Landratskandidat Christian Engelhardt besucht Feuerwehr, DRK und THW in Lampertheim

Zusammen mit Feuerwehr, DRK und THW in Lampertheim

Im Gespräch mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz

An einer langen Tafel im technischen Zentrum in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Lampertheim hatten sie sich alle gemeinsam versammelt um mit dem Landratskandidaten der CDU in den Dialog zu treten: rund zehn Vertreter des Deutschen Roten Kreuz (DRK), des Technischen Hilfswerks (THW) und der Freiwilligen Feuerwehr. Christian Engelhardt bedankte sich für das so zahlreiche Erscheinen der ehrenamtlichen Rettungs- und Katastrophenschutzkräfte.

Lampertheim – ein Kompetenzzentrum der Hilfsdienste

Sinn und Zweck des Zusammentreffens von Politik und Ehrenamt war der gegenseitige Austausch und die Diskussion über die Anliegen der sozialen Einrichtungen. Christian Engelhardt staunte über das so vielfältige Angebot an Einsatzkräften „auf einem Fleck“ und die vorbildliche Kooperation von THW, DRK und Feuerwehr am Standort Lampertheim. „Das THW und Feuerwehr sogar zusammen Übungen durchführen habe ich in der Form noch nie erlebt. Das ist wirklich eine vorbildliche Zusammenarbeit und ein echtes Kompetenzzentrum das sie hier haben“ lobte der CDU-Kandidat.

Ehrenamt ist tragende Säule der Gesellschaft

Vor Ort informierte sich der Landratskandidat auch über die Nachwuchs- und Jugendarbeit der drei Vereine. Diesbezüglich habe man in Lampertheim im Gegensatz zu anderen Ortsvereinen kaum Probleme, da man eine sehr aktive Jugendarbeit betreibe berichtete der Stadtbrandinspektor Reipa.

Engelhardt betonte, dass für ihn die verschiedenen Rettungskräfte in ihren jeweiligen Bereichen absolut unverzichtbar sind. „Sie stellen ihre ehrenamtliche Kraft zur Verfügung, damit Kommunen Ihre Aufgabe des Brand- und Katastrophenschutzes erfüllen“, betonte Engelhardt, dass sei alles andere als selbstverständlich. „Sie erfüllen eine wichtige Aufgabe, für deren Erfüllung sonst der Staat Sorge tragen müsste“, betonte Engelhardt. Aus diesem Grund stellt das Ehrenamt für den Landratskandidaten eine „tragende Säule“ in unserer Gesellschaft dar, für dessen Stärkung er sich im Falle eines positiven Wahlausgangs einsetzen will.

Einsatzkräfte müssen gut ausgestattet sein

Diesbezüglich sei es absolut notwendig, dass die Einsatzkräfte gut ausgestattet und funktionsfähig sind. Denn nur, wenn die Ehrenamtlichen Helfer auch gute Bedingungen vorfänden können sie für die Ausübung des Ehrenamts motiviert werden. Deshalb sei es laut Engelhardt notwendig mehr Geld ins System einzuspeisen und kluge Schwerpunkte zu setzen, denn Organisationen wie das THW, das DRK oder die Freiwillige Feuerwehr erfüllen auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion als Vereine.

Kath. Bibliothek Lorsch, Bibliotheksleiteren Fr. Stracke, Engelhardt, BM Schönung, Fraktionsvorsitzender Löffelholz

Thementag Schule und Bildung mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Schullandschaft in ihrer Vielfalt erhalten, bestmögliche Bildung und verlässliche Betreuung gewährleisten

Die derzeitige Schullandschaft muss in all ihrer Vielfalt erhalten bleiben. Unser Schulsystem muss vor allem zwei Aspekte erfüllen. Einerseits muss Exzellenz gefördert werden, andererseits darf aber auch kein Schüler zurückgelassen werden. Wir brauchen kluge Köpfe um unsere innovative Wirtschaft im internationalen Wettbewerb weiter voranzubringen und wir brauchen auch bestmögliche Teilhabe für Kinder mit besonderem Förderbedarf damit kein Kind auf der Strecke bleibt. Dies war die Kernaussage des Landratskandidaten Christian Engelhardt anlässlich eines Thementages Schule und Bildung bei dem Engelhardt zahlreiche Bildungseinrichtungen im ganzen Kreisgebiet besuchte, um sich über die vorhandenen Angebote zu informieren und seine Ideen und Konzepte vorzustellen. Der Landratskandidat hatte sich den ganzen Tag Zeit genommen um ein offenes Ohr für die Wünsche und die Sorgen der Bildungsträger haben zu können.

Pakt für den Nachmittag flächendeckend für den gesamten Landkreis Bergstraße

 

Christian Engelhardt möchte den sog. „Pakt für den Nachmittag“ flächendeckend im Landkreis umsetzen. Dass bedeutet, dass sich Eltern im Familienfreundlichen Kreis Bergstraße darauf verlassen können sollen, dass Ihr Kind an der Schule betreut ist – bei Bedarf bis 17:00 Uhr und auch in den Schulferien. Daran wolle er arbeiten und beabsichtige, dieses Ziel binnen 5 Jahren zu erreichen. Auch Bürgermeister Rolf Richter, als Stadtoberhaupt des Schulstandorts Bensheim setzt auf den Pakt für den Nachmittag und berichtete dem Landratskandidaten, dass er daran arbeite, Grundschulen für eine Teilnahme an diesem Vorhaben zu gewinnen, am besten schon ab dem nächsten Schuljahr (siehe Bild).

Unser Schulsystem muss jedem Kind – im Rahmen seiner Möglichkeiten – die beste Bildung ermöglichen, dass muss unserer Gesellschaft jedes Kind wert sein

Beim Besuch der Liebfrauenschule in Bensheim – gemeinsam mit Bürgermeister Rolf Richter – stand die Umsetzung der Inklusion besonders im Fokus. Engelhardt betonte, dass Inklusion eines der wichtigen Themen der Zukunft sei. „Unser Schulsystem muss jedem Kind – im Rahmen seiner Möglichkeiten – die beste Bildung ermöglichen, dass muss unserer Gesellschaft jedes Kind wert sein“, so der Landratskandidat. Es müsse jedoch stets der jeweilige Einzelfall betrachtet werden. Darum will Engelhardt die Förderschulen keineswegs abschaffen sondern sie als Kompetenzzentren für sonderpädagogische Betreuung fortführen: „Inklusion muss klug durchdacht sein“, forderte Engelhardt und regte eine stärkere Kooperation zwischen den Fachkräften der Förderschulen und den Lehrern der sonstigen Schulen an. Bei den Schülern, bei denen es das Beste für das Kind ist eine Regelschule zu besuchen, müsse die jeweilige Schule auch demenentsprechend – zum Beispiel mit Integrationshelfern – ausgestattet werden.
Engelhardt war am Thementag Schule und Bildung auch in einer Kindertagesstätte zu Gast. Hier informierte sich der Kandidat gemeinsam mit dem Fürther Bürgermeister Volker Oehlenschläger über die Qualität der Betreuung und über die Zusammenarbeit mit den Grundschulen bezüglich der Übergangsgestaltung. „Gerade ein möglichst fließender und geräuschloser Übergang zwischen KiTa und Grundschule, aber auch zwischen Grundschule und weiterführender Schule sowie zwischen weiterführender Schule und Beruf ist entscheidend für eine erfolgreiche Bildungsbiographie unserer Kinder“, führte Engelhardt aus. Deshalb ist es Engelhardt wichtig, dass sich vor Ort Kooperationsnetzwerke zwischen den Schulen, den KiTas und den Unternehmen bilden bzw. falls diese bereits vorhanden sind, dass diese gefestigt und ausgebaut werden. Oftmals seien diese Kooperationen bereits vorhanden, aber den Schulen fehlen die notwendigen Stundendeputate um die Kooperation intensiv leben zu können. Hier müsse das Land die notwendigen Deputate zur Verfügung stellen forderte der Landratskandidat. Christian Engelhardt will sich ebenfalls vorstellen, dass der Kreis Bergstraße nicht nur für die äußere, sondern auch für die innere Schulverwaltung zuständig wird. Denn damit könnte der Kreis mehr Einfluss auf die Entwicklung der Schulen im Landkreis nehmen und flexibler auf die Bedürfnisse der Region reagieren.

Durchgehende Betreuung der Grundschulkinder bis 17 Uhr

Im Gespräch mit der Leiterin des Arche Noach Kinderhortes in Heppenheim stellte der Landratskandidat seine Ideen zur Verbesserung des Nachmittagsbetreuungsangebotes vor. Derzeit sei der Landkreis Modelllandkreis für den „Pakt für den Nachmittag“, der eine durchgehende Betreuung der Grundschulkinder bis 17 Uhr gewährleiste. Diesen will der Landratskandidat flächendeckend im gesamten Kreis Bergstraße an allen Grundschulen einführen. Den bisherigen Weg des „familienfreundlichen Kreis Bergstraße“ will Engelhardt konsequent weitergehen und ausbauen. „Dabei geht es aber nicht darum, bestehende und funktionierende Angebote abzuschaffen, sondern diese gilt es in das Konzept zu integrieren, beispielsweise könnte ihr Hort die Nachmittagsbetreuung für die Konrad-Adenauer Grundschule übernehmen“ erläuterte Engelhardt der Leiterin. Dem Landratskandidaten geht es darum, eine flexible und verlässliche Betreuung zu gewährleisten. „Nur so bleibt der Landkreis für junge Familien attraktiv“, betonte Engelhardt und erzielte diesbezüglich Zustimmung bei seinen Gesprächspartnern. Vorstellen könnte sich der Landratskandidat außerdem einen beim Kreis angelegten „Pool“ an Tagesmüttern, die dann einspringen könnten, wenn z.B. die „eigene“ Tagesmutter mal kurzfristig ausfällt.

Frühzeitige Leseförderung ist wichtig

Auch in der katholischen öffentlichen Bibliothek in Lorsch war der Landratskandidat gemeinsam mit Bürgermeister Christian Schönung zu Gast. Vor Ort betonte Christian Engelhardt die Notwendigkeit möglichst frühzeitiger Leseförderung kleiner Kinder. Daher unterstützt der Landratskandidat das Projekt „Lesestart“, welches Kinder durch kostenlose Ausgabe von Lese-Sets zum Lesen animieren soll.

Landkreis Bergstraße kann stolz auf Schulvielfalt sein

Im Gespräch mit der Leitung des Litauischen Gymnasiums in Hüttenfeld betonte Christian Engelhardt die Bedeutung privater Schulen als „Ersatzschulen“, die das Angebot staatlicher Schulen erweitern und ergänzen. Der Landratskandidat nannte das Litauische Gymnasium ein „Unikum, welches es in dieser Form nirgendwo sonst in Westeuropa gibt“ und der Kreis Bergstraße könne stolz sein, eine solch innovative Schule vor Ort zu haben. Außerdem stellt das Gymnasium für den Landratskandidaten einen „Ort gelebter Integration“ dar. Im Falle seiner Wahl sicherten sich Schulleitung und Landratskandidat eine intensive Zusammenarbeit zu.

Schüler müssen für Unternehmen begeistert werden

Zum Abschluss des Thementages kam der Fraktionsvorsitzende Michael Boddenberg in den Landkreis und referierte gemeinsam mit Christian Engelhardt unter dem Titel „Zwang zum Studium?“ zum Thema Fachkräftemangel und mangelhafte Schulausbildung. Aus den Gesprächen mit vielen regional ansässigen Unternehmen konnte der Landratskandidat berichten, dass in der Wirtschaft nicht nur nach Studenten gerufen wird, sondern es noch viele weitere sehr attraktive Berufsmöglichkeiten gibt, die derzeit stark nachgefragt sind. „Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir den Unternehmen die Möglichkeit bieten sich in den Schulen vorzustellen und die Schüler für ihr Unternehmen zu begeistern“.

Landratskandidat Engelhardt und Bürgermeister Burelbach besuchen Langnese in Heppenheim

Landratskandidat Engelhardt und Bürgermeister Burelbach besuchen Langnese in Heppenheim

Der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt besichtigte in Heppenheim die Firma, die als Hersteller eines der leckersten Produkte des Kreises Bergstraße gilt: „Langnese“.

Gemeinsam mit Bürgermeister Burelbach machte Engelhardt sich ein Bild vom Produktionsstandort Heppenheim. Am Standort werden ca. 640 Mitarbeiter beschäftigt und solch europaweit bekannte und besonders schmackhafte Produkte wie z.B. Magnum, Capri oder Cremissimo hergestellt und von hier nach ganz Europa geliefert. Neben dem deutschsprachigen Raum, gilt vor allem Frankreich als einer der Hauptabnehmer von Langnese Eis.

Bereits 1959 entschied der Unilever-Konzern, ein britisch-holländisches Unternehmen, zu dessen Portfolio auch Langnese gehört, dass am Standort Heppenheim- zwischen dem Ruhrgebiet und München gelegen – eine Fabrik errichtet werden sollte, so Standortleiter Hans-Josef Ingelmann zur Historie des Eiscreme Unternehmens. Christian Engelhardt zeigte sich beeindruckt von dem mit rund 57.000 Paletten Plätzen zweitgrößten Tiefkühlzentrallager Europas. Als Kühlmittel werde ausschließlich Ammoniak verwendet berichtete Ingelmann.

Neben den Produkten, die vor allem „meine Kinder heiß und innig lieben“ begeisterte Christan Engelhardt, dass Langnese auf dem Werksgelände seinen eigenen Strom und Wärme mittels eines Blockheizkraftwerks generiert. Dies sei sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll und somit „ein wichtiger Beitrag zur Energiewende“ lobte der Landratskandidat.

Zum Abschluss des Gesprächs wollte Christian Engelhardt wissen, wo das Unternehmen der Schuh drückt. Ingelmann betonte diesbezüglich, dass eine beidseitige Anbindung des Gewerbegebiets an die Autobahn A 5notwendig sei, da durch die derzeitige Verkehrssituation ein echter Standortnachteil bestehe. Engelhardt und Burelbach versicherten einvernehmlich, dass sie mit aller Kraft für eine beidseitige Autobahnanbindung kämpfen würden.

Bezüglich der Verkehrssituation regte der Standortleiter auch eine zweite Einfahrt auf das Werksgelände von der Tiergartenstraße kommend an. Wenn im Sommer über 100 LKW´s täglich das Werk anfahren, dann komme es immer wieder zu Rückstaus auf der Straße. Hier würde Langnese es begrüßen, wenn eine zweite Abbiegespur geschaffen werden könnte, um die Verkehrssituation etwas zu entspannen. Sowohl Bürgermeister Burelbach, als auch Landratskandidat Engelhardt sicherten diesbezüglich zu, dass Sie hier die vorhandenen Möglichkeiten ausloten wollen.

Zum Abschluss präsentierte Ingelmann den gespannten Besuchern noch eine echte Weltneuheit. Das sich noch nicht auf dem Markt befindende neue Magnum Pink Raspberry, bei welchem es sich um eine fruchtig-schokoladige Kombination handelt, die sowohl den Bürgermeister, als auch den Landratskandidaten sehr überzeugte.

Christian Engelhardt im Gespräch

Videobotschaften von Christian Engelhardt: Meine Themen für den Landkreis Bergstraße

Gesundheit

 

 

 

Bildungspolitik: Schulen – Orte der Excellenz

 

 

B38: Umgehungsstraße

Politischer Aschermittwoch in Bensheim mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Politischer Aschermittwoch in Bensheim

Zum politischen Aschermittwoch war der Landratskandidat Christian Engelhardt bei der CDU Bensheim zu Gast.

Zu Beginn kam der CDU Landratskandidat auf die großen Themen der Weltpolitik zu sprechen. Ukraine-Konflikt, Griechenland-Krise und terroristische Anschläge seien derzeit das, was die Menschen weltweit in Atem hält. Engelhardt betonte, dass die Werte der Demokratie unter allen Umständen und gegen alle Widerstände verteidigt werden müssen „und zu den Werten einer funktionierenden Demokratie gehört eben auch die Meinungsfreiheit“. Aus diesem Grund sei es eine erschreckende Entwicklung, dass man aus Angst vor terroristischen Anschlägen Fastnachtsumzüge absagen müsse. Hier sehe man, wie „wichtig das Gut Sicherheit ist, denn das Fehlen von Sicherheit ist immer auch eine Einschränkung von Freiheit“, erläuterte der Landratskandidat.

Kritik am Länderfinanzausgleich

Auch der Länderfinanzausgleich war Thema des politischen Aschermittwochs in Bensheim. „Es kann ja wohl nicht sein, dass wir in Hessen sparsam wirtschaften, eine Schuldenbremse einführen und uns nach der Decke strecken und dann werden vom Geld der hessischen Steuerzahler in Rheinland-Pfalz die Kinder umsonst in den Kindergarten geschickt und abenteuerliche Rennstreckenprojekte an die Wand gefahren“, prangerte Engelhardt den fehlenden Sparanreiz als entscheidenden Systemfehler des Länderfinanzausgleichs an.

Finanzierung darf nicht immer an Kommunen hängenbleiben

Bezüglich der Kommunalpolitik prangerte der Landratskandidat die finanzielle Situation der Kommunen an. Hier sei eine bessere Ausstattung an Finanzmitteln vonnöten, so das gewährleistet ist, dass die Kommunen ihre Aufgaben auch erfüllen können. Nötig ist laut Engelhardt die Einführung des Prinzips: „Wer bestellt – bezahlt“. Es könne nicht sein, dass der Bund und das Land Aufgaben beschließen, deren Finanzierung letztlich an den Kommunen hängen bleibt, so der Landratskandidat.

Bensheim geht mit gutem Beispiel voran: Die Qualität unserer Schulen entscheidet über die Zukunft unserer Kinder

Lobende Worte fand der Landratskandidat bezüglich des Schulstandorts und der wirtschaftlichen Entwicklung Bensheims. „Bensheim hat eine hervorragende Entwicklung hinter sich und darf darauf mit Fug und Recht stolz sein. Vor ein paar Jahren lag Weinheim in vielen Dingen noch vor Bensheim, doch nun hat Bensheim Weinheim abgehängt“, lobte Engelhardt. Ganz besonders wichtig für die Zukunft des Kreises Bergstraße sei das Thema Schule und Bildung. Hier betonte der Kandidat wie wichtig der Erhalt des differenzierten Schulsystems sei, damit wirklich jedes Kind bestmöglich in seiner Entwicklung gefördert werde. Zum einen ist es wichtig Exzellenz zu fördern um unsere innovative Wirtschaft mit Fachkräften zu versorgen, zum anderen ist es aber ebenso wichtig, dass kein Kind auf der Strecke bleibt. „Die Qualität unserer Schulen entscheidet über die Zukunft unserer Kinder“, so der Landratskandidat, „deshalb will ich das bestehende System erhalten und verbessern und die Einführung einer flächendeckenden Nachmittagsbetreuung vorantreiben“.

Bessere Mobilität und Teilzeitmodelle helfen ärztliche Versorgung im Kreis zu verbessern

Am Herzen liegt dem Landratskandidaten auch eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung. Hier müsse man über Konzepte der Mobilitätsförderung von Ärzten und – vor dem Hintergrund, dass fast 70% der Medizinstudenten weiblich sind – über kluge Teilzeitmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachdenken, so Engelhardt. Plänen, dass jede Kommune einen eigenen Arzt anstellen soll, erteilte Engelhardt eine klare Absage. „Das löst die Probleme nicht. Wir können nicht alles mit eigenem Personal machen was vor Ort fehlt!“ betonte Engelhardt. „Der Staat muss sich nicht um alles kümmern! Dort wo etwas gut funktioniert sollte der Staat die Finger aus dem Spiel lassen und dort wo etwas nicht funktioniert gilt es kluge Konzepte zu entwickeln. Der Ruf nach dem allzuständigen Staat, der sich um alles kümmert ist weder finanzierbar noch zeitgemäß“, betonte der Landratskandidat.

Politischer Aschermittwoch in Lindenfels mit Landratskandidat Christian Engelhardt

Politischer Aschermittwoch in Lindenfels

Zum politischen Aschermittwoch war der Landratskandidat Christian Engelhardt bei der CDU Lindenfels zu Gast. Thema des Abends war jedoch nicht nur der vorzügliche Hering aus der Küche des Hotels Wiesengrund, sondern auch die aktuellen politischen Themen.

Demokratie unter allen Umständen und gegen alle Widerstände verteidigen

Zu Beginn kam der CDU Landratskandidat auf die großen Themen der Weltpolitik zu sprechen. Ukraine-Konflikt, Griechenland-Krise und terroristische Anschläge seien derzeit das, was die Menschen weltweit in Atem hält. Engelhardt betonte, dass die Werte der Demokratie unter allen Umständen und gegen alle Widerstände verteidigt werden müssen „und zu den Werten einer funktionierenden Demokratie gehört eben auch die Meinungsfreiheit“. Aus diesem Grund sei es eine erschreckende Entwicklung, dass man aus Angst vor terroristischen Anschlägen Fastnachtsumzüge absagen müsse. Hier sehe man, wie „wichtig das Gut Sicherheit ist, denn das Fehlen von Sicherheit ist immer auch eine Einschränkung von Freiheit“, erläuterte der Landratskandidat.

Fehlender Sparanzreiz ist entscheidender Fehler des Länderfinanzausgleiches

Auch der Länderfinanzausgleich war Thema des politischen Aschermittwochs in Lindenfels. „Es kann ja wohl nicht sein, dass wir in Hessen sparsam wirtschaften, eine Schuldenbremse einführen und uns nach der Decke strecken und dann werden vom Geld der hessischen Steuerzahler in Rheinland-Pfalz die Kinder umsonst in den Kindergarten geschickt und abenteuerliche Rennstreckenprojekte an die Wand gefahren“, prangerte Engelhardt den fehlenden Sparanreiz als entscheidenden Systemfehler des Länderfinanzausgleichs an.

Prinzip Wer bestellt – bezahlt

Bezüglich der Kommunalpolitik prangerte der Landratskandidat die finanzielle Situation der Kommunen an. Hier sei eine bessere Ausstattung an Finanzmitteln vonnöten, so das gewährleistet ist, dass die Kommunen ihre Aufgaben auch erfüllen können. Nötig ist laut Engelhardt die Einführung des Prinzips: „Wer bestellt – bezahlt“. Es könne nicht sein, dass der Bund und das Land Aufgaben beschließen, deren Finanzierung letztlich an den Kommunen hängen bleibt, so der Landratskandidat.

Krankenhaus Lindenfels erhalten

Bezüglich des Krankenhausstandorts Lindenfels sicherte Engelhardt den Bürgern vor Ort und den Betreibern des Krankenhauses seine volle Unterstützung zu, den Standort zu erhalten. Das Krankenhaus befinde sich bereits auf einem guten Weg, den „man konsequent fortsetzen muss“. Am Herzen liegt dem Landratskandidaten die wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung. Hier müsse man über Konzepte der Mobilitätsförderung von Ärzten und – vor dem Hintergrund, dass fast 70% der Medizinstudenten weiblich sind – über kluge Teilzeitmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachdenken, um den ländlichen Raum für die Ärzteschaft attraktiver zu gestalten, so Engelhardt. Plänen, dass jede Kommune einen eigenen Arzt anstellen soll, erteilte Engelhardt eine klare Absage. „Das löst die Probleme nicht. Wir können nicht alles mit eigenem Personal machen was vor Ort fehlt“ betonte Engelhardt. „Der Staat muss sich nicht um alles kümmern! Dort wo etwas gut funktioniert sollte der Staat die Finger aus dem Spiel lassen und dort wo etwas nicht funktioniert gilt es kluge Konzepte zu entwickeln. Der Ruf nach dem allzuständigen Staat, der sich um alles kümmert ist weder finanzierbar noch zeitgemäß“, betonte der Landratskandidat.

BM kandidat Ringhof, Dr. Neuberger, Chirurgen, Engelhardt

Thementag „Gesundheit und Ernährung“ im Kreis Bergstraße

Im Gespräch mit Vertretern aus dem Bereich Gesundheit und Ernährung

Rund um das Thema Gesundheit und Ernährung ging es für den CDU-Landratskandidaten Christian Engelhardt am 19.02.2015. An diesem Tag besucht Engelhardt im gesamten Kreisgebiet Einrichtungen und traf mit Gesprächspartnern zusammen, die mit den Themen Gesundheit und Ernährung zu tun haben.

Stationen des Landratskandidaten waren: das Luisenkrankenhaus in Lindenfels, das Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim, die Veranstaltung des Bundesgesundheitsministers Gröhe „Aktuelle Herausforderungen in der Gesundheitspolitik“, der Hofladen Ochsenschläger in Biblis, das Kreiskrankenhaus in Heppenheim, das St. Josef Krankenhaus in Viernheim und abgerundet wird der Thementag „Gesundheit und Ernährung“ von einem Gespräch des Landratskandidaten mit Vertretern des Ärztenetzwerks GALA in Lampertheim.

Herausforderungen im Kreis Bergstraße bei gesundheitspolitischen Themen

Vor Ort bezog der Landratskandidat jeweils Stellung zu gesundheitspolitischen Themen und hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Gesprächspartner. Sinn und Zweck des Thementages war es auch, sich darüber zu informieren, vor welchen Herausforderungen die jeweiligen Einrichtungen im Landkreis stehen und wie man eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam angehen könnte.

Krankenhäuser im Kreisgebiet sollen erhalten bleiben

Christian Engelhardt wird sich im Falle seiner Wahl dafür einsetzen, dass sämtliche Krankenhäuser im Kreisgebiet als Standort bestehen bleiben. Dazu zählt explizit auch das Luisenkrankenhaus in Lindenfels mit seinem Notarztstandort, für dessen Erhalt sich Engelhardt stark machen möchte. „In erster Linie brauchen wir die Krankenhäuser um die medizinische und ärztliche Versorgung der Menschen im Kreis sicherstellen zu können, aber auch als Arbeitgeber und Wirtschaftszweig haben sie eine große Bedeutung“, betonte der Landratskandidat im Gespräch mit Dr. Wahlig aus Lindenfels und dem ärztlichen Direktor Dr. Huck der drei Krankenhäuser in Lindenfels, Bensheim und Lampertheim. Engelhardt begrüßte es ausdrücklich, dass durch den Anschluss an das Universitätsklinikum Mannheim sowohl der Standort als auch die medizinische Qualität gesichert und verbessert werden konnte. Dr. Huck und Christian Engelhardt waren sich darüber einig, dass es in Zukunft darauf ankomme, intelligente Teilzeitmodelle zur Gewinnung von jungen Ärztinnen weiterzuentwickeln, da inzwischen knapp 70 Prozent der Medizinstudenten weiblich sind und man deshalb über eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachdenken müsse. Bezüglich des Notarztstandorts will der Landratskandidat die vom Kreistag beschlossene zweijährige Evaluationsphase abwarten und dann die für den Bürger bestmögliche Entscheidung treffen.

Engelhardt hat das Ziel langfristig eine gute stationäre Versorgung der Bürger im Kreis sicherzustellen. Daher sieht er eine Abstimmung der medizinischen Leistungsangebote der Krankenhäuser im Kreis als absolute Notwendigkeit, um ein breites stationäres Angebot aufrechtzuerhalten und einen wirtschaftlich sinnlosen und die Standorte gefährdenden Wettbewerb zu vermeiden. Beim Besuch des Kreiskrankenhauses Heppenheim sicherte Geschäftsführer Stephan Hörl dem Landratskandidaten eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu. Im Gegenzug lobte Engelhardt die erst kürzlich vereinbarten gemeinsamen Weiterbildungsmöglichkeiten mit den niedergelassenen Ärzten.

Gesundheitskonferenz soll weiterentwickelt werden

Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ärztenetzwerks „GALA“ Dr. Förster betonte der Landratskandidat die Bedeutung der, von der schwarz-grünen Koalition eingeführten, kreisweiten Gesundheitskonferenz. Diese stellt eine „sehr gute Plattform für einen gegenseitigen Austausch zwischen den Akteuren des Gesundheitswesens dar“, so Engelhardt. Ausdrücklich unterstützt Christian Engelhardt das Ziel die Gesundheitskonferenz als dauerhaftes Netzwerk im Kreis Bergstraße nach Lampertheimer Vorbild („GALA“) weiterzuentwickeln.

Kreisweite ärzliche Versorung mit niedergelassenen Ärzten soll mit neuen Konzepten gefördert werden

Ganz besonders wichtig ist dem Landratskandidaten die kreisweite ärztliche Versorgung mit niedergelassenen Ärzten. Hier will Engelhardt – vor dem Hintergrund, des Ärztemangels – in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft ein Konzept entwickeln, wie – insbesondere in den ländlichen Regionen des Kreises – die medizinische Versorgung dauerhaft sichergestellt werden kann. Christian Engelhardt schwebt hier eine gezielte Ansiedlungsförderung für niedergelassene Ärzte vor (Neuorganisation von Bereitschaftsdiensten, Entwicklung von Weiterbildungsverbünden, neue integrierte Versorgungssysteme). „Die Probleme lassen sich allerdings sicherlich nicht dadurch lösen, dass die Gemeinden selbst Ärzte anstellen“, war sich Engelhardt mit den Vertretern der Ärzteschaft einig.

Erhöhung der ärztlichen Mobilität

Ein Lösungsansatz könnte viel mehr sein, dass man die Mobilität von Ärzten erhöht. Hier will der Landratskandidat prüfen, ob es diesbezüglich die Möglichkeit von Zuschüssen seitens des Staates gibt. Auch über die Einführung von so genannten „rollenden Arztpraxen“ will Engelhardt nachdenken. „Wichtig ist mir eine bürgernahe ärztliche Versorgung, um lange Fahrten möglichst zu vermeiden“, betonte der Kandidat.

Wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung

Den demographischen Wandel sieht Engelhardt „als eine der größten Herausforderungen für die Zukunft unserer Gesellschaft. Hier muss die Politik die richtigen Weichenstellungen vornehmen und das fängt bereits auf der Kreis-Ebene an. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die medizinische Versorgungssituation der Menschen im Kreis Bergstraße verbessert. Ein erster Schritt könnte hier die wohnortnahe Gesundheits- und Krankenpflege nach dem Modell der „Gemeindepflege“ (auch – je nach Bundesland – VeraH, Agnes, NäPa genannt) – als Ergänzung zur ärztlichen ambulanten Versorgung – sein. Diese bereits bestehenden Modelle gelte es zu fördern.

Leitstelle entscheidet über Notarzt oder der hausärztlichen Notdienst

Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Chirurugen, sowie dem Ärztlichen Direktor Dr. Neuberger des St. Josef Krankenhaus in Viernheim stellte Engelhardt sein Konzept vor, eine zentrale Leitstelle zu schaffen, die bei einem Anruf entscheidet, ob der Notarzt oder der hausärztliche Notdienst gerufen wird. Derzeit existieren diesbezüglich zwei unterschiedliche „Call-Center“. Diese ließen sich laut Engelhardt integrieren. Hierzu wird in der Leitstelle zusätzlich ein Arzt beschäftigt, der im Zweifelsfall entscheidet, welcher Notdienst der Richtige ist, da dies von den hilfesuchenden Bürgern nicht zu verlangen sei, dies selbst zu entscheiden. So könnten sich einerseits überflüssige Rettungseinsätze und andererseits zu spät geleistete Hilfeleistungen vermeiden lassen, erläuterte der Landratskandidat.

Partnerschaftlich mit Ärztenetzwerk für zukunftsfähige Gesundheitsregion

Wichtig ist Engelhardt allerdings, die von Ihm vorgeschlagenen Änderungen und Lösungsansätze im Einvernehmen mit der Ärzteschaft auf den Weg zu bringen: „Ich halte die Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus der Praxis für sehr wichtig. Wenn ein dauerhaftes Ärztenetzwerk Bergstraße entsteht, dann möchte ich das auch als echten Partner bei der Gestaltung der zukunftsfähigen Gesundheitsregion einbeziehen.“

Anregungen für Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen

Auch die Versorgung der alten und pflegebedürftigen Menschen war Thema des Thementages. Aus diesem Grund war der Landratskandidat auch zu Besuch beim Caritasheim St. Elisabeth in Bensheim. Gesprächsthemen waren hier unter anderem der drohende Fachkräftemangel in der Pflege oder die Umstellung auf eine neue EDV-gestützte Pflegedokumentation. Interessiert nahm der Landratskandidat die Anregungen des Pflegepersonals und des Heimleiters Hans Peter Kneip auf und sprach sich generell für eine bessere gesellschaftliche Anerkennung des Pflegeberufs aus. Engelhardt lobte insbesondere die Kooperation des Heims mit den Schulen und die von der Caritas betriebene Altenpflegeschule. „Nur mit einer so aktiven Ansprache der Jugendlichen wie Sie sie betreiben, können wir dem drohenden Fachkräftemangel in der Pflege begegnen“, betonte der Landratskandidat.

Frühes Wissen über gesunde Ernährung ist wichtig

Bei einem Besuch des Bauernladens Ochsenschläger in Biblis betonte der Landratskandidat die enorme Bedeutung von gesunder Ernährung. Durch frühzeitige Information und Aufklärung in den Kindertagesstätten und Schulen, wie dies der Kreis bereits praktiziert, ließen sich viele spätere Folgeschäden von ungesunder Ernährung vermeiden, so der Landratskandidat. Wichtig wäre es laut Engelhardt jedoch, dass auch die Lehrer in den weiterführenden Schulen von Zeit zu Zeit gemeinsam mit den Schülern in der jeweiligen Mensa zu Mittag essen und den Schülern erklären, was gesunde Ernährung bedeutet. Oftmals fehle den Kindern und auch vielen Eltern hier das nötige Wissen. Beispielsweise berichtete der Landratskandidat von einem Besuch bei der Viernheimer Tafel, bei dem ihm berichtet wurde, dass Rosenkohl kaum mitgenommen wird, da die Leute nicht wissen, wie man Rosenkohl zubereitet. Hier gelte es laut Engelhardt anzusetzen und gesunde Ernährung stärker in den Lehrplan zu integrieren.

Infos zu den hier genannten Konzepten

Treffen des Landratskandidaten Christian Engelhardt mit dem Lautertaler Bürgermeister Kaltwasser

Treffen mit dem Lautertaler Bürgermeister Kaltwasser

Kommunalpolitik ohne Parteibrille

Kommunalpolitik sehe ich völlig losgelöst von der Parteibrille, betonte der Landratskandidat der CDU Christian Engelhardt, während seines Besuchs beim Lautertaler Bürgermeister Kaltwasser. Sollte er Landrat werden, dann wolle er mit jedem Bürgermeister auf vertrauensvolle Art zusammenarbeiten.

Konzept der Schutzschirmkommune funktioniert

Im Gespräch mit dem Landratskandidaten berichte Kaltwasser, dass die Gemeinde Lautertal in dieser Woche ihren Haushalt verabschiedet hat, der einen Fehlbetrag von 372.000 Euro aufweise. Davon schlagen allerdings Abschreibungen in Höhe von 600.000 Euro zu Buche. Ohne Abschreibungen könnte man also bereits jetzt einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen, so der Bürgermeister. Aufgrund der Abschreibungen werde dieses Ziel voraussichtlich 2017 erreicht.

Engelhardt äußerte sich anerkennend über die Lautertaler Sparanstrengungen und erklärte, dass das Konzept der „ Schutzschirmkommune“ der Hessischen Landesregierung einen großen Anteil an dieser Entwicklung habe. „Der große Vorteil liegt darin, dass eine Kommune, die sich unter dem Schutzschirm befindet, ihre Schulden teilweise abgelöst bekommen hat„ erläuterte Engelhardt.

Differenziertes Schulsystem erhalten

Ein Punkt, der dem Landratskandidaten ganz besonders am Herzen liegt, ist das Thema Schullandschaft. Hier wolle er das derzeitige differenzierte Schulsystem in all seiner Vielfalt erhalten.

Landratskandidat Engelhardt und Bürgermeister Helbig setzen sich gemeinsam für Erhalt des Krankenhausstandortes Lindenfels ein

Landratskandidat Engelhardt und Bürgermeister Helbig setzen sich gemeinsam für Erhalt des Krankenhausstandortes Lindenfels ein

Christian Engelhardt, Landratskandidat der CDU, ist momentan viel unterwegs. Da er sich ein möglichst umfassendes Bild vom Kreis Bergstraße und all seinen Kommunen machen möchte, besucht er derzeit jede einzelne Gemeinde und führt dort „ Engelhardt vor Ort“-Tage durch. Der Ablauf eines solchen Tages sieht ein Informationsgespräch mit dem jeweiligen Bürgermeister, den Besuch verschiedener „Highlights“ der Gemeinde und die Möglichkeit eines Gesprächs mit interessierten Bürgern vor. Im Rahmen der „Engelhardt vor Ort“-Tour besuchte der Landratskandidat auch die „Perle des Odenwalds“, das malerisch gelegene Lindenfels.

Lindenfels will für Tourismus attraktiver werden

Im Gespräch mit Bürgermeister Helbig informierte sich der Landratskandidat über die Sorgen und Anliegen der Lindenfelser Bürger. Wichtig sei es laut Helbig für die Gemeinde Lindenfels, dass man es schaffe, für den (Tages)-Tourismus attraktiver zu werden. Momentan fehle es jedoch an ausreichend Hotel- und Gaststättengewerbe, um die Touristen zu versorgen. Engelhardt betonte, dass hierfür Konzepte zur Ansiedlung von Gastronomie nötig seien, bei deren Umsetzung er gerne mithelfen würde. Gerade in einem solch „wunderschönen Ort wie Lindenfels“ muss gewährleistet sein, dass ausreichend Angebote bestehen um den Tourismus „ aufzufangen“, betonte Engelhardt.

Lindenfels ist wichtiger Gesundheitsstandort

Lindenfels ist für Engelhardt jedoch nicht nur als touristischer Anzugspunkt interessant. „Mit dem Luisenkrankenhaus, dem Notarztstandort und der Eleonoren-Klinik ist Lindenfels ein wichtiger Gesundheitsstandort und unverzichtbar für die ärztliche Versorgung des ländlichen Raumes“. Bürgermeister Helbig freute sich darüber, dass der Landratskandidat der CDU Lindenfels seine so große Wertschätzung entgegenbrachte und im Falle seiner Wahl dafür eintreten wolle, dass der Krankenhausstandort Lindenfels erhalten bleibt.

Kampf für ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen

Bezüglich der finanziellen Lage sieht Christian Engelhardt dringenden Handlungsbedarf: „Es gibt Rekordsteuereinnahmen, aber weder Land noch Kommunen können ihren
Haushalt ausgleichen“. Er betonte, dass er für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen kämpfen werde, man müsse jedoch auch sehen, dass es mit den Finanzen des Landes ebenfalls nicht sehr gut bestellt sei. Generell gelte es Regelungen zu finden, dass die staatliche Ebene, die eine Leistung fordert diese auch bezahlt, so der Geschäftsführende Direktor des Hessischen Landkreistages. „Aus fremden Taschen lassen sich gut Leistungen bezahlen“, meinte der Landratskandidat lakonisch.

Bessere Mobilität im ländlichen Raum

Im Gespräch mit dem Lindenfelser Bürgermeister präsentierte Engelhardt auch sein Konzept für eine bessere Mobilität im ländlichen Raum. Der Landratskandidat setzt hier auf die kreisweite Einführung von Anrufsammeltaxis und Rufbussen, um eine flexiblere Mobilität vor allem im Odenwald zu gewährleisten. Michael Helbig befürwortete Engelhardts Idee und sicherte zu, diese nach Kräften zu unterstützen, „da es im Sinne der Lindenfelser Bürger ist, eine möglichst optimale‚ Verkehrslösung zu finden“. Im Gespräch wurde deutlich, dass Engelhardt und Helbig gut zusammenarbeiten würden, „denn Kommunalpolitik hat keine Parteifarbe, sondern es geht um sachdienliche und möglichst optimale Lösungen im Sinne des Bürgers“, so Helbig und Engelhardt einvernehmlich.

Christian Engelhardt zu Besuch bei Bürgermeister Joachim Kunkel in Wald-Michelbach

Zu Besuch bei Bürgermeister Joachim Kunkel in Wald-Michelbach

Wald-Michelbach ist umsichtig mit verantwortungsvoller Haushaltspolitik geführt

Im Rahmen eine „Wald-Michelbach-vor-Ort-Tages“ kam der CDU-Landratskandidat Christian Engelhardt mit dem Bürgermeister der größten Flächengemeinde des Landkreises zu einem Gesprächstermin zusammen um sich über Themen auszutauschen die dem Kreis im Allgemeinen und die Gemeinde Wald-Michelbach im Besonderen bewegen. Zunächst stellte der Bürgermeister ein paar Eckdaten seiner Kommune vor. Joachim Kunkel berichtete, dass man in Wald-Michelbach über 100 Vereine habe, einen eigenen Bauhof unterhalte, Eigenbetriebe in der Wasserversorgung und beim Abwasser unterhalte und mit den Gebühren für die Bürger trotzdem im kreisweiten Mittelfeld liege.

Obwohl Wald-Michelbach die steueraufkommensschwächste Kommune ist, sei man nicht unter dem Schutzschirm. Christian Engelhardt, als Rechtsanwalt und geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages absoluter Fachmann lobte ausdrücklich die Sparanstrengungen der Kommune. „Obwohl Wald-Michelbach ein so niedriges Steueraufkommen aufweist, haben sie in ihrer Gemeinde eine sehr verantwortliche Haushaltspolitik, darauf können Sie zu Recht stolz sein“, so der Landratskandidat.

Konnexitäts-Prinzip: Wer bestellt bezahlt

Dennoch erlaub die Haushaltssituation keine großen Sprünge. Bürgermeister und Landratskandidat waren sich darüber einig, dass das Land für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen zu sorgen habe. Beide warben für das Konnexitäts-Prinzip: „Wer bestellt bezahlt“. Das bedeutet, dass die Ebene, die etwas beschließt, auch für die Finanzierung des Beschlossenen zu sorgen hat. Laut Engelhardt würde dies dazu führen, dass viele unnötige Ausgaben vermieden werden könnten. Dies sei auch dringend notwendig, „denn es kann nicht sein, dass wir immer höhere Schulden anhäufen und an unsere Kinder und Enkelkinder weitergeben“, so der Landratskandidat. Darum begrüße er auch die Einführung der Schuldenbremse in Hessen.

B38a ist für die gesamte Region unverzichtbares Verkehrsprojekt

Einigkeit herrschte zwischen Bürgermeister und Landratskandidaten bezüglich des Themas B 38a. Kunkel begrüßte ausdrücklich die diesbezügliche Offensive von Christian Engelhardt und die zuletzt stattgefundenen Vor-Ort-Termine mit dem Landtagsabgeordneten Peter Stephan und Bürgermeistern. Dank des Engagements des Kandidaten könnte sich endlich etwas bewegen, hofft Kunkel. Christian Engelhardt versicherte, dass er alles in seiner Kraft liegende dafür tun wolle, dass „dieses für die gesamte Region unverzichtbare Verkehrsprojekt endlich umgesetzt wird. Die derzeitige Situation ist sowohl für die Pendler, als auch für die Anwohner einfach nicht hinnehmbar“.

Mobilität im ländlichen Raum muß gestärkt werden

Für Verbesserungswürdig hält der Landratskandidat auch die Situation des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Hier wolle es sich vor allem für eine bessere Koordination zwischen den Verkehrsverbünden und eine gute Verkehrsanbindung, auch über die Wegscheide hinweg, einsetzen. Außerdem schwebt dem Landratskandidaten ein Verkehrskonzept zur Stärkung der Mobilität im ländlichen Raum vor.“ Wir brauchen keinen leeren Bus, der rund um die Uhr fährt, sondern wir brauchen ein System, dass sich stärker am tatsächlichen Bedarf ausrichtet“, so Engelhardt. Diesbezüglich setzt er auf die kreisweite Einführung von Rufbussen und Anrufsammeltaxis, „damit der Bus genau dann führt, wenn er auch gebraucht wird“.

Zukunftsoffensive Überwald als vorbildliches Konzept der interkommunalen Zusammenarbeit

Ein weiteres Thema zwischen Kunkel und Engelhardt war die Tourismusförderung. Hier lobte der Landratskandidat das Konzept der „Zukunftsoffensive Überwald“, bei der die drei Gemeinden Grasellenbach, Wald-Michelbach und Abtsteinach „ die interkommunale Zusammenarbeit in vorbildlicher Art und Weise mit Leben füllen“- „In Wald-Michelbach haben wir mit der Sommerrodelbahn, dem Kletterpark, der Solardraisine und dem Nibelungensteig vier `bewerbbare Leuchttürme´, die von acht Millionen Menschen innerhalb von einer Stunde Fahrzeit erreicht werden können“ erläuterte der Bürgermeister. Eine Hauptaufgabe sei es daher für das Hotel- und Gaststättengewerbe die Tagestouristen noch stärker aufzufangen. Diesbezüglich sicherte Engelhardt im Falle einer erfolgreichen Wahl seine uneingeschränkte Unterstützung zu.