Natur im Spiel: Neue Ausstellung von Sandra Obel und Bernhard Hossner im Landratsamt

Bis zum 24. Februar stellen die Künstler Sandra Obel und Bernhard Hossner ihre Kunstwerke in der „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ aus. „Mit den fantastischen Skulpturen gelingt es den Künstlern spielerisch das Foyer des Landratsamtes mit Leben zu füllen. Abgerundet mit den Malereien ergibt die Ausstellung eine Harmonie“, eröffnete Landrat Christian Engelhardt die Ausstellung.

Die Werke von Sandra Obel faszinieren durch tiefe und interessante Strukturen und geben einen Einblick in die Spontanität und die Gefühle der Künstlerin. Sie arbeitet mit Linien, Schichten und Überlagerungen. Dabei legen sich die Farben in feinen Schichten aufeinander und es entstehen opake und durchbrochene Oberflächen, die geheimnisvoll und spannend wirken. Die Acrylfarbe wird oft mit Gesteinsmehlen durchmischt und lassen die Oberflächen haptisch und reliefartig erscheinen. Mit schwarzen Kohlestrichen und Bitumenlackelementen setzt sie schroffe und kantige Akzente. Dadurch entstehen Parallelen zum Leben, welches ebenfalls nicht nur harmonisch ist, sondern auch Verletzungen und Narben hinterlässt. Die zahlreichen Zeichnungen und Linien beleben die Werke und sind wichtige Bestandteile der Komposition. Sie verleihen den Werken die ihnen eigene Tiefe und Lebendigkeit. Sandra Obel arbeitet oft in Serien an einem Thema. Das grobe Konzept ist zu Beginn gegeben, jedoch wird die Eigendynamik des Werkes und somit die weitere Entwicklung respektiert und beachtet.

Sandra Obel studierte Freie Malerei an der Freien Kunstschule in Wiesbaden. Zahlreiche Kurse und Workshops, unter anderem an der Schule für Gestaltung in Bern, der Akademie Bad Rotenfels und der Akademie Bad Reichenhall, unterstützten die Ausbildung und fördern weiterhin die stetige Weiterbildung und Entwicklung der Künstlerin.

Bernhard Hossners Leidenschaft gehört dem Holz. Plastische Objekte, Skulpturen, Holzdrucke Lichtobjekte und sakrale Objekte bilden zusammen ein beeindruckendes Gesamtwerk.
Das Spektrum ist dabei mannigfaltig: Warme, kalte, feurige, sanfte, helle, dunkle und natürliche Farbtöne wechseln sich in seinen Arbeiten ab. Diese künstlerische Melange öffnet die Tore für Interpretationen und Assoziationen jeglicher Art. Mit seinen konstruierten Werken kreiert er Bewegung und Dynamik durch die natürliche Struktur des Materials.

Sein Lebensmotto: „Ich mache, was mir gefällt- und es gefällt mir immer mehr“.

Die Werke sind bis zum 24. Februar 2017 in der „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros, Graben 15, in Heppenheim zu sehen.

Kommunales Jobcenter - Start zum neuen Dokumentenmanagementsystem

Effizienzgrad weiter erhöhen: Auftakt des Dokumenten Managementsystem beim Eigenbetrieb Neue Wege Kommunales Jobcenter

Zum offiziellen Startschuss des Dokumenten Managementsystem (DMS) haben Landrat Christian Engelhardt, die Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernentin Diana Stolz mit dem Betriebsleiter vom Eigenbetrieb Neue Wege Stefan Rechmann und dem Abteilungsleiter für Moderne Verwaltung Thomas Wieland ins Jobcenter Heppenheim eingeladen. „Für die Entwicklung der Kreisverwaltung ist der Start des DMS ein bedeutungsvoller Termin. Mit der Einführung von DMS bei Neue Wege beginnt die Digitalisierung der Arbeitsprozesse in der Kreisverwaltung. Damit ist der Kreis Bergstraße nicht nur durch den Ausbau von schnellem Internet sowie den öffentlichen und kostenfreien WLAN-Hotspots, sondern nun auch mit der Umsetzung des E-Governments hessenweit vorn mit dabei“, hebt der Bergsträßer Landrat hervor.

Der Eigenbetrieb Neue Wege ist Vorreiter in der Kreisverwaltung für die Einführung des DMS. In der Praxis bedeutet dies, dass keine neuen Akten mehr in Papierform angelegt werden, sondern durch sogenannte E-Akten (elektronische Akten) ersetzt werden. Der Einführungsprozess ist abgeschlossen und ab sofort können die rund 175 Mitarbeiter des Eigenbetriebs in den Echtbetrieb starten. Kommt nun ein Dokument auf dem Postweg in die Verwaltung, so wird dieses in der zentralen Poststelle eingescannt und an den Eigenbetrieb weitergeleitet. Dort werden die Dokumente digital bearbeitet. Schreiben von Neue Wege werden künftig digital per E-Post versendet und durch die Deutsche Post AG zugestellt. E-Post-Nutzer erhalten dann digitale Post, allen anderen Empfängern gehen die Briefe und Schriftstücke wie gewohnt per Briefträger über die Hauspost zu.

„Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bereits geschult und die Arbeitsplätze aufgerüstet. Von 160 Druckern sind nur noch 25 Stück vorhanden. Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Mitarbeiter sich dieser Herausforderung stellen“, berichtet Stolz.

Der Landrat und die Erste Kreisbeigeordnete richteten ihren Dank auch an den Betriebsleiter von Neue Wege und den Leiter der Abteilung Moderne Verwaltung für deren hervorragende Zusammenarbeit.

Bildunterschrift: Thomas Wieland, Abteilungsleiter Moderne Verwaltung, Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Landrat Christian Engelhardt und Stefan Rechmann, Eigenbetriebsleiter Neue Wege (v.l.n.r).

Landrat Christian Engelhardt überreichte Förderbescheid zur Installierung von WLAN-Hotspots in Bensheim

Gratis-WLAN in Bensheim wird weiter ausgebaut: Landrat Engelhardt überreicht Förderbescheid

Gratis-WLAN in Bensheim wird weiter ausgebaut: Landrat Christian Engelhardt überreichte Förderbescheid zur Installierung von WLAN-Hotspots in Bensheim

Das von Landrat Christian Engelhardt ins Auge gefasste Ziel – flächendeckende kostenfreie WLAN-Zugänge im gesamten Kreis Bergstraße – rückt mit großen Schritten in greifbare Nähe. Als nächste Kommune erhielt die Stadt Bensheim den Förderbescheid des Kreises zur Installierung von WLAN-Hotspots für gebührenfreie Internetnutzung. „Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Allgegenwärtige Zugänge ins World Wide Web sind heute nicht mehr wegzudenken. Darum ist es mir ein großes Anliegen den Ausbau voranzutreiben und die Kommunen dabei zu unterstützen“, betonte der Bergsträßer Landrat.

Die Stadt Bensheim erhält für zwei Hotspots jeweils eine Förderung von 654,50 Euro. Einer der beiden Spots wird am Nibelungenbrunnen in der Höhe der oberen Fußgängerzonen seinen Platz finden. Damit wird die nördliche Fußgängerzone erschlossen und eine nahezu komplette Versorgung in der gesamten Innenstadt ermöglicht.

Auf dem Beauner Platz in der westlichen Innenstadt wird der zweite Hotspot installiert. Dieser führt zu einer Erschließung der westlichen Fußgängerzone. Der Platz dient als Veranstaltungsort für eine Vielzahl von Festen, unter anderem für das bekannte Bergsträßer Winzerfest.

Hintergrund:

Mit der Förderrichtlinie zur Ausstattung von öffentlichen Bereichen mit öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots haben die Kommunen die Möglichkeit Anträge beim Kreis Bergstraße zu stellen. Die Kommunen erhalten 100 Prozent der Investitionskosten bis zu maximal 750 Euro je neu installierten Hotspot. Pro Kommune kann der Zuschuss für zwei neue WLAN-Hotspots beantragt werden.

Landrat Engelhardt besucht die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau

Landrat Engelhardt besucht die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau

Beim Klimafrühstück kommt nichts aus Übersee: Landrat Engelhardt besucht die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau

Landrat Christian Engelhardt besuchte auf Einladung von Schulleiterin Dagmar Hirschberg die Märkerwaldschule in Bensheim-Gronau, um am dort regelmäßig stattfindenden „Klimafrühstück“ teilzunehmen.

Beim Klimafrühstück werden ausschließlich regionale, saisonale und gesunde Lebensmittel verzehrt, da die ökologische Erziehung an der Märkerwaldschule einen hohen Stellenwert hat.
Den bewussten Umgang mit der Natur lernen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule außerdem einmal im Monat im Rahmen der Lernerwerkstatt Natur (LeNa), bei der sie einen Vormittag im Wald verbringen.

Schuljahr der Nachhaltigkeit

Für ihr ökologisches Schulkonzept ist die Märkerwaldschule bereits mehrfach ausgezeichnet worden, so kann sie sich zertifizierte Umweltschule nennen und wurde im Programm „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ des Hessischen Umweltministeriums für ihr herausragendes Engagement geehrt.

Mit momentan 57 Schülern ist die Märkerwaldschule einzügig und auf Schülerinnen und Schüler aus dem Überschneidungsgebiet mit der Hemsbergschule angewiesen, um die Mindestschülerzahl von mindestens 13 Kindern pro Klasse zu gewährleisten. Aufgrund der Größe der Schule nimmt sie nicht am Projekt „Pakt für den Nachmittag“ teil, bietet jedoch Nachmittagsbetreuung in Form von Arbeitsgemeinschaften an.Die Märkerwaldschule ist eine inklusive Schule, die die Förderschwerpunkte emotionale und soziale Entwicklung, Hören, Lernen, Sehen und Sprachheilförderung abdecken kann.

Auch mit kleinen Schülerzahlen kann Großes vollbracht werden

„Ich freue mich, so eine engagierte Schule kennengelernt zu haben. Die Märkerwaldschule ist ein gutes Beispiel dafür, dass bei uns im Kreis Bergstraße auch mit einer kleinen Schülerzahl Großes vollbracht werden kann“, lobte Landrat Engelhardt die Märkerwaldschule.