Landrat Christian Engelhardt

Christian Engelhardt: Meine Themen für den Landkreis Bergstraße

Ich kandidiere für das Amt des Landrates des Kreises Bergstraße, der das Rhein-Main-Gebiet mit der Region zwischen Rhein und Neckar verbindet.

Ich bewerbe mich mit großer Freude und Motivation auf dieses Amt: Modern, menschlich und mittendrin!

Erfahren Sie mehr über meine Themen-für-den-Landkreis-Bergstrasse.

Egon Straub, Werner Schilling, Georg Schilling, Helmut Kuzbida, Landratskandidat Christian Engelhardt, Doris Bodemann, Landtagsabgeordneter Peter Stephan

Besuch bei Werner Schilling

Engelhardt lobt ehrenamtliches Engagement und betont die Wichtigkeit eines Zusammenspiels von starker Wirtschaft und gesellschaftlichem Zusammenhalt

Der Termin des Landratskandidaten Christian Engelhardt bei Firmenbesitzer Werner Schilling hatte ausnahmsweise nicht den ausschließlichen Grund sich lediglich über das Unternehmen des Dachdeckermeisters zu informieren. Sondern es ging auch darum, dass enorme gesellschaftliche Engagement eines Mannes zu würdigen, der sich mit Leib und Seele dem Ehrenamt und der Unterstützung von Behinderten und in Not geratenen Menschen verschrieben hat. Christian Engelhardt würdigte das „beeindruckende Lebenswerk von Werner Schilling“. Der Einsatz von Werner Schilling zeige, dass es ohne das Ehrenamt in unserer heutigen Zeit einfach nicht mehr geht, darum sei es Aufgabe des Staates das Ehrenamt so zu würdigen, dass sich wieder mehr junge Menschen dafür begeistern, so der Landratskandidat.

Schilling war lange Jahre Vorsitzender des Gewerbevereins Weinheim, Vorsitzender der Kolpingfamilie Bensheim, 1. Vorsitzender und Sponsor des Fußballclubs FC 07 Bensheim mit 17 Jugendmannschaften mit ca. 350 Mitgliedern und 4 Aktiven-Mannschaften, sowie Vorsitzender und Sponsor des Mörlenbacher Tennis-Clubs und hatte dabei stets vor allem die Förderung der Schüler- und Jugendarbeit im Blick. Darüber hinaus entstand unter seiner Leitung die Verwirklichung eines behindertengerechten Gebäudes in Mörlenbach. Dank der Unterstützung diverser Unternehmer konnte das Projekt für den Bauherrn kostenlos und zügig verwirklicht werden.

Der Mittelstand ist die tragende Säule unserer Gesellschaft

 

Die Initialisierung solcher Projekte sind für Engelhardt Beispiele dafür, dass der Mittelstand „die tragende Säule unserer Gesellschaft ist“. Diesbezüglich pflichtete ihm Schilling bei und lobte die Vorhaben des Landratskandidaten bezüglich der Wirtschaftsförderung und der hohen Priorität sozialer Themen in seinem Wahlkonzept. „Ohne eine starke Wirtschaft fehlen dem Staat die Mittel um sich um soziale Belange kümmern zu können und ohne einen starken Mittelstand fehlen der Gesellschaft die Mittel um den Unterprivilegierten unter die Arme greifen zu können“, betonte der gelernte Dachdeckermeister Werner Schilling.

Landkreis soll insbesondere für junge Familien attraktiv sein

 

Christian Engelhardt versicherte, dass er als Landrat dafür Sorge tragen wolle, dass die Wirtschaft und insbesondere der Mittelstand die richtigen Rahmenbedingungen im Landkreis Bergstraße vorfinden würden. Dazu zählen für Engelhardt die schnelle Realisierung wichtiger Infrastrukturprojekte, wie die B38a, der S-Bahn- und Breitbandausbau, eine Autobahnanbindung des Heppenheimer Gewerbegebiets in beide Richtungen und ein besserer Verzahnung im Übergangsgebiet der beiden Verkehrsverbünde VRN und RMV. Aber auch die flächendeckende Einführung des „Pakts für den Nachmittag“, der eine durchgehende Betreuung der Grundschulkinder bis 17 Uhr gewährleistet ist Ziel Engelhardts, um den Landkreis insbesondere für junge Familien attraktiv zu halten. Werner Schilling versicherte dem Landratskandidaten, dass der Mittelstand aus seiner Sicht hinter diesen Vorhaben des CDU-Landratskandidaten steht.

Wolfgang Pütt, Bürgermeister Markus Röth, Landratskandidat Christian Engelhardt, Bernd Daub

Besuch bei Bürgermeister Markus Röth in Grasellenbach

Markus Röth, seit 1997 bereits Bürgermeister von Grasellenbach, fand im Landratskandidaten Christian Engelhardt (CDU) einen Mitstreiter für die Förderung des ländlichen Raumes. Beim Besuch des Landratskandidaten im Grasellenbacher Rathaus unterhielten sich die beiden Kommunalpolitiker darüber, wie man die Entwicklung des ländlichen Raumes positiv vorantreiben könne. Engelhardt betonte, dass ihm der ländliche Raum sehr am Herzen liegt und er einen besonderen Schwerpunkt in seinem Wahlprogramm auf das Thema wohnortnahe ärztliche Versorgung legt. Engelhardt erklärte, dass immer mehr Ärzte das unternehmerische Risiko einer eigenen Arztpraxis auf dem Land scheuen und stattdessen ein Angestelltenverhältnis vorziehen würden. Darüber hinaus seien mittlerweile mehr als zwei Drittel der Medizinstudenten weiblich, womit ein gestiegener Bedarf an Teilzeitstellen einhergehe, um für junge Ärztinnen attraktiv zu bleiben, erläuterte Engelhardt. Daher sei es sinnvoll über medizinische Versorgungszentren nachzudenken und zusätzlich die Mobilität der Ärzteschaft zu steigern. Hier will der Landratskandidat prüfen, ob es diesbezüglich die Möglichkeit von Zuschüssen seitens des Staates gibt. Auch über die Einführung von so genannten „rollenden Arztpraxen“ will Engelhardt nachdenken. Bürgermeister Röth begrüßte diese Vorschläge, so lange dadurch eine „bürgernahe ärztliche Versorgung, mit der lange Fahrten möglichst vermieden werden“ sichergestellt sei.

Entschiedener Verfechter der Interessen des Kreises Bergstraße

Großes Thema zwischen Engelhardt und Röth war natürlich auch die finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden. Beide waren sich darüber einig, dass das Land dafür sorgen müsse, dass die Kommunen mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Engelhardt forderte die Einhaltung des „Konnexitäts-Prinzips“: Wer bestellt – bezahlt. „Wenn beispielsweise der Bund eine Maßnahme beschließt, dann muss der Bund auch sagen wo das Geld dafür herkommt“. Dies sah Röth genauso und ergänzte, dass das Land dafür sorgen muss, dass „die Mittel die der Bund für die Kommunen vorgesehen hat, auch bei den Kommunen ankommen“. Christian Engelhardt versprach, dass er – genau wie der bisherige Landrat Willkes – ein entschiedener Verfechter der Interessen des Kreises Bergstraße sein werde. Für eine gute finanzielle Ausstattung der Gemeinden will er „ein streitbarer Landrat sein“ und falls nötig auch eine weitere Klage gegen den kommunalen Finanzausgleich in Betracht ziehen.

Landratskandidat Christian Engelhardt trifft Freie Wähler des Landkreises Bergstraße

Schlaglöcher haben keine Parteifarbe: Über Parteigrenzen hinaus wirken und Demokratie stärken – Engelhardt stellt sich bei Freien Wählern vor

Der Landratskandidat der CDU, Christian Engelhardt, verfolgt den Grundsatz „Schlaglöcher haben keine Parteifarbe“. Damit meint er, dass auf kommunaler Ebene eine problemorientierte und sachbezogene Politik und keine Parteipolitik verfolgt werden sollte. „Mein Ziel ist es, mit Kommunalpolitikern – egal welcher Partei sie angehören – konstruktiv zusammenzuarbeiten“ sagt der Landratskandidat. Aus diesem Grund war es Engelhardt auch ein besonderes Anliegen den Freien Wählern seine Konzepte und Ideen vorstellen zu dürfen. Umgekehrt freute sich der Vorsitzende der Freien Wähler Gemeinschaft des Kreises Bergstraße Walter Öhlenschläger genauso darüber, dass sich der Landratskandidat die Zeit genommen hatte, um sich den Freien Wählern vorzustellen und über politische Inhalte zu diskutieren. Beide waren sich darüber einig, dass es wichtig sei, dass ein Landrat über Parteigrenzen hinweg wirkt. Zur Wahrung der Interessen seines Heimatkreises und so zusagen als letztes Mittel, darf er auch den Klageweg gegen die nächsthöhere Behörde nicht scheuen.

Die Menschen wieder mehr für die Kommunalpolitik begeistern

Sowohl Öhlenschläger als auch Engelhardt betonten die Wichtigkeit der Wahl und forderten die Menschen dazu auf, am Sonntag dem 22. März 2015 an die Wahlurnen zu gehen. Wahlbeteiligungen unterhalb der 30 %, wie zuletzt bei der Landratswahl im Kreis Wetterau, seien „besorgniserregend“, so Engelhardt. Öhlenschläger betonte, dass es wichtig sei „die Menschen wieder mehr für die Kommunalpolitik zu begeistern“. Als Landrat will Engelhardt mit Hilfe von Online-Beteiligungsmöglichkeiten und Online-Foren versuchen, die Politik „modern und bürgernah“ zu gestalten, um gerade bei jungen Menschen das Interesse an Kommunalpolitik zu steigern. Öhlenschläger begrüßte die Offenheit Engelhardts. Gleichzeitig betonte er, dass die Kommunalpolitiker vor Ort dringend wieder mehr finanziellen Gestaltungsspielraum für ihre Dörfer und Städte brauchen. „Wer sich beteiligt und gestalten will, der darf nicht nur angehört werden. Die Motivation für ein Mitwirken in der Kommunalpolitik wird vom Mitentscheiden geprägt“.

Lady Esther Cosmetic Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU), Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf (Grüne), Stadtverordnetenvorsteherin Bensheim Carola Heimann, Dr. Fey (CDU), Thilo Figaj (Kreisvorsitzender Grüne)

Kreis Bergstraße: Wirtschaft fördern, Mittelstand stärken, Arbeitsplätze sichern

Wirtschaft fördern, Mittelstand stärken, Arbeitsplätze sichern

In den letzten Wochen und Monaten besuchte der Landratskandidat im gesamten Kreisgebiet zahlreiche Unternehmen und informierte sich im Gespräch mit den Gewerbetreibenden über deren Belange. Vom „Global Player“ BASF am Standort Lampertheim über zahlreiche typisch mittelständische Unternehmen bis hin zum Bauernladen – überall hatte Christian Engelhardt ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche seiner Gesprächspartner. Christian Engelhardt will Landrat aller Bürger sein und insbesondere auch soziale Belange und Einrichtungen fördern. Ganz besonders wichtig sind ihm jedoch die Wirtschaftsförderung und insbesondere die Belange des Mittelstandes. „Ohne eine florierende Wirtschaft fehlen dem Staat die Steuereinnahmen um sich um die sozialen Themen und die Hilfsbedürftigen zu kümmern. Ohne starke Unternehmen gibt es weniger Arbeitsplätze und ein sicherer Arbeitsplatz sorgt wiederum für die nötige Sicherheit um eine Familie zu gründen“, erklärte der Landratskandidat. Die Wirtschaftsförderung liegt dem Kandidaten besonders am Herzen, da diese die Grundlage für einen starken und zukunftsfähigen Landkreis Bergstraße bilde. „Den Menschen hier im Landkreis geht es gut – und damit das so bleibt will ich Landrat werden und die Wirtschaftsförderung zur Chefsache machen“, betonte Engelhardt. Um dies zu dokumentieren veranstaltete der Landratskandidat unlängst einen „Thementag Wirtschaft“ bei dem er sich den ganzen Tag mit den Themen Wirtschaft und Wirtschaftsförderung befasste.

Betroffene sind immer die besten Experten

Engelhardts Konzept zur Förderung der Wirtschaft, dass die Vorschläge der Gesprächspartner aufgenommen hat, „denn die Betroffenen sind immer die besten Experten“, sieht die Einführung einer „mittelstandsfreundlichen Verwaltung“ vor. Diese Zertifizierung bedeutet, dass die Genehmigungsverfahren und die Kommunikation der Verwaltung mit den Bürgern gewissen Qualitätsstandards entsprechen müssen. Dies führt laut Engelhardt zu einer schnelleren Abwicklung der Verfahren. Als „moderner“ Landrat wolle er auch für eine „moderne Verwaltung“ stehen, die sich als Dienstleister versteht und die Wirtschaft nicht bremst, sondern aktiv unterstützt. „Die Unternehmen sollen sich im Kreis Bergstraße wohl fühlen“ betonte Engelhardt.

Den Bürger mitnehmen und die Beteiligten an einen Tisch holen

Auf seiner Agenda steht ebenfalls das Vorantreiben der anstehenden Infrastrukturprojekte. Hier will der Landratskandidat als Netzwerker und Koordinator die Interessen des Kreises Bergstraße entschieden gegenüber dem Land und dem Bund vertreten. Als Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages kennt sich Engelhardt mit der Interessensvertretung der Landkreise bestens aus. Bereits jetzt als Landratskandidat konnte man einen Eindruck über die Arbeitsweise Engelhardts bekommen. „Den Bürger mitnehmen und die Beteiligten an einen Tisch holen“, so das Credo Engelhardts. So traf er sich beispielsweise mit dem Geschäftsführer des VRN und dem Chef der Verkehrsplanung des RMV zu einem gemeinsamen Gespräch über eine bessere Anbindung des Landkreises nach Norden und Süden und die bestehenden Schnittstellenprobleme zwischen den Verkehrsverbünden. Zu einem „Runden Tisch“ lud Engelhardt auch die beiden Bürgerinitiativen „Mensch vor Verkehr“ und „BILA“ um über die geplante ICE-Trasse zu sprechen. Dieses „wichtigste Infrastrukturprojekt der nächsten Jahrzehnte“ will der Landratskandidat vorantreiben, dabei jedoch auf die Belange von Mensch und Natur Rücksicht nehmen. Daher sprach sich der Landratskandidat für die „Konsenstrasse“ aus, die eine Bündelung der Trasse mit der A67 und einen bergmännischen Tunnel zwischen Einhausen und Lorsch vorsieht. Beim Projekt B38a will der Landratskandidat selbst „den ersten Spatenstich vornehmen“. Hier gehe es darum, die unerträgliche Situation für die Pendler und die Anwohner endlich zu lösen, so Engelhardt. „Lange Stauzeiten, mangelnde Infrastruktur und schlechte Anbindungen nach Frankfurt sind ärgerlich für die Menschen und schädlich für die Wirtschaft. Deshalb will ich als Landrat daran arbeiten dies zu verbessern“, versprach der Kandidat.

Metropolregion Rhein-Main-Neckar

Dabei helfen soll die Vision Engelhardts einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar. „Sowohl die Metropolregion Rhein-Neckar, als auch die Metropolregion Rhein-Main ist im internationalen Vergleich zu klein, um mit Metropolen wie London, Paris oder auch dem Ruhrgebiet zu konkurrieren“, so der Landratskandidat. Eine große Metropolregion ist im internationalen Vergleich wettbewerbsfähiger und spiegelt die Lebensrealität der Menschen stärker wieder. Der Kreis Bergstraße wäre dann „das Herz einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar“. Engelhardt betonte, dass mit einer solchen Metropolregion auch zahlreiche, derzeit vorhandene verkehrsinfrastrukturelle Schnittstellenprobleme, besser angegangen und gelöst werden könnten.

Christian Engelhardt vor Ort in Bürstadt

Christian Engelhardt vor Ort in Bürstadt

Der Öffentliche-Personen-Nahverkehr (ÖPNV) ist für die Vernetzung Bürstadts in die Region von großer Bedeutung. „Auch der örtliche Stadtbus ist eine Bereicherung für die Mobilität von Jung und Alt“, findet der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt. Auch zur Schülerbeförderung formuliert er klare Worte. „Der Schulbus muss verlässlich sein“ betont der Landratskandidat im Rahmen eines „Engelhardt-vor-Ort“-Tages in Bürstadt. Gerade in Bürstadt waren in den letzten Wochen Diskussionen um den Schulbus entstanden.
Für Christian Engelhardt ist es wichtig, dass sichergestellt sein müsse, dass Schulbusse nicht zu früh losfahren und alle Kinder rechtzeitig in der Schule ankommen. Hier begrüßte der Landratskandidat häufigere Kontrollen seitens der Kreisverwaltung. Wichtig sei es, dass die Kapazitätsgrenzen der Busse eingehalten werden. Sollte sich ein Bedarf an zusätzlichen Angeboten feststellen lassen, dann „werde ich mich im Falle eines positiven Wahlausgangs dafür einsetzen, dass diese Angebote geschaffen werden“, so der derzeitige Geschäftsführer des Hessischen Landkreistages. Generell ist die Verbesserung der Öffentlichen Personennahverkehrsangebote eines der Hauptziele von Christian Engelhardt im Landratswahlkampf. Vor allem das „Schnittstellenproblem“ zwischen den beiden Verkehrsverbünden VRN und RMV will Engelhardt angehen und so für eine bessere Verbindung zu den beiden Metropolregionen sorgen.
Darüber hinaus präsentierte Christian Engelhardt den Mitgliedern der örtlichen CDU seine Idee, etwa auf dem Neuen Marktplatz einen so genannten „Wlan-Hotspot“ einzurichten, um kreisweit die Ortskerne als „neue Mitte“, die zum Verweilen einladen soll, aufzubauen. Die dritte Station des „vor-Ort-Tages“ bildete ein gemeinsamer Besuch mit Bürgermeisterin Barbara Schader bei den von der Kommune untergebrachten Flüchtlingen.
Hier lobte der Landratskandidat insbesondere das enorme Engagement der Ehrenamtlichen Helfer. „Ohne ihren großartigen persönlichen Einsatz wäre ein solches unterstützendes Angebot hier in Bürstadt gar nicht möglich. Das ist gelebte Integration“, betonten Engelhardt und Schader unisono.

ZAKB, Geschäftsführer Gerhard Goliasch, Landratskandidat Christian Engelhardt, Verbandsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf (Medium)

Christian Engelhardt will „Anwalt der Bürger“ sein und für Umsetzung des Projekts B 38a im Landkreis Bergstraße kämpfen

Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen!

Für Christian Engelhardt ist sein Wahlslogan „Modern. Menschlich. Mittendrin“ auch Ausdruck seiner Arbeitsweise. Er sieht sich als Netzwerker, um Interessen zu bündeln und die Bürger bei der Realisierung von Projekten „einzubinden und mitzunehmen“. Vor allem aber geht es ihm um die Interessen der Menschen im Landkreis Bergstraße. Genauso gilt dieses Credo natürlich auch für Infrastrukturprojekte, die die Bürger im Landkreis betreffen. Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Kreis Bergstraße in den nächsten Jahren – und mit Sicherheit die wichtigste Straßenbaumaßnahme überhaupt – ist die Umsetzung der Umgehungsstraße B 38a. „Für die Odenwälder Bürger und für die ganze Region – ist der momentane Zustand untragbar. Wir brauchen diese Umgehungsstraße so schnell wie möglich – Und dafür will ich mich einsetzen“, betonte der Landratskandidat im Rahmen seines Besuchs bei Hessen Mobil. Christian Engelhardt informierte sich im Rahmen eines Thementages Infrastruktur bei Andreas Moritz, dem Regionalen Bevollmächtigten von Hessen Mobil, über das Projekt B 38 a und die Gesamtsituation der Infrastruktur im Kreis Bergstraße (weitere Informationen zur B 38 a im unteren Teil des Textes).

Flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem für den Kreis Bergstraße

Das weitere Programm des Thementages sah auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des VRN, Volkhard Malik, und dem Leiter der Planungsabteilung des RMV, Thomas Busch, vor. Mit den beiden Vertretern der Verkehrsverbünde sprach Christian Engelhardt über eine bessere Übergangsgestaltung des Tarifgebiets, eine bessere Vertaktung der S-Bahn nach Norden und Süden sowie über eine flexiblere Gestaltung des ÖPNV in den ländlichen Gebieten des Kreises. Hier möchte der Landratskandidat ein flexibles, bedarfsorientiertes öffentliches Personennahverkehrssystem einführen, wie es sich bereits in anderen Regionen bewährt hat. Damit will Engelhardt das Angebot im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere im Odenwaldteil des Landkreises verbessern. Bei Bedarf könne man in einer „Mobilitätszentrale“ anrufen und den Bus, oder das Anrufsammeltaxi bestellen erläuterte Engelhardt. „Ich will als Landrat so den ländlichen Raum attraktiver gestalten und es den Menschen ermöglichen auch noch im hohen Alter mobil zu sein“, betonte der Landratskandidat. Ein positiver Nebeneffekt sei, dass sich mit dem Konzept das Fahren leerer Busse verhindern lasse. Zusätzlich bestehe außerdem die Möglichkeit den Individualverkehr in die Fahrpläne zu integrieren. Ein solches System werde momentan gerade in anderen hessischen Landkreisen erprobt. Malik begrüßte die Idee Engelhardts, „denn ein leerer Bus ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll“.

ICE-Strecke: Konsens-Trasse soll im Vordergrund stehen

Weiterer Bestandteil des Thementages war ein Treffen Engelhardts mit den beiden Bürgerinitiativen „BILA“ und „Mensch vor Verkehr“ um über das Thema ICE-Neubaustrecke zu diskutieren. Engelhardt sprach sich hier eindeutig gegen die „Marksche Variante“ und eine damit verbundene Zerschneidung des Lampertheimer Waldes aus. Stattdessen bekräftigte er seine Zustimmung zu der bereits in einer „Bergsträßer Resolution“ verkündeten „Konsens-Trasse“, die eine linksrheinische Bündelung der Trasse an der A 67 vorsieht. „Und zwar mit der Variante eines bergmännischen Tunnels zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden“. Der Landratskandidat Christian Engelhardt betonte: „Wir müssen der Bahn klar machen, dass jede andere Trassenführung als die der Konsensvariante mit bergmännischem Tunnel, auf massive Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik stossen würde. Wenn die Bahn zeitnah bauen will, dann muss sie sich dieser Linie anschließen, unser Vorschlag ist letztlich auch ein Angebot an die Bahn“, so Engelhardt.

Ausbau erneuerbarer Energien soll weiter vorangetrieben werden

Um die Nutzung regenerativer Energiepotenziale und die Energie-Infrastruktur ging es dann bei einem Treffen im Energiepark Hüttenfeld mit dem Kreisbeigeordneten und Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAKB) Matthias Schimpf und dem Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Schimpf stellte dem Landratskandidaten das breite Portfolio des ZAKB in Bezug auf regenerative Energien vor. Schimpf betonte den „immensen Beitrag des ZAKB zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende“. Der Landratskandidat versprach im Falle seiner Wahl den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. Windräder will Engelhardt jedoch nur dort bauen, wo vor Ort ein breiter gesellschaftlicher Konsens zur Windkraftnutzung vorherrscht.

B38 a ist die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße

Nach diesem Überblick über die weiteren Stationen des Landratskandidaten am Thementag Infrastruktur soll der Blick nun wieder auf das Thema Straßenbaumaßnahmen gerichtet werden. Einig waren sich alle Anwesenden darüber, dass das Projekt B38 a die wichtigste derzeit anstehende Straßenbaumaßnahme im Kreis Bergstraße ist. Andreas Moritz erklärte, dass die B 38a die höchste Entlastung aller angedachter Maßnahmen mit sich bringen würde. Christian Engelhardt betonte, dass es nun Aufgabe der Politik sei, für eine möglichst hohe Priorisierung des Projekts zu sorgen. Derzeit sei jedoch die Klage eines Landwirts und die Klage des BUND gegen den Planfeststellungsbeschluss anhängig. Auf Grund von Gesprächen in Wiesbaden geht Engelhardt jedoch davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss keine rechtlichen Angriffspunkte enthält und die „unzumutbare Situation vor Ort“ endlich gelöst werden kann. Engelhardt und Moritz waren sich darüber einig, dass nun alles dafür getan werden muss, dass die B38 a komplett in den vordringlichen Bedarf des Bundes aufgenommen wird. Derzeit ist lediglich die Ortsumgehung Mörlenbach im vordringlichen Bedarf, die Weiterführung Richtung Rimbach/Fürth jedoch nicht. Bei der nun anstehenden Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans will Christian Engelhardt den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Michael Meister „in die Pflicht nehmen, alles dafür zu tun, dass die gesamte Trasse in den vordringlichen Bedarf kommt“. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Peter Stephan will er außerdem dafür sorgen, dass die B38 a seitens des Landes mit einer hohen Priorität versehen wird. „Wir brauchen diese Umgehungsstraße – und wir brauchen sie zeitnah. Ich möchte als Landrat den ersten Spatenstich zu dieser Straße vornehmen“, forderte der Landratskandidat.

Beidseitige Anbindung des Gewerbegebietes Heppenheim an die A5

Engelhardt sprach sich außerdem für eine Anbindung des Heppenheimer Gewerbegebiets an die Autobahn A 5 aus. „Und zwar in beiden Richtungen“, so Engelhardt. Ein Autobahnanschluss in beide Richtungen sei extrem wichtig für das ansässige Gewerbe und biete die Möglichkeit, die Innenstadt vom hohen Verkehrsaufkommen zu entlasten. Eine weitere Neuigkeit, die der Landratskandidat von Hessen Mobil erfuhr, war die Information darüber, dass an der Kreuzung Kreidacher Höhe in Wald-Michelbach dieses Jahr ein Kreisel gebaut werden soll, der die dortige Unfallgefahr reduziert.

ICE-Trasse, Ulrich Guldner BILA, Hans Schader BILA, CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt, Bürgermeister Helmut Glanzner, Alexander Bauer MdL, Peter Stracke Mensch vor Verkehr, Lorschs Bürgermeister Christian Schönung

Thementag Infrastruktur im Kreis Bergstraße

Modern. Menschlich. Mittendrin: Christian Engelhardt will als Landrat wirkungsvoller Anwalt der Bürger sein

Für Christian Engelhardt ist sein Wahlslogan „Modern. Menschlich. Mittendrin“ auch Ausdruck seiner Arbeitsweise. Er sieht sich als Netzwerker, um Interessen zu bündeln und die Menschen bei der Realisierung von Projekten „einzubinden und mitzunehmen“. Vor allem aber geht es um die Interessen der Menschen im Landkreis Bergstraße.

Diskussion der ICE-Trasse

Genauso gilt dieses Credo natürlich auch für Infrastrukturprojekte, die die Bürger im Landkreis betreffen. Daher lud der Landratskandidat Vertreter der beiden Bürgerinitiativen „BILA“ und „Mensch vor Verkehr“, den Landtagsabgeordneten Alexander Bauer und die Bürgermeister Christian Schönung (Lorsch), Helmut Glanzner (Einhausen) und Gottfried Störmer (Lampertheim, der leider verhindert war) zu einem „Runden Tisch“ ein, um über das Thema ICE-Neubaustrecke zu diskutieren. Schnell wurde deutlich, dass die beiden Bürgerinitiativen in Christian Engelhardt einen starken Fürsprecher für ihre Interessen auf ihrer Seite wissen.

Engelhardt sprach sich eindeutig gegen die „Marksche Variante“ und eine damit verbundene Zerschneidung des Lampertheimer Waldes aus. Stattdessen bekräftigte er seine Zustimmung zu der bereits in einer „Bergsträßer Resolution“ verkündeten „Konsens-Trasse“, die eine linksrheinische Bündelung der Trasse an der A 67 vorsieht. „Und zwar mit der Variante eines bergmännischen Tunnels zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden“.

Verkehrspolitische Fragestellungen und Infrastrukturprojekte im Mittelpunkt

Das Treffen mit den beiden Bürgerinitiativen bildete den Auftakt eines „Thementages Infrastruktur“, bei dem sich der Landratskandidat mit verschiedenen verkehrspolitischen Fragestellungen und Infrastrukturprojekten befasste. Das Programm des Thementages sah auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des VRN, Volkhard Malik, und dem Leiter der Planungsabteilung des RMV, Thomas Busch, vor. Mit den beiden Vertretern der Verkehrsverbünde sprach Christian Engelhardt über bessere Übergangsgestaltungen des Tarifgebiets, eine bessere Vertaktung der S-Bahn nach Norden und Süden sowie über eine flexiblere Gestaltung des ÖPNV in den ländlichen Gebieten des Kreises (z.B. die Möglichkeit Anrufsammeltaxen oder Rufbusse einzuführen).

Schnellstmögliche Realisierung Ausbau B47 und B38a geplant

Im Büro des Regionalen Bevollmächtigten von Hessen Mobil, Andreas Moritz, ging es schließlich um den Planungsstand der verschiedenen Straßenbaumaßnahmen im Kreis Bergstraße. Unter anderem wurde dabei auch über den geplanten vierspurigen Ausbau der B 47 bei der Ortsumgehung Rosengarten gesprochen sowie den Ausbau der B38a .Hier informierte sich der Landratskandidat über den derzeitigen Planungsstand. Als Landrat will sich Engelhardt für die schnellstmögliche Realisierung dieser Infrastrukturprojekte stark machen. Um die Nutzung regenerativer Energiepotenziale und die Energie-Infrastruktur ging es dann bei einem Treffen im Energiepark Hüttenfeld mit dem Kreisbeigeordneten und Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAKB) Matthias Schimpf und dem Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Schimpf stellte dem Landratskandidaten das breite Portfolio des ZAKB in Bezug auf regenerative Energien vor. Photovoltaik-Anlagen im Energiepark Hüttenfeld, die Biogasanlage in Heppenheim, die alle Bioabfälle des Landkreises zur Energiegewinnung verwertet, die Aufbereitung von Grünschnitt zur Brennstoffherstellung mit der sich mehrere Tausend Liter Heizöl einsparen lassen oder die Nutzung von Windkraft. Dies sind laut Schimpf nur einige Beispiele dafür, wie der ZAKB einen „immensen Beitrag zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende beiträgt“. Der Landratskandidat zeigte sich von dieser Vielfalt beeindruckt und versprach im Falle seiner Wahl den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. In Bezug auf das geplante Windrad auf der ehemaligen Deponie in Hüttenfeld äußerte Engelhardt, dass er diesem Projekt grundsätzlich positiv gegenüberstehe, man jedoch die nochmalige Überprüfung aller relevanter Fakten abwarten müsse.

ICE-Trassenführung muss so gewählt werden, dass die Belastung für Mensch und Natur so gering wie möglich ist

Nach diesem kurzen Überblick über die weiteren Stationen des Landratskandidaten am Thementag Infrastruktur soll der Blick nun wieder auf das Thema ICE-Neubaustrecke gerichtet werden.
Das Informationsgespräch zwischen den beiden Bürgerinitiativen, den Bürgermeistern der von der Trasse „betroffenen“ Gemeinden, dem Landtagsabgeordnetem und dem Landratskandidaten hatte vor dem Hintergrund, dass am Donnerstag in Mannheim seitens der Bahn die Berechnungen eines Bahnkorridors vorgestellt werden, einen ganz aktuellen Bezug. Engelhardt betonte, dass es sein Ziel als Landrat wäre, den Landkreis noch besser an den Süden und vor allem an den Norden (Richtung Frankfurt und Frankfurter Flughafen) anzubinden. Hierbei stoße man jedoch sehr schnell an Kapazitätsgrenzen, weshalb eine neue Trasse ohne Alternativen sei. Eine solche Trassenführung muss laut Engelhardt jedoch „so gewählt werden, dass die Belastung für Mensch und Natur so gering wie möglich ist“. Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass dies durch die so genannte Konsensvariante, die eine Bündelung der Trasse linksrheinisch entlang der A 67 vorsieht, gewährleistet ist. Einig waren sich die Gesprächspartner auch darüber, dass ein bergmännischer Tunnel zwischen Einhausen und Lorsch, beginnend ab Langwaden realisierbar ist. „Mit dieser Variante lässt sich der maximale Lärm- und Naturschutz erzielen“´, betonten Ulrich Guldner und Hans Schader von der Lampertheimer Bürgerinitiative „BILA“. Zwar sei diese Variante teurer, als die „Troglösung“, doch diese biete keinen ausreichenden Lärmschutz und würde somit nur weitere Klagen nach sich ziehen und den Baubeginn des Projekts auf unabsehbare Zeit verzögern. Der Landratskandidat Christian Engelhard betonte, dass er gerne die Rolle einnehme, die regionalen Akteure und damit auch den politischen Druck für dieses Ziel zu organisieren: „Als Landrat will ich wirkungsvoller Anwalt der Bürger des Landkreises sein: Wir müssen der Bahn klar machen, dass jede andere Trassenführung als die der Konsensvariante mit bergmännischem Tunnel, auf massive Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik stossen würde. Wenn die Bahn zeitnah bauen will, dann muss sie sich dieser Linie anschließen, unser Vorschlag ist letztlich auch ein Angebot an die Bahn“, so Engelhardt.

Auch der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer wies darauf hin, dass es „nichts wichtigeres gibt, als gegenüber der Bahn mit einer Stimme zu sprechen“.

Reine ICE-Trassennutzung ohne Güterverkehr nicht realisierbar

Der Lorscher Bürgermeister Christian Schönung war sich darüber im Klaren, dass eine reine ICE-Trassennutzung ohne Güterverkehr nicht realisierbar sein wird. „Nachts quälen sich rund 250 Güterzüge über die Bergstraßen- und die Riedstrecke. Eine reine ICE-Trasse ist unrealistisch, die Mischnutzung ist die einzig wirtschaftliche Variante auf die sich die Bahn einlassen wird“, vermutete Schönung. Helmut Glanzner sah darin jedoch auch Vorteile. Wenn die Strecke auch vom Güterverkehr genutzt würde, dann sei die Bahn in der Pflicht, einen umfassenden Lärmschutz zu realisieren. Bei einer reinen ICE-Trasse sei es alles andere als sicher, dass dieser kommt, erläuterte Einhausens Bürgermeister. Der Landratskandidat fasste die gemeinsame Position der Anwesenden dann noch einmal treffend zusammen: „Eine Mischnutzung der neuen Trasse ja, aber nur unter Garantie des größtmöglichen Lärm- und Naturschutzes, also mit dem Bau eines bergmännischen Tunnels“. Das eine solche Tunnelvariante realisierbar sei, habe der Experte für Tunnelbau Johannes Truschel vor wenigen Tagen bei einem Treffen mit den Bürgerinitiativen bestätigt. Mit dieser starken gemeinsamen Position des Kreises Bergstraße könne man gegenüber der Bahn auftreten. „Der Name ihrer Bürgerinitiative ist für mich das entscheidende Credo bei der Umsetzung dieses Projekts. Der Mensch und seine Gesundheit muss immer vor den Belangen des Verkehrs stehen“ sagte Engelhardt gerichtet an den Vorsitzenden der Bürgerinitiative Mensch vor Verkehr.

Christian Engelhardt: Modern. Menschlich. Mittendrin – meine Themen für den Kreis Bergstraße

Bürgermeister Rolf Reinhard und Landratskandidat Christian Engelhardt wollen Entwicklung des ländlichen Raumes fördern

Bürgermeister Rolf Reinhard und Landratskandidat Christian Engelhardt wollen Entwicklung des ländlichen Raumes fördern

Förderung des ländlichen Raumes steht im Mittelpunkt

Rolf Reinhard ist einer der wenigen Bürgermeister den der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen seiner „Tour durch den schönen Kreis Bergstraße“ noch nicht offiziell getroffen hat. Natürlich sind sich beide bereits bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten begegnet, der offizielle „Antrittsbesuch“ im Rathaus fand jedoch erst jetzt statt. Im Gespräch der beiden leidenschaftlichen Kommunalpolitiker (Reinhard als aktueller Bürgermeister Abtsteinachs und Engelhardt als ehemaliger Bürgermeister der Stadt Frankenberg) drehte sich vieles um die Förderung des ländlichen Raumes. Engelhardt betonte, dass ihm der ländliche Raum sehr am Herzen liegt und dieser einen besonderen Schwerpunkt in seinem Wahlprogramm einnehme, was beim Bürgermeister auf großen Zuspruch stieß.

Ausbluten des ländlichen Raumes muss verhindert werden

Die Wirtschaftsförderung und die Ansiedlung von Gewerbe, insbesondere in den ländlichen Gebieten des Kreises, ist Engelhardt ein weiteres Herzensthema. Als ehemaliger Bürgermeister einer Gemeinde in einem besonders strukturschwachen Raum kennt der Landratskandidat die Sorgen und Nöte der Odenwälder Bevölkerung. Durch eine gezielte Wirtschaftsförderung – in Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Wirtschaftsförderung des Kreises Bergstraße – will der Landratskandidat ein „Ausbluten des ländlichen Raumes“ verhindern. Damit die Menschen in der Region bleiben, müsse man die nötigen Rahmenbedingungen für ein attraktives Wohnumfeld schaffen. Dazu zählt laut Engelhardt beispielsweise der flächendeckende Ausbau mit „schnellem Internet“ oder die Zertifizierung einer mittelstandsfreundlichen Verwaltung, die schnelle Antwortzeiten gewährleistet. Die Unternehmen heutzutage könnten es sich nicht mehr leisten, monatelang auf gewisse Baugenehmigungen zu warten, sondern erwarten eine gewisse Flexibilität, bestätigte Reinhard.

Zukunftsoffensive Überwald alsvorbildliches Beispiel gelebter interkommunaler Zusammenarbeit

Ein weiteres großes Thema im Gespräch war der Tourismus bzw. die Tourismusförderung. Hier berichtete der Abtsteinacher Bürgermeister dem Landratskandidaten vom Erfolgskonzept „Zukunftsoffensive Überwald“, die ein vorbildliches Beispiel gelebter interkommunaler Zusammenarbeit darstellt. Engelhardt lobte das diesbezügliche Engagement der drei Überwald-Gemeinden Wald-Michelbach, Abtsteinach und Grasellenbach. Ein weiterer Aspekt, der den Landkreis Bergstraße so attraktiv mache, ist für Engelhardt der Geo-Naturpark. „Auch hier arbeiten die 160 beteiligten Kommunen vorbildlich zusammen“ berichtete Bürgermeister Reinhard. Nun gehe es allerdings darum, die unterschiedlichen Teilregionen des Landkreises bestmöglich zu vermarkten. In Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Tourismus-Organisationen will der Landratskandidat eine Arbeitsgruppe gründen, die ein Konzept erarbeitet, wie sich die verschiedenen Angebote besser miteinander vernetzen lassen. Am Ende einer Bestandsaufnahme soll geprüft werden, inwieweit sich Parallelstrukturen auflösen lassen und ob eine kreisweite Organisationsform denkbar ist. „Auf diesem Weg will ich alle Beteiligten mitnehmen, denn die Betroffenen sind meist die besten Experten“, so Engelhardt.

Auerbacher Schloss: Ortsbeiratsmitglied Thomas Roth, Pächter Andreas Pietralla, Rita Pietralla, Stadtrat Hans Seibert, LandratskandidatChristian Engelhardt, , Maximilian Breitkopf

Thementag Tourismus im Kreis Bergstraße mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Engelhardt: Tourismus fördern, bestehende Angebote vernetzten und Akteure mitnehmen

„Tourismus ist für mich nicht nur ein immens wichtiger Wirtschaftszweig, sondern ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot vor Ort erhöht auch die Lebensqualität der Einwohner“, so der Landratskandidat Christian Engelhardt im Rahmen des Thementags Tourismus. In dessen Rahmen besuchte Engelhardt im gesamten Kreisgebiet touristische Highlights und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit dem Thema Tourismus zu tun haben. Als Zukunftsvision schwebt dem Landratskandidaten zum einen eine gemeinsame Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, die sich gerade im internationalen Vergleich besser vermarkten lasse. Zum anderen will Engelhardt die vielen derzeit bestehenden Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote an einen Tisch holen und mit diesen in enger Zusammenarbeit erörtern, welche Möglichkeiten es gibt, die bestehenden Angebote besser miteinander zu vernetzen. In einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe sei außerdem eine Bestandsanalyse durchzuführen, welche die Möglichkeiten einer gemeinsamen Organisationsform – in der die jeweiligen Teilregionen gleichwertig Berücksichtigung finden – untersucht. Das Ergebnis dieser Arbeitsgruppe sei anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen zu erörtern. Wichtig ist es dem Landratskandidaten sowohl die Bürger als auch die betroffenen Akteure „auf diesem Weg mitzunehmen“.

Thementag Tourismus führt durch den gesamten Landkreis Bergstraße

Stationen des Landratskandidaten waren: das Auerbacher Schloss in Bensheim, das Weltkulturerbe Kloster Lorsch, die Eissporthalle Viernheim, die Vierburgenstadt und der Eingang zum Geopark in Neckarsteinach, der Biedensand als Naherholungsgebiet in Lampertheim, die Solardraisine, der Kletterpark und die Sommerrodelbahn in Wald-Michelbach und der Besuch eines Weinguts in Zwingenberg. Abgerundet wurde der Thementag von einem Gespräch des Landratskandidaten mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Kreis Bergstraße (Anmerkung: die Termine in Wald-Michelbach und das Gespräch mit Herrn Metz haben bereits am Sonntag stattgefunden).
Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu den Themen Tourismus und Tourismusförderung und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Gesprächspartner und informierte sich darüber, wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte. Vom Ried über die Bergstraße; vom Neckartal bis in den Odenwald „bietet der Kreis Bergstraße wunderschöne und einmalige Landschaften, eine vielfältige gastronomische Szene mit leckeren regionalen Produkten und natürlich wunderbaren Wein“, betonte Engelhardt. Darüber hinaus prägten das Naturschutzzentrum und die Infozentren des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald die touristische Landschaft des Kreises Bergstraße, so Engelhardt. Auch für Freizeitaktivitäten – von Wandern über Klettern im Felsenmeer bis hin zum Radfahren – sei der Erhalt der Natur von großer Bedeutung. Engelhardt will sich daher für einen umfassenden Naturschutz einsetzen, der die wunderschönen Landschaften schützt und den Kreis Bergstraße so für Touristen besonders attraktiv hält.

Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar: Herz ist Landkreis Bergstraße

Engelhardt nannte ein attraktives Leben sowie die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten als Beispiele für die besondere Lebensqualität des Kreises Bergstraße. Aus der Nähe zu den beiden Metropolregionen erwachsen dem Landkreis laut Engelhardt ebenfalls große Chancen. „Mir schwebt hier eine Groß-Metropolregion Rhein-Main-Neckar vor, deren Herzstück der Kreis Bergstraße bilden würde. Eine solche Metropolregion würde im internationalen Vergleich mehr Wettbewerbsfähigkeit und Aufmerksamkeit nach sich ziehen“, erläuterte der Kandidat seine Vision der Zukunft.

Tourismusangebote sollen vernetzt werden

In den vielen geführten Gesprächen zum Thema Tourismus wurde auch der Umstand angesprochen, dass es verschiedene Gesellschaften zur Vermarktung der touristischen Angebote im Landkreis Bergstraße gibt. Zum einen die Odenwald Tourismus GmbH, welche die Odenwaldgemeinden vermarktet, der Tourismusservice des Landkreises Bergstraße „das Nibelungenland“, den Tourismus Service Bergstrasse e.V. und nicht zuletzt den Geopark. Eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Interessen und Organisationsformen ist für den Landratskandidaten zunächst „Ausdruck der Vielfalt des Landkreises, führe aber auch dazu, dass „die Bündelung von Aktivitäten schwieriger wird“. Aus diesem Grund hält Engelhardt es für notwendig, eine Bestandsanalyse in einer noch zu gründenden Arbeitsgruppe, bestehend aus den Vertretern der Städte und Gemeinden, zwecks der besseren Vernetzung der Angebote durchzuführen. Das aus der Arbeitsgruppe hervorgehende Ergebnis will Engelhardt anschließend mit den verschiedenen Tourismusorganisationen erörtern, um eine Grundlage für eine kreisweite Organisationsform zu finden. In dieser Organisationsform soll keine Teilregion vorherrschen, sondern die Interessen der jeweiligen Teilregionen sollen gleichwertig Berücksichtigung finden, so die Idee des Landratskandidaten. Dieser stellt sich aufgrund der Überschneidungen der einzelnen Organisationen – auch mit anderen Landkreisen – eine, „mit Leben gefüllte und nicht nur auf dem Papier stehende, interkommunale Zusammenarbeit mit den betreffenden Landkreisen und Regionen“ vor.

Kreisweite Tourismusförderung für Geo-Naturpark

Im Gespräch mit Bürgermeister Pfeifer am Eingangstor zum Geo-Naturparkpark in Neckarsteinach betonte Engelhardt, dass er es für wichtig hält, dass der Geo-Naturpark stärker in eine solche kreisweite Tourismusförderungsgesellschaft eingebunden wird. Ebenso gelte es den Themenbereich Weintourismus zu stärken. Hier sieht der derzeitige Direktor des Hessischen Landkreistages noch ein enormes Entwicklungspotenzial. Im Rahmen einer Weinprobe auf dem Weingut Simon-Bürkle äußerte Engelhardt die Idee, die Bergstraße als „echte Weinregion“ zu vermarkten. Das „Projekt Solardraisine“ zeige, wie man mit einer guten Idee ein echtes Alleinstellungsmerkmal schaffen könne. Bezüglich der Solardraisine möchte Engelhardt im Falle seiner Wahl die Weichen dafür stellen, dass die Kapazität der Draisine erhöht werden kann.

Runder Tisch Gastronomie

Engelhardt könnte sich darüber hinaus auch eine verstärkte Präsenz auf Reise- oder Regionalmessen vorstellen, durch die noch mehr Tagestouristen in die Region gelockt werden könnten. Auch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) ist dem Landratskandidaten sehr wichtig, „da die Betroffenen meist die besten Experten sind“. Gemeinsam mit dem DEHOGA will Engelhardt die Entwicklung im Bereich gastronomischer Angebote sehr detailliert im Auge behalten und gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung jeweils Lösungen für den Erhalt des vielfältigen gastronomischen Angebotes gefunden werden. Hierfür präsentierte Engelhardt die Idee eines runden Tisches „Gastronomie“.

Förderprogramme für Tourismus

Es gelte die vorhandenen Förderprogramme, beispielsweise der EU wie „ELER“ oder „EFRE“ um die touristische Infrastruktur weiter auszubauen, bekanntzumachen und die vorhandenen Mittel auch abzurufen. Im Gespräch mit der Bürgerinitiative „Rettet das Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein“ wies der Landratskandidat darauf hin, dass man hier schauen müsse, ob man hierfür EU-Mittel akquirieren könne. Hier wolle er als Landrat den Kampf gegen die Versandung des Altrheins nach Kräften unterstützen und dabei mithelfen, dass das Projekt mit einer entsprechend hohen politischen Priorisierung versehen wird.