Ein Novum im Weschnitztal und Umgebung ist die Weschnitztaler Braumanufaktur mit den Firmeninhabern Florian Köhler, Stefan Karasi und Marcus Novotny.

Alle 22 Kommunen des Kreises bereist: Mit dem Besuch der Gemeinde Fürth beendet Landrat Engelhardt seine „vor-Ort-Tour“

Mit dem Besuch in Fürth beendet Christian Engelhardt seine „Landrat-vor-Ort-Tour“. Die Antrittsbesuche bei allen Bürgermeistern der 22 kreisangehörigen Kommunen war eines der Themen, die beim neuen Behördenleiter prioritär auf der Agendaliste der ersten Wochen standen. Bürgermeister Volker Oehlenschläger und der Stv. Schulleiter der Müller-Guttenbrunn-Grundschule, die als größte Grundschule der Odenwaldgemeinden gilt, begrüßten Engelhardt am frühen Morgen im Weschnitztal. Getreu dem Motto der Schule „Miteinander glücklich sein“, überzeugte sich Engelhardt vom hervorragenden Zustand der Schule, in die in den letzten 10 Jahren dank des umfangreichen Schulsanierungsprogrammes des Kreises Bergstraße über 15 Millionen Euro investiert wurden und damit bestmögliche Lernvoraussetzungen geschaffen wurden.

Mit dem Besuch der Firma Cateno GmbH, einem Spezialisten für automatisierte Komplettlösungen für effizientere und wirtschaftlichere Online-Geschäfte im E-Commerce, begann Engelhardt seine Firmenbesuche. Die Geschäftsführer Benjamin Bruno und Markus Meißner begrüßten den Landrat, Bürgermeister sowie Dr. Matthias Zürker Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH, der mit seinem Team alle Firmenbesuche in den vergangen Wochen begleitet hat. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen verkaufte zunächst Computer und erstellte Webseiten. Heute bietet das Unternehmen auf ihre Kunden abgestimmte Komplettlösungen im Bereich E-Commerce an. „Wenn sie im Onlineshop auf den Warenkorb klicken, laufen im Hintergrund komplexe Vorgänge, die von der Bestellung des Produktes, über die Abrechnung bis zur Lieferung zu ihnen nach Hause alles beinhaltet. Cateno ist ein innovatives Unternehmen mit großem Know-how und ein Aushängeschild für den Kreis Bergstraße“, zeigte sich Landrat Christian Engelhardt begeistert.

Ein Novum im Weschnitztal und Umgebung ist die Weschnitztaler Braumanufaktur mit den Firmeninhabern Florian Köhler, Stefan Karasi und Marcus Novotny. Die jungen Unternehmer präsentierten während einer kleinen Verkostung ihre Produkte. Aus der ursprünglichen Idee mit Gerste, Hopfen und Malz qualitativ hochwertige Getränke herzustellen, wurde in wenigen Jahren eine Brauerei, mit charaktervollen und hopfenbetonten Biersorten.

Die letzte Station des Tages führte die Delegation der „Landrat vor Ort-Tour“ zur Grünig Industriemaschinen GmbH. Das mittelständische Maschinen- und Fahrzeugbauunternehmen mit Sitz im Ortsteil Erlenbach bietet Branchenlösungen für Industrie, Bau, Handwerk und Kommunen. Das Sortiment reicht von Kehrmaschinen, Winterdienstgeräten bis hin zu Sonderanfertigungen. Die Herstellung und Entwicklung findet direkt vor Ort statt. Geschäftsführer Ingfried Grünig und Egbert Fischer zeigten während der Betriebsführung alle Stufen des kompletten Herstellungsprozesses.

Beim abschließenden Gespräch mit Bürgermeister Volker Oehlenschläger wurde deutlich, dass sich die Gemeinde Fürth in den letzten Jahren zu einem prosperierenden und wirtschaftsstarken Mittelzentrum im Weschnitztal entwickelt hat. „Vielfalt, starker Einzelhandel und eine gute Infrastruktur sind hier vorrangig zu nennen. „Wir wollen unsere gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommune weiter pflegen und ausbauen“, war das abschließende Resümee der beiden Behördenchefs.

Landrat Christian Engelhardt bei der Kreishandwerkerschaft in Bensheim

Landrat besucht die Kreishandwerkerschaft Bergstraße: Beste Chancen für eine prosperierende Region

Zu seinem Antrittsbesuch kam Landrat Christian Engelhardt zur Kreishandwerkerschaft nach Bensheim. Dietmar Schott der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, der Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel und sein Stellvertreter Heinz Krauß nahmen den Bergsträßer Landrat in Bensheim in Empfang. Nach einem Kennenlerngespräch kamen schnell die aktuellen Themen wie die Ausbildungssituation, Position des Handwerks im Landkreis, Kooperation des Handwerks mit dem Landkreis und den Kommunen sowie Flüchtlinge als Fachkräftepotential für das Handwerk zur Sprache.

Unter dem Titel „Handwerk trifft Verwaltung“ soll es zu regelmäßigen Gesprächs- und Arbeitsrunden zwischen Bürgermeistern und Landrat sowie Vertretern des Handwerks kommen. „Wir sind bestrebt das Handwerk im Kreis weiter durch Projekte wie beispielsweise das Bergsträßer Modell zu unterstützen und zu forcieren“, erklärte der Landrat. „Als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige stellt das Handwerk die meisten Ausbildungsplätze im Kreis. Die ausgezeichnet ausgebildeten Fachkräfte stehen dem hiesigen Arbeitsmarkt zur Verfügung, was sicherlich ein Indiz für die aktuell niedrige Arbeitslosenzahl ist. Dennoch ist gerade das Handwerk stark vom Fachkräftemangel betroffen. Hier müssen wir uns weiter für die Zukunft positionieren, um das Image des Handwerks zu stärken“, so Landrat Engelhardt abschließend.

Bei der gemeinsamen Begehung und einer Qualitätsprüfung der Bäcker-Innung konnte sich der Bergsträßer Landrat vor Ort von der Qualität des Handwerks überzeugen.

Landrat Christian Engelhardt wurde von DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann in der Geschäftsstelle in Heppenheim empfangen.

Zusammenarbeit stärken: Landrat Christian Engelhardt zu Besuch beim DRK Kreisverband Bergstraße

Zu einer kleinen Kennenlernrunde besuchte Landrat Christian Engelhardt den Kreisverband Bergstraße des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Heppenheim. DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Bergmann zeigte dem Bergsträßer Landrat die Geschäftsstelle mit der angeschlossener Rettungswache und großem Fuhrpark. Im gemeinsamen Gedankenaustausch wurde vereinbart regelmäßige Gesprächsrunden und Treffen zu organisieren, um die gemeinsame Zusammenarbeit zu stärken. „Der DRK-Rettungsdienst ist der größte Leistungserbringer im Kreis. Die Anknüpfungspunkte sollen für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit vertieft werden“, erklärte der Landrat.

Ein weiteres Thema war die Flüchtlingssituation und die damit verbundenen Herausforderungen für den Kreis Bergstraße sowie dem DRK. „Mit einem starken Partner wie dem DRK an der Seite können wir zuversichtlich sein, dass unsere Pflichtaufgaben hervorragend gewährleistet werden“, so Landrat Engelhardt abschließend.

Bildungsministerin Audronė Pitrėnienė aus Litauen trägt sich in das goldene Buch des Landkreises Bergstraße ein

Bildung ist das wichtigste Gut: Bildungsministerin Audronė Pitrėnienė aus Litauen und internationale Schulleiter von Europaschulen zu Gast im Kreis Bergstraße – Eintrag in Goldene Buch

Zu einem internationalen Wissensaustausch auf höchster Ebene begrüßte Landrat Christian Engelhardt die Bildungsministerin Audronė Pitrėnienė aus Litauen, die gemeinsam mit Schulleitern und Vertretern von Europaschulen aus Polen, Russland, Weißrussland, Lettland, Belgien und Litauen angereist sind.

Der Bergsträßer Landrat stellte der Delegation die Hessische Schulform vor und zeigte die Rolle und Aufgaben des Kreises als Schulträger auf. „Bildung ist unser wichtigstes Gut und wir sind im Kreis Bergstraße bestrebt, die bestmöglichen Voraussetzungen sowie Entwicklungen für unsere Schulen zu realisieren. Dies wird bekräftigt in unserem ambitionierten Schulbauprogramm, mit dem rund 380 Mio. Euro in den letzten 15 Jahren in bauliche Substanz der 72 Schulen des Kreises investiert wurden. Bis zum Jahr 2019 sollen weitere 170 Mio. Euro folgen“, erklärte Landrat und Schuldezernent Engelhardt. „Das Bildungsspektrum vor Ort bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten und eröffnet Jedem die Chance individuell eine Schulausbildung nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu genießen“, so der Bergsträßer Landrat weiter.

Die Bildungsministerin Litauens, die auch Pädagogin ist, zeigte sich begeistert von den schulischen Gegebenheiten im Kreis Bergstraße und bedankte sich für den lehrreichen Vortrag von Landrat Engelhardt. Zum Abschluss trug sich die Bildungsministerin in das Goldene Buch des Kreises Bergstraße ein.

Hintergrund:
Bildungsministerin Audronė Pitrėnienė ist seit 2015 im Amt. Die Fortbildungsveranstaltung des Litauischen Bildungsministeriums für Schulleiter von Europaschulen wurde in Zusammenarbeit mit der Schulleiterin des litauischen Gymnasiums Janina Vaitkiene organisiert. Die Schulleiter und Schulleiterinnen sowie Vertreter der Schulen bieten alle an ihren Schulen die Fremdsprache Litauisch an. Der Kreis Bergstraße hat seit November 2013 eine Kreispartnerschaft mit Kaunas (Litauen) und pflegt durch das Litauische Gymnasium Hüttenfeld sowie der Litauischen Gemeinschaft sehr gute Beziehungen nach Litauen.

v.l.n.r.: Alexandra Theobalt des Kulturbüros der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN), Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Landrat Christian Engelhardt, Dr. Julia Cloot, Kuratorin und stellv. Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Thomas Kraus, Leiter des Kulturbüros MRN mit seiner Mitarbeiterin Anna Hahn beraten über kulturelle Projekte im Landratsamt Heppenheim.

Kulturfonds Frankfurt Rhein Main trifft sich mit dem Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar im Landratsamt in Heppenheim

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain hat sich mit dem Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar zum Brainstorming und Austausch im Landratsamt Heppenheim getroffen. Da der Kreis Bergstraße als Scharnier der beiden Metropolen gilt, war der Tagungsort Kreis Bergstraße und Heppenheim ganz bewusst gewählt. Landrat Christian Engelhardt begrüßte als Hausherr die beiden Institutionen: „Mich freut es, dass Ihre Wahl auf unseren Kreis gefallen ist, um hier Ideen zu sammeln, gemeinsame Projekte zu entwickeln und Ihre Zusammenarbeit zu vertiefen.“

Grund des Treffens von Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und Thomas Kraus, Leiter des Kulturbüros der Metropolregion Rhein-Neckar, mit ihren Teams ist ein Erfahrungsaustausch über die kulturelle Arbeit in den beiden Metropolregionen und die Diskussion möglicher gemeinsamer Projekte. Erste Erfahrungen konnte das Team der Metropolregion Rhein-Neckar bereits mit dem Projekt „Matchbox“ im Kreis Bergstraße sammeln.

„Die Verbindung der beiden Metropolen und die Einbindung der Politik lässt ein spannendes Projekt erwarten. Die Förderung der Kunst in der Region wird auch im Kreis Bergstraße groß geschrieben. So steht zum Beispiel die „Rhein-Main-Neckar-Galerie“ im Landratsamt den Kunstschaffenden aus der Region als Ausstellungsort kostenfrei zur Verfügung“, so der Bergsträßer Landrat abschließend.

Landrat Christian Engelhardt

Bundesverkehrswegeplan stuft B38 Ortsumgehung von Mörlenbach sowie Rimbach und Fürth/Lörzenbach als vordringlich ein

Mit dem heute vorgestellten Bundesverkehrswegeplan wurden in Berlin neue Prioritäten für die Verkehrsinvestitionen bis 2030 festgelegt.

„Wir haben diese Beratungen sehr aufmerksam verfolgt und begrüßen die Entscheidung aus Berlin, die beiden großen und elementar wichtigen verkehrsinfrastrukturellen Projekte des Kreises Bergstraße B38 und B47 als vordringlich einzustufen. Damit rücken wir unserem Ziel näher, die Maßnahmen der beiden Projekte schnell in die Finanzierung und zeitnahe Realisierung zu bringen“, freut sich Landrat Christian Engelhardt über die Nachricht aus Berlin. Der vordringliche Bedarf wurde für die B38 Ortsumgehung von Mörlenbach sowie Rimbach und Fürth/Lörzenbach festgestellt. Im Ried wurde die Ortsumgehung Rosengarten und der Ausbau der B47 bis Lorsch mit in die Prioritätenliste aufgenommen. „Wir hoffen, dass wir jetzt zügig mit den Baumaßnahmen beginnen können und die beiden Verkehrsadern im Odenwald und Ried entlasten können. Neben der Straßenverkehrsinfrastruktur und Strukturentwicklung geht es vor allem darum, die Ortsdurchfahrten vom Verkehr zu entlasten und die Bürger vor Ort von den seit mittlerweile Jahrzehnte andauernden Belastungen in Form von täglichen Staus, Lärm, Emissionen und Immissionen zu befreien, so Engelhardt abschließend.

Allerdings müssen den Finanzen nun auch Taten folgen. Daher appelliert Christian Engelhardt an das zuständige Wirtschaftsministerium bald nach Rechtskraft des Bundesverkehrswegeplan mit dem Bau der beiden Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen zu beginnen.

ÖPNV Landkreis Bergstraße - Neuauflage der Verträge zwischen Kreis und VRN

ÖPNV: Neuauflage der Verträge zwischen Kreis und VRN – Aufgabenübertragungs- und Beleihungsvertrag von Kreisausschuss Landkreis Bergstraße bewilligt

Der Aufgabenübertragungs- und Beleihungsvertrag für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zwischen dem Kreis Bergstraße und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN GmbH) wurden neu aufgelegt. Der Kreisausschuss des Kreises Bergstraße stimmte der Neuausrichtung der bestehenden Übereinkommen zu. Anlass der Neuauflage sind mehrere Änderungen im Europa-, Bundes- und Landesrecht. „Ein wesentlicher Vorteil der Neuregelung ist die deutlich erhöhte Transparenz in Bezug auf die Finanzierung des ÖPNV des Kreises Bergstraße“, betonte Landrat Christian Engelhardt.

Diverse bestehende Verträge wurden zusammengefasst, um notwendige Regelungen ergänzt und somit auf einen aktuellen Stand gebracht. Im Hinblick auf sehr komplexe Grundlagen für die Bestellung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und des Öffentlichen Personennahverkehrs haben sich der Kreis Bergstraße und die VRN GmbH darauf verständigt alle Aspekte der Wahrnehmung der Aufgabenträgerschaft für den SPNV und den ÖPNV im Kreis Bergstraße und deren Finanzierungsmodalitäten in einen Aufgabenübertragungs- und Beleihungsvertrag zusammenzufassen.

Durch die Zusammenlegung der bisher getrennt geführten Bestellmittel für den SPNV und des ÖPNV zu einem gemeinsamen Budget ergibt sich für eine auf die Jahre 2015 und 2016 begrenzte Haushaltsentlastung gegenüber der bisherigen Planung für den Kreis. „Für den Kreis Bergstraße ist dies sehr erfreulich“, so Engelhardt, „jedoch werden die Kosten nach heutigem Kenntnisstand perspektivisch steigen, da derzeit bereits eine Leistungsausweitungen ab Dezember 2016 im Bereich des Schienenpersonennahverkehrs bekannt ist.“

Die VRN GmbH fungiert, auf Basis eines Kreistagesbeschlusses bereits seit 1995, als sogenannte „lokale Nahverkehrsgesellschaft“ des Kreises Bergstraße für den Öffentlichen Personennahverkehr. Dies bedeutet, dass die Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH sowohl für den Schienenpersonennahverkehr, als auch für die Busverkehre im Landkreis zuständig ist, sofern diese nicht unmittelbar von einer kreisangehörigen Stadt oder Gemeinde organisiert wird.

Neuerungen des SPNV sind die Neuvergabe des Dieselnetzes Südwest (Dezember 2015), des Main-Neckar-Expresses, der im Dezember 2016 in Betrieb geht, sowie die S-Bahn Rhein-Neckar Los 1, die ebenfalls im Dezember 2016 in Betrieb gehen soll.

Ebenso lassen die auf Basis des lokalen Nahverkehrplanes korrigierten Verkehrskonzepte Unionbündel Odenwald Mitte, Odenwald Nord und Ried die Ausgaben steigen. Unter Berücksichtigung der Kostenübernahme des Landes ab dem Jahr 2017 in Höhe von 4 Mio. Euro pro Jahr, wird der Kreis mit einem erhöhten Finanzierungsanteil rechnen müssen.

„Hier bleibt abzuwarten bis die Budgetverhandlungen der VRN GmbH mit dem Land für die Zeit ab 2017 abgeschlossen sind. Erst dann kann für den Kreis Bergstraße eine genaue Finanzierungsquote ermittelt werden“, so Landrat Engelhardt abschließend.

Landkreis Bergstraße will mittels deutschlandweit einmaligen Projekts Mediziner-Nachwuchs in den Odenwald holen

Landkreis Bergstraße, Landkreis Fulda und Hochtaunuskreis unterzeichnen „Letter of Intent“ in der Goethe- Universität in Frankfurt.

Die aktuelle Diskussion zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum zeigt, dass wir neben den entsprechenden innovativen Modellen wie der „Luise light“ um eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen, uns auch um den entsprechenden Nachwuchs in den Hausarztpraxen kümmern müssen“, so Landrat Christian Engelhardt. Junge Menschen müssen für den Beruf „Landarzt/Landärztin“ bereits während ihre Studiums begeistert werden“, so Engelhardt weiter.

Der Landkreis Bergstrasse möchte aus diesem Grund, gemeinsam mit den Landkreisen Fulda und dem Hochtaunuskreis, an dem von der Goethe Universität in Frankfurt initiierten Projekt „Landpartie 2.0“ partizipieren.
Deutschlandweit gibt es kein vergleichbares Projekt, das Praxis und Theorie mit dem Fokus „Allgemeinmedizin im ländlichen Raum“ miteinander verzahnt.

Mit dem Projekt soll in Zusammenarbeit mit den drei Landkreisen Studierenden die Möglichkeit gegeben werden im Rahmen des Blockpraktikums „Allgemeinmedizin“ die hausärztliche Tätigkeit auf dem Land zu erleben und kennenzulernen.

Ziel ist es, den Studentinnen und Studenten bereits während ihres Studiums die Möglichkeit zu geben, mehr praktische Erfahrungen in Hausarztpraxen in ländlichen Regionen zu sammeln.

„Mit der Landpartie 2.0 möchten wir gemeinsam neue Impulse zur Förderung des allgemeinmedizinischen Nachwuchses auf dem Land setzen. Mit dieser landkreisübergreifenden Zusammenarbeit erhoffen wir uns einen deutlichen Motivationszuwachs bei den Studierenden, später auch auf dem Land tätig zu werden.

Dass das funktioniert hat die Landpartie 1.0 im Landkreis Fulda in den Jahren (2011-2016) gezeigt, denn es gab einen positiven Effekt auf die Motivation der Studentinnen und Studenten zur haus- und fachärztlichen Tätigkeit in einer ländlichen Region“, so Engelhardt abschließend.