sind wichtige Bestandteile der Komposition. Sie verleihen den Werken die ihnen eigene Tiefe und Lebendigkeit. Sandra Obel arbeitet oft in Serien an einem Thema. Das grobe Konzept ist zu Beginn gegeben, jedoch wird die Eigendynamik des Werkes und somit die weitere Entwicklung respektiert und beachtet.

Sandra Obel studierte Freie Malerei an der Freien Kunstschule in Wiesbaden. Zahlreiche Kurse und Workshops, unter anderem an der Schule für Gestaltung in Bern, der Akademie Bad Rotenfels und der Akademie Bad Reichenhall, unterstützten die Ausbildung und fördern weiterhin die stetige Weiterbildung und Entwicklung der Künstlerin.

Bernhard Hossners Leidenschaft gehört dem Holz. Plastische Objekte, Skulpturen, Holzdrucke Lichtobjekte und sakrale Objekte bilden zusammen ein beeindruckendes Gesamtwerk.
Das Spektrum ist dabei mannigfaltig: Warme, kalte, feurige, sanfte, helle, dunkle und natürliche Farbtöne wechseln sich in seinen Arbeiten ab. Diese künstlerische Melange öffnet die Tore für Interpretationen und Assoziationen jeglicher Art. Mit seinen konstruierten Werken kreiert er Bewegung und Dynamik durch die natürliche Struktur des Materials.

Sein Lebensmotto: „Ich mache, was mir gefällt- und es gefällt mir immer mehr“.

Die Werke sind bis zum 24. Februar 2017 in der „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros, Graben 15, in Heppenheim zu sehen.

Kommunales Jobcenter - Start zum neuen Dokumentenmanagementsystem

Effizienzgrad weiter erhöhen: Auftakt des Dokumenten Managementsystem beim Eigenbetrieb Neue Wege Kommunales Jobcenter

Zum offiziellen Startschuss des Dokumenten Managementsystem (DMS) haben Landrat Christian Engelhardt, die Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernentin Diana Stolz mit dem Betriebsleiter vom Eigenbetrieb Neue Wege Stefan Rechmann und dem Abteilungsleiter für Moderne Verwaltung Thomas Wieland ins Jobcenter Heppenheim eingeladen. „Für die Entwicklung der Kreisverwaltung ist der Start des DMS ein bedeutungsvoller Termin. Mit der Einführung von DMS bei Neue Wege beginnt die Digitalisierung der Arbeitsprozesse in der Kreisverwaltung. Damit ist der Kreis Bergstraße nicht nur durch den Ausbau von schnellem Internet sowie den öffentlichen und kostenfreien WLAN-Hotspots, sondern nun auch mit der Umsetzung des E-Governments hessenweit vorn mit dabei“, hebt der Bergsträßer Landrat hervor.

Der Eigenbetrieb Neue Wege ist Vorreiter in der Kreisverwaltung für die Einführung des DMS. In der Praxis bedeutet dies, dass keine neuen Akten mehr in Papierform angelegt werden, sondern durch sogenannte E-Akten (elektronische Akten) ersetzt werden. Der Einführungsprozess ist abgeschlossen und ab sofort können die rund 175 Mitarbeiter des Eigenbetriebs in den Echtbetrieb starten. Kommt nun ein Dokument auf dem Postweg in die Verwaltung, so wird dieses in der zentralen Poststelle eingescannt und an den Eigenbetrieb weitergeleitet. Dort werden die Dokumente digital bearbeitet. Schreiben von Neue Wege werden künftig digital per E-Post versendet und durch die Deutsche Post AG zugestellt. E-Post-Nutzer erhalten dann digitale Post, allen anderen Empfängern gehen die Briefe und Schriftstücke wie gewohnt per Briefträger über die Hauspost zu.

„Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bereits geschult und die Arbeitsplätze aufgerüstet. Von 160 Druckern sind nur noch 25 Stück vorhanden. Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Mitarbeiter sich dieser Herausforderung stellen“, berichtet Stolz.

Der Landrat und die Erste Kreisbeigeordnete richteten ihren Dank auch an den Betriebsleiter von Neue Wege und den Leiter der Abteilung Moderne Verwaltung für deren hervorragende Zusammenarbeit.

Bildunterschrift: Thomas Wieland, Abteilungsleiter Moderne Verwaltung, Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Landrat Christian Engelhardt und Stefan Rechmann, Eigenbetriebsleiter Neue Wege (v.l.n.r).

Landrat Christian Engelhardt überreichte Förderbescheid zur Installierung von WLAN-Hotspots in Bensheim

Gratis-WLAN in Bensheim wird weiter ausgebaut: Landrat Engelhardt überreicht Förderbescheid

Gratis-WLAN in Bensheim wird weiter ausgebaut: Landrat Christian Engelhardt überreichte Förderbescheid zur Installierung von WLAN-Hotspots in Bensheim

Das von Landrat Christian Engelhardt ins Auge gefasste Ziel – flächendeckende kostenfreie WLAN-Zugänge im gesamten Kreis Bergstraße – rückt mit großen Schritten in greifbare Nähe. Als nächste Kommune erhielt die Stadt Bensheim den Förderbescheid des Kreises zur Installierung von WLAN-Hotspots für gebührenfreie Internetnutzung. „Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Allgegenwärtige Zugänge ins World Wide Web sind heute nicht mehr wegzudenken. Darum ist es mir ein großes Anliegen den Ausbau voranzutreiben und die Kommunen dabei zu unterstützen“, betonte der Bergsträßer Landrat.

Die Stadt Bensheim erhält für zwei Hotspots jeweils eine Förderung von 654,50 Euro. Einer der beiden Spots wird am Nibelungenbrunnen in der Höhe der oberen Fußgängerzonen seinen Platz finden. Damit wird die nördliche Fußgängerzone erschlossen und eine nahezu komplette Versorgung in der gesamten Innenstadt ermöglicht.

Auf dem Beauner Platz in der westlichen Innenstadt wird der zweite Hotspot installiert. Dieser führt zu einer Erschließung der westlichen Fußgängerzone. Der Platz dient als Veranstaltungsort für eine Vielzahl von Festen, unter anderem für das bekannte Bergsträßer Winzerfest.

Hintergrund:

Mit der Förderrichtlinie zur Ausstattung von öffentlichen Bereichen mit öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots haben die Kommunen die Möglichkeit Anträge beim Kreis Bergstraße zu stellen. Die Kommunen erhalten 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu installierten Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden.

Landrat Engelhardt besucht die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau

Landrat Engelhardt besucht die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau

Beim Klimafrühstück kommt nichts aus Übersee: Landrat Engelhardt besucht die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau

Landrat Christian Engelhardt besuchte auf Einladung von Schulleiterin Dagmar Hirschberg die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau, um am dort regelmäßig stattfindenden „Klimafrühstück“ teilzunehmen.

Beim Klimafrühstück werden ausschließlich regionale, saisonale und gesunde Lebensmittel verzehrt, da die ökologische Erziehung an der Märkerwaldschule einen hohen Stellenwert hat.
Den bewussten Umgang mit der Natur lernen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule außerdem einmal im Monat im Rahmen der Lernerwerkstatt Natur (LeNa), bei der sie einen Vormittag im Wald verbringen.

Schuljahr der Nachhaltigkeit

Für ihr ökologisches Schulkonzept ist die Märkerwaldschule bereits mehrfach ausgezeichnet worden, so kann sie sich zertifizierte Umweltschule nennen und wurde im Programm „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ des Hessischen Umweltministeriums für ihr herausragendes Engagement geehrt.

Mit momentan 57 Schülern ist die Märkerwaldschule einzügig und auf Schülerinnen und Schüler aus dem Überschneidungsgebiet mit der Hemsbergschule angewiesen, um die Mindestschülerzahl von mindestens 13 Kindern pro Klasse zu gewährleisten. Aufgrund der Größe der Schule nimmt sie nicht am Projekt „Pakt für den Nachmittag“ teil, bietet jedoch Nachmittagsbetreuung in Form von Arbeitsgemeinschaften an.Die Märkerwaldschule ist eine inklusive Schule, die die Förderschwerpunkte emotionale und soziale Entwicklung, Hören, Lernen, Sehen und Sprachheilförderung abdecken kann.

Auch mit kleinen Schülerzahlen kann Großes vollbracht werden

„Ich freue mich, so eine engagierte Schule kennengelernt zu haben. Die Märkerwaldschule ist ein gutes Beispiel dafür, dass bei uns im Kreis Bergstraße auch mit einer kleinen Schülerzahl Großes vollbracht werden kann“, lobte Landrat Engelhardt die Märkerwaldschule.

Landrat Christian Engelhardt besuchte die Astrid-Lindgren-Schule in Bürstadt-Bobstadt

Erster Bauabschnitt der Schulhofsanierung an der Bobstädter Astrid-Lindgren-Schule abgeschlossen

Nestschaukel, Malwände und Barrierefreiheit

Landrat Christian Engelhardt besuchte die Astrid-Lindgren-Schule in Bürstadt-Bobstadt, um gemeinsam mit Schulleiterin Susanne Kaul sowie den 110 Schülerinnen und Schülern der Grundschule den ersten Bauabschnitt der insgesamt vierteiligen Schulhofsanierung einzuweihen.

Der Bauabschnitt beinhaltete die Gestaltung des Schulhofs mit einer Nestschaukel, Malwänden und Sitzbänken. Zudem wurde der größte Teil eines Rundwegs für Kleinfahrzeuge angelegt. Auf dem Schulgelände wurden des Weiteren Pflasterflächen sowie Grünflächen mit Hecken und Rasen geschaffen. Das Betreuungsgebäude ist nun barrierefrei erreichbar und es wurde auch die Schulhofentwässerung saniert. Trotz der umfangreichen Arbeiten konnte der alte Baumbestand auf dem Gelände erhalten werden. „Es ist wichtig für die Entwicklung der Kinder, dass sie von Natur umgeben sind“, begrüßte Engelhardt diese Erhaltung. Er wünschte den Kindern viel Freude und Entdeckungen auf ihrem neuen Spielplatz.

Für die gesamte Sanierung veranschlagt der Kreis ein Budget von 740.000 Euro; die Kosten für den ersten Abschnitt liegen mit 230.000 Euro im vorgegebenen Rahmen. Der Förderverein der Grundschule steuert aus dem Erlös eines Sponsorenlaufs 10.000 Euro für Spielgeräte bei. Der zweite Bauabschnitt, der 2017 umgesetzt wird, beinhaltet die restliche Schulhoffläche sowie eine Neugestaltung des Eingangsbereichs mit neuer Feuerwehrzufahrt, Parkplätzen und Fahrradstellplätzen.

Anschließend sind die Fertigstellung des Rundweges sowie die Schaffung neuer Spielflächen mit Spielgeräten vorgesehen.

„Einmal mehr zeigt sich hier die Tragfähigkeit des Bergsträßer Modells, also dem Grundsatz, auf regionale Betriebe zu setzen und das heimische Handwerk zu unterstützen. Denn nicht nur das federführende Büro in Planung und Bauleitung befindet sich hier im Kreis, sondern auch die meisten anderen beteiligten Unternehmen“, lobte Landrat Engelhardt die Auswahl der ausführenden Firmen.

Neckarsteinach erhält von Landrat Engelhardt Förderbescheid zur Installierung von öffentlichen WLAN-Hotspots

Stadt Neckarsteinach erhält Förderbescheid zur Installierung von öffentlichen WLAN-Hotspots

Immer mehr freies WLAN im Kreis Bergstraße – jetzt auch in Neckarsteinach

Mit der Übergabe des Förderbescheids zur Installierung von kostenfreien WLAN-Hotspots an öffentlichen Bereichen wurde die Stadt Neckarsteinach als nächste Kommune des Kreises Bergstraße bedacht. Landrat Christian Engelhardt überreichte den Bescheid aus dem Förderprogramm des Kreises persönlich in Neckarsteinach. „Die Vierburgenstadt ist ein Tourismusmagnet und prädestiniert für das Angebot von kostenlosem öffentlichem WLAN. So können sich die Besucher direkt vor Ort über das Freizeitangebot informieren“, so Landrat Christian Engelhardt.

An die Stadt Neckarsteinach ergehen gleich zwei Förderbescheide mit jeweils 750 Euro Förderung. Das Rathaus und das Wirtschaftsgebäude im Schwanengarten werden mit WLAN-Hotspots ausgestattet, damit wird das bereits bestehende Angebot ergänzt. So können die Touristen, die täglich mit dem Schiff oder Rad anreisen, um die Altstadt zu erkunden, die Hotspots fast überall in der Stadt nutzen.

Auch die vorhandenen Informationspunkte werden mit dem kostenlosen WLAN versorgt, sodass die QR-Codes in der Altstadt und dem Burgrundweg sowie die Audioguides im Geoparkhaus nebst Eichendorff-Museum mit dem Smartphone abgerufen werden können.

Das Förderprogramm zur Installation von WLAN-Hotspots im gesamten Kreis Bergstraße ist eine Herzensangelegenheit von Landrat Engelhardt, welche er bereits in seinem Wahlkampf verfolgte. „Mein Ziel ist es den Kreis Bergstraße zum ersten Flächenlandkreis in ganz Deutschland mit freiem WLAN in jeder Kommune zu machen“, betont Engelhardt.

Hintergrund

Mit der Förderrichtlinie zur Ausstattung von öffentlichen Bereichen mit öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots haben die Kommunen die Möglichkeit Anträge beim Kreis Bergstraße zu stellen. Die Kommunen erhalten 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu installierten Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden.