Landrat Christian Engelhardt

MVZ Lindenfels: Mit Verstärkung und neuester Ausstattung

Das medizinische Versorgungszentrum in Lindenfels nahm Anfang dieser Woche an neuem Standort seinen Betrieb auf

Die Umzugsarbeiten sind bereits abgeschlossen und seit Anfang dieser Woche hat das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Lindenfels wieder geöffnet. Zu einem offiziellen Eröffnungstermin, bei dem u.a. dem Lindenfelser Bürgermeister sowie weiteren geladenen Gästen das Zentrum in neuem Gewand in der Nibelungenstraße 81 vorgestellt wird, haben die Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH und Landrat Christian Engelhardt für den kommenden Mittwoch (12.) eingeladen.

Bevor das neue Domizil neben dem Blumenhaus Adolph bezogen werden konnte, war einiges zu tun. „Nun sind die Räume auf dem neuesten technischen und baulichen Stand und entsprechen den aktuellen Standards. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, teilt Landrat Engelhardt mit. Die Patienten sollen die Qualität des Angebots des Kreiskrankenhauses auch im MVZ erkennen können. Die nötigen Mittel für den Umbau sowie die Ausstattung des Versorgungszentrums haben Kreiskrankenhaus sowie Landkreis gemeinsam aufgebracht.

Doch dies ist nicht alles, es gibt eine weitere gute Nachricht, die die personelle Ausstattung des MVZs betrifft: „Wir freuen uns sehr darüber, dass der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung in der letzten Woche zugestimmt hat, dass ein weiterer Hausarztsitz in das MVZ kommt. Das MVZ kann damit sein Praxisteam und das medizinische Angebot erweitern. Für diese weitere Stärkung des medizinischen Angebots hatte auch ich mich, ebenso wie die Gesundheitsdezernentin des Kreises, Diana Stolz, aktiv eingesetzt“ so der Landrat.

Aus Sicht des Kreises kommt einer guten und wohnortnahen Gesundheitsversorgung höchste Bedeutung zu, wobei das MVZ am Standort Lindenfels nur ein – wenn auch wichtiger – Baustein hierfür ist.

„Die gemeinsam mit dem Kreis Bergstraße getroffene Entscheidung der Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH, das MVZ zu erwerben, machte die positive und vielversprechende Entwicklung dieses medizinischen Angebots vor Ort möglich. Hierfür danke ich der Geschäftsführung des Kreiskrankenhauses wie auch der Leitung der Universitätsmedizin Heidelberg. Ein großes Lob geht auch an die beiden jungen Geschäftsführer des MVZ, Miriam Blumenstock und Dominik Eberhardt, die mit viel Energie die genannten Schritte vorbereitet haben“. Insbesondere ist beiden die Gewinnung von Personal gut gelungen, so dass das MVZ mit einem guten und kompetenten Team am neuen Standort startet, teilt Landrat Engelhardt abschließend mit.

Landrat Christian Engelhardt

55 Prozent Frauen in Führungsposition – Kreis Bergstraße geht mit gutem Beispiel voran

Über die Hälfte der Führungskräfte im Landratsamt sind weiblich

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums zum Equal Pay Day möchte Landrat Christian Engelhardt einmal schauen, wie es in seiner Verwaltung bezüglich der geschlechterbezogenen Stellenbesetzung aussieht. Nach den internen Berechnungen läuft in seiner Behörde in diesem Bezug alles richtig: „55 Prozent, das heißt über die Hälfte der Führungskräfte in der Kreisverwaltung sind weiblich“, freut sich der Verwaltungschef und mit ihm seine beiden Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Melanie Knauf und Nicole Schmitt. Denn deren Aufgabe ist es nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz als Teil der Dienststellenleitung mehr Frauen in Führung zu bringen. „Betrachtet man nur die Riege der Abteilungsleitungen ohne deren Stellvertretungen, haben wir sogar einen Frauenanteil von 60 Prozent“, betont Landrat Engelhardt.

Im Hinblick auf den Equal Pay Day, der in Deutschland in diesem Jahr einen Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von durchschnittlich 21 Prozent ausweist, ist dies besonders lobenswert. Denn ein Punkt, der zu dieser Diskrepanz führt, ist, dass Frauen zu wenig in den oberen Positionen vertreten sind. Dies hängt oft auch mit der Familienpause zusammen, die immer noch überwiegend von Frauen in Anspruch genommen wird und oft einen Karriereknick bedeutet.

Um diesem entgegen zu wirken, gibt es in der Kreisverwaltung eine Reihe von Maßnahmen. So können Beschäftigte, die Familie und Beruf sowie Pflege und Beruf vereinbaren müssen, teilweise von Zuhause aus arbeiten. Es gibt ein spezielles Programm zur Entwicklung der Nachwuchsführungskräfte, wobei hierbei auf eine paritätische Besetzung geachtet wird. Ausbildungsplätze werden in Teilzeit angeboten, ebenso ist bei internen Stellenausschreibungen die Besetzung von Vollzeitstellen mit Teilzeitkräften möglich.

Mit dem Angebot der berufsbegleitenden Fortbildungen zeigt sich die Kreisverwaltung Bergstraße als attraktiver Arbeitgeber und trägt zur zukunftsorientierten Ausrichtung der Verwaltung bei. Auch hier stehen den Teilzeitkräften alle Möglichkeiten offen. „Wir als öffentliche Einrichtung möchten gerne Vorreiter sein und zeigen, was alles möglich ist. Somit leisten wir unseren Beitrag um die Gesellschaft wieder ein Stück geschlechtergerechter zu machen“, so Landrat Engelhardt abschließend, der auch die Zusammenarbeit mit seiner Kollegin und Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz sehr schätzt. Ist sie doch die erste Frau in dieser Position in der Geschichte des Kreises Bergstraße.